Och, ich kenne einige Schlagzeuger - ist jetzt so "advanced"?
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05.09.2017, 11:51
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
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05.09.2017, 12:23Inaktiver User
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Meiner Meinung nach nicht, fast jede Band hat schließlich einen. Manche können sogar singen.
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05.09.2017, 12:33
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Das fett Markiert ist das Entscheidende.
Wie gesagt bekommt man in der Schule einen groben Überblick. Deswegen gibt's ja die verschiedenen Fächer und die Noten dazu. Damit soll das Menschlein nach dem Abschlusszeugnis ausreichend vorbereitet auf das Leben in der Gesellschaft sein.
Ich schreibe ganz bewusst ausreichend, denn mit der Ausbildung kommt das Spezialwissen dazu, so dass der Mensch später seinen Platz in der Berufswelt und auch in der Gesellschaft einnimmt. Ob er sich dann immer noch an die Sitzordnung im Orchester erinnert, ist weniger wichtig. Aber zumindest hat er davon schon mal gehört (meistens ist das ein beliebtes Thema für eine schriftliche Arbeit im Fach Musik - billige Note).
Örtliche Wichtigkeiten sind berühmte Kinder des Ortes, Besonderheiten aufgrund von Schlachten, Gebäuden, Sportmöglichkeiten, Wanderwegen und auch Naturphänomenen. Damit kann der Ort Touristen anziehen und "Millionen" machen, was in heutiger Zeit wichtiger als früher ist. Allein die Möglichkeit von einem kilometerlangen Wander- oder Radwegenetz ist für Fremde attraktiv.
Deswegen kann ich es nicht nachvollziehen, wenn Menschen, die vor Ort leben, womöglich dort aufgewachsen sind, noch nie etwas von dem neuen Radweg "Auf Franz Ferdinand Maria Müllers Spuren" gehört hat. Dabei gab es nicht nur im örtlichen Käseblatt drei Wochen lang jeweils eine Seite darüber inklusive einer großen Einweihungsveranstaltung samt Freibier. Das ist übertragbar auf sämtliche andere Dinge.
Warum ich auf andere Dinge schließe?
Wenn ich von den Dingen vor Ort keine Ahnung habe, interessiert sich der Mensch nur für sich selbst. Er guckt nicht über den Gartenzaun, probiert weder das Gasthaus im Nachbarort aus oder fährt eine neue Strecke oder mal in den Urlaub. Da sein Horizont begrenzt ist, interessiert er sich auch nicht groß für andere Menschen, auch nicht für seine Familie. Wie denn auch, wenn es nur wichtig ist, dass Punkt 18 Uhr das Abendbrot gerichtet ist. Ihm ist es schlichtweg egal, was die Frau fühlt, was sie will, was sie für Ziele hat, welche Träume seine Kinder haben - so jemand als Partner ist einfach ganz, ganz schwer.
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05.09.2017, 13:29Inaktiver User
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Es ist nicht ungewöhnlich das man bestimmte Dinge ausblendet, zumal wenn sie einen nicht interessieren. Das ist sogar sinnvoll und notwendig, weil wir (grade in der heutigen Zeit) auch so schon unter Reizüberflutung leiden.
Das ist doch etwas sehr weit hergeholt.Warum ich auf andere Dinge schließe?
Wenn ich von den Dingen vor Ort keine Ahnung habe, interessiert sich der Mensch nur für sich selbst. Er guckt nicht über den Gartenzaun, probiert weder das Gasthaus im Nachbarort aus oder fährt eine neue Strecke oder mal in den Urlaub. Da sein Horizont begrenzt ist, interessiert er sich auch nicht groß für andere Menschen, auch nicht für seine Familie. Wie denn auch, wenn es nur wichtig ist, dass Punkt 18 Uhr das Abendbrot gerichtet ist. Ihm ist es schlichtweg egal, was die Frau fühlt, was sie will, was sie für Ziele hat, welche Träume seine Kinder haben - so jemand als Partner ist einfach ganz, ganz schwer.
