yepp,
frau kollegin ich bin angestellt.
dafür umfasst mein aufgabengebiet wesentlich mehr als das schreiben und redigieren von texten, es beinhaltet die komplette büroorganisation vom toilettenpapiernachschub über die wartung der fahrzeugflotte bis zum verhandeln der honorare.
ich war eine eierlegende wollmilchsau. zum günstigen preis.
wahrscheinlich kostet eine dame von der zeitarbeitsfirma, die nur einen bruchteil dieses jobs macht das gleiche.
für meine stelle bräuchtest du 3 praktikanten, aber es gibt nur einen schreibtisch.![]()
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Ergebnis 13.001 bis 13.010 von 15003
Thema: Phew-Crew
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10.01.2008, 14:13Inaktiver User
AW: Phew-Crew
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10.01.2008, 16:17
AW: Phew-Crew
Hilly,
dein Chef ist ja krass. Und ich dachte immer, das wäre der Unterschied zwischen Freien (wie ich) und Angestellten - man darf auch mal krank sein.
Bist du dir sicher, dass er das darf. Und wenn, warum. Ist das Unternehmen so klein oder was (die haben ja immer mehr Spielraum als die Großen)? Bin gerade wirklich fassungslos! Und von Mitarbeitermotivation hat er auch noch nie was gehört, tolle Unternehmenskultur (wenn auch ziemlich üblich).
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10.01.2008, 16:23Inaktiver User
AW: Phew-Crew
blaukehlchen, er darf
Ist leider in der freien Wirtschaft so, wenn man Chefs hat, denen man soziale Kompetenz nicht gerade unterstellen darf und die statt einem Herzen einen Rechenschieber implantiert haben.
Solche Prachtexemplare habe ich mehrfach gehabt, leider - und nicht nur aus diesem Grund bin ich "Freie".
Deren Krankheitsüberbrückungs-Strategie bestand in erhöhtem Alkoholkonsum und die abendlichen Telefonaktionen während der Erkrankung eines MA - naja.
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10.01.2008, 16:26Inaktiver User
AW: Phew-Crew
blaukehlchen
wir sind sehr klein, 4 festangestellte, etwa 25 freie.
wäre ich frei, würde ich von zuhause schon wieder vieles versuchen. da ich aber 50 kilometer anfahrt ins büro habe, fahre ich eine dreiviertelstunde mit dem auto. öpnv beträgt reine fahrtzeit auch nicht mehr, aber es gibt keinen zug, der zur zeit da wäre. ich muss also eine stunde früher los. rückweg genauso. da punkt 19 uhr die tram andere abstände fährt komme ich nie vor 20 uhr aus der stadt, wäre also gegen 21 uhr ++ zuhause. von 7 bis 21 uhr ist ein langer tag im winter,
im sommer kein problem.
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10.01.2008, 16:28
AW: Phew-Crew
Ist ja einer meiner Kolleginnen ähnlich ergangen - war Sachbearbeiterin, hat sich den Knöchel gebrochen, ihr Arbeitsbereich, den sie mit noch einer teilte, war eh im Umbruch und dann wurde ihr aus "betriebsbedingten Gründen" gekündigt. Natürlich niemals nie, weil sie krank geworden ist...
- das hätte die Firma dann ja vielleicht noch ne saftige (so ist es eine eher magere) Abfindung gekostet. Tatsache war: aufgrund ihres Ausfalls musste eh so umstrukturiert werden, dass dieser überbrückt werden konnte. Und Chefe befand, dass sie einfach nicht fehlte. Wir sehen das anders...
Hilly, geht das partout nicht, ein Tele-Arbeitsmodell auszuhecken? Online bist du ja, Telefonieren kannst du auch. Die substanzielle, kreative Arbeit müsste doch auch so gehen... das administrative eben nicht, dafür wäre doch auch eine Vertretung möglich.Geändert von Njarka (10.01.2008 um 16:32 Uhr)
Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres
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10.01.2008, 16:37Inaktiver User
AW: Phew-Crew
@njarka,
es würde so einiges gehen, nur den kühlschrank auffüllen und den geschirrspüler ein - und ausräumen, das ginge online nicht.
ich frage mich, wie haben sie das bis jetzt gemacht?
küche versiegelt?
