Liebe Sternenfliegerin, ich glaube vieles hat mit Sprache zu tun, da gehen einfach Menschen anders mit um.
Ich lese hier schon länger mit.
Dich lese ich zum Beispiel eigentlich sehr gern, LustUndLiebe kenne ich vom Lesen bisher nicht.
Ich gebe zu, ich war noch nie einem Menschen verfallen und würde es mir niemals wünschen, dass ein anderer es von mir wäre.
Mit solchen Aussagen kann ich einfach wenig anfangen. Ich kenne zudem viel sympathische, attraktive und beliebte Menschen, aber eben niemandem der nur annähernd in die Richtung wahrgenommen wird, wie ihr es beschreibt.... ich glaube weiter an das Töpfchen Deckelchen-Prinzip aber nicht im Sinne von Notlösungen, sondern als ein ganz herrliches Prinzip, das unser Leben so vielseitig sein lässt.
Interessanterweise schreibe ich gerade in zwei Strängen, in dem einen hält die TE sich für gar nicht begehrenswert, und auch da glaube ich, dass es da nicht unbedingt was objektives ist, sondern dass es sehr viel mit Selbstwahrnehmung zu tun hat und der TE würde ich gerne ein bisschen von der Chuzpe wünschen, die ihr hier an den Tag legt.![]()
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31.03.2017, 11:26Inaktiver User
AW: Interessantes Phänomen - Schier jeder Mann will eine Beziehung mit Bekannter
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31.03.2017, 11:29Inaktiver User
AW: Interessantes Phänomen - Schier jeder Mann will eine Beziehung mit Bekannter
Genau
Und nicht mit jedem, den man toll findet, möchte man/frau doch eine Beziehung eingehen. Da geht es vielleicht auch eher um Bewunderung?!?
Was ich aus der Beschreibung von Sternenfliegerin und LustUndLiebe auch herauslese, dass die beiden sich selber "lieben" mit alle ihren positiven Eigenschaften. Da soll jetzt nicht nach "Selbstverliebtheit" klingen, meine es auch durchaus positiv....das wirkt einfach auch anziehend auf andere Menschen.
Mir selber wäre das zu anstrengend, immer im Mittelpunkt zu stehen und ständig darauf bedacht sein zu müssen, die Grenzen zu wahren, weil einem die Männer wieder zu sehr auf die Pelle rücken. In meinen engeren Freundeskreis bevorzuge ich auch eher Frauen und Männer, die wie ich, nicht perfekt sind und auch nicht von allen als "anziehend" empfunden werden. Was aber meiner Meinung nach nicht mit attraktiv und nicht attraktiv zu tun hat. Es soll ja auch Frauen, wie Männer geben, die auf andere sehr attraktiv (auch im erotischen Sinne) wirken und trotzdem unnahbar scheinen, wo sich dann keiner ran traut.
Klar, will man gerne einen Partner haben, den andere auch "interessant" finden, jedoch würde ich keinen Mann an meiner Seite wollen, dem alle Frauen nachrennen und ich dann ständig im Schatten stehe, weil sich alle um ihn scharen
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Wie gesagt, ich bewundere solche Menschen, wie Sternenfliegerin, und schaue dem Treiben gerne zu, aus der Ferne. Aber als enge Freundin müsste man dann ein sehr großes Selbstvertrauen haben, wenn man nur als Deko daneben sitzt
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31.03.2017, 11:38Inaktiver User
AW: Interessantes Phänomen - Schier jeder Mann will eine Beziehung mit Bekannter
Wie war das? Nimm Dir einen hässlichen, den haste dann für Dich allein.

Ich finde es zum Beispiel auch ein wichtiges Kriterium für die Partnerwahl, dass ich spüre, dass der andere mich genau so begehrt und mir damit auch ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt.
Mein Freund darf gut aussehen, sogar sehr, aber wie gesagt, wenn er ständig nur flirtet und Bestätigung sucht, dann würde ich irgendwann denken "der hat es ganz schön nötig".
Flirten aus Spaß an der Freude meine ich nicht, das finde ich wunderbar, aber eben bis zu einem gewissen Grad.
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31.03.2017, 11:53Inaktiver User
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31.03.2017, 11:55Inaktiver User
AW: Interessantes Phänomen - Schier jeder Mann will eine Beziehung mit Bekannter
Auf jeden Fall fahren wir gerade auch ein bißchen aufeinander ab.

Was nur meine Theorie bestärkt, daß es eben nicht nur um Männer geht, sondern um Menschen.
