Das Aussehen ist ja eher Ansichtssache, allerdings finde ich bezüglich eines bestimmten Typen, den er verkörpert schon, dass das eigentlich nicht richtig zu dem von Vielen im "richtigen Leben" gewünschten zu passen scheint. Mit McQueen verbinde ich schon ein wenig den coolen Macho und dass der nix anbrennen ließ, ist ja wohl gesichert. Außerdem ist dieser Typ Mann doch sicher nicht gerade einfach im Handling.
Also damit muss frau schon klarkommen (wollen) und da sehe ich bei den wenigsten Frauen. Vielleicht ein Gedanke, dem man mal nachgehen könnt? Nämlich, ob die Wunschvorstellung von dem Mann nicht einfach auch zu viele Widersprüche enthält, als dass sie ein normaler Mann erfüllen könnte?
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26.07.2018, 12:26
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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26.07.2018, 12:26
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
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26.07.2018, 12:31
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Hatten wir weiter vorne auch schon mal besprochen.. ich sehe das wie Du und war erstaunt, wie "hochgehoben" Steve McQueen hier wurde. Er sieht gut aus (auch wenn auch das Geschmacksache ist), er hat gute Filme gemacht, aber ich finde tatsächlich, er strahlt von Weitem und auch schon auf den Photos aus, was er im realen Leben war: Verkürzt gesagt ein komplizierter, notorisch untreuer Frauenheld mit Hang zu Alkohol-, Drogen- und Autosucht. Ich finde nicht, dass er eine attraktive Ausstrahlung hat.
Es gibt gutaussehende Männer, die eine viel angenehmere, attraktivere und interessantere (im guten Sinn) Ausstrahlung haben als er, auch unter Filmschauspielern.
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26.07.2018, 12:34Inaktiver User
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26.07.2018, 12:36
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Für den jeweiligen Augenblick ist Anziehung natürlich nicht herstellbar.
Allerdings ist es schon so, dass man selbst ein Stück weit dafür verantwortlich ist, was und wen man anziehend findet - und noch mehr ist man dafür verantwortlich, was man nicht anziehend findet.
Man kann sich nämlich in seine eigenen Vorlieben und Geschmäcker und genauso in die eigenen Abneigungen auch auf eine gewisse Art und Weise 'reinsteigern' - und sie dadurch nochmal verstärken.
Anders rum ist es auch durchaus möglich, den eigenen Horizont zumindest ein wenig dafür zu öffnen, inwiefern auch bestimmte Attribute einen potenziellen OdB's anziehend sein können, die man bisher gar nicht auf dem Schirm hatte.
Ganz banales Beispiel: wenn Männer erklären, sie stünden ausschließlich auf blond, dann halte ich das sozusagen für 'reingesteigert' - niemand muss alle Haarfarben bei Frauen mögen, aber nur eine einzige Haarfarbe anziehend zu finden ... nöö, da geh ich dann nicht mehr mit, wenn mir ein Mann erklären würde, er kann nun mal nicht anders.
Weiteres Beispiel wäre die Sache mit dem Dialekt ... unter dem Motto: sächsisch ginge üüüüüberhaupt gar nicht; oder schwäbisch oder sonstwas.
Auch sowas halte ich mindestens ein Stück weit für 'reingesteigert'.
Bei diesem Typen von Frau hilfskonstruktion halte ich es auch noch für möglich, dass er mit irgendwas nicht oder nicht mehr klar gekommen ist. Irgendeine Äußerung von ihr bspw., irgendeine bestimmte Info, was weiß ich ... etwas, was er nach der ausgemachten Termin erfuhr oder ihm wieder ins Bewusstsein gelangte oder er nochmal drüber nachgedacht hat; irgendwie so in die Richtung.Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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26.07.2018, 12:36Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Jein.
Zum einen bezeichne ich als Schlaffnase jemanden, der halt nicht aus dem Quark kommt. Andere nennen die bestimmt anders und assoziieren diesen Begriff anders. Hier fiel auch mal das Wort "wankelmütig", das mag es auch treffen. Ich ticke so nicht, und jemand, der so tickt, passt einfach nicht zu mir. Das gilt für viele Lebensbereiche. Und wenn auch in meiner Ehe vieles nicht rund lief, in dem Bereich waren wir beide gleich. Ich hatte danach Beziehungen zu Leuten, die sich nicht festlegen wollten, und damit "kann" ich nicht.
Zum anderen finde ich es gerade in dieser schnelllebigen Zeit schon frech, 2 Wochen komplett zu schweigen. Da kann man schon vorher mal ein Lebenszeichen absondern. Für mich wäre sowohl das Schweigen als auch das dämliche WA tippen gleichermaßen quasi ein No-Go. Ich mag beides nicht. Ich brauche weder großartige "guten Morgen gute Nacht" Messages. Aber ein "hey, bin gut wieder daheim angekommen, war schön mit Dir", aus welcher Krone bricht man sich dabei einen Zacken? Genau das habe ich letztes Mal nach 24 Stunden geschrieben. Weil ich auch nicht direkt schreiben wollte und mal gucken, ob was kommt. Diesmal kommt halt auch von mir nix. Aber ja, es stört mich schon.