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10.01.2008, 16:43
AW: Phew-Crew
Hilly, möönsch, das tut mir leid mit Deinen argen Schmerzen!
Zitat von Inaktiver User
Aber dennoch mal Butter bei die Fische: SOOOO einfach kann der Chef Dich nicht entlassen. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber meines Wissens kann über eine Entlassung (einer Angestellten) erst dann nachgedacht werden, wenn sie wiederholt langzeitkrank ist. Und auch dann müssen erst Gespräche geführt werden mit Dir in Anwesenheit einer Vertrauensperson/Arztes und vor allem Hilfsangebote seitens der Firma kommen. Nicht nur bei Suchtkranken, auch bei ganz normal Kranken. Genauso wenig kann ein Arbeitgeber "gefährliche" Sportarten wie Skifahren oder Motorradfahren verbieten. Da macht sich der Herr es etwas zu einfach.
Und zweitens: Du hast Dich ganz schön ausnutzen lassen. Zusätzlich zu Deiner Redakteurstätigkeit hast Du Dir wohl die gesamte Logistik noch auf's Aug drücken lassen (selbst gedrückt?).
Kann Dich schon verstehen, bin auch so ein Typ. Habe aber in letzter Zeit gelernt nein zu sagen, was mir immer mal wieder schwer fällt. Keine Frage, wenn ich sehe, es ist eine Notlage oder ich kann es ausnahmsweise (!) mitmachen, dann tue ich es auch. Aber wenn Du wieder arbeiten kannst, mußt Du da Grenzen ziehen. Fällt Dir jetzt nach seinen Sprüchen sicherlich leichter.
Ich bin auch ein Typ, der seinen Job zu 150% macht und "alles" für den Chef tut, weiß aber auf der anderen Seite ganz genau, daß er nie - und das meine ich so - nur aufgrund seiner Machtposition oder aus Dafte irgend etwas Unnötiges von mir verlangen würde. NIE. Da kommt dann eher ein, Frau selva, das mach ich schon, kümmer ich mich selbst drum. (Beneidenswert, ich weiß, bin ich auch sehr froh drum). Ist halt ein besonderer Chef, und das Glück habe ich schon zum zweiten Mal in meinem Berufsleben. Und: ein "vielen Dank, selva" kommt auch immer.
Aber erst einmal wünsche ich Dir weniger Schmerzen und eine wirklich so langsam richtige, gute Besserung! Pass auf Dich auf
S'wird schon. (Hoffe ich)
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10.01.2008, 16:53
AW: Phew-Crew
Ups, hat sich überschnitten. Dann sieht es - leider
Zitat von Inaktiver User
- vielleicht doch anders aus. Hausmacht, sozusagen. Hast Du eine Rechtsschutzversicherung? Hoffentlich.
Was Njarka schreibt, wegen Umstrukturierung, ist auch ein sehr beliebtes Argument, aber hier kann man auch vieles vorschieben. Beweisen ist halt schwer. Aber ein guter Arbeitsrechtler kann weiter helfen.
Und - ich bin auch angestellt, arbeite aber auch frei von zu Hause aus. Alles eine Frage des Wollens (seitens Deines Chefs, meine ich).
selvaS'wird schon. (Hoffe ich)
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10.01.2008, 16:56
AW: Phew-Crew
Also, die virtuelle Njarka (ob die echte sich traute, bleibt zu hoffen) täte hinfahren und den Arbeitsbereich abklären. Das ist ja auch zukünftig wichtig: Wertschöpfende Arbeit kann nur passieren, wenn man sich mit dem Blödkram nicht rumschlagen muss. Gibt ja sogar mein Chef theoretisch zu. Blöd nur, wenn's keinen zum Delegieren gibt, gell?
Mein Argument wäre, dass du als wertvolles Pferd im Stall nicht gleichzeitig Rennen laufen und das Kornfeld beackern solltest. Nicht, weil du nur Ersteres von zu Hause aus kannst und zu letzterem momentan nicht in der Lage bist, sondern weil du Ersteres dadurch effektiver und besser erledigen kannst...
Ach, wenn das Wörtchen wenn nicht wär...Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres
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10.01.2008, 16:58
AW: Phew-Crew
Bibi - 13.000stes Post - WOW
S'wird schon. (Hoffe ich)


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