Ich hätte vermutlich gesagt, ok, überhaupt gar kein Problem, wäre da hingegangen, hätte den Abend durchgestanden und mich scheiße gefühlt, die ganze Zeit. Weil ich mich so oft nicht traue, anderen vor den Kopf zu stoßen, die in derselben Situation genau das mit mir machen.
Ich finde auch das "sorry, evtl. bin ich beim Nachbarn, nicht wundern, wenn Du vor verschlossener Tür stehst" für ein erstes Date bei ihm schon schräg, ehrlich gesagt.
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Thema: Sich nicht zu zweit treffen?
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20.06.2017, 09:49Inaktiver User
AW: Sich nicht zu zweit treffen?
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20.06.2017, 09:49Inaktiver User
AW: Sich nicht zu zweit treffen?
ich halte es in diesem Thema eigentlich nicht für so relevant das es eine kumpeline war und nicht ein kumpel, muß aber dennoch sagen das bei mir und meinem ganzen Freundeskreis mit 40 jahren Lebenserfahrung ein kumpel & eine kumpeline völlig platonisch und komplett ohne Hintergedanken einer seite so gut wie nie vorkamen. meisten war da eine geschichte, der/die stand auf ihn/sie woraus nichts wurde und dann verharrte das in "Freundschaft" sprich "auf Gelegenheit warten", eine gelgentliches freundschft + und der gleichen.
also "bester freund /bester Freundin" Konstellationen finde ich schon immer verdächtig. kenne kaum einen mann der auf eine völlig platonische frauenfreundschaft wert legt. das mann/frau Drama das jede Beziehung mehr oder weniger mitbringt reicht den meisten männern.
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20.06.2017, 09:51Inaktiver User
AW: Sich nicht zu zweit treffen?
"Ich koche für dich" heißt für mich "Ich koche für dich"...was im Laufe des Abends sonst noch so passiert, steht ja wieder auf einem anderen Blatt.
Dass sie sich kurz vorher noch mal meldet, war so abgesprochen.Von daher wohl gut, dass sie vorher noch schrieb, sonst wäre die Kumpeline - ÜBERRASCHUNG - vor Ort dagewesen und die TE wohl kaum noch frei in der Entscheidung gewesen.
Es war aber nicht die Mutter...von daher verstehe ich die Frage nicht.Und an all die Lockeren hier: wäre es auch noch okay, hätte er angekündigt, Du, meine Mutter ist spontan vorbeigekommen?
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20.06.2017, 09:51Inaktiver User
AW: Sich nicht zu zweit treffen?
Ja und ich erwarte auch das von meiner Partnerin in bestimmten Situationen.
Natürlich er hat es schließlich ja auch angedeutet beim Date vorher.Es scheint, daß der Mann überrascht wurde und sich mit der Situation arrangiert hat, ich glaube aber ebenfalls kaum, daß ein Mann, der ein Date das erste Mal zu sich einlädt und für sie kochen möchte, sich nicht EIGENTLICH auch was anderes erhofft, wünscht und vorstellt.
Jemand nannte es sehr zutreffend die Verheißung eines solchen Abends - seines Beginns.
Und da bin ich mir grade nicht mehr so sicher ob das jetzt alles nur noch Zufall ist....Da nun eine (hübsche) Kumpeline rumhüpfen zu haben, kann -eigentlich- nicht im Sinne des Date-Einladenden sein.
ich ergänze ein emotionaler Holzklotz oder ihm kam die Situation gerade zu pass....Der kann sich entweder nicht durchsetzen oder er ist wie schon früher gedankenlos.
Das ist ja das verfrickelte an dieser Situation, die beiden sind miteinander vertraut, die kennen sich sonst wären sie nicht Kumpel und Kumpeline aber er dreht den Spieß um und sagt der Neuen, das sie das schon okay findet, oder?Ich interpretiere die Situation entsprechend, daß der Mann sich nicht getraut hat, der Kumpeline in dem Moment einfach ganz klar zu sagen "Du, sei nicht bös, ich habe X heute das erste Mal zu mir nach Hause eingeladen und möchte für sie kochen."
Das ist das selbe Muster wie jemandem einen Vertrag unterzujubeln und ihm mitzuteilen, ich habe schon mal sämtliche Optionen mit angekreuzt obwohl bei der Durchsprache was anderes ausgemacht war, falls das nicht okay ist musst halt widersprechen, macht Dir doch nix aus, oder?
Mit so einer Aktion bringe ich bewußt oder auch unbewußt jemand anderen in Zugzwang eine Entscheidung herbeizuführen, die er treffen müsste.
