@ Kistenkumpel
Da ich nicht weiß, was da sonst drin steht, kann ich mehr gar nicht dazu sagen.
Hab mich nie für so was interessiert.
Aber, wenn ich weiß, etwas macht mich nicht glücklich, was mich glücklich machen sollte, dann halte ich es per se für dämlich, mich irgendwie dafür anzustrengen. Das kann ich wohl sagen
Und ich wollte sicher keinen Mann, der sich nicht für mich interessiert, sondern durch irgendwelche Regeln erwärmen lassen würde.
Antworten
Ergebnis 151 bis 160 von 1544
-
20.01.2017, 11:55
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Geändert von Lilith10 (20.01.2017 um 13:15 Uhr)
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
-
20.01.2017, 12:11
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Das Buch kenne ich nicht.
Jedoch halte ich es beim Kennenlernen für sinnvoll:
- Es langsam angehen zu lassen um den Charakter des Anderen, unabhängig vom Hormonrausch besser beobachten zu können.
- Auf Ping Pong in der Kontaktaufnahme zu achten. Nicht zu schnell auf Kontaktaufnahme seinerseits zu antworten, um nicht in so ein rauschendes Tempo hineinzugeraten.
- Darauf zu achten, dass die Aktivität bei der Gestaltung der Kontakte gleichmäßig verteilt ist, das heißt ich würde keinesfalls mehr vorschlagen, mehr Begeisterung zeigen, mehr zahlen. Eher minimal drunter bleiben.
Schließlich möchte ich in einer künftigen Beziehung nicht die Rolle der Mutter/Macherin übernehmen. Männer die so etwas suchen finde ich langweilig.
All diese Dinge habe ich persönlich immer so gemacht, aber nicht wegen bestimmter Regeln oder eines Buches, sondern weil es meiner Persönlichkeit entspricht.
Anders hätte ich mich schlecht gefühlt.
Aus allen meiner ca. 30 Dates ist nichts geworden, es gab einen Beziehungsversuch und mit dem Letzten Date wohne ich seit 4 Jahren zusammen. Für mich passt das langsame Kennenlernen. Ich empfand es als sehr spannend und prickelnd. Ich finde es toll, mit dem Sex eine Zeitlang zu warten, bis man sicher ist, dass man den anderen auch vom Charakter her total mag.
-
20.01.2017, 12:27
-
20.01.2017, 12:31
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Die Dates hatte ich über SBs, lokale Freitzeittreffen-Seite und auch Tanzparter-Vermittlungsbörse, bei der man angeben konnte ob man "nur" tanzen oder auch mehr will.
-
20.01.2017, 12:52Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Das denke ich aber auch, dass man nach ein paar Dates schon wesentlich näher an der Realität ist bei der Einschätzung des Partners und ob das etwas werden könnte. Wenn man gleichzeitig sich bewusst ist, dass die Hormone allein einen nicht immer in die richtige Richtung bringen, hat man schon mehr Spielraum zu reagieren und bei dem einen oder anderen nochmals genau hinzuschauen und alles was nicht passt konsequent zu beenden. Ist doch besser als sich nachher etwas hinbiegen zu wollen, wenn man doch gar nicht so flexibel ist.
-
20.01.2017, 13:57
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
-
20.01.2017, 14:14Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Das sehe ich auch so. Ich würde vielleicht Smalltalk einfügen, aber ansonsten ist gerade beim Kennenlernen im Alltag diese Situation völlig normal.
Nur wenn die Frau zuerst lächelt, und man als Mann zurücklächelt und auf die Frau zugeht, dann spricht die Frau auch manchmal an.
Aber selbst abseits von Kennenlernen ist das doch mehr oder weniger ganz normales Sozialverhalten. So komme ich doch auch mit mit Mitarbeitern bei der Arbeit in Kontakt, die nicht Teil meines Teams sind.
Und ja, auch bei mir haben Beziehungen so angefangen.
-
20.01.2017, 14:28
-
20.01.2017, 14:33
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
.
-
20.01.2017, 14:56
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Was heißt bei dir "viele"? Das ist jetzt vielleicht deine subjektive Wahrnehmung. Wenn ich mir mal meine subjektive Wahrnehmung mit der gängigen Statistik im oberen Prozentbereich anschauen:
30% Freundes und Bekanntenkreis
22% Arbeit, Schule, Ausbildung, Hobby, Verein, Sport
16% Bar, Kneipen, Discos
5,6% Internet
...dann kommt das ganz gut hin. Vielleicht Internet in letzter Zeit mehr.
Das auffällige hierbei ist eben, dass es anscheinend besser an Orten klappt, wo man sich ungezwungen kennenlernt.
Die obige beschriebene Situation wirst du in der Form ehr selten treffen.
Die Frage ist, wenn du sie selten triffst im realen Leben (Freunde / Bekannte als Beispiele), warum nennst du jene sofort als ideales gängiges Beispiel?
Kenne übrigens nur eine Partnerschaft, die aus einem Discobesuch entstanden ist.
Hier nochmal direkt nachgefragt. Warum ist ein Mann der dich nicht anspricht oder in der Hinsicht schüchtern ist ein Wursti?Einen Wursti, der sich das nicht traut, möchte ich nicht als Partner.
Kannst du Vortäge vor vielen Leuten locker halten? Nein? Bist du dann auch ein Wursti?
Oder wieso sprichst du selbst nicht mal paar Männer an? Bist du dann auch ein Wursti?
Wieso glaubst du von einer einzigen Situation auf die Person als ganzes zu schließen? Fataler Irrtum meiner Meinung nach.


Zitieren
Woher kommt bloß diese Vorstellung? Wie wahrscheinlich ist jene Situation (außer in Hollywood)? Ja es gibt sie. Aber wieviel Prozent sind es, die sich genau so kennenlernen?
Was ist los mit dir? Viele lernen sich so kennen. Und ja, so lerne auch ich meistens Männer kennen - Blickkontakt, gegenseitiges Anlächeln, Mann geht auf Frau zu. Völlig normal.
