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Thema: Phew-Crew

  1. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    der olivenprinz. die möglichkeit, etwas aus der entfernung besonders zu finden, zu wissen, was man aneinander hat.
    und dann knallt er mir ein "nein, du bist nichts besonderes für mich" an den kopf.

    der freund. der mir sagt, er sei in seine freundin nie verliebt gewesen, aber sie habe so lange geduld gehalb und ihn so genommen, wie er ist (nämlich ganz offiziell nicht monogam), dass sie "die nummer eins in seinem leben " sei.

    der oben erwähnte herzelrmann, der meint, ich sei nicht ganz richtig im kopf, wenn ich mir mehr als eine nacht erwartet hätte.

    der trainer, der mir sagt, wie toll ich bin, um sich dann weiter in der singlebörse umzusehen.

    der verheiratete, der mir in der ersten nacht sagt, "ich liebe dich" und dann meint, wir hätten keine emotionale beziehung zueinander.

    der gute freund, der mich im stich lässt, wenn ich sage, ich brauche hilfe, und plötzlich mit seinen sorgen schrecklich überfordert und beschäftigt ist.
    Und bei allen hattest du dir was Ernstes vorgestellt?
    Nicht dein Ernst, oder?

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass du so eine Art Torschlusspanik hast, hatte ich lange, und manchmal jetzt noch, dieses Gefühl "Waaaas? Das soll es nie mehr für mich geben?"
    Verstehe ich wirklich gut.

    Aber wenn man selbst von einer solchen Panik befallen ist, schüttet man die auf praktisch jeden Mann, der halbwegs in Frage kommt - könntest du mich nicht von dieser Angst befreien und mir das Gegenteil beweisen? Bitte! Los! Tu es!

    Es ist auf eine gewisse Weise so, als wenn man die Rechnung ohne den Wirt macht, also ohne den anderen. Der hat ja auch seine Ängste, seine Macken. Der möchte ja auch geliebt werden als ganzer Mensch, weil er ist, wie er ist und nicht als (beliebiger) Retter.

    Pfingstrose, es hat keinen Sinn, Liebe zu wollen. Genau damit rennt man vor die Wand.


  2. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    der einzige, beidem ich je das gefühl hatte, der strahlt mich so an, wie ich angestrahlt werden möchte strahlt ja inzwischen auch nicht mehr, sondern ist verschwunden - und wenn ich mal so ganz furchtbar ehrlich zu mir bin, dann muss ich zugeben, dass ich mich in ihn verliebt habe, wegen dieses 'anstrahlens'. sein gefühl für mich hat mir das gefühl gegeben, ich sei kostbar und darein habe ich mich verliebt. nicht unbedingt in den mann.
    Du Kluges, du.

    Und noch viel klüger: Das nicht zu pathologisieren, es nicht als eigene Riesenmacke auffassen, sondern als Sehnsucht anzuerkennen - das hat was.

  3. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Du Kluges, du.

    Und noch viel klüger: Das nicht zu pathologisieren, es nicht als eigene Riesenmacke auffassen, sondern als Sehnsucht anzuerkennen - das hat was.

  4. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Und bei allen hattest du dir was Ernstes vorgestellt?
    Nicht dein Ernst, oder?
    zu allen hatte ich eine form der beziehung.
    die war unterschiedlich, alle, abgesehen von trainer (den ich nur aus gründen der verdeutlichung hier aufgenommen habe, der einzige aus einer börse) kenne ich seit jahren.
    und manche dieser verletzungen sind jahre her.

    wie gesagt, liebe muss sich entwickeln. aber ich hab diese abgrenzung dieses "es ist unmöglich" so satt.

    ich würde gerne mit jemandem gemeinsam eine form entwickeln, wie man sich einlassen kann. aber ich knalle an die wand.

    ich denke, dass es beides ist. ich verliebe mich in das gewollt-werden ja nur, wenn ich den menschen dahinter toll finde, wenn ich auch gleichzeitig diesen speziellen menschen in mein leben lassen will.
    ja, und ich habe große angst davor, dass das nicht mehr passiert. weniger, weil ich "keinen mehr abkriege", sondern mehr vor meiner eigenen verhärtung.

    das, was sich da einschleicht, will ich nicht werden:eine desillusionierte mittelalte frau.

