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Thema: Wunschdenken oder Intuition?
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18.01.2017, 13:41Inaktiver User
Wunschdenken oder Intuition?
Geändert von Inaktiver User (20.01.2017 um 16:31 Uhr) Grund: Kann geschlossen werden
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18.01.2017, 14:38
AW: Wunschdenken oder Intuition?
Hallo

etwas theoretisch, das Ganze. Kannst du eine Situation nennen, in der dein Kopf sagt "Nein" und es sich trotzdem nach Verbundenheit "anfühlt"?Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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19.01.2017, 03:06Inaktiver User
AW: Wunschdenken oder Intuition?
Ich denke, vielleicht weiß ich was du meinst, so was ähnmliches hatte ich auch grad wieder.
Verbundenheit kann ja auch aus anderen Gründen entstehen, zum Beispiel merke ich immer wieder, dass ich mich mit Menschen (auch Männern) gut verstehe, die auch in der Schule gemobbt wurden, Scheidungskinder sind, so wie ich etc.
Das ergibt oft eine Verbundenheit und man freut sich, dass man jemanden gefunden hat, der einen versteht,
ohne dass man stundenlang rumerklären muss. Leider sind dies aber schlechte Kandidaten für Beziehungen, weil keiner
weiß, wie's geht, mit den Beziehungen und jeder auf seine Weise angstbesetzt ist.
Da kommt nur Murks bei raus, jedenfalls bei mir.
Akut habe ich einen Kumpel wiedergetroffen, bei dem das so ist wie oben beschrieben. Der hat mir mal gesagt, ich würde ihm widersprüchliche Signale senden. Kann sein, ich bin allgemein sehr distanziert, was Körperkontakt angeht, bei
ihm habe ich da aber keine richtige Schwelle. Nun trafen wir uns zufällig, beide Single und es ging uns beiden dasselbe durch den Kopf, man könnte, wie früher, zu einem nachhause und kuscheln, aber ich hab es lieber gelassen. Hat aber Kraft gekostet, und Zufall hat auch geholfen, in Form eines betrunkenen Kumpels von ihm..
Gibt nur Ärger, Missverständnisse und emotionalen (und womöglich noch hormonellen) Kater.
Hat das Ähnlichkeit mit dem, was du beschreibst?
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19.01.2017, 05:59Inaktiver User
AW: Wunschdenken oder Intuition?
Ich glaube, grad wenn man sich ein wenig verliebt, ist Wunschdenken vorrangig, weil die ganzen Hormone und Schmetterlinge einfach das normale "Bauchgefühl" - also die Intuition - völlig überlagern.
Diese wohlige herrliche "intuitive" Eingebung "Das ist eindeutig der Mann meines Lebens" z.B. - die hab ich einfach schon zu oft in meinem Schädel gehabt, als dass ich ihr auch nur noch eine einzige Sekunde über den Weg traue
Lieber bei sowas auf den Verstand hören, falls er in dem Moment überhaupt noch was zu melden hat und sein schwaches Stimmchen noch gegen all die Paarungshormone durchdringt
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19.01.2017, 07:43Inaktiver User
AW: Wunschdenken oder Intuition?
Ich lese und lese.... keine Ahnung was du meinst.
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19.01.2017, 08:40Inaktiver User
AW: Wunschdenken oder Intuition?
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19.01.2017, 12:36Inaktiver User
AW: Wunschdenken oder Intuition?
Es ist 2 Mal bisher passiert, dass ich das Gefühl hatte, es ist mehr da, als es die "äußere Situation" vermuten ließ. Sprich, der Mann hat sich gegen eine Beziehung mit mir entschieden (allerdings gab es auch keine Beziehung o. ä. zu einer anderen), doch intuitiv hatte ich dennoch das Gefühl, uns verbindet was besonderes und zwar genau das, weswegen ich mich in den anderen verliebt habe.
Sundays beschreibt es ziemlich genau:
Danke für Deine Erklärung!
