HK,
es geht nicht um Drama, sondern um einen Menschen, der einen andere Sichtweise ins Spiel bringt. Wer nur Schokolade mag, kann sich nicht vorstellen, dass diese mit Kokos gemischt sehr lecker sein kann.
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28.01.2017, 10:09
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
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28.01.2017, 10:12Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
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28.01.2017, 10:18Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man das trennen kann?
Ich gestalte doch mein Leben so wie es mir entspricht?
Und daher ist es folgerichtig, dass ein Reinhold Messner macht was er macht und nicht als Buchhalter arbeitet, der ist doch nicht zufällig das geworden was er ist?
Aber vielleicht ist da auch der Zusammenhang zum Abenteuer das der Partner ins Leben bringen soll: die einen machen ihr Ding, die anderen lassen sich halt irgendwo hintreiben, könnten aber ebensogut ganz woanders gelandet sein.
Das ist mir ziemlich fremd, würde aber erklären wieso die einen offener sind und die anderen entschiedener.
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28.01.2017, 10:25Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Ambiva hab ich schon so verstanden, dass das Abenteuer durch einen Mann ins Leben kommen soll. Ich hingegen bin froh, wenn ich einen Ruhepol finde.
Und bei der Schokolade: Wer kann sich das nicht vorstellen? Ich eben schon.
Hab ich ja schon geschrieben: ich persönlich weiß das, ich bin doch nicht blind und taub. Und daher brauch ich auch keinen Mann der mir irgendwann mal vermittelt, dass es auch Kokosschokolade gibt.
Die kann ich selbst probieren, oder meine Tante schenkt mir die, oder eine Kollegin schwärmt davon und ich kauf die mir dann mal.
Ich kapiere einfach nicht, wieso ich dazu auf einen Mann warten sollte.
Und dann kommt noch dazu: wenn ich noch nie dazugekommen bin mit Kokosschokolade zu kaufen, dann ist das interessant wenn er welche hat, die mal zu probieren. Gut. Aber wenn ich doch weiß ich mag nix Süsses und keine Schokolade oder kein Kokos - dann kann ich auch auf die Kokosschokolade verzichten.
Und die die daraus dann wieder mangelnde Offenheit konstruieren wollen: wieso habt ihr denn die Kokosschokolade noch nicht selbst ausprobiert und gewartet dass ein Mann euch das nahebringt?
Wie kann man denn nicht wissen, dass es die gibt? Oder nicht von sich aus neugierig sein????Geändert von Inaktiver User (28.01.2017 um 10:39 Uhr)
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28.01.2017, 10:30Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Genau das. Lustig ist anders.
Ja, natürlich, wenn man jemanden hat der einem das vermittelt kommt man eher hin, aber das könnte für mich halt auch eine Freundin oder ein Kollege sein. Und andererseits eben sind das Sachen, die ich so und so interessant finde, es hat sich halt was Näheres noch nicht ergeben. Ich weiß aber, das könnte mir wohl schon gefallen.Allerdings verschieben sich im Laufe der Zeit durchaus ein paar Einstellungen und Prioritäten.
Mit einem neuen Partner könnte also ein altes Hobby wieder aufleben, z.B. schwimmen zu gehen, oder sich ein neues ergeben, z.B. Golfen.
Aber dass ich jetzt Fallschirmspringen anfange, oder MotoCross - eher nicht. Wenn ich das toll fände wüsste ich das heut auch schon, ohne dass ich es je gemacht hab.
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28.01.2017, 10:34Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
mich würde die erotische Anziehung interessieren. Wie war es bei euch, kam die dann eher, als ihr ihn kanntet?
ich hatte beides. In der Studentenzeit meinen Mann kennengelernt, zu ihm gezogen, geheiratet. Ok nach 10 Jahren auch wieder geschieden.
bei meinem letzten Freund war es so, dass wir uns über Monate trafen, bevor was lief. Ich fand ihn immer anziehend, aber hätte nichts unternommen, wenn von ihm nicht der erste Schritt gekommen wäre. Freundschaft ist mir wichtig. Wenn man aber keine richtige Anziehung hat, dann sollte man es bei einer Freundschaft belassen, finde ich.
