Die Frage war ja, ob Du damit umgehen kannst. Nochmal, er ist wie er ist. Ist es ok für Dich, auf Dauer (!), wenn er sich kindlich, kindisch benimmt, untertaucht, sich erst zärtlich, und dann wieder distanziert benimmt?
Dann schreib ihm halt.Anrufen kann ich ihn nicht, bzw. ist er recht schwer zu kontaktieren, wenn sein Telefon den ganzen Tag im Flugmodus ist.
Ihr habt euch mehrere Stunden täglich geschrieben? Huch.@Loop1976: Es gab mal eine Situation, da hatte er sich 2 Tage oder so nicht gemeldet. Vorher schrieben wir täglich über mehre Stunden neben dem sehen, als er sich dann nicht mehr meldet, hatte mich das gewundert, bzw. er hatte Probleme mit seinem Auto, ich hatte mir Sorgen gemacht, deswegen sprach ich ihn darauf an. Innerhalb des Gesprächs berichtete er mir von seinen wie er es nennt Phasen. Erlebt habe ich sie bis jetzt noch nicht.
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04.05.2017, 16:14
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
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04.05.2017, 16:18
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
Love it, leave it, change it.
Es nützt Dir doch nichts, wenn Dir hier alle sagen wie schräg wir sein Verhalten finden.
Du kannst Dich doch entscheiden, ob Du mit dem gelieferten Gesamtpaket zurecht kommst oder nicht.
Und damit das keine zu theoretische Diskussion wird, würde ich ihn ansprechen/ihm schreiben, wann ihr euch wieder trefft. Vielleicht hast es sich ja für ihn schon erledigt.
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04.05.2017, 16:25
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
Ich denke, es wäre in Ordnung für mich. Es ist eben ein Lernprozess. Im Moment bin ich halt sehr traurig und geknickt, weil ich ihn vermisse.
Ganz am Anfang in der Kennlernzeit, er war sehr ambitioniert. Mit mehreren Stunden meine ich 1 bis 2 Stunden. Aber doch schon täglich. Häufig durch ihn vorangetrieben, ich meldete mich dann aber auch, zwecks Ping Pong Effekt. Die vielen Treffen wurden auch durch ihn initialisiert, rückblickend habe ich das Gefühl, das wenn ich Treffen vorschlug, er das ggf. nicht immer ganz so toll fand, als wenn es ständig von ihm ausging. Damit er irgendwie ein bisschen die Kontrolle darüber haben kann/konnte.
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04.05.2017, 16:29
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04.05.2017, 16:30
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
Da er die letzte Nachricht von mir unkommentiert gelassen hat, würde ich ihn irgendwie gerne auf mich zukommen lassen. Vor allem, sollte er sich gerade in seiner "Phase" befinden.
Auch möchte ich das dann gar nicht schreiben, weil das ggf. wieder zu Missverständnissen innerhalb der Kommunikation führt, ein Teil von mir würde am liebsten hin fahren. Der andere mahnt zur Geduld.
Er sagte einmal zu mir, er möchte mir nicht weh tun. Ggf. wollte er seit einer Weile schon seinen Freiraum haben bzw. wieder ein bisschen Ruhe einkehren lassen, traut es sicher aber nicht das direkt zu sagen oder grinst mich nur an. Denn es scheint ja sein Bedürfnis zu sein, das gönne ich ihm auch. Aber es wäre allenfalls nett gewesen, mir das zu sagen. Zudem bat ich ihm mal darum, denn dann ziehe ich mich selbstverständlich auch zurück, so wie ich es jetzt mache.
Ein Gespräch wollte er vertagen, was ich verstand, da mitten in der Nacht. Langsam habe ich wirklich das Gefühl, es wäre an der Zeit darüber zu reden, wie er sich eine Beziehung vorstellt bzw. was das zwischen uns nun ist. Mir würden wohl auch 2 Wochenenden sehen im Monat reichen, damit er sich erstmal an alles gewöhnen kann. Da die ganze Sache mit einem massiven Tempo voran getrieben wurde.Geändert von Zuckerfae (04.05.2017 um 16:46 Uhr)
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04.05.2017, 16:54Inaktiver User
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
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04.05.2017, 17:06
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
Willst Du jetzt abwarten, oder ihn ansprechen?