Ich habe da ganz früh schon gelernt, meine Grenzen zu ziehen und zu verteidigen.Mich überfordert das manchmal allerdings auch. Darf ich fragen, wie du damit umgehst, wenn Menschen deine Nähe suchen, deren Nähe du nicht magst?
Das ging echt in der ersten Klasse los xxx
Mit den Jahren habe ich dann gelernt, mich noch besser abzugrenzen und vor allem meinem Bauchgefühl zu vertrauen.
Ich könnte mir vorstellen, bei Dir ist es ähnlich, ich sehe Menschen das erste Mal und habe extrem schnell ein gutes oder schlechtes Gefühl.
Früher habe ich dann rational rangehen wollen, so von wegen, gib XY doch eine Chance, aber mein Leben hat mich gelehrt, daß mein Bauchgefühl der bessere Menschenkenner ist als mein (zu wohlwollender) Verstand und mein Herz.
Ich weiß genau, was Du meinst und ich glaube auch zu wissen, was sie dazu bewegt, dazu schicke ich Dir eine PN.Ich habe da in meinem beruflichen Umfeld so ein paar Menschen, die mich wirklich runter ziehen mit ihrer extremen Negativität, die aber dennoch penetrant meine Nähe suchen, um mir – so fühlt es sich für mich an – meine Positivität "abzusaugen".
Wenn es geht, grenze Dich so gut wie möglich ab.
Ich umgebe mich nicht mehr mit Menschen, die mich "aussaugen", das habe ich (nicht bewußt) viel zu viele Jahre getan.
Mittlerweile habe ich z.B. auch familiäre Kontakte rigoros auslaufen lassen, weil die Verwandte ein einziger Minuspol war.
Es hat mich seit meiner Kindheit belastet, die ganze Familie, aber niemand hat Konsequenzen gezogen.
Ich jetzt ja, ich habe sie aus meinem Leben gestrichen, denn sie bringt mir nullkommanull Positives.
Da ich Menschen als Bereicherung erleben möchte, so wie ich es hoffentlich für manche auch sein kann, sind mir Zeit und Energie zu schade für solche Menschen.
Dann hilft leider nichts mehr, als noch deutlicher zu werden.Ich bin nach solchen Veranstaltungen, auf denen ich nicht schnell genug weg war, regelrecht ausgelaugt. Normalerweise bin ich ganz gut darin, mich abzugrenzen und Menschen auch auf Abstand zu halten, die mir nicht gut tun, aber in diesen speziellen Fällen fehlt denen offensichtlich das Gespür dafür, dass ich ihre Nähe ablehne.
Freundlich aber zeitnah das Gespräch unterbrechen, wenn sie dazukommen, sie nicht mit einbeziehen etc.
Ich bin empört.Hier mal ein nein!

Ok, so herum kann man es natürlich auch interpretieren. (Habe ja vorhin selbst ein Sender-/Empfänger-Beispiel gebracht).Ich lese das "für sich nutzen" nicht manipulativ, sondern in dem Sinne, dass es dem "Nutzenden" auch etwas bringt, die Bedürfnisse und Wünsche des anderen wahrzunehmen. Win-win, sozusagen.
Ich finde das Seelenleben anderer Menschen unglaublich bereichernd für mein eigenes –
Geht mir genauso.
Für mich ist das wie eine Expedition in die unerforschten, noch unbedingt zu entdeckenden Weiten des menschlichen Miteinanders, eindeutig mein liebstes Hobby.
Vielleicht ist es auch das, was andere spüren.
Dieses tiefe, ernstgemeinte Interesse.
"nutze" es also, ohne dass ich sie unbedingt manipulieren würde. (Wobei ich einschränken muss, dass ich meine Fähigkeiten gerade im beruflichen Umfeld durchaus mal manipulativ einsetze, um z.B. meine Honorarforderungen durchzusetzen.
)
Hier stelle Dir mich wieder mit einem breiten Lachen auf dem Gesicht vor.
Ich manipuliere Menschen möglichst nicht, weil ich auch nicht gerne manipuliert werde
und genau weiß, wie einfach das letztlich ist, aber es gibt im geschäftlichen Umfeld eben Ausnahmen und die Notwendigkeit, sich durchzusetzen.
Diese werden dann allerdings meist mit einer Mischung aus fachlichem und menschlichem Know how, Charme und Überzeugungskraft getätigt und eigentlich immer so, daß mein Gegenüber dann froh und überzeugt ist, meine Sichtweise übernommen zu haben.
Autsch, auch ein gutes Bild.Da bin ich wieder ganz bei dir! Ein Gabentisch ist wirklich ein schönes Bild. Dennoch ist es manchmal auch eine Gratwanderung – vom Gaben- zum Grabbeltisch ist der Schritt manchmal klein.

