Hallo liebe Community,
ich bin nun seit einiger Zeit in den Weiten des Internets unterwegs, um Antworten auf meine Fragen zu finden. Nun habe ich mich entschlossen, mich in diesem Forum anzumelden, um mich selbst nach Meinungen und Erfahrungen zu erkundigen :) Das Ganze könnte etwas länger werden, ich würde mich freuen, wenn der / die ein oder andere etwas Zeit für mich findet.
Also Folgendes: Ich habe vor einigen Monaten einen Mann kennengelernt, der von Anfang an irgendwas in mir ausgelöst hat. Ich war vorher noch nie verliebt geschweige denn in einer Beziehung, daher war ich etwas überrumpelt. Dann habe ich angefangen zu grübeln. Bin ich verliebt? Wo sind die Schmetterlinge, von denen alle sprechen? Praktisch vom allerersten Tag an hatte ich Erwartungen an mich und ihn und habe das Ganze zerdenken wollen, ohne es auf mich zukommen zu lassen. Zwischendurch immer ein Wechselbad der Gefühle, mal fühlte ich mich verliebt, mal nicht, ich habe immer verzweifelt nach Anzeichen gesucht.
Wir beide sind relativ schüchtern und keiner von uns ist so richtig in die Pötte gekommen, es gab aber Anzeichen, dass er auch Interesse an mir hatte. Weil bei mir ein längerer Auslandsaufenthalt anstand und ich das ganze nicht einfach unter den Teppich kehren wollte, habe ich ihn irgendwann darauf angesprochen. Das hat ihn sehr beeindruckt, wir haben uns dann in der übrigen Zeit öfter gesehen. Auch nachdem er sein Interesse offen bekundet hatte und wir uns darauf geeinigt hatten, weiterzuschauen, wenn ich wieder da bin, konnte ich das nicht einfach auf sich beruhen lassen und einfach die restliche Zeit mit ihm genießen, also wurde weitergegrübelt, was das jetzt eigentlich ist, was ich ihm gegenüber fühle. Ich habe das Gefühl, jedes Mal einen innerlichen Rückzieher gemacht zu haben, sobald er sich mir zugewandt hat. Irgendwie war ich dann auch ganz froh, wegzufahren. Einen Tag vorher hatte ich aber noch bei ihm übernachtet und mir die ganze Zeit nichts sehnlicher gewünscht, als von ihm in den Arm genommen zu werden. Der Abschied am Ende war irgendwie komisch, nicht sehr emotional, weil auch noch andere Leute anwesend waren, im Nachhinein hab ich mich ziemlich lang darüber geärgert, so wie über den Umstand, dass auch er in der Nacht gerne mit mir gekuschelt hätte, wie ich später von einem gemeinsamen Freund erfahren habe.
Und nun ab ins Ausland und erst mal den Kopf freibekommen, ich werde dann ja schon merken, ob und wie sehr ich ihn vermisse. Dachte ich bzw. habe ich gehofft. Nun sitze ich hier und mache mir die gleichen Gedanken wie davor. Vermisse ich ihn? Ich weiß es nicht, irgendwie möchte ich es aber. Das Problem ist, dass ich in der Zeit, die ich mit ihm verbracht habe, meist sehr angespannt und nervös war und es so kaum möglich war, sich wirklich nah zu kommen - auf verschiedenen Ebenen. Wir hätten noch sehr viel mehr Zeit miteinander verbringen müssen. Auf einmal sind mir in seiner bzw. meiner Abwesenheit eine Menge "negativer" Dinge an ihm aufgefallen, die mich vorher nie gestört haben und mich im Normalfall auch kaum stören würden. Viel davon ist vermutlich auch irrational, ich habe das Gefühl, ich suche verzweifelt Dinge, anhand derer ich ihn abwerten kann. Denn auch wenn sich natürlich dann und wann sein Verhalten infrage stellen ließe, so lässt sich seine wunderbare Persönlichkeit nicht abstreiten - ich habe aber das Gefühl, ich dränge diese positiven Eigenschaften, die mich am Anfang so begeistert haben, total in den Hintergrund.