Es passierte mir schon mal, dass ein Treffen in der Schwebe war, und der Mann sich dann einen Monat meldete mit "hallo, wie geht's" - halt so ner Banalität ohne Bezug auf das davor. Ich antwortete bisher dann schon, aber letztlich kam da nix bei rum. Nicht ein einziges Mal.
Mir fehlt da doch irgendwie die "Zielgerichtetheit", die in dem aktuellen Fall bedeuten würde: nächstes Treffen ausmachen oder feststellen, das wird erst mal nix (ja, ich unterstelle diesen Umstand bei Schweigen, denn warum sollte man es sonst tun?). Und ja, dieses Mal schweige ich auch, entgegen meiner Natur, weil ich vermute, dann würde er sich schon melden, weil dann hab ich's ja in die Hand genommen und lustig war's ja auch. Mir wäre aber halt sehr recht, wenn ich spüren würde, das beruht auf Gegenseitigkeit.
Ich habe ja letztes Mal schon prognostiziert, dass da keine zeitnahe Reaktion bei rumkommt. Und das ist bei mir nach zwei Tagen schon quasi gegeben, zeitnah ist das nicht. Wie lange braucht jemand nachzudenken, wann er das nächste Mal Zeit hat? Hirnt der schon darüber, wie ich in sein Leben passe? Mag sein. Aber dann könnte er mich doch an diesem Hirnprozess teilhaben lassen.
Meine Quintessenz bei solchen Pausen ist eher, okay, er scheint andere zu treffen, dann kann ich das ja auch machen, so sich denn was ergibt. Sonderlich aktiv bin ich gerade ja eh nicht.
Ich bin nicht negativ drauf, ganz und gar nicht. Mich langweilt so ein zähes Procedere. Meine Erfahrung ist eben auch: wenn's passt, dann läuft's. Dann hab ich auch Geduld ohne Ende. Aber nach zweimal Biergarten ins Zen-Kloster, das ist mir zu mühsam. Wo bleibt da der Flirt und die Leichtigkeit :-)
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26.07.2018, 12:40Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Das geht mir genauso. Wer nicht aus dem Quark kommt, mit dem verschwende ich keine Zeit. Aber genau das hast Du mir ja quasi auch mitgegeben, dass ich zu negativ bin? Nö. Null. Wer meint, so mit mir umgehen zu müssen, sagt für mich sehr viel über sich selbst aus. Will ich den als potentiellen Partner auch immer hinter mir her schleifen? Oder will ich, dass er auch mal selbst aktiv wird? Wenn das schon in der Anbahnung nicht klappt, wo man heiß aufeinander sein sollte, wie soll das dann werden, wenn die erste Verliebtheit weg ist?
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26.07.2018, 12:42
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Im Wesentlichen stimme ich dir zu.
Nur zu diesem Punkt: Man kann nichts dagegen tun, Menschen aufgrund des ersten Eindrucks in eine Schublade zu stecken. Das passiert unterbewusst. Was man aber tun kann ist, sich dessen bewusst zu sein und dem Menschen dennoch eine Chance geben. Und auch bereit sein, die Schublade wieder aufzumachen und die Person wieder herauszuholen :)
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26.07.2018, 12:44
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Sehe ich anders. Es gibt Menschen, denen man bescheinigen kann, dass sie schön sind, selbst wenn sie nicht dem eigenen Idealbild oder Beuteschema entsprechen.
McQueen wäre ein Beispiel dafür, andere wären Maria Furtwängler oder Judith Rakers.
Schöheit ist in relativ hohem Maße relativ objektiv messbar.
Attraktivität ist streng subjektiv.
Und dabei geht es nur um die physische Erscheinung.
Wie lieb von Dir, mir noch mal zu erzählen, was ich keine 100 Beiträge früher selbst darlegte... allerdings finde ich bezüglich eines bestimmten Typen, den er verkörpert schon, dass das eigentlich nicht richtig zu dem von Vielen im "richtigen Leben" gewünschten zu passen scheint. Mit McQueen verbinde ich schon ein wenig den coolen Macho und dass der nix anbrennen ließ, ist ja wohl gesichert. Außerdem ist dieser Typ Mann doch sicher nicht gerade einfach im Handling.
Also damit muss frau schon klarkommen (wollen) und da sehe ich bei den wenigsten Frauen. Vielleicht ein Gedanke, dem man mal nachgehen könnt? Nämlich, ob die Wunschvorstellung von dem Mann nicht einfach auch zu viele Widersprüche enthält, als dass sie ein normaler Mann erfüllen könnte?
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26.07.2018, 12:45Inaktiver User



und
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