Stecher, nein, so meinte ich es nicht, mit dem "Bleib so wie du bist".
Ich wollte damit ausdrücken, das, wenn sie solche Fragen gestellt bekommt, nach ihrem fehlenden Freund eben, einfach mal gelassen bleiben soll.
Bezog sich nur auf eventuell nervende Tanten und oder Onkels. Und den Umgang damit.
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Thema: Der ewige Single
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19.04.2017, 12:03
AW: Der ewige Single
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19.04.2017, 12:09Inaktiver User
AW: Der ewige Single
Also ich könnte da nicht gelassen bleiben, denn hier driften ja Wunsch und Wirklichkeit auseinander. Und jede Nachfrage legt ja wieder den Finger in die Wunde!
Und vielleicht braucht Erdbeermund genau dieses "verrückt machen" auch um endlich aus dem Quark zu kommen, denn das was sie hier im Strang bisher beantwortet hat, oder besser was sie nicht beantwortet spricht Bände!
Wer sich so unverbindlich und oberflächlich gibt der muss sich nicht wundern wenn er im Außen dann auch nur die oberflächlichen und unverbindlichen Typen anzieht.
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19.04.2017, 12:15
AW: Der ewige Single
Ja, ich weiß, was du meinst. Stimmt auch wieder. Hmmm...naja, ich würde wohl mal aus der haut fahren.

Kommt ja auch wirklich drauf an, wer so was fragt. Ich hab das allerdings noch nie jemanden gefragt und erst recht nicht inquisitorisch.
Ich hab mal einer Freundin echt übel genommen, das sie, als ich ihr von meinen Patchworkproblemen berichtete, hochnäsig antwortete:"Also wenn ich mich mal trennen sollte, würde ich mir einfach einen Mann nehmen danach, wo es finanziell und emotional paßt!"
Da is mir echt erst mal die Spucke weggeblieben. Ich war also zu blöd, mir einfach den Richtigen zu suchen, sie bekäme das natürlich hin.
(Wir sind nicht mehr befreundet.)
In dem Moment hatte ich auch keine Antwort zur Hand.
naja, aber zurück zum Thema.
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19.04.2017, 12:23Inaktiver User
AW: Der ewige Single
Vielleicht driften auch Konditionierung und wirklicher Wunsch auseinander:
Konditionierung oder Wahrheit: Ich brauchen einen Mann an meiner Seite
Wirklichkeit: Ich möchte gar keinen Mann (im Sinne einer festen Beziehung)
Will heißen, wenn ich einen Partner haben möchte damit das Genöle von den Freunden, Verwandten und Bekannten aufhört dann brauche ich einen Mann.
In katholischen Dörfern reicht ja dann nicht mal ein Mann an der Seite, sondern da geht ja dann das Gefrage nach Hochzeit wieder weiter und wenn man verheiratet ist wird man ständig gefragt wann denn jetzt endlich Nachwuchs im Anmarsch ist.
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19.04.2017, 12:25Inaktiver User
AW: Der ewige Single
anhand der spärlichen Informationen vermute ich das du durch deine Schüchternheit vielleicht arrogant rüber kommst. wenn du dazu noch gut aussiehst ist das für viele Männer abschreckend weil ein Korb hier wahrscheinlich wirkt.
vielleicht ist das teil des Problems.
was hast du dir bisher überlegt um dein Problem zu lösen? was hast du schon versucht, warum ist es gescheitert und was hast du jetzt vor?
Schüchternheit überwinden
Smalltalk üben
Clubs/Vereinen beitreten in denen es auch viele Männer hat
das wären meine ersten ansätze hätte ich dein Problem.
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19.04.2017, 12:27
AW: Der ewige Single
Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.
Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!
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19.04.2017, 12:30
AW: Der ewige Single
Das sehe ich ebenso, vor allem dann, wenn man sich selbst hinterfragt, warum man denn nun noch keinen Partner hat. Ansonsten wäre es ja wurscht, wenn man noch Single ist, solange man das gut findet.
Wir alle senden unweigerlich Signale, die vom Gegenüber empfangen werden. Je nach dem empfinden wir den anderen nunmal als sympathisch, offen, introvertiert, extrovertiert, geistreich, langweilig, etc. pp. Das ist in uns drin, das können wir nicht ändern.
Normal ist es ja so, wenn ich etwas mir wünsche, dann versuche ich es umzusetzen. In Liebesdingen sind wir da oft verstockt oder gar völlig anders, als wir sonst agieren würden. Ich denke, dass du vielleicht zu rational an die Sache rangehst. Nicht umsonst nennt man Menschen, die das Zwischenmenschliche mit Leichtigkeit wuppen, während andere nicht mal einen Mux sagen, als eher extrovertiert. Sie müssen es gar nicht sein, werden aber gerade von eher zurückhaltenden Menschen als solche wahrgenommen. Eine Frau, die - so lese ich dich eher - permanent in der Wartehaltung ist, wird auch als solche wahrgenommen: als (Er)Wartende. Erwartungshaltungen spürt dein Gegenüber. Das ist leider in der Kennenlernphase sehr hinderlich, es fehlt die Leichtigkeit. Erwartungshaltungen sollten dabei aber nicht mit subjektiven Ansprüchen an einen Partner verwechselt werden. Es geht hier um die Leichtigkeit in der Kennenlernphase.
