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25.07.2018, 11:53
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
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25.07.2018, 11:54
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
niemand ist perfekt und alle haben ihre Ecken und Kanten, und ihre schlechten Tage (Mond im Jammerlappen und rückläufiger Biorhythmus oder was auch immer) aber so eine grundsätzlich vorhandene psychische Stabilität ist doch was Schönes.
und was Anderes, als wenn man ständig befürchten muss, dass bei jeder harmlosen Bemerkung ein Vulkan in die Luft geht oder einer auf drei Tage beleidigt macht oder ähnlicher Unsinn.
gruss, barbara
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25.07.2018, 12:11Inaktiver User
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25.07.2018, 12:13Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Das finde ich schön und behaupte es bieten zu können (und noch einiges mehr von dem was du geschrieben hast - zugegeben nicht alles), wär schön mal eine Frau zu treffen bei der das auch so ist und die das an mir zu schätzen weiß.
Seit der letzten "Liebesgschichten..." Sendung habe ich wieder arge Zweifel an der Möglichkeit der Augenhöhe mit gleichaltrigen Frauen, und die Hoffnung daß die ausgewählten Personen nicht repräsentativ für diese Altersgruppe sind.
Wenn zb eine Frau die angeblich 4 Jahre älter als ich ist und sich sich als junggeblieben bezeichnet in einer Wohnung lebt die mich an jene meiner 75jährigen Tanten in meiner Kindheit in den 1970s erinnert, Porzellanelefanten und sowas, die anderen Damen in der Sendung ähnlich.Geändert von Inaktiver User (25.07.2018 um 12:22 Uhr)
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25.07.2018, 12:18Inaktiver User
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25.07.2018, 12:22
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Was all diese Themen wie Augenhöhe, Brauchen, "Nach oben oder Unten orientieren" und so weiter angeht, denke ich:
Wir alle befinden uns 2018 am Ende des fünften Jahrzehnts einer bedeutenden Zeitenwende, also in einer massiven Umbruchssituation.
Seit ca. 1970 sind die geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen in einer Veränderung, was neben politischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen naturgemäß auch auf das Leben jedes einzelnen Menschen durchschlägt und hochwirksam ist.
Und das dann noch von Land zu Land unterschiedlich schnell, tiefgreifend und im unterschiedlichen Widerstand zu nationalen, regionalen oder religiös-kulturellen Gegebenheiten.
Manche Menschen adaptieren Neues schneller, manche langsamer, manche wollen gar keine veränderungen, weil es für sie gefühlt oder tatsächlich etwas zu verlieren gibt.
Manche haben eigene Ideen, wie sie sich und die Welt verändern könnten, andere brauche VordenkerInnen.
Und da solche Änderungen nicht wie beispielsweise die Umstellung von Atom- auf Ökostrom berechenbar und rein technischer Natur sind, sondern den Menschen individuell und gesellschaftlich verändern (müssen), dauert das eben.
Da dabei keine exakte Wissenschaft zuverlässiges Wissen über das Richtig und Falsch sowie Methoden bietet, wie man von Falsch zu Richtig kommt, wurschteln sich die Menschen im Privat-Persönlichen eben so durch.
(Leider ist auch das Politisch-Gesellschaftliche häufig mehr Durchgewurschtel als durchdachte, zielorientierte Handlung - anderes Thema.)
Dabei werden nicht nur Fortschritte, sondern auch Fehler und mitunter sogar Rückschritte gemacht.
All das erschwert die Persönlichkeitsbildung, und in Folge zwangsläufig das Kennenlernen, das Verlieben sowie das Beziehungen eingehen und gestalten.
Total normal.
Aber auch nervig, anstrengend, verletzend.
Dieser Veränderungsprozess wird noch lange andauern, bis er nicht mehr in der heute beobachtbaren Form und dem Ausmaß Paar-Probleme verursacht.
Ich vermute, kein hier schreibender Mensch wird diese Zeit noch erleben.
Ich persönlich gehe damit um, in dem ich versuche, genau zu beobachten, wer ich selkbst bin und mit wem ich es individuell zu tun habe.
Ich versuche, ausreichend und möglichst genau kommunizieren, wer ich bin, was ich denke und fühle, was ich möchte und was nicht etc.
Und ich versuche , möglichst genmau hinzuhören, was mein gegenüber mir kommuniziert.
Und daraus versuche ich dann ggf., mit diesem Gegenüber einen gemeinsamen Weg zu bestimmen und zu beschreiten.
Inklusive Irrtümern, Missverständnissen, Sackgassen und Umwegen.
Möglichst ohne verallgemeinernde Vorwürfe oder platte Schmähungen, absichtlich Verletzendes, einseitige Vorteilsnahme oder Machtspielchen.
Mehr kann ich nicht tun.
Und ob es klappt ist fraglich, liegt auch nicht allein in meinen Händen.
Aber der Versuch erscheint mir allemal lohnend, schon deshalb, weil er mir Freude bereitet.
Hoffe, angeregt zu haben.
KK
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25.07.2018, 12:31
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
KK, ich gehe mit Dir so weit einig, als dass ich - mal etwas runtergebrochen auf ein bestimmtes Thema - auch denke, dass gerade Rollenverhalten zwischen Mann und Frau seit längerer Zeit im Umbruch sind und gewisse neue Denkweisen, Gefühlsweisen, neue Rollenbilder, neue Beziehungsmodelle - eben vergleichsweise eher neu, und deshalb noch nicht gelassen, souverän, ohne grosses Trara einfach reibungslos da sind. Das muss sich sicher erst noch setzen.
Ich finde es aber durchaus schön, zu sehen, dass bei den ganz jungen Generationen gewisse Dinge so selbstverständlich sind, um die meine Eltern oder teilweise ich noch kämpfen mussten. Meine Mutter musste sich noch anhören, dass "Mädchen nicht studieren" (getan hat sie es trotzdem) und "Mütter nicht arbeiten gehen" (getan hat sie es trotzdem). Ich hab mich früher noch mit Männern mit sehr konservativen Rollenbildern rumgeschlagen, bis ich irgendwann den Sprung zu dem geschafft habe, was ich jetzt habe, eben diese gelassen-selbstverständliche Augenhöhe, die nicht mehr ausgehandelt werden muss. Wenn ich mir jetzt die noch jüngeren Generationen anschaue, dann freut es mich aber sehr - ! -, wie - noch mehr - selbstverständlich viele Dinge schon sind, und auch zum Beispiel so (für mich profane, vollkommen überflüssige) Themen wie "wer verdient mehr" immer weniger eine Rolle spielen.
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25.07.2018, 12:36
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25.07.2018, 12:37
AW: Dates aus dem Netz und Real Life - Erfahrungsaustausch und Diskussionen Teil vier
Ersteres ja, letzteres nein.
Ersteres finde ich heikel, denn das kann schon passen, wenn es eben passt.
Und eine Frage ist ja erst mal nur eine Frage.
Letzteres finde ich einfach nur widerlich.
Ich denke, man sollte das in den Straftatbestand der sexuellen Belästigung aufnehmen.
Das nun aber zum großen Unterschied bei Online-Dating für Männer und Frauen hochzustilisieren, wäre mir zu hoch gegriffen.
Aber ich schaue ja ohnehin lieber auf Gemeinsamkeiten als auf Unterschiede.
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25.07.2018, 12:45Inaktiver User




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