Ich weiß. Und die Diskussion ging ja weiter. Und führte zur Herzensbildung. Und mein AfD-mit-Titel-Einwurf sollte nur verdeutlichen, dass sogar eine Promotion nicht vor in meinen Augen - ich sag mal - unschönen Gedanken schützt. Wenn die Vorsitzende dieses Vereins den Mund aufmacht und ich mich mit manch einer Krankenschwester oder Putzfrau unterhalte, dann haben die letzteren in meinen Augen vielleicht nicht "Doctor Faustus" von Thomas Mann gelesen, sind mir aber dennoch die lieberen Zeitgenossen, wenn sie einfach von den Enkeln schwärmen oder über Kochrezepte reden. Das Herz am rechten Fleck eben. Ohne Abi, ohne Titel und ohne Ahnung, wer Elfriede Jeli-dingsbums ist...
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06.09.2017, 18:24Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
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06.09.2017, 18:27Inaktiver User
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06.09.2017, 19:26Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Da würde ich dir zustimmen.
Wenn man von allen Bereichen, die du genannt hast überhaupt keine Ahnung und auch kein Interesse hat ist das schon ziemlich mau. Aber so wie es hier häufig gelesen habe sollte man ja zu allen Bereichen wenigstens Grundkenntnisse haben und das finde ich überzogen.
Um mal ein Beispiel zu nennen .... wenn man über alle Themen bei 25% gute bis sehr gute Kenntnisse hat, bei 60% auf mittlerem Niveau mitreden kann und über 15% so gut wie gar nichts weiß, würde ich trotzdem von guter Allgemeinbildung sprechen. Es gibt immer Themen, die manche Menschen komplett ausblenden und das ist auch völlig ok.
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06.09.2017, 19:39
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06.09.2017, 19:45Inaktiver User
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puuuuuh, bin ich froh, dass ich die Freiheit habe, mich für das zu interessieren, was mir gefällt und mich in kein Korsett zwingen muss, um glücklich zu leben- Schlimm sowas, man muss dies und jenes prozentual wissen
....zum Glück existiert sowas nicht in meiner Welt und in meinem Umfeld.Schwein gehabt oder einfach nur intelligent genug, mir mein richtiges Umfeld auszusuchen. 
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06.09.2017, 19:59Inaktiver User
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@daylong

Genau so und nicht anders!!!
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06.09.2017, 20:13Inaktiver User
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Schulkenntnisse sind aus meiner Sicht nur sehr begrenzt relevant.
Sicher, es gibt ein paar grundlegende Dinge die man dort lernt, aber wenn du mich z.B. nach meinem Wissen in Französisch, Kunst oder Differenzialrechnung fragst, liege ich ganz sicher nicht mal bei 10% des Lehrstoffs.
Ich erinnere mich z.B. das wir in Musik damals die kompletten Lebensläufe von Komponisten mit ihren Werken auswendig lernen mussten, wozu? Warum sollte ich mir merken welche Ouvertüren oder Klavierkonzerte Tschaikowsky alle geschrieben hat?
Vieles vom dem, was man heutzutage braucht gab vor 40 Jahren auch noch gar nicht.
Meiner Ansicht nach lernt man in der Schule weniger fürs Leben, als vielmehr während des Lebens.
Ich finde viel relevanter das man ein offenes Auge und Ohr für die Dinge hat, die wichtig sind und sich aktuell in der Welt abspielen.
Es ist sicher faszinierend wenn jemand die Werke von Rilke rezitieren kann, aber wenn er keine Zeitung liest oder Nachricht schaut und sich lieber für die Skandale in Könighäusern interessiert oder DsdS schaut, ödet mich das ziemlich an.
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06.09.2017, 20:14Inaktiver User
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06.09.2017, 20:30
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06.09.2017, 20:33
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Man könnte hier echt den Eindruck bekommen, Schule und die Vermittlung eines Basis-Allgemeinwissens, das zum selbstständigen Weiterstudium und -interesse anregen sollte, seien völlig umsonst.
So gesehen würden zwei Jahre Schule - zum Erwerb des Lesen und Schreibens, sowie Üben der Grundrechnungsarten völlig ausreichend.
Weil alles andere: völlig unnötig, und kommt durch das Leben selbst auf einen zugeflogen.



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