ich hab von chatzeilen geträumt![]()
*hust*
*schnupf*
ich spendiere eine runde glückstee, ja?
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Thema: Phew-Crew
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02.03.2007, 08:16Inaktiver User
AW: Phew-Crew
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02.03.2007, 08:27Inaktiver User
AW: Phew-Crew
hm.Röschen, ich bin jetzt a bissl schwer von kape.
kannst du ein Beispiel nennen?
schwer, es liegt einfach in der art, wie man behandelt wird. mnns geschichte mit dem sofa erinnert mich daran, dass meine schwimu mich rügte, als ich auf der sofalehne saß -ich war eine erwachsene frau und kam mir vor wie 5 - so irgendwie. das hätte es bei uns nie gegeben.
vielleicht kann ichs anhand von zitros "bilderbuchgroßeltern"- phobie erklären.
mein erster impuls beim lesen ihres posts war:
also die oma, die auf dem sessel sitzt und ihrem kleinen enkelkind den kopf streichelt, mit dieser bilderbuchidylle kann ich noch ganz gut.
zweiter impuls:
aber wenn es so ein aufgesetztes "ich muss jetzt das perfekte idyllische bild abgeben und nähe zum enkelkind zeigen" ist, dann kommt mir das grausen.
wie gesagt, ich bin in einer warmen familie aufgewachsen, die ein bisschen chaotisch war und wo den kindern -ja, respekt- entgegengebracht wurde und wird.
dass das nicht überall so ist, habe ich lange nicht kapiert und deshalb lange nicht verstanden.Geändert von Inaktiver User (02.03.2007 um 08:39 Uhr)
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02.03.2007, 08:47Inaktiver User
AW: Phew-Crew
Moin,
hmm...
ist schon schwierig.
Bilderbuchgroßeltern.
Zitro, ich sags mal so,
ich hatte immer das Gefühl, bei meinen Großeltern konnte ich so sein, wie ich wollte. Ich mußte nichts leisten, ich war einfach ich.
Wenn ich hinfiel, konnte ich auch mal ne Träne zerdrücken, Oma sagte nicht, hättste mal besser aufgepasst.
Wenn ich zu Oma kam, hatte sie oft einen Pudding oder Kekse oder halt irgendso etwas für uns Kinder da. Und wenn die Zeugnisse gut waren, dann gabs auch mal 'ne finanzielle Spritze.
Mein Großvater hat mir das Fahrrad und das Mopedfahren beigebracht, meine Großeltern sind mit uns viel wandern etc.
Beide Großelternpaare waren sehr herzlich, überhaupt nicht aufgesetzt.
Meine Eltern machen so etwas mit meinen Kindern nicht.
Ach vielleicht verheddere ich mich auch grad und bewerte das alles über.
Hilly
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02.03.2007, 08:55Inaktiver User
AW: Phew-Crew
Das geht mir inzwischen auch so, ich habe lange Zeit meine Familienverhältnisse als "normal" betrachtet und bin inzwischen manchmal entsetzt wenn ich mitkriege, wie es in manchen Familien zugeht.
Zitat von Inaktiver User
Elternliebe beinhaltet für mich nicht, dass meine Kinder (oder ich) alles für die Eltern und nach deren Nase tun müssen.
Es ist wie mit einem Geschenk - es soll für den Beschenkten eine Freude sein und ihm gut tun und nicht dem der schenkt.
Wenn beides zusammentrifft, umso besser.
Mädels - der Chat war klasse, aber wir sind soooo schnell gewesen.
Ein Hinweis auf Notwendigkeit zum langsameren Leben oder bin ich zu alt für "sowas"?
Oder ist es schlicht und einfach "alle schnabbeln durcheinander und wollen gehört werden??"
