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Thema: Phew-Crew

  1. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Ehrlich: Man traut Kindern zuwenig zu. Fast immer.
    reihe mich ein.....
    (so ein bischen:söhnemütter aller länder vereinigt euch. ich glaube nämlich, dass frau töchtern mehr zutraut als söhnen. ist aber auch ein heißes eisen...)

    wobei: bibi, du hast es ja selbst erlebt, aus der kinderperspektive , so trennungskind zu sein (im gegensatz zu mir)

  2. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Die einzige Frage, die sich mir bei deinem Posting (natürlich wieder aus eigener Erfahrung gespeist) aufdrängt, ist die, ob du ihn auch begehrst oder dich "nur" gut aufgehoben fühlst?

    Pinta
    Hilfe - ich bin richtig zusammengezuckt bei deinem Satz...

    Wieso ich ihn? schoss mir durch den Kopf...

    Ich bin seit etlichen Jahren zum ersten Mal wieder in einer Situation, wo ich offensichtlich von einem Mann sehr begehrt werde der gleichzeitig mein Partner ist.
    Da ich diesbezüglich meine Bedürfnisse immer zurückgestellt habe, aus Angst, ich könnte einen auf den Deckel kriegen, lerne ich jetzt erst so nach und nach mein Begehren zu zeigen.
    Jetzt (vielleicht sogar zum ersten Mal in meinem Leben) mache ich (mit 46) die Erfahrung, dass ich "gefahrlos" Begehren zeigen darf - und das ist toll.

    Ob ich ihn begehre? - die Frage hebe ich mir mal fürs WE für eine stille Stunde auf - kann ich so garnicht auf die Schnelle beantworten - ja klar, irgenwie schon - aber - woran mache ich das fest?
    Etwas verwirrt - Anne

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    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hat er das denn wirklich als Vorwurf an dich persönlich gemeint?
    Oder hat er nicht vor allem das formuliert, was Mama gesagt/ausgedrückt hat?
    er hat die Meinung der Mama als seine angenommen, würde ich sagen.

    Und was wäre die Antwort seines Vaters darauf? Warum hat er dich mitgenommen?
    also in etwa: dass das ein Fest für alle ist, nicht nur für Mamas & Papas, Feste sollten doch für alle sein usw. (genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, ist auch nicht 1:1 wiederzugeben, weil ja auf Spanisch) - ich brachte dann noch das Beispiel seines Onkels, der ja für Cousin 1 auch nicht der Vater ist >> "aber der ist Papa von Cousin 2" "und ich darf nicht mit, weil ich kein Kind habe?" usw. ... wir haben das versucht auf die leichtere Ebene zu bringen, aber es war bei der Autofahrt, dh. ein bisserl schwierig - und dann halt abgehakt.
    Das Thema "neues Fest" kam ja dann ein paar Tage später von Ex, nicht vom Sohn.


    Und warum kann man darüber nicht mit dem Jungen reden?

    Ehrlich: Man traut Kindern zuwenig zu. Fast immer.
    doch, man kann schon darüber reden - tun wir ja auch. ich finde nur, dass das ihn"entscheiden" lassen irgendwie zu viel verlangt von ihm, weil dann muss ER sich zwischen Mama und Papa entscheiden (aus seiner Sicht) - und entscheidet sich sowieso gegen mich, als "schwächstes Glied in der Kette".

    aber schaun wir mal, ob das Thema jetzt dann nochmals aufkommt und ob der Papa vielleicht doch eine kurze Zeit zum Fest mitgeht, wenn es sich ausgeht. Fand ich nicht so schlecht, diese Idee von Henne.
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


    Wer will, sucht Wege,
    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


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    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    wobei: bibi, du hast es ja selbst erlebt, aus der kinderperspektive , so trennungskind zu sein (im gegensatz zu mir)

    ja, und ich weiß, was es bedeutet, sich zwischen Mama und Papa entscheiden zu müssen und welche Konsequenzen so ein Loyalitätskonflikt für ein Kind hat.

    eine *falsche* Entscheidung und man steht plötzlich ohne Mutter oder ohne Vater da, das geht ratz fatz.


    deshalb glaube ich, dass DIESER Konflikt einer ist, den die Erwachsenen lösen müssen, in dem nicht das Kind vermitteln/urteilen sollte.

    (übrigens danke, Röschen )
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


    Wer will, sucht Wege,
    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


  5. User Info Menu

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ob ich ihn begehre? - die Frage hebe ich mir mal fürs WE für eine stille Stunde auf - kann ich so garnicht auf die Schnelle beantworten - ja klar, irgenwie schon - aber - woran mache ich das fest?
    Etwas verwirrt - Anne
    Ich: Am Schmachtfaktor, so billig das klingt. Am Ausrufezeichen hinter dem "Huiii", das mir durch den Kopf schießt, wenn ich an ihn denke. Am "Oho", wenn ich seine Stimme höre, wenn er an Bereitschaftstagen morgens verschlafen den ersten Anruf auf dem Firmenhändi annimmt und klingt wie Johnny Cash, ohne sich zu verstellen. Am Stolz, den ich empfinde, wenn er wieder etwas gesagt/gemacht hat, von dem ich in der Situation ehrlich überzeugt bin, dass das kein anderer so gekonnt hätte (Ratio schält sich hinterher wieder ein, keine Sorge). Daran, dass ich mir gelegentlich für Sekunden überlege, eins dieser T-Shirts zu kaufen, auf denen steht: 'I hate to see you leave, but I love to watch you go' und so.

