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Thema: Heirat in der Kennlernphase?
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02.05.2017, 15:03Inaktiver User
AW: Heirat in der Kennlernphase?
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02.05.2017, 15:07
AW: Heirat in der Kennlernphase?
§ 1314 BGB - Einzelnorm
Naja, so ähnlich.
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02.05.2017, 15:49
AW: Heirat in der Kennlernphase?
Der selbstauferlegten moralischen Verpflichtung nachgekommen zu sein, den anderen auf ein mögliches Risiko hinzuweisen, aber nicht zu versuchen, den anderen zu einer Entscheidung zu drängen, wie er mit dem Risiko umgehen soll?
Erscheint mir naheliegend.
Die Hochzeit wird die Bekannte wohl kaum absagen, aber vielleicht (so etwa ein Prozent Chance) denkt sie, "ja, stimmt, da war was, ich sollte mit meinem Verlobten noch über Geld reden." Oder so. Weiß man nicht. Noch ein Grund, sich nicht zu weit reinzuknien sondern sich zu sagen, "ich habe gemacht, was ich konnte, mehr wäre übertrieben".** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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02.05.2017, 16:29Inaktiver User
AW: Heirat in der Kennlernphase?
Ich finde du solltest dich da raushalten, es geht dich im Grunde nix an.
Deine Bekannte ist erwachsen und wird sich hoffentlich über alle Konsequenzen Gedanken gemacht haben. Wenn du sie jetzt nochmal kontaktierst, könnte das auch von ihr so ausgelegt werden, dass du ihr ihr Glück nicht gönnst etc, wenn die wirklich so blauäugig ist.
Warum hast du denn nicht direkt als sie dir davon erzählt hat geäußert, dass du es überstürzt findest und nach den Gründen gefragt?
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02.05.2017, 16:35
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02.05.2017, 16:46Inaktiver User
AW: Heirat in der Kennlernphase?
Das wäre es für mich, wenn wir hier von guter Freundin sprechen.
In dem Kontext hier finde ich es übergriffig und erinnert mich einfach daran, dass andere fast immer geneigt sind, eine Meinung zu haben und diese auch zu sagen.
Nochmal- wieso "was ich konnte"??
Man muss überhaupt nichts tun oder können oder jemandem vor einem "Schicksal bewahren"- oder wie man auch einen Spruch dazu begründen will!
Kann ich denn den Menschen, den ich letztlich wenig kenne- der mir was von sich erzählt und ich kann dem nur wenig Gutes abgewinnen-- muss ich so jemandem jetzt die Welt erklären? noch dazu wo er um die 30 ist?
Für wie blöd wird so jemand dann eigentlich gehalten?
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02.05.2017, 17:03
AW: Heirat in der Kennlernphase?
Vielleicht ist in diesem Fall die Sicht von außen wesentlich klarer als die rosarot vernebelte Innensicht?
Anscheinend ist der Mann auf seinen finanziellen Vorteil aus, den die Bekannte darstellt. Auch wenn sie nicht für seine Schulden haftet, wird sie letztenendes diese von ihrem Gehalt bezahlen, weil sie finanziell miteinander mit der Heirat verquickt sind.
Muss man wirklich sich aus allem und jedem heraushalten, nur um später sagen zu können: "Ich hab's ja gleich gesagt"?
Wenn du ihre Nummer hast, ruf sie an (ein Treffen wäre besser, aber das geht wohl schlecht) und rede ihr gut zu, mit der Hochzeit noch ein halbes Jahr zu warten und vor der Hochzeit unbedingt Gütertrennung zu vereinbaren, damit sie seine Schulden nicht doch irgendwie abtragen muss.
Im schlimmsten Fall verlierst du eine gute Bekannte, wenn sie böse auf dich wird. Im besten Fall wird sie dir sehr dankbar sein, wenn du sie vor einem finanziellen Desaster bewahrst.
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02.05.2017, 17:17Inaktiver User
AW: Heirat in der Kennlernphase?
Du- keiner - wirklich KEINER von uns (die TE eingeschlossen) weiß, was es tatsächlich für Inhalte gibt.
Aus einigen Sätzen wird hier viel interpretiert-- klar, es kann stimmen.......es können auch milliarden anderer Möglichkeiten sein.
ich kann und will auch nicht sagen, dass das alles nicht möglich sein kann.
Mir geht es darum, dass man von so weit außen nicht "das Recht hat" solche Fragen/ Aussagen - ungefragt- zu stellen.
Oder umgekehrt- WIE unglaublich belastet wird die TE sein, wenn die Ehe schief ginge- alle üblen Gedanken hätten sich bewahrheitet........ja- was würde das tatsächlich mti der TE dann machen?? bestimmt rasend viel, wenn man sich nur 3x im Jahr sieht und nur bekannt ist
Das ist witzig-- denn genau DEN Satz kann man doch supergut bringen, wenn man jetzt sein Ei reinkloppt und die Ehe geht echt den Bach runter.
Kurz- man kann NUR siegen, denn man kann es immer zurecht deuten, damit man auf jeden Fall einen Grund hat WAS zu sagen
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02.05.2017, 17:28
AW: Heirat in der Kennlernphase?
Menschen sind mitunter ziemlich blöd. DIe Bekannte von der ich hier schrieb war schon fast 50 und war trotzdem so unvernünftig/blöd zu heiraten.
Wenn eine Bekannte das erzählt, ist es in einem Gespräch normal, dass man auch reagiert. Das, was sie erzählt hat, ist etwas sehr Persönliches und wenn man das jemandem sagt und sonst keinem, nicht einmal aus der Familie, dann kann man sich auch dazu äußern, weil das Thema ja von der anderen Person zum Gesprächsthema gemacht wurde.
DIe Frau hat ja das Gespräch gesucht und auch erzählt, dass sie es wohlweislich ihrer Familie nicht mitgeteilt hat.
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02.05.2017, 17:37
AW: Heirat in der Kennlernphase?
Ja, vor allem wenn sie frisch verliebt sind und der Himmel rosarot ist und voller Geigen hängt. Die Ernüchterung kommt immer, nach einem halben Jahr ist der Blick klarer auf den Partner und auch realistischer.
Genau darum geht es ja: Sie möchte einen Rat haben, auch wenn sie das nicht so deutlich ausdrückt.
Die TE ist um einen Rat gebeten worden und hat ihn noch nicht erteilt.
Was wäre so schlimm daran, der Bekannten zu raten, auf der Gütertrennung zu bestehen, damit die Finanzen geklärt sind, und mit der Heirat ein halbes Jahr zu warten?
Nichts.
Im Gegenteil. Die Heiratswillige hätte Zeit, sich den Mann ihres Herzens genauer anzusehen und ihn sich finanziell bewähren zu lassen. Und es besteht die Chance, dass ihre Familie ihn herzlich aufnimmt.
Ich wäre damals dankbar gewesen, wenn mich eine Freundin oder gute Bekannte vor meiner Heirat gewarnt bzw. die finanzielle Seite mit einer Gütertrennung angesprochen hätte. Wahrscheinlich hätte ich auch geheiratet, aber mit Gütertrennung - während mein Lügenbaron dann getobt hätte, weil ich seine finanzielle Rettung verhindert hätte.



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