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02.03.2007, 09:06
AW: Phew-Crew
Guten Morgen, Ihr Lieben,
*klopft die Eiszapfen vom Teppich von gestern und schüttelt die Kissen auf*
Hilly, dieser Absatz hat mich gestern Abend total betroffen gemacht und ich muss zugeben, er hat mich auch noch weiter beschäftigt. Ich bin die Allerletzte, die gute Ratschläge im Umgang mit der eigenen Mutter verteilen kann & darf, habe ja selbst immer wieder Probleme, einen guten Tonfall mit ihr zu finden, aber es kann doch nicht sein, dass Du Dich so behandeln lässt, nach so vielen Jahren des Zusammenlebens und nachdem Du selbst 2 Kinder großgezogen hast! Was Deine Mutter bei Dir abzieht [und Dein Vater wohl mitträgt], sind permanente Grenzverletzungen, Übergriffe, Abwertungen - und Du schluckst das mit einem braven "ja, Mama"? Das tut mir in der Seele weh, und das sage ich nicht einfach so dahin.
Zitat von Inaktiver User
Vielleicht kannst Du die Chance nutzen, Dir beim Ritter ein bisschen abzuschauen, wie man sich abgrenzt? wenn es auch nur kleine Babyschritte sind? einfach im täglichen Umgang?
danke, Rose, für den Glückstee, der tut jetzt gut!
sag, hast Du mich angesteckt? ich hab so Halskratzen ...
Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.
*B., Tandemfahrerin
Wer will, sucht Wege,
wer nicht will, sucht Gründe.
(danke an unbekannt in der BriCom)
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02.03.2007, 09:25Inaktiver User
AW: Phew-Crew
bibi, du arme!sag, hast Du mich angesteckt? ich hab so Halskratzen ...
das kommt von den virtuellen wangenküssen!
und zitro hat mich wieder abgeschlabbert. - hoffentlich wird die mir nicht auch krank!
*schüttelt vorsorglich die polster auf und kocht noch mehr tee, falls die wg in eine krankenstation umfunktionert werden muss*
mh.Vielleicht kannst Du die Chance nutzen, Dir beim Ritter ein bisschen abzuschauen, wie man sich abgrenzt? wenn es auch nur kleine Babyschritte sind? einfach im täglichen Umgang?
hilly, ich finde auch, dass da im familienverhältnis bei euch was schief läuft. gleichzeitig ist mir klar, dass es kein "wegschubsen" der eltern sein kann und darf. und mit grenzen und neinsagen tu ich mir auch schwer, habe da auch sehr schnell das gefühl, jemanden zu verletzen, ders gut meint.
aber vielleicht könnte man ja mal gemeinsam mit bruder so ein familien-grenzziehungs-projekt starten?Geändert von Inaktiver User (02.03.2007 um 10:08 Uhr) Grund: kranke pfingstrosen machen noch mehr tippfehler...
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02.03.2007, 11:33
AW: Phew-Crew
Zitat von Inaktiver User
Ja, ja, warum sehe ich auch hier gewisse Parallelen zwischen uns? Könnte es sein, dass unsere Mütter verwandt waren
?
Mein Bruder konnte sich da früher abgrenzen und damit bekam ich seine 'Ration' gleich auch noch mit. Aber vor 4 Jahren, als ich mich von meiner damaligen Frau trennte, fand ich es an der Zeit, auch unter dieses Kapitel einen Strich zu ziehen. Meine Mutter und ich hatten zu der Zeit gerade eine längere klösterliche Phase - wir schwiegen uns an und aus
.
Ich besuchte sie am Muttertag - was alleine schon genügte, dass sie aus allen Wolken fiel - und suchte das Gespräch mit ihr. Ich habe damals so richtig abgeladen und es gab Tränen auf beiden Seiten. Eine Weile hatten wir auch noch an den Nachwehen dieses Wochenendes zu beissen.
Dann konnten wir aber mehr und mehr aufeinander zugehen und haben seither ein gutes und offenes Verhältnis, welches beiden Seiten zulässt, einander mit den Wahrheiten zu konfrontieren.