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28.01.2017, 10:36Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Ein Klon ist fad, natürlich. Aber ganz egal ist es mir deshalb nicht, weil es darauf ankommt, wie sehr das Hobby Einfluss auf das Leben hat.Ob er Golf spielt oder Skat, ist mir egal.
Ein Golfer, der halt am WE seine Runden spielt, und dann fröhlich heimkommt - gerne. Ein Golfer, der gerne mit mir golfen will, schon schwieriger, weil ich dafür ungern Geld und Zeit zum lernen aufwenden würde. Und ein Golfer, dessen Leben am WE am Golfplatz und Clubhaus stattfindet und der Golfurlaube macht - fast ausgeschlossen.
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28.01.2017, 10:38
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Ja, grundsätzlich macht frau oder man das, weil irgendjemand ihn dazu animiert. Das kann auch der neue Partner sein.
Einige Dinge sind zu zweit tatsächlich schöner oder leichter, z.B. tanzen oder Tennis spielen.
Nichts ist zwingend. Wenn ich grundsätzlich kein Motocross mag, wird der neue Partner an meiner Einstellung nichts ändern. Aber ich kann ihn gelassen in sein Hobby gehen lassen, weil ich weiß, dass es ihm gut tut. Dafür packt er meine Flohmarktkisten ins Auto und verabschiedet mich, weil er lieber die Küche wienert.
Ein, zwei Hobbys müssen gleich sein, weil ich sonst mit dem Partner gar nichts gemeinsam habe außer der Wohnung. Und jeder braucht für sich mindestens ein Hobby, was er ohne den anderen macht.
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28.01.2017, 10:41Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Distanz wahren ist nicht das Ding. Ich nehme die Schicksale nur in absoluten Einzelfällen "mit nach hause". Das hab ich in fast 15 Jahren Ärztin-Sein schon ganz gut gelernt. Die Patienten bleiben quasi in der Praxis.
Nur am Tagesende fühle ich mich meist wie eine ausgezutzelte Weißwurst nach dem 12-Uhr-Läuten... Und ja, das erscheint mir auch immer ungesünder... Ich hab nur keine rechte Idee, was ich dagegen tun kann. Ich bin schon fleißig am Umstrukturieren, damit die vielbeworbene Work-Life-Balance irgendwie besser wird, und kleinere Erfolge zeichnen sich schon ab. Ach, am liebsten würd ich mit den Fingern schnippen und alles wäre ganz easy...Geändert von Inaktiver User (28.01.2017 um 10:53 Uhr)
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28.01.2017, 10:49Inaktiver User
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Ich finde es für eine Beziehung sehr bereichernd, wenn man gemeinsame Interessen hat, und dadurch gemeinsame schöne Erlebnisse hat, was zusammen plant auf das man sich freut und dann zusammen glücklich ist. Ich find das sehr verbindend.
Leider sind ja Geld und Zeit begrenzt, und wenn man einen Partner hat der sehr intensiv was betreibt mit dem man wenig anfangen kann (oder selbst so einer ist), dann muss man halt aufpassen, dass noch genug Paarzeit übrigbleibt, die dann aber nicht nur mit Alltagsorganisation zu tun hat.
Und sowieso geht das nur mit jemandem, der überhaupt weiterhin ein Eigenleben pflegen will.
Deshalb wär z.B. jemand, der auf jeden Fall zusammenwohnen und jede freie Minute zusammen verbringen will einfach nichts für mich. Das weiß ich, wieso sollte ich dafür offen sein??
So jemand hat einfach eine andere Idee von Beziehung als ich, die er aus einer Persönlichkeit heraus entwickelt hat - als isolierte Idee die mit ihm eigentlich nichts zu tun hat kann ich das nicht sehen, und deshalb ist auch die Vorstellung eher theoretisch, ich würd mich trotzdem ihn ihn verlieben.


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