Gleichzeitig merke ich, dass ich ihn trotz dessen nicht loslassen kann bzw. möchte. Immer wenn ich das Gefühl habe, das Ganze hätte doch gar keinen keinen Sinn, bin ich irgendwie traurig und hoffe darauf, dass sich mein Gefühl wieder ändert. Was es in der Regel auch tut. Manchmal glaube ich, mir gewiss zu sein, das Ganze könne gut gehen und fühle mich wohl mit diesem Gedanken. Dann bin ich eher traurig, dass ich noch so lange weg bin und dass sich unsere Gefühle in der Zwischenzeit ändern könnten.
Auf jeden Fall ein ewiges Auf und Ab, auch beim Verfassen dieser Zeilen. Ich merke, ich habe so viele Zweifel. Irgendwie möchte ich aber auch diejenige sein, die ihn glücklich machen kann und mir gefällt die Vorstellung, mit im zusammen zu sein, unter der Voraussetzung, ihn wirklich zu lieben und alle meine Unsicherheiten und Zweifel abzubauen. In Realität weiß ich nicht, ob das überhaupt möglich wäre, andererseits beruhen viele dieser Unsicherheiten auf nicht realen Vorstellungen und Ängsten.
Ich glaube nicht, dass ich mich hier an den Erstbesten klammere und diesen nicht loslassen möchte - ich bin immer gut allein klargekommen und war nie verzweifelt auf der Suche nach jemandem, eher sicher, irgendwann den Richtigen zu treffen. Ich hatte auch schon Möglichkeiten, also eventuelle Beziehungen, die ich hätte eingehen können, ich wusste aber immer definitiv, dass ich dies nicht wollte. Nun weiß ich nicht mehr, wo oben und unten ist. Vielleicht war er einfach der Erste, an dem ich wirklich Interesse hatte, und ich möchte mich daher nicht von meiner Idealvorstellung lösen? Ich habe Angst, dass es nicht mehr um ihn und seine Persönlichkeit geht, sondern dass ich einfach noch nie so kurz vor einer Beziehung stand und ich doch irgendwie nicht mehr alleine sein möchte. Allerdings würde ich - was, glaube ich, unter anderem das Problem war - niemals ein Risiko eingehen bzw. mich auf jemanden einlassen, bei dem ich mir nicht ganz sicher wäre.
Ich schließe nicht aus, unter irgendeiner Form von Bindungsangst zu leiden, ich habe ihn in auch in einer Phase kennengelernt, in der ich unter einem sehr geringen Selbstwertgefühl litt - ich kann mir immer noch schwer vorstellen, dass jemand, der mich neu kennenlernt, mich bedingungslos lieben kann, und besonders, dass dieser Mann das könnte. Jedoch habe ich weniger Angst (glaube ich zumindest), selbst verletzt zu werden, als ihn zu verletzen. Ich möchte ihm nichts vormachen und hatte vom allerersten Treffen an Angst, dass ein Schritt meinerseits auf ihn zu irgendwie verbindlich sei und mich zu etwas verpflichten würde.
Einen Schlussstrich unter das Ganze zu setzen würde mir extrem schwerfallen, obwohl ich manchmal das Gefühl habe, dass dies das beste für uns sei - was mich dann schon wieder unglücklich macht. Ich denke 24 Stunden am Tag darüber nach, und das seit fünf Monaten. Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich mit mir und meinen Gedanken anfangen soll, ich bin unglücklich und kann mich kaum auf meine Reise einlassen.