Dieser Prozess hat mir sehr erleichtert, den Umgang mit Menschen anders anzugehen und dies hat sich absolut positiv auf die Partner'suche' ausgewirkt.
Mein Resumée: die Prägung durch unsere Eltern beeinflusst uns mehr, als wir uns wahrscheinlich eingestehen. Nur, es wäre auch absolut weltfremd, anzunehmen, dass uns nur ihre positiven Seiten beeinflussen. Wir müssen dies einfach erkennen, und damit umgehen können.
Gruss, christianCH
Bei jedem Schritt löst man sich von der Erde und hat ein Stück Himmel unter den Füssen.
Bertrand Piccard
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02.03.2007, 11:57Inaktiver User
AW: Phew-Crew
Danke Christian,
Zitat von ChristianCH
das denke ich auch.
Und wenn ich gestehe,
daß ich einen Heidenschiß vor so einem Gespräch habe und mir wohl mit oximoxi einen Fluchtpunkt suche, glaubst du mir das?
Warum zum Teufel nochmal empfinde ich es als undankbar meiner Mutter gegenüber?
Mein Vater hätte Verständnis, das weiß ich ziemlich sicher.
Für wen zum Teufel nochmal stecke ich mich eigentlich in die Rüstung? Das Visier zum nichtsehen und nichtgesehen werden?
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02.03.2007, 11:58Inaktiver User
AW: Phew-Crew
Oh, oh, ich habe mich mit über 40 einfach von meinen Eltern und der ganzen Herkunftsfamilie getrennt - leicht beschämt vor mich hinmurmle, wenn ich Deinen letzten Beitrag lese, lieber Christian.
Vorher fand ich aber immer, dass wir eine gute Familie waren, so mit allem Drum und Dran und den üblichen Katastrophen eben ...
Und ... ich genieße es getrennt zu sein. Meine Kinder wissen, dass meine (derzeitige) Einstellung ist, dass sie sich vielleicht auch mal von mir trennen oder ich von ihnen und ich hoffe sie nicht mit Zorn ziehen zu lassen...
Hoffentlich wirkt sich das nicht negativ auf meine Chancen aus mal irgendwann einen Partner zu bekommen
.
Obwohl, seitdem mein Hauptanbeter gestern der Meinung war mein 19jähriges Hoppelhäschen solle gleich nach dem Abitur arbeiten (er macht es mit Gut bis Sehr Gut, ist wahnsinnig fleißig, weil ihm nichts zufällt, trägt einmal die Woche Wochenblätter aus, ist auf mehreren Ebenen in seiner Schule unermüdlich ehrenamtlich tätig einschließlich, dass er die sehr muntere und vielseitige Homepage für die Oberstufe aufgebaut hat und unterhält und gestern hat er mit der schnuckeligen XXX bei uns 2 leckere Schokoladenkuchen für die Schule heute gebacken ... und ist fleißig im Haushalt ... , gibt Nachhilfe für andere Schüler ... alles fast schon verdächtig, von mir hat er das nicht - ich fürchte fast, von seinem Vater ...
),
jedenfalls seitdem mein Hauptanbeter gestern der Meinung war 8 Wochen Ferien nach 13 Jahren unermüdlicher Schufterei wären gar nicht gut für einen Menschen, sondern würden ihn verweichlichen, verderben, zuschanden reiten, (es könnte einem Pubi zu gut gehen, denke ich) ...:
Ich fürchte, ich will doch keinen Mann. Das ist mir zu anstrengend.
Herbstblatt2 fällt ohnmächtig um und wird auf ihr Sofa getragen, wo sie die nächsten 2 Jahren dem Oblomowieren huldigt.
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02.03.2007, 12:10Inaktiver User
AW: Phew-Crew
Der Duden sagt: ob|lo|mo|wie|ren <zu → ...ieren>: lustlos, lebensunfähig sein, träge u. müßig leben
Willst du das wirklich?


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