Kommt darauf an wie man es liest.
Im Reinen sein heisst für mich nicht zwingend, wir lieben uns alle, sondern eher, es ist ok so wie es war und ist, sprich ich bin nicht mehr im Wutmodus und arbeite mich Jahre nach der Trennung noch am Ex ab - was ich durchaus kenne. Wär nicht meins.
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26.01.2017, 13:28Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
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26.01.2017, 13:33Inaktiver User
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Das ist eine Frage der Verträglichkeit, und mir auch wichtig.
Es gibt einfach so Streithansel, die permanente Konflikte haben, und Streit suchen. Brauch ich nicht. Man muss auch mal gut sein lassen.
Ich schließe daraus, dass jemand Schwierigkeit damit hat, dass andere halt anders sind, und dazu neigt sich selbst zum Maßstab zu machen, was richtig und was falsch ist. Da hätte ich Bedenken ob er auch meine Andersartigkeit akzeptieren und respektieren kann.
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26.01.2017, 13:34
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Das mit den Familienmitgliedern oder Kollegen könntest Du ja vorsichtig im Gespräch erfragen.
Klar gibt es Kollegen, von denen man sich lieber etwas fern hält.
Aber Du hörst doch sofort, ob jemand sofort losschimpft. Und ob er die Grundhaltung hat, dass es viele bescheuerte Menschen gibt - oder in einer Branche arbeitet in der es tatsächlich so ist.
Oder aus einer dysfunktionalen Familie kommt.
Dann bringt er aber eine negative Energie mit in die Beziehung, der ich mich nicht aussetzen mag. Und genau das interessiert mich sehr.
Mit meinem Exmann habe ich soweit abgeschlossen, dass ich mit allem im Reinen bin, verstanden habe was ich gut an ihm fand und was aber doch nicht gepasst hat.
Ich hätte aber niemals einem Date seine schlechten Eigenschaften aufgezählt oder ihn sonstwie schlecht dargestellt.
Mein Lebensgefährte weiß natürlich schon wieso alles schief ging, aber er ist kein Thema hier. Ich denke wochenlang nicht an ihn.
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26.01.2017, 13:37
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
@hilfskonstruktion:
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26.01.2017, 13:38
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
"Sein Leben im Griff haben" =
Ein Zuhause haben, also z.B. in einer Wohnung, diese halbwegs betretbar /
sich selbst finanzieren, Finanzen im Griff /
einen Beruf haben - und ausüben (oder intensiv auf Jobsuche sein) /
1-2 Freunde haben und mit denen immer wieder etwas unternehmen /
auf seine seelische und körperliche Gesundheit achten /
einen Plan haben, eine Vorstellung, was man noch erreichen möchte (Zukunftsideen/Projekte etc.).
Wenn ich daran zurückdenke, wie ich meinen Mann kennenlernte - da waren seine "Baustellen" sofort klar und er zeigte mir auch offen alles - umgekehrt ebenso. Der eine oder andere Punkt auf z.B. Raratongas Liste war bei meinem Mann nicht gegeben - aber er arbeitete an einer Lösung. Nur darauf kam es an für mich.
Verliebt habe ich mich aber in seine ganze Art. Und in seinen Hintern.
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26.01.2017, 13:40
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Ich weiß nicht. Die Menschen, die ich liebe inklusive meines Partners - haben alle ihre unaufgelösten Baustellen. Ich finde die Kriterien ja völlig in Ordnung, aber ich würde diese Art inneren Friedens nicht voraussetzen. Dafür ist mir wichtig, einen Mann zu haben, mit dem ich sexuell zusammenpasse :)
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26.01.2017, 13:41
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26.01.2017, 13:43Inaktiver User
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26.01.2017, 13:46
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Komisch. Mich interessiert das Umfeld überhaupt nicht.
Ich finde es übrigens auch schwierig, wenn sich der große Teil des Kennenlernenprozesses unbewußt abspielt dieses Unbewußte zu beschreiben.
Beispiel: Wenn ich mich mal in ein Frau verliebt habe, die schüchtern war, dann könnte ich glauben, dass ich auf passive schüchterne Frauen stehen. Jene Vorstellung wurde aber wiederlegt.
Ich habe ehr die Vermutung, dass sehr viele Menschen überhaupt nicht verstehen, warum sie gerade mit jenem Partner zusammen gekommen sind, weil die Dinge eben nicht offenliegen im bewußten Teil der Wahrnehmung. Genau daswegen scheue ich mich davor viele detaillierte Bedingungen für den zukünftigen Partner zu formulieren. Weil früher hatte ich jene Bedingungen auch nicht gehabt und trotzdem war es schön.
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26.01.2017, 13:47
AW: Sich finden - Strategie vs. Gefühle
Mir ist das natürlich auch sehr wichtig, es ist sozusagen auch eine conditio sine qua non.
Aber das finde ich in den ersten Dates noch nicht heraus... und zuerst musste ich mir einen Eindruck über die anderen Punkte verschaffen und auch gut mit ihm reden können.
Deshalb wären an diesem Punkt die Rules auch nicht für mich in Frage gekommen. 10 Minuten für ein Telefongespräch finde ich viel zu kurz
Aber es spricht ja nichts dagegen seine eigenen Regeln zu haben - nur um auf das Thema noch einmal kurz zu sprechen zu kommen.



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