Ich hoffe immer auf Nachrichten von ihm und bin ein wenig enttäuscht, wenn er nicht oder wenig geschrieben hat, aber ich traue meinen sprunghaften Gefühlen mittlerweile gar nicht mehr. Manchmal nervt mich der Austausch von Banalitäten auch nur. Dann habe ich wieder das Gefühl, seine Stimme so gerne zu hören. Ich möchte ihm irgendwie mitteilen, dass ich ihn vermisse, frage mich aber im gleichen Atemzug, ob das stimmt. Ich glaube, ich möchte tatsächlich noch mehr Zeit mit ihm verbringen, um ihn kennenzulernen, aber ob er mir fehlt? Keine Ahnung. Manchmal ja, manchmal nein. Ich freue mich einerseits auf das Wiedersehen, andererseits macht es mir Angst. Irgendwie zähle ich auch die Tage bis dahin.
Ich frage mich, warum ich so verkrampft bin, warum ich das Gefühl habe, mich jetzt sofort zwischen ja und nein entscheiden zu müssen, warum ich nach seinen Makeln und suche und dann, wenn ich glaube, diese gefunden zu haben, mich dennoch nicht lösen möchte. Das ganze schlägt mir heftig auf die Psyche, ich bin zwar ein sehr verkopfter Mensch, aber so etwas habe ich vorher noch nicht erlebt. Ich weiß auch nicht genau, was ich mir von meinem Beitrag erhoffe, leider gibt es da ja keine Patentlösung und niemand kann mir erklären, was da genau in mir vorgeht, aber vielleicht kann mir ja jemand helfen, wenigstens ein bisschen Ordnung in mein Gedankenchaos zu bringen :) Bin offen und dankbar für alle Denkanstöße.
Vermutlich hab ich die Hälfte vergessen, aber aufgrund der Länge dieses Beitrages ergänze ich lieber im Nachhinein, ich hoffe dass ich die ganze Situation halbwegs verständlich schildern konnte :D
Euch allen einen wunderbaren Tag!
Eure Ellie
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08.02.2017, 03:35
Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
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08.02.2017, 04:00
AW: Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
Ich kenne dich nicht. Aber aufgrund deiner Äußerungen machst du auf mich den Eindruck eines Menschen, der jetzt uuunbedingt mal verliebt sein und Beziehung haben will.
Klappt natürlich nicht. Deswegen bist du traurig.
Es gibt keine Altersvorgabe dafür, sich zum ersten Mal zu verlieben. Manchen passiert das schon mit 15, Anderen erst mit ü40.
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08.02.2017, 04:49
AW: Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
Hallo Josyfine, danke für deine Antwort.
Das habe ich auch in Erwägung gezogen. Aber irgendwie kommt mir das zu, ich weiß nicht, simpel vor? Wie schon erwähnt war ich schließlich alleine recht zufrieden und auch nicht auf der Suche nach jemandem, schon gar nicht vor meinem Auslandsaufenthalt. Außerdem gehe ich nicht leichtfertig mit meinen Gefühlen um, und ich habe schon vorher nette Männer kennengelernt, die auch durchaus Interesse an mir gezeigt haben, bei denen ich mir nie solche Gedanken gemacht habe.
Aber vielleicht hast du Recht und ich kann einfach nicht akzeptieren, dass die anfängliche Schwärmerei nun vorbei ist... In diesem Fall begreife ich aber nicht, warum mir das Loslassen so schwer fällt und mich das Ganze Tag und Ncht beschäftigt, ich könnte mich schließlich auch einfach nach etwas Neuem umsehen. Daran ist im Moment aber gar nicht zu denken.
Naja, mal sehen... Auf jeden Fall danke noch mal.
Gute Nacht!
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08.02.2017, 05:18
AW: Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
Ich weiß, was du meinst... aber eigentlich vermisst du doch auch nichts, oder? Es scheint eher so der Gedanke: da muss doch jetzt mal was passieren, ist doch bei den Anderen auch so - wieso bei mir nicht?!