    schmacht.
    Geändert von Njarka (01.06.2007 um 12:34 Uhr)
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  6. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    eine *falsche* Entscheidung und man steht plötzlich ohne Mutter oder ohne Vater da, das geht ratz fatz
    bibi, das finde ich schrecklich.
    traurig.
    unglaublich.

    ich lebe da wirklich in einer anderen welt... meinen kindern zu vermitteln, dass, egal was auch immer sie tun, sie von papa und mama geliebt werden, ist für mich das wichtigste in sachen "erziehung". (und ih glaube, dass das auch meiner tochter klar ist, obwohl sie erst 7 ist)
    dafür akzeptiere ich eben so manches, was mir an ex nicht passt...

    lass ihn mit pa und ma aufs fest, aber versuche, diese sache mit frau ex zu klären (ihr geht es ja offensichtlich um die "außenwirkung", also um die familie in der öffentlichkeit. ist im süden sicher nochmal ein anderes thema, bei aller modernen denkweise..)

  7. User Info Menu

    AW: Phew-Crew

    @ Bibi. Kann dir nur schwesterliche Loyalität rüberschicken, sagen dazu kann ich nichts, weil ich noch nie in der einen oder anderen Situation war...
    Aber: auch für (erwachsene) Nicht-Scheidungskinder ist es kacke, in irgendeiner Situation Position beziehen zu müssen. Insofern fühle ich mit dem Zwerg und kann nur beteuern, dass ich glaube, dass ihr das schon gut hinkriegt. Ihr (du) seid ja auch sonst nicht auffe Birne gefallen...
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  8. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Jetzt (vielleicht sogar zum ersten Mal in meinem Leben) mache ich (mit 46) die Erfahrung, dass ich "gefahrlos" Begehren zeigen darf - und das ist toll.
    Ja, das ist auch toll, also genieße es!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ob ich ihn begehre? - die Frage hebe ich mir mal fürs WE für eine stille Stunde auf - kann ich so garnicht auf die Schnelle beantworten - ja klar, irgenwie schon - aber - woran mache ich das fest?
    Etwas verwirrt - Anne
    Zitat Zitat von Njarka
    Ich: Am Schmachtfaktor, so billig das klingt. Am Ausrufezeichen hinter dem "Huiii", das mir durch den Kopf schießt, wenn ich an ihn denke. Am "Oho", wenn ich seine Stimme höre, wenn er an Bereitschaftstagen morgens verschlafen den ersten Anruf auf dem Firmenhändi annimmt und klingt wie Johnny Cash, ohne sich zu verstellen.
    Schön gesagt, Njarka. Und beneidenswert. Vielleicht kommst du ja zu einer ähnlichen Antwort, Anne.
    Ich bin leider erst sehr spät zu der schmerzhaften Erkenntnis gelangt, dass ich zwar Lust/sexuelles Begehren hatte, aber nie wirklich meinen Mann begehrt habe (er mich aber schon). Und ich bin noch etwas älter als du, Anne… Ich dachte immer, mit mir würde etwas nicht stimmen, hatte Schuldgefühle etc. Dass mit mir alles in Ordnung ist und es an unserer Beziehung lag, habe ich erst wirklich begriffen, als ich mir nach jahrelanger Selbstzensur endlich gestattete zuzugeben, dass ich andere Männer sehr wohl begehren kann.

    Pinta

  9. User Info Menu

    AW: Phew-Crew

    Pinta, das war wirklich eine sehr kluge Frage, finde ich.

    Mein Schmachtfaktor umfasst übrigens noch ein kleines, aber wichtiges Detail: wenn ich körperlich spüre, dass ich ihn begehre - es mir einen kleinen heißen Schauer durchjagt, wenn ich ihn ansehe oder er mich berührt, wenn ich Gänsehaut bekomme oder Schmetterlinge in der Bauchgegend.

    Passt für mich übrigens hervorragend zum Thema von Rose:
    Lange Zeit hatte ich wohl auch immer wieder so "begehrt werden"-Beziehungen ohne selbst zu begehren (allerdings meinen ersten Freund schon, sehr!) - das war durchaus meiner Lust (auch auf fremde Haut, die begehrte) sehr förderlich. In gewisser Weise galt für mich länger die (Un-)Gleichung: Partnerschaft oder Lust

    Und ich gebe zu, die Angst vor der Harmoniefalle hab ich schon noch immer so ein klitzekleines Bisschen ...
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


    Wer will, sucht Wege,
    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


  10. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Bibigrrl
    ja, und ich weiß, was es bedeutet, sich zwischen Mama und Papa entscheiden zu müssen und welche Konsequenzen so ein Loyalitätskonflikt für ein Kind hat.

    eine *falsche* Entscheidung und man steht plötzlich ohne Mutter oder ohne Vater da, das geht ratz fatz.


    deshalb glaube ich, dass DIESER Konflikt einer ist, den die Erwachsenen lösen müssen, in dem nicht das Kind vermitteln/urteilen sollte.

    (übrigens danke, Röschen )
    Kenne ich gar nicht, dieses Problem. :gottseidankmal:

    Ich meine nicht, dass der Junge sich ernsthaft zwischen Vater und Mutter entscheiden muss. Darauf wäre ich gar nicht so selbstverständlich gekommen wie ihr.

    Naja, meine Umstände sind wohl irgendwie anders?

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