Nur kann man diese Leichtigkeit auch nicht unbedingt erlernen, aber vielleicht im gewissen Umfang einmal ausprobieren. Jedoch finde ich, dass du dann im Grunde nicht die bist, die du nunmal tatsächlich bist, was dich ausmacht. Ich bin davon überzeugt, dass es ebenso genug kopfgesteuerte Männer in deiner Nähe gibt, die deine zurückhaltende und rationale Art mögen, nur waren die vielleicht bis jetzt noch nicht auf deinem Schirm?
Es ist übrigens völlig egal wie du aussiehst. Charme hat einen ebenso intensiven Effekt, wenn der bei einer Schönheit fehlt, dann ist und bleibt sie nur eine schöne Hülle.
Übrig bleibt, dass du so wie du bist, richtig bist. Es macht dich aus. Nur weil du mit 30 noch keinen Partner und Kinder hast, vielleicht dazu Haus, Hof und Boot, musst du dich selbst nicht in die gesellschaftliche Ecke drängen. Jeder soll so leben können, wie er mag. Ich erkenne aber, dass du tatsächlich gerne einen Mann an deiner Seite hättest, Nähe suchst, ebenso wie Vertrauen und sich fallen lassen. Das kann man eben nicht unbedingt mit (platonischen) Freunden. Da verstehe ich dich nur zu gut.
Ich finde tatsächlich, dass die Außenansicht wohl hier nicht mehr so hinterfragt werden muss, sondern deine Innenansicht, wie du generell mit "sich fallen lassen", Vertrauen, sich öffnen, Kompromissen umgehst. Wenn es da hier eine Diskrepanz zur Außenwelt gibt, liegt hier vielleicht die Ursache, warum es mit einer Beziehung in deinem Sinnen bis dato noch nicht geklappt hat.
Mit 30 darf man schon einmal gewissen Muster an sich hinterfragen, ohne gleich in der Psychoecke zu landen. Muster haben wir alle, bei manchen treten sie in der Beziehung hervor, bei anderen entsteht aus diesen Gründen schon gleich gar keine.
Wie Stecher es schon beschreibt, sich immer wieder in die Menge stürzen, muss nicht unbedingt ein Garant für das Gelingen einer Partnersuche sein, sondern man kann sich auch immer wieder mit den gleichen (unguten) Mustern und Erwartungen bei den richtigen Möglichkeiten selbst immer wieder im Weg stehen.Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -
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19.04.2017, 17:01Inaktiver User
AW: Der ewige Single
Ich gehe oft nur mit Single Freundinnen aus. Natürlich hin und wieder auch mal in ner gemischten Gruppe. In die Disco immer nur ohne Partner der Freundinnen.
Wie gesagt, ich unternehme viel mit Freunden. Ich war in nem Sportverein mit gemischten Mannschaftssportarten. Internet Singlebörse hab ich vor ein paar Jahren versucht, hatte auch Dates. Wurde letzten Endes nix draus, weil es oftmals an der Entfernung scheiterte.
Smalltalk konnte ich früher gar nicht gut. Ist mittlerweile besser geworden, da das allein meine Beschäftigung schon mit sich bringt, dass man immer in Kontakt mit Kunden ist.
Ich kriege es in den schwierigsten Alltags - oder Jobsituationen hin, locker und offen zu sein. Sobald mir jemand gefällt, hab ich wie ein Brett vor dem Kopf und verliere die Leichtigkeit, die sonst in anderen Situationen da ist. Ich bin dann sozusagen blind zu unterscheiden, ob vom Gegenüber auch Interesse kommt oder ob er sich einfach gern mit mir unterhält.
Und falls es nicht rüber gekommen ist, wir sprechen von keiner Beziehungserfahrung.
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19.04.2017, 21:42
AW: Der ewige Single
Es ist nunmal ein schwerer Spagat zwischen "Gesellschaftlichen Erwartungen" und nach seinen eigenen Bedürfnissen zu schauen und zu leben. Ich finde es daher diesbezüglich auch sehr schwer, die passenden Worte zu finden, denn irgendwie erscheint mir alles so fließend. Dafür müsste man sich wirklich frei machen von allen äußeren Einflüssen und nur auf sich schauen, was einen befriedigt und glücklich macht. Sehr schwer, denn von außen wird oftmals suggeriert, was einen zu befriedigen und glücklich zu machen hat und leider kann man sich da schon mal selbst verlieren.
Ich persönlich finde es ja so wahnsinnig einfältig gedacht, junge Frauen in eine bestimmte Richtung "drängen" zu wollen, nur um sich selbst und das eigene Weltbild nicht erschüttern lassen zu wollen, ohne den Intellekt zu besitzen, zu hinterfragen, ob es überhaupt das Richtige für diese jungen Frauen ist oder vielleicht ein ganz anderer Lebensweg und eine andere Lebensform für sie zu sein vermag.Geändert von Verwunderte (19.04.2017 um 22:04 Uhr)
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19.04.2017, 22:02


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