Ok, ich kann das natürlich nicht einschätzen, inwieweit du "kaputt" bist und vielleicht psychologischer Hilfe bedarfst - ich kann dir nur von mir erzählen, dass ich das erste Mal so richtig mit Ende 20 verliebt war. Heißt aber natürlich nichts.
Wenn du wirklich denkst, dass da was nicht stimmt, dann such dir Hilfe. Ansonsten - du vermisst nichts wirklich, dann nimm es als gegeben hin, dass der "Richtige" einfach noch nicht dabei war. Dieser hier ist es m.E. nicht, ganz sicher.
Gute Nacht.
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08.02.2017, 08:49
AW: Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
Hallo FS,
wie alt bist Du? Du liest dich sehr unerfahren und emotional instabil. Das Problem ist, auf Instabilität kann man nicht bauen. Ich habe das Gefühl auch wenn sich etwas entwickelt, wirst du es ständig hinterfragen. Stell dir vor ihr seid ein Paar. Wirst du dann auch täglich zweifeln, ob du ihn liebst oder nicht? Das macht ihn kaputt, und die Beziehung.
Als ich Instabilitätsprobleme hatte, habe ich einen Psychologen aufgesucht, der gute Fragen gestellt hat. Habe viel Sport gemacht, denn das baut so viel Stress ab, dass man weniger hirnt.
Mein gedanke ist in Deinem Fall, dass du dein größter Feind bist und das nicht mal mit dem Mann was zu tun hat. Es sei denn, es kommen Zeichen von ihm, die dich zweifeln lassen, aber von solchen schreibst du nicht. Du schreibst nur über deine eigenen Gedankenläufe und Ängste. Natürlich stehen diese im Weg, und diese beruhen auf Hypothesen, denn: ob es funktioniert oder nicht, stellt man beim Ausprobieren fest.
Arbeite bitte an deiner Unsicherheit, denn diese kann dich auch in anderen Lebensbereichen hindern, wie Job oder Freundschaften. Wenn du diese in dir klären kannst, zumindest ein bisschen, dann wird es dir auch besser gehen.
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08.02.2017, 11:16Inaktiver User
AW: Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
oh interessante geschichte! es wird ziemlich deutlich das du ein introvertierter mensch bist. das she ich daran wie selbstreflektiert du bist. wie sehr du dich und deine gedankenimpulse analysieren kannst.
vielleicht bist du nichtmal so schüchtern wie du denkst. vielleicht ist das eine fehlinterpretation die darauf basiert das du
1) kein bedürfnis darauf hast im mittelpunkt zu stehen
2) kein bedürfnis auf viele soziale kontakte hast, weil du sie nicht brauchst, wie extrovertierte, um dich selbst zu definieren.
3) weil du aufgrund mangelnder praxis im umgang mit anderen menschen ungeübt bist und es für dich manchmal anstrengend und schwer ist im gegensatz zu den menschen die das sogar brauchen und daraus kraft ziehen.
soviel mal vorab als bestandsaufnahme.
warum "verkopfst" du die kennenlernphase? ich vermute weil du defensive spielst mit dem ziel dich nicht in gefahr zu bringen bzw verletzung zuzulassen. du versuchst dich mit den pessimistischen analysen zu erden. wer nicht hoch fliegt, der kann auch nicht tief fallen.
warum willst du nicht einfach jemand neues suchen bei dem mehr oder klarere gefühle zu tage kommen? weil du introvertiert bist, weil du bekanntest magst, weil es dir ein gefühl von sicherheit gibt. jemand neues ist etwas neues auf das man sich einlassen und daran gewöhnen muss. das ist für extrovertierte eine spannende phase mit gefühlsachterbahn, abwechslung, neuem. für dich ist es der anstrengendste teil im kennenlernen weil er dich sehr viel überwindung, geduld und das bekämpfen von ängsten bedeutet. mit dem angesprochenen hast du einen ersten schwer zu erreichenden meilenstein bereits erreicht. du willst nicht das diese "arbeit" um sonst war und wieder von vorne anfangen. soviel zur bestandsaufnahme. wer wissen will wie er zu seinem ziel kommt sollte zunächst mal wissen wo er startet. ;-)
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09.02.2017, 02:02
AW: Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
Hallo ihr Lieben, vielen Dank für Eure Beiträge.