Aber wie gesagt, da kann ich mich gut abgrenzen.
Mich faßt auch kein normaler Mann an, ohne daß ich das zulassen würde und wenn es nicht ein nettes Miteinander wird, dann bleiben Begegnungen einmalig.
Dazu gibt es ja viel zu viele tolle Menschen kennenzulernen.
Das ist die andere Seite der Medaille, das kenne ich auch und habe es immer, so gut ich konnte, so früh ich konnte, abgewandt.
Aber man spürt doch, ob es reine, sehr liebevolle Sympathie ist oder die Gefahr besteht, sich zum Verlieben zu wandeln.
Ich habe immer versucht, es gar nicht dazu kommen zu lassen.
Denn ich will keinem Menschen - bewußt- das Herz brechen.
Wenn ich eine Gefahr spüre, daß es "zu tief" wird, dann gehe ich meist eine Zeitlang auf Abstand.
Ja, solche Frauen gibt es und das ist absolut nicht ok, aber es gibt auch genauso viele, die um ihre Anziehung wissen und diese nicht noch ausspielen.Ich mag z.B. auch keine Frauen, die immer ihre Bonuspunkte bei vergebenen Männern abholen.
Da z.B. finde ich Zurückhaltung angesagt.
Aber die so "beliebten" Frauen genießen dann ihr Charisma, wohlwissentlich, dass der Typ sich gerade Hals über Kopf in sie verknallt.
Da hast Du für einige Frauen ganz sicher recht.Man kann Männer, die vergeben sind, auch in Ruhe lassen bzw. gewisse Signale auch nicht senden.
Es ist aber auch so, daß viele Männer schon die kleinste, ganz natürliche Freundlichkeit total überbewerten.
LuL beschreibt ihre freundliche, lächelnde Art- sowas mißinterpretieren gerade "kurzgehaltene" Männer oft völlig falsch, weil sie so eine freundliche, fröhliche Art oft gar nicht kennen und sie dann fälschlich auf sich selbst beziehen, sich also persönlich gemeint fühlen.
Kann ich verstehen.Ich hadere gerade mit mir selbst, dass ich mit Männern , da ich SIngle bin, zu weit gehe (mache das nicht bewusst) die sich dann total verlieben. Ich möchte in Zukunft vermeiden, Herzen zu brechen.
Denke man hat auch Verantwortung, wenn man merkt, dass man gut ankommt.
Versuche mal zu analysieren, ob Du wirklich falsche Signale sendest oder ob sie falsch empfangen.Geändert von Inaktiver User (02.04.2017 um 09:31 Uhr)
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31.03.2017, 11:57Inaktiver User
AW: Interessantes Phänomen - Schier jeder Mann will eine Beziehung mit Bekannter
Und es tut ja der Beziehung auch gut, wenn man beim lockeren Flirten merkt, auch bei anderen Menschen gut anzukommen. Dann geht man beschwingter wieder zurück zum Partner. Mir wäre es jedoch total unangenehm, wenn mein Freund von allen Seiten Telefonnummer zugesteckt bekommen würde oder ständig sich mit anderen Leuten unterhalten "müsste" weil die an seinen Lippen hängen. Da wäre bei mir das Gefühl von Geborgenheit usw. schnell verflogen. Aber die Partner von LustUndLiebe kommen damit ja anscheinend gut zurecht.
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31.03.2017, 12:00Inaktiver User
AW: Interessantes Phänomen - Schier jeder Mann will eine Beziehung mit Bekannter
Ich glaube ich kenne sogar mehr Frauen als Männern, die Angelina Jolie toll finden.
Spannend finde ich es (passiert selten genug), wenn man jemanden anziehend findet, der eigentlich nicht dem eigenen Beuteschema entspricht und wo sich auch nicht erklären lässt was diese Anziehung überhaupt auslöst.
Vor einigen Jahren ist mir sowas mal bei einem Seminar passiert.
Ich bin sicher nicht leicht entflammbar, aber dort habe ich eine Frau kennengelernt, die normalerweise (äußerlich) gar nicht mein Typ war, auch war ihr Auftreten weder übermässig offen oder selbstbewusst, noch in anderer Art (nach gängiger Ansicht) ungewöhnlich attraktiv.
Trotzdem hatte sie etwas undefinierbar Anziehendes sich, was offenbar nicht nur mich, sondern auch andere männliche Teilnehmer gespürt haben.
Ich kann aber bis heute nicht erklären was es war.