Zum einen gibt es selten dieses schwarz-weiss-denken nach dem Motto "mich interessiert entweder alles oder nichts".
Zum anderen hat die Frage ob ich das Gasthaus im Nachbardorf kenne oder mich nicht für Architektur interessiere so gar nichts damit zu tun wie man zu seiner Familie steht. Ich kenne sogar jemanden, der sich wirklich kaum für andere Menschen interessiert, für den aber seine Familie alles ist.
Das Problem ist eigentlich eher das Menschen häufig dazu neigen eigene Maßstäbe und Sichtweisen für allgemein verbindlich zu halten und alle, die es anders sehen als defizitär einzustufen.
Das macht das Leben natürlich viel leichter, entspricht nur leider nicht der Realität.
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05.09.2017, 13:38
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Nur mal kurz zu diesem speziellen Punkt was von mir:
Man müsste meiner Meinung nach bei den Oper-Desinteressierten noch unterscheiden zwischen denjenigen, die schlicht und einfach aus Borniertheit und/oder Einfältigkeit sich so etwas wie der Oper verweigern (Motto: was der Bauer nicht kennt, dass frisst er nicht) und denjenigen, die durchaus bereit wären, gewissermaßen einen Kennenlern-Ausflug in die Welt der Oper zu machen - bspw. wenn man sie an die Hand nehmen würde.
Vielleicht würden sich letztere schon allein deshalb ein Stück weit für die Oper begeistern, wenn sie nur ein einziges Mal die Wucht des Orchesters mitgekriegt haben -aber wie gesagt, dafür müsste man mindestens bereit sein, mal ein wenig einen kleinen Schnupper-Kurs in Sachen Oper zu machen.
Oder man erklärt mal den Oper-Verweigerern bzw. Verweigerern der klassischen Musik etwas genauer, dass es die moderne Musik aus dem Pop- und Rockgenre wohl gar nicht geben würde, hätte es Mozart und Bach nicht gegeben.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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05.09.2017, 14:30Inaktiver User
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VD, so anspruchsvoll war ich ja gar nicht. In meinem Beispiel ging es doch darum, dass ein Ü50jähriger Mann erstaunt war, dass es hier ein Operhaus gibt, kannte er bis dato nicht (du weißt wo ich lebe).
Das ist in meinen Augen doch nochmal was anderes als der Anspruch, sich für Oper als Kunstform zu interessieren. Überhaupt zu wissen dass und wo ein Opernhaus in der Stadt ist ist in meinen Augen eine noch deutlich geringere Erwartung.
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05.09.2017, 14:35
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Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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Daniel Kahneman
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05.09.2017, 14:43Inaktiver User
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05.09.2017, 14:45Inaktiver User
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Ist das nicht immer noch ein wenig zu schwarz weiß gedacht?
Es gibt doch noch mehr Gründe, nicht in eine Oper zu gehen, ohne sie gleich zu verweigern oder zu einfältig dafür zu sein....
Ich bin mir sehr wohl darüber bewusst, dass es kaum eine kürze Verbindung gibt, als die zwischen klassischer Musik und Metal. Trotzdem wähle ich sehr wohl die dreckigere Variante und schiebe den Opernbesuch auf später..... sehr viel später.....
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05.09.2017, 14:49Inaktiver User
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Das mache ich auch - auf später, wenn ich nicht mehr so gut höre. Ich mag nämlich keine hohen Töne. Aber ich gestehe, ich kenne das bisher auch nur aus dem Fernsehen. Live ist sowieso alles anders, das sieht man ja auch beim Fußball. ;-)
Aber wenn man eine Oper zumindest mal ausprobiert haben sollte, dann gilt das natürlich auch für vieles andere. Theater, Ausstellungen, andere Musikrichtigungen, Fußballspiele, andere Sportveranstaltungen usw...


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