Ihr habt Recht mit Euren Annahmen, ich sei introvertiert und auch noch etwas unsicher. Das mit meinen Unsicherheiten habe ich insbesondere letztes Jahr gemerkt und arbeite momentan mithilfe eines Buches daran, da ich festgestellt habe, wie sehr mich das zum Teil noch hemmt. Mal sehen, ob das tatsächlich Früchte trägt. Auch bin ich noch recht jung und unerfahren, was das Ganze natürlich nicht leichter macht ;)
Daher resultiert, denke ich, auch mein hohes Bedürfnis nach Sicherheit und die geringe Risikobereitschaft. Auf jeden Fall habe ich manchmal das Gefühl, generell noch nicht bereit für eine Beziehung zu sein - schließlich möchte ich mich doch fallenlassen können und nicht die ganze Zeit hinterfragen und zweifeln. Das möchte ich weder mir noch meinem Partner zumuten. Vielleicht liegt dies aber nicht nur an meiner Unsicherheit, vielleicht treffe ich ja eines Tages eine Person, bei der selbst ich mir sicher wäre? Vielleicht möchte mein momentanes Bauchgefühl mich von etwas abhalten, das mir nicht guttäte oder langfristig nicht funktionieren könnte - wer weiß.
Definitiv grüble ich zu viel, ich denke, ich muss auch lernen, aus diesem Gedankenkarussell austubrechen ;)
Ich bin sehr froh um die Auszeit, mit der ich im Moment etwas Abstand zu all den vermeintlichen Problemen Zuhause gewinnen kann. Ich glaube, dies hilft mir, die Dinge etwas objektiver zu betrachten.
Ich danke Euch für die Anregungen, ich habe viel Stoff zum Nachdenken ;) Im Moment scheint es mir tatsächlich am Besten, weiterzuschauen und "von vorne anzufangen".
Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag! :)
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09.02.2017, 04:10
AW: Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
Ich kann immer noch nicht schlafen und frage mich nun doch, ob es noch Sinn macht, diesen Mann weiter zu treffen, wenn ich wieder da bin. Was mich so stutzig macht, ist dieses Bedürfnis nach körperlicher Nähe - ich vermisse zwar nicht direkt seine Umarmung, aber damals habe ich mir das sehr gewünscht. Das kenne ich von mir gar nicht, normalerweise gehe lieber auf Abstand und ich kann mir das bei keinem anderen Mann vorstellen.
Ich frage mich, ob aus dem Interesse, dass ich ihm irgendwie immer noch entgegenbringe, noch richtige Verliebtheit bzw. Liebe entstehen könnte? Insbesondere, wo ich doch meine, schon so viele "Störfaktoren" entdeckt zu haben.
Ich möchte ihn auf keinen Fall etwas vormachen, aber Klartext reden ist schwierig, wenn ich mir selbst noch so im Unklaren bin...
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09.02.2017, 09:58Inaktiver User
AW: Bindungsangst oder einfach nicht mehr verliebt?
Wenn Du in einem bestimmten Augenblick ganz mit Dir selbst bist und entsprechend handelst - wie sollte das von Etwas-Vormachen kommen? Etwas anderes wäre es, gäbst Du Versprechungen oder so. Aber Dein Beispiel mit der körperlichen Nähe: Lebe sie aus, wenn Dir danach ist. Punkt. Und wenn der andere mit auslebt - prima. Besser geht es kaum. Und völlig egal, was Du morgen darüber denkst oder er oder irgendwer auf der Welt. Ist doch schwierig genug, überhaupt im Jetzt zu sein!


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