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31.03.2017, 12:04Inaktiver User
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31.03.2017, 12:10
AW: Interessantes Phänomen - Schier jeder Mann will eine Beziehung mit Bekannter
Ich glaube sofort, dass es solche Frauen gibt, aber ich hatte bisher nie das Vergnügen, eine solchepersönlich kennenzulernen.
Stattdessen das Missvergnügen mit mehreren Frauen, die sich für eine solche hielten.
Die "Echten" werden selten sein.
(Ich frage mich gerade, ob es auch solche Männer gibt und glaube, wenn, dann sind die noch viel seltener.)
Ich glaube, dass der Effekt darauf beruht, dass man es eben nicht genau beschrieben kann.... Könnt ihr beschreiben, was es genau ist, was diese Person so einnehmend macht? ...
Ich halte das in der beschriebenen Extremform im Gegensatz zu Kastenbrot auch nicht für antrainierbar.
Auch sehe ich das nicht als "gegebene Eigenschaft" von Superstars wie beispielsweise Angelina Jolie.
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31.03.2017, 12:10Inaktiver User
AW: Interessantes Phänomen - Schier jeder Mann will eine Beziehung mit Bekannter
Liebe Sternenfliegerin,
dankeschön!
Ich habe, besonders seit ich hier in der Bri lese, den Eindruck, dass es Frauen in der Mehrzahl tatsächlich schwer fällt, das Positive an sich (aber auch in der Welt) zu sehen. Das ist vielleicht etwas, was ich von Männern gelernt habe. Und das ist vielleicht tatsächlich auch ein Punkt, der mich vor allem für Männer attraktiv macht. Die meisten Männer sehen das Negative erst, wenn man sie mit der Nase darauf stößt. Wenn ich also permanent thematisiere, dass ich mindestens 10 Kilo zu viel wiege, nur 1,60 groß bin, einen vermeintlich unattraktiven Kurzhaarschnitt, Cellulite und einige unschöne Narben am Körper habe … dann wird das von Männern wahrgenommen. Wenn ich das aber gar nicht thematisiere, dann fällt es auch nicht auf.
Ich musste neulich z. B. sehr schmunzeln, als mein Zweitmann (1,92 groß, schlank, extrem gutaussehend – ja, ich habe die Hybris, neben einem solchen Mann "bestehen" zu können) meinen Personalausweis in den Fingern hatte und feststellte, dass ich nur 1,60 groß bin – das ist ihm, obwohl es ja nun absolut offensichtlich ist, nie aufgefallen. "Du wirkst viel größer", waren seine Worte. Ja, ich wirke größer (und auch schlanker und attraktiver) als ich es tatsächlich bin, weil ich meine Stärken hervorhebe und über meine Schwächen und Mängel schweige. Und das tue ich auch, weil mich meine Schwächen und Mängel in den allermeisten Fällen schlicht nicht interessieren.
Ja, nicht jeder Mann. Aber eben unglaublich viele. Nun bewege ich mich aber natürlich auch in gewissen Kreisen und treffe vornehmlich auf Männer, die durchaus Lebenserfahrung mitbringen und wissen, dass es ungleich schwerer ist, eine Frau zu finden, mit der man wirklich gut reden kann, als eine, die nur hübsch aussieht.
Der Hybris-Vorwurf ficht mich im Übrigen nicht an. Ich bin im wahren Leben Everybody´s Darling, deshalb muss ich nicht auf Teufel komm raus versuchen, Everybody´s Darling zu sein. Das Kleinmädchen-Getue und Es-jedem-recht-machen habe ich spätestens mit 14 Jahren abgelegt und seitdem meinen ganz eigenen Kopf. Aber genau das ist eben auch attraktiv: Dass ich anecke, nicht stromlinienförmig bin. Ich bin interessant, aufwühlend, berührend. Mit mir zusammen zu sein, kann ganz tief gehen – und bewahrt dabei immer eine spielerische Leichtigkeit. Ich nehme mich selbst und das Leben nicht allzu ernst. Am Anfang und am Ende sind wir alle nur Sternenstaub!
Absolut! Wir mischen bestimmt jeden Laden auf.
Ja. Und das ist sicher ein Grund, warum ich hier gelegentlich schreibe. Im "wahren" Leben thematisiere ich mich selbst anderen gegenüber gar nicht so ausführlich. Ich bin sogar eher zurückhaltend, allzu viel von mir selbst preiszugeben. Das merken die anderen aber meist gar nicht. Meine Selbsteinschätzung ist, dass ich eher introvertiert bin. Alle, die mich kennen und denen ich das erzählt habe, lachen darüber.



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