Besser hätte ich es wohl auch nicht schreiben. Wobei ich immer das Gefühl hatte, dass beim Mann die Blockade da war, während ich mich für das Gefühl und das, was zwischen uns war, geöffnet habe. Wenn dann nichts bei rauskam, hatte ich den Drang, dennoch zu kämpfen und hab mich dabei verausgabt.
@Stecher: Dies ist auch die Antwort auf Deine Frage nach dem Wort "deshalb". Ich versuche, meine Gefühle mit dem Verstand abzustellen. Leider funktioniert das nur nicht. Darauf gehe ich dann später nochmal ein.
Bis auf die Tatsache, dass ich keine Angst vor dem "Hormonkater" habe, hast Du es schon ganz gut beschrieben.
Das Problem ist, dass es beide Male eben nicht die berühmten "Schmetterlinge" waren, sondern ein ganz tiefes intuitives Gefühl der Verbundenheit. Zu fühlen, wie der andere tickt und instinktiv darauf reagiert. Das Gefühl der gleichen Wellenlänge, weil man spürt, was der andere denkt, fühlt, sich insgeheim wünscht.... Dennoch ist nichts daraus geworden, weil ER nicht wollte/konnte... whatever.
Da geht es nicht um "der Mann meines Lebens" (ich halte das für eine Illusion, dass es das gibt), sondern das Gefühl, dass es eigentlich passen müsste. Und doch passt es nicht. Eine permanente Enttäuschung, weil das Gefühl was anderes sagt als real passiert. So oft passiert mir das auch nicht/ist mir das noch nicht passiert. Eigentlich verliebe ich mich sehr schwer, weil dafür eben mehr vorhanden sein muss als ein Hormoncocktail. Solange es nur die Hormone sind, ist es für mich eher Verknalltheit.
Ja, und genau das ist so schwer, weil ich dann permanent mit diesem Kampf zu tun habe, der mir so viel Energie raubt. Denn es ist eigentlich wider meiner Intuition. Doch ist es Intuition oder doch nur Wunschdenken? Kann man das irgendwie unterscheiden?
Dazu habe ich ja jetzt oben schon was geschrieben.
Das ist eben die Frage, die ich mir stelle und hoffe, über den Austausch u. a. hier beantwortet zu bekommen. Ich vertraue meiner Intuition im Grunde genommen. Ich bin damit eigentlich immer gut gefahren. Nur was die Möglichkeiten einer Beziehung angeht, liege ich offenbar immer daneben. Allerdings nicht mit meiner Einschätzung meines Gegenüber. Nur das möchte halt nicht mit mir zusammen sein, obwohl m. M. nach Gefühle vorhanden sind; ich aber umgekehrt schon und habe dann solange Hoffnung, bis es mich einfach nur noch erschöpft.
Es tut mir leid, dass ich es nicht besser erklären kann. Ich möchte auch kein aktuelles Beispiel nennen, da es nicht um einen aktuellen Fall geht, sondern darum, wie ich mit dieser Diskrepanz zwischen meinem Gefühl und der Realität umgehen soll.
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19.01.2017, 12:41Inaktiver User
AW: Wunschdenken oder Intuition?
Kein aktuelles Problem? Nicht dein Kollege? Komm schon....ich dachte das wäre vorbei....
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19.01.2017, 12:48Inaktiver User
AW: Wunschdenken oder Intuition?
Genau lesen bitte! Ich habe nicht geschrieben, dass es kein aktuelles Problem ist, sondern dass ich das nicht zum Thema machen will!
Genau deswegen will ich darüber nicht schreiben, weil ich keine Lust auf derartige Kommentare habe. Es geht allgemein darum, was ich oben geschrieben habe und nicht um den Kollegen, auch wenn er der Auslöser ist. Aber wenn das hier eine Fortführung oder Wiederholung meines vorherigen Threads wird, können wir hier schließen.
Über meinen Umgang mit meinem Kollegen möchte ich nicht (mehr) diskutieren und das soll hier einfach nicht das Thema sein!! Ich werde auf Kommentare dazu auch nicht weiter eingehen.
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19.01.2017, 13:07Inaktiver User


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