Aber nein, er hat sich nicht abgegrenzt, sondern - meiner Interpretation nach- die Kumpeline damit höher gewertet als die TE, denn das eigentliche Date war exklusiv verabredet und geplant.Na er hat ihr ja geschrieben, daß sie das sicherlich in Ordnung findet, sie geht ja nach dem Essen, oder?Es schrie jemand richtig, die Entscheidung über eine Planänderung sollte der Eingeladene haben- denn er hat der Einladung ja unter dieser Voraussetzung zugestimmt.
Das kommt auf den Grad der Vertrautheit an, auf das Setting an sich und ob ich emotional einen Panzer habe und auf Obercool mache.Pläne umzustimmen ist zwar vielleicht vordergründig locker und unkompliziert, aber oft steckt mehr dahinter.
Eben, er formuliert schon in der Frage die erwünschte Antwort. Egal wie sich die TE entschieden hätte, die Verantwortung hätte er elegant an sie übertragen.Und "meine Kumpeline ißt jetzt mit, ist doch ok?" klingt für mich nach einer regelrechten emotionalen Klatsche.
Anders formuliert oder als echte Frage mit der Chance der Entscheidung wäre es natürlich anders.
Tja, vielleicht war der Zufall gar nicht so zufällig wie es erscheinen sollte...Für mich liest es sich, als hätte der Mann seitdem auch nicht mehr gemuckst und damit scheint das Kennenlernen abgebrochen zu sein?
Ich bin mehr erschrocken wie viele so emotional abgestumpft sind, daß ihnen das am Arsch vorbeigeht.Gut, daß sowas von Dir, einem Mann, kommt.
Und schön, daß es auch viele Männer wie Dich gibt, die den Unterschied spüren und leben.
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20.06.2017, 09:52
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20.06.2017, 09:52
AW: Sich nicht zu zweit treffen?
So etwas ist mir in jungen Jahren als Mann auch einmal passiert. Ich kannte meine neue Freundin so etwa 6 Wochen, werde zum Abendessen von ihr eingeladen (zusammen mit ihren Kindern, die ich ja schon kannte). Da sitzen bei meinem Erscheinen zwei Freundinnen von ihr am Tisch. Es war mir klar , ich sollte begutachtet werden. Das Abendessen habe ich noch brav mitgemacht, aber mich danach verabschiedet, weil mir nicht gut war. War mir in der Tat nicht, ich fühlte mich zum K.... .
Mir war klar, dass sie mich ihren Freundinnen vorstellen wollte, das hätte ich nach Ankündigung auch akzeptiert. So fühlte mich einfach überrollt. Das führte in kürzester Zeit zum Bruch.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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20.06.2017, 09:53
AW: Sich nicht zu zweit treffen?
Erst wenn Du aufgibst, hast Du verloren
„Die schlimmste Entscheidung ist Unentschlossenheit.“
---Benjamin Franklin---
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20.06.2017, 09:56Inaktiver User
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20.06.2017, 09:59Inaktiver User
AW: Sich nicht zu zweit treffen?
Das ist mal wieder der klassische Double Bind.
Denn egal, wie sich die TE entscheidet, zu ihren Gunsten wird das nicht laufen können.
Sie hat die Option zu sagen: ja, ist okay - was gelogen wäre. Oder: nein, ist nicht okay - damit dem potenziellen Partner und der Kumpeline direkt vor den Kopf stoßen.
Geschickt reagieren kann man auf so etwas ja leider nur mit genauso double-bindigen Gegenfragen. So vielleicht: "wie kommst Du denn darauf, dass ich das schon okay finden könnte?" oder "warum hast Du mich nicht einfach vorher gefragt?" Halt so schön staatsanwaltmäßig. Super prickelnd für den Start einer Beziehung. Nicht.
Ich reagiere auch ziemlich allergisch auf Double Binds. Ich hasse es, wenn jemand für mich entscheidet, dann aber mir die Verantwortung aufdrückt. Denn @stecher, sie hat ja keine Entscheidungsmöglichkeiten. Sie hätte nämlich entschieden: ich möchte ein Date nur mit Dir. Die Option gibt es nicht mehr, weil das Date ja schon die Kumpeline ohne Rückfrage mit eingeladen hat.
Von daher finde ich die heftige Reaktion vielleicht heftig, aber wenigstens selbstbewusst und selbstachtend.
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20.06.2017, 10:01
AW: Sich nicht zu zweit treffen?
Geiler Thread - völlig unbekannter Mann, hat nach zwei Beiträgen einer TE, eine Affäre mit seiner besten Freundin (was sie laut TE gar nicht ist), aber egal, und diese ist aber mindestens, auch unbekannterweise, natürlich in den Mann verknallt und will ihn eigentlich für sich.
Und Männer und Frauen können sich nicht in Wohnungen aufhalten, ohne übereinander herzufallen.
Und neue Leute kennenlernen, geht nur mit ausführlicher Vorbereitung.


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