  5. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    das, was sich da einschleicht, will ich nicht werden:eine desillusionierte mittelalte frau.
    röschen,
    du nun wieder.
    was hast du gegen desillusion? ich find die sehr hilfreich.
    bewahrt natürlich nicht hundertpro vor irrtümern und kaum hat man eine lektion im leben gelernt, folgt prompt die nächste.
    aber wenn du die lektionen verinnerlicht hast, kannst du gelassener damit umgehen.
    guck mal, die meisten von uns befinden sich hier in einer lebensumbruchphase, sari ist da schon fast durch, aber ich glaub, die lernt auch tagtäglich noch dazu. an zitros sicherheitsansprüche von damals und meine gegenargumente muss ich grad jetzt oft denken, da ich leichte ansätze solcher gedanken grad in mir verspüre.

    nun reiss ich mich ein bissel am riemen und denke, wie komme ich denn dazu? ich habe mein leben bisher allein gemeistert und nun sollte ich dazu vielleicht nicht mehr fähig sein?
    einfach die verantwortung für mein wohlsein an schlumbo abgeben und dann beleidigt sein, weil der das so gar nicht annehmen will? der mann hat genug um die ohren, nicht nur seine gehandicupte freundin.
    so schön, wie das ist, das jemand mit uns gemeinsam ein stück des lebensweges geht, so können wir die verantwortun für uns und unser leben nicht abgeben, das würde ja bedeuten, wir sind noch nicht erwachsen.
    ich lande damit wieder bei dem, was ich emanzipation nenne, ich will selbstbestimmt leben dürfen und das muss ich einem partner auch zugestehn. damit erledigt sich das ganze romantikgeschmus von allein.
    wenn verliebtheit in liebe wächst, beginnt die eigentliche arbeit.
    vorher wars ein ü-ei - spiel ,spass und was zum naschen.

  6. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    @Pfingstrose
    das, was sich da einschleicht, will ich nicht werden:eine desillusionierte mittelalte frau.
    Das, was Du befürchtest, kenne ich sehr gut. Dieses Gefühl der Verbitterung und möglicherweise auch die Gedanken, dass man selber gar nicht mehr in der Lage ist, sich wirklich einzulassen, weil die Angst zu groß ist.

    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Liebe eines der größten Wagnisse überhaupt ist, weil sie so große Schmerzen und Enttäuschungen beinhaltet. Weil es keine Garantie gibt. Und weil man sich nie wirklich sicher sein kann.
    Aber sie ist gleichzeitig auch das größte Geschenk, das man bekommen kann. Allerdings nur, wenn man das Risiko eingeht, verletzt zu werden. Wenn man sich öffnet und daran glaubt, dass es möglich ist...

    Ich habe damals sehr lange darüber nachgedacht, ob ich dieses Risiko noch einmal eingehen will. Ob ich raus will aus der misstrauischen "mich liebt eh keiner"-Ecke. Und habe mich dafür entschieden. Ganz bewusst. Dabei habe ich vielleicht zu viele Schranken fallen gelassen, aber die Erfahrung war es wert. Und auch heute gehe ich nicht anders an meine neue Liebe heran.

    Ich weiß, Ihr steht meinem "Gefühlschaos" der letzten Monate sehr kritisch gegenüber, aber seit nunmehr 5 Wochen lebe ich eine Form von Beziehung, die ich so auch noch nicht hatte. Es ist nicht alles rosarot, dafür sind wir Beide einfach zu zerrupft. Aber dieses Strahlen, das wir gegenseitig bei uns auslösen, dieser Respekt, mit dem wir uns betrachten, die Anziehung, die durch jedes Treffen nur noch größer wird und die vage Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft... ich bin glücklich. Und jeder kann es sehen. Ich genieße dieses Glück jeden Tag neu. Und auch, wenn es keinen Bestand haben sollte - diese Zeit werde ich nie vergessen.

    Genau so, wie ich auch meine letzte Ehe nicht vergessen werde. Oder den dazugehörigen Mann. Wir hatten viele gute Zeiten und ich habe von ihm eine Menge gelernt, für das ich dankbar bin. Dass unser gemeinsamer Weg aufgehört hat, ohne dass ich eine Chance hatte, irgendetwas daran zu ändern, nehme ich ihm übel. Ja. Aber deswegen ist nicht alles Mist, was wir hatten. Und deswegen stelle ich mich selber auch nicht mehr in Frage.