Oh, es gibt hier im Forum den idealen Mann für Dich, der will seine Freundin auch nicht öfter als 2 Wochenenden im Monat sehenEin Gespräch wollte er vertagen, was ich verstand, da mitten in der Nacht. Langsam habe ich wirklich das Gefühl, es wäre an der Zeit darüber zu reden, wie er sich eine Beziehung vorstellt bzw. was das zwischen uns nun ist. Mir würden wohl auch 2 Wochenenden sehen im Monat reichen, damit er sich erstmal an alles gewöhnen kann. Da die ganze Sache mit einem massiven Tempo voran getrieben wurde.
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04.05.2017, 17:25
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
Das er sich an das Modell "Beziehung" gewöhnen muss, waren seine Worte. Die Fernbeziehung wohnte knapp 7.000 km weg von ihm, da war seiner Meinung nach nicht viel mit Erfahrung sammeln.
Das mit dem kuscheln ohne verschreckt aufzuspringen bitte nicht falsch verstehen :), nachdem er das mit den freundschaftlichen Gefühlen angesprochen hat, hab ich mich auch wie ein Freund verhalten. Später suchte er aber wieder meine Nähe. Dann war es wieder etwas distanziert. Ich gehemmt ihn zu berühren, wollte aber auch nicht, das wir nun in der Friendzone landen, weil ich ja Gefühle für ihn hab und das Bedürfnis ihn zu berühren/ ihm Nah zu sein.
Gekuschelt wurde am Tag X in meinem Bett, Freunde nehme ich nicht in mein Bett oder würde dort mit ihnen kuscheln. Er war allerdings schon vor mir in meinem Bett.
Ich würde evtl. noch bis kommende Woche warten, da gehe ich zu einem Konzert. Da wüsste ich zumindest schon, was ich schreiben kann, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen.
Auch wenn es mir schwer fällt, ich denke, wenn er von sich selbst sagt, man solle die Phase nicht auf sich beziehen, wenn er sich vom Rest der Welt abnabelt, dann wäre es irgendwie ein Fehler es jetzt persönlich zu nehmen.
Ggf. muss ich einfach darauf vertrauen, wenn er sagt, es sei alles in Ordnung und ich muss mir keine Gedanken machen... ich weiß leider nicht, wie lange bei ihm diese Phasen dauern, deswegen fällt es mir zunehmend schwer seiner Aussage vertrauen zu schenken.
Allerdings möchte ich ihm auch nicht das Gefühl geben, er sei mir egal, weil ich mich nicht melde.
Ich bin als Student dieses Semester ziemlich eingespannt, ein regelmäßiges unter der Woche sehen empfinde ich als anstrengend, weil ich weder die Aufmerksamkeit für den anderen mitbringe, oder einfach KO vom Tag wäre. Geht also weniger darum, ihm ggf. was recht machen zu wollen.Geändert von Zuckerfae (04.05.2017 um 17:38 Uhr)
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04.05.2017, 18:45Inaktiver User
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
30 Jahre alt, noch nie eine richtige Beziehung und lebt noch bei Mama und Papa.
Da müssen doch Alarmglocken losgehen.
Ich könnte mit solchen autistischen Problematiken nicht umgehen. Gerade weil Du verliebt bist, solltest Du Dich da raus nehmen. Sonst hängst Du in einer Dauerschleife. Ständig in Hoffnung. Du bist wie ein Jojo.
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04.05.2017, 20:54
AW: Verwirrung und Traurigkeit innerhalb Kennlernnphase/"Beziehung"
Naja, ich bin ein Mensch, der nicht über die Lebensumstände eines anderen Menschen urteilt. Sollte jemand mit 30 Jahren noch keine Freundin gehabt haben, ist auch das für mich kein Beinbruch, da wir alle einmal klein angefangen haben. Es ist halt die Frage, in welchem Rahmen sich das ganze bewegt, bzw. wie beide dann mit der Situation umgehen…
Habe mich nun doch dazu durchgerungen ihm zu schreiben. Ich fragte konkret nach einem Treffen zum Hobby. Die Nachricht hat er zwar gelesen, sie aber nicht beantwortet. Auch das ist erstmal kein Beinbruch.
Ich kann mich aber nicht in seinen Kopf denken und danach handeln was richtig oder falsch ist, oder in seinem Fall angemessen. Ich habe zwar die Vermutung, das die von ihm angesprochenen Phasen eine gewisse Form der Depression darstellen, aber ich möchte mich nicht aus dem Fenster lehnen und ihm etwas andichten, was an dem evtl. nicht ist.



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