Ich meine ja nur, es wäre einfach fair, ihn noch dabei ein wenig zu begleiten und es dann während der Reha sang- und klanglos auslaufen zu lassen. Wenn er dann mit anderen zusammen rehabilitiert wird, ist er abgelenkt und kriegt immer seltener werdende Besuche und Meldeverhalten nicht so mit. Und findet dort vielleicht sogar neue Freunde.
Aber kurz vor der OP bzw. wenn es ihm richtig mies geht, finde ich das gemein. Besonders viel läuft in einer solchen Phase sowieso nicht. Den Pflegejob machen die Schwestern, an Sex ist nicht zu denken. Es geht doch nur um ein bisschen Motivation, das Mitbringen kleinerer Dinge und so ein Zeug. Ich finde, das hat jemand verdient, mit dem man ein paar Monate eine schöne Zeit gehabt hat.
Man muss doch keinen treten, der sowieso schon am Boden liegt.
Ich habe mal gehört, dass Ärzte möglichst keine Herz-OPs machen, wenn der Patient depressiv ist. Das wird seine Gründe haben, denn es erhöht die Sterblichkeit.
Antworten
Ergebnis 121 bis 122 von 122
-
17.02.2017, 15:28
AW: Chronische Erkrankungen belasten Kennenlernen
-
17.02.2017, 16:55Inaktiver User
AW: Chronische Erkrankungen belasten Kennenlernen
Ja, natürlich.
Und man kann ja auch befreundet bleiben.
Ich bin da gar nicht so darauf eingegangen weil ich davon ausgehe dass es so ist wenn man sich wie bei der TE schon etwas länger kennt.
Das sind ja nun einfach menschliche Gesten.


Zitieren