    Offen zu sein für die Liebe (oder das Leben) ist eine bewusste Entscheidung, die man selber trifft. Heißt aber auch, sich aus dem "besonders"-Status zu lösen. Und wenn es nur darum geht, besonders durchgeknallt oder verletzt zu sein. Da holt Dich keiner raus, außer Du selber.
    Eine Erkenntnis, die ich u.a. dem wunderbaren Zitrönchen zu verdanken habe.


    Euch allen ein wunderschönes Wochenende mit ganz viel Sonne und guten Schwingungen... let it flow now, mama...

  7. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    pass gut auf dich auf red.

  8. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Ich versuche es, Hilly. Danke.

  9. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    was hast du gegen desillusion? ich find die sehr hilfreich.
    das ende der illusion ist in der tat hilfreich.
    schlecht aber, wenn darus verbitterung und nicht-mehr-aufs leben-zugehen folgt.
    und sei es auch nur in bezug auf männer, beziehungen.

    was ich am anfang sagen wollte, war nicht: ich brauche jetzt die große liebe. sofort.

    was ich meinte war die wand, die da heißt: mehr kann ich mir mit dir nicht vorstellen.
    (auch, wenn dieses "mehr" nur der wunsch nach einem gemeinsam verbrachten wochenende ist. echt, schon damit blitze ich ab...)
    vielleicht liegt es daran, dass ich meine dreißiger im eheähnlichen zustand verbracht habe, aufgebaut, kompromisse geschlossen, pragmatische wahrheiten erkannt, familie aufgebaut, "füreinander dasein" erlebt habe. und dafür sehnsüchte hintangestellt habe.

    nun ist das, trotz aller pragmatischen weisheiten, trotz aller "es ist nicht nur liebe", trotz aller "mühen der ebenen" in die binsen gegangen.
    jetzt hätte ich irgendwann auch gerne das, was ich sonst nicht gekriegt hätte, wenn ihr versteht, was ich meine
    quasi: wenn schon nicht die pragmatische ehe durchhalten, dann wenigstens abenteuer, romantik und tiefe gefühle - ach ja, und den "alles verändernden sex" nicht zu vergessen. haha

    aber das alles hat zu einem immer höher werdenden berg von verletzung geführt.

  10. Inaktiver User

    AW: Phew-Crew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    quasi: wenn schon nicht die pragmatische ehe durchhalten, dann wenigstens abenteuer, romantik und tiefe gefühle - ach ja, und den "alles verändernden sex" nicht zu vergessen. haha

    aber das alles hat zu einem immer höher werdenden berg von verletzung geführt.
    kann es sein, dass das zu einem 'berg von verletzungen' geführt hat, weil abenteuer, romantik und tiefe gefühle so doch gar nicht das waren, was du haben wolltest? sondern von vornherein 'zweite wahl'? und du in wahrheit eben doch die 'pragmatische' aber eben 'bindung' willst, das sich drauf verlassen-wollen und können (was ja bei abenteuer eben nicht der fall ist)?

    ich frag so.

    ich erkenne nämlich das umgekehrte langsam bei mir. ich hab immer gedacht, ich wolle pragmatische, feste bindung. zementiert und in stein gemeißelt. und immer wenn das ansatzweise erschien, bin ich schreiend weg gelaufen, bzw. fühlte mich mit dem rücken gegen die wand gestellt und schlug um mich. was naturgemäß dazu führte, dass ich verlassen wurde und dann stand klein-bereschit da und dachte 'alle sind glücklich in beziehungen, nur ich fahre das immer gegen die wand!'

    erst jetzt traue ich mich ganz, ganz langsam zuzugeben, dass zuviel bindung gar nichts für mich ist. das ich besser bin an der langen leine.

    ein sehr deutliches indiz dabei ist für mich, dass ich 'fernbeziehung' immer extrem und empört, schon als idee, abgelehnt habe. jetzt hab ich eine. und um ehrlich zu sein, ich raffe überhaupt nicht, warum ich das immer so schlimm fand und in bausch und bogen abgelehnt habe ...

    rose, vielleicht hast auch du deinen typ verkannt.

    (oh mist, wollte ich nicht arbeiten? *rasch wieder umschalt auf manuskript*)
    Geändert von Inaktiver User (16.02.2008 um 14:08 Uhr)

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