Das ist doch sehr klug. Genau das soll man machen. Sich kennenlernen.,vielleicht schon ein bisschen verknallen und dann gucken, ob man mit diesem Menschen eine gute Zukunftsperspektive hat. Und das hier ist genau darum Quatsch:... weil ich grundsätzlich eine stabile Partnerschaft möchte, "durchchecke" ich einen Mann schon nach den Kriterien, ob er für eine Partnerschaft mit mir geeignet wäre. Ja, ich habe das auch oft gehört, man solle es nicht. Aber mal ganz ehrlich - was soll ich tun? Locker sein und mal gucken was sich entwickelt? Ok, ich zwige ihn ja zu nichts, aber wenn ich von vornherein sehe, dass ich mit diesem Mann keine Beziehung möchte oder wenn er noch nicht für das Festes bereit ist (an Affären bin ich mittlerweile nicht interessiert), dann schließe ich ihn nunmal aus und gehe weiter ...
Sowas solltest Du wie folgt betrachten:
Ein Mann, der das Interesse an Dir verliert, weil Du Dein Interesse an ihm zeigst, hat Deinen "Check" nicht bestanden. Der ist bzw. war nicht der Richtige für Dich.
Insofern besteht auch kein Grund, Angst davor zu haben, dass so ein Mann das Interesse schnell verliert. Das sollte Dich im Gegenteil freuen, denn:
Ja, die gibt es. Es gibt aber neben den Jägern und Noch-nicht-für-was-Festes-Bereiten auch noch Männer, die so etwas hier lesen oder hören:... Es gibt einfach andere Männer, als die, die ich im Kopf habe, die auch eine konservative und familiensuchende Frau attraktiv finden könnten. ...
Da werden sich manche fragen:... Ich will einen Mann haben, der auch eine Verantwortung für unsere Beziehung trägt. Ja, ich will einen Mann, der ab und zu bereit mir finanziell beiseite zu stehen ( was meine Verantwortung nicht ablegt, meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen und finanziell nicht abhängig von ihm zu sein). Ja, ich will einen Mann, der in der Lage ist, mal eine Entscheidung zu treffen, die uns beide beeinflusst wenn er der Meinung ist dass es uns beiden gut tun würde - und ich bin bereit ihm da zu vertrauen. Ja, ich will einen Mann, dem ich einige meine Pflichten und Lasten anvertrauen könnte - und er bereit und gekonnt ist, einige meiner Problemen auf sich zu nehmen. Ja, ich bin bereit, einem Mann ein gemütliches Zuhause anzubieten und ihn freudig und einem warmen Abendesssen von der Arbeit zu erwarten - was nicht heißt, dass ich eine Hausfrau sein möchte, sondern obwohl ich in meiner Tätigkeit aufgehen und mich selbstverwirklichen möchte - möchte ich dass mein Mann ein sicheres und gemütliches Zufluchtort hat, wo er immer heimkommen kann, wertgeschätzt und warm empfangen wird. Ja, ich will nicht immer alle Pflichten 50:50 verteilen. Ich bin bereit ihm einige Sachen abzunehmen, die ich besser kann und möchte dass er mich einige Sachen abnimmt, die er besser kann (z.B. Einkäufe tragen, etwas zu Hause reparieren). Ja, ich könnte das alles auch selbst, aber ich finde es schön, wenn mein Mann das noch besser macht als ich.
"Die hat ja schon einen ganz präzisen Lebensplan für zwei, ein fertiges System entworfen, aber wo komme ich als Person denn dann noch in der Geschichte vor - außer als Ausführer?"
Darauf reagieren viele Menschen sehr sauer, selbst wenn der Plan als solcher, das System ihnen gefällt.
Daher würde ich es an Deiner Stelle vermeiden, solche Pläne allzu fest zu fassen. Du willst (behaupte ich mal) eine dauerhafte, monogame Beziehung, Heiraten, Kinder kriegen und von der Rollenverteilung ein eher altmodisches Modell leben. Noch präziser solltest Du nicht planen, bzw. alle Details verwerfen (Erwartungen an Höhe und Verwendung seines Gehalts, Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit, Aufgabenverteilung im Haushalt etc.).
Denn gerade die Männer, die auch so eine Beziehung wollen, stehen überhaupt nicht drauf, wenn frau ihnen das Gefühl gibt, nichts mehr mitentscheiden zu können. Und Du selbst willst ja auch einen Mann, der für sich und Dich Entscheidungen fällt.
Und dann gibt es natürlich auch noch Männer, die keine solche Beziehung führen wollen. Die schreckst Du maximal ab, aber auch das ist gut. Denn auch die passen nicht zu Dir.
Heisst: Das einzige, wovor Du Angst haben müsstest, ist, dass Du Dich wieder nicht nach Deinem wirklichen Beuteschema verpartnerst, sondern Dich wieder mit einem unpassenden Mann zufrieden gibst.
Was fandest Du an Deinen Exen denn so toll? Die waren doch gar nicht stark oder entscheidungsfreudig, oder im klassischen Sinne Männer. Das waren doch mehr so unreife Früchtchen, Jungstiere, Schmetterlingsmännchen, Player.
Fandest Du die attraktiv, weil "ganz viele Frauen" auf diesen Typ Mann abfahren?
Tun das denn so viele andere Frauen und selbst wenn, warum ist Dir das so wichtig?
Und ok, vor ab und an ein bisschen Liebeskummer könntest Du auch Angst haben, wenn Du Dich beim Kennenlernen in einen verknallst, der sich als der Falsche entpuppt.
Aber Liebeskummer wird sich nicht vermeiden lassen, wenn man sich verlieben möchte, und endet auch seltenst tödlich.
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Thema: Angst vorm Kennenlernen
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12.01.2017, 17:54
AW: Angst vorm Kennenlernen
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13.01.2017, 02:52Inaktiver User
AW: Angst vorm Kennenlernen
Danke sehr für eure schönen Beiträge! Die haben mich sehr zum Nachdenken gebracht...
Ja, das ist ein sehr guter Gedanke.
Ja, auch eine Einsicht.
Ja, das versuche ich auch gerade: die Player links liegen zu lassen: sie nicht mehr attraktiv finden- geht nicht, das Einzige was mir hilft -wegzugehen. Aus dem Auge - aus dem Sinn.
Ich finde es bedenklich, diesen Vergleich auf die Männer zu übertragen. Ich denke, ich muss mich genau von dem Gedanken verabschieden, dass die "beliebten, gutaussehenden Männern" zu der "besten Rasse" gehören. Und die Männer für die Familie minderwertiger sind. Mittlerweile glaube ich genau das Gegenteil. Die ersten können eine Frau nicht wirklich lieben, die können keine Verantwortung übernehmen und verhalten sich in vielen Situationen feige und unreif - das ist für mich das Gegenteil von männlich. Und die zweiten, die sind wirklich die "von der besseren Sorte" - sie wissen, was Liebe, Verantwortung und Vertrauen bedeutet - so was können nur wirklich "edle Menschen", das ist keine "zweite Sorte".
Das Einzige, womit mich mich dabe nicht anfreunden könnte - ist der Gedanke, dass ich mich von vornerein zu einem Mann "zwingen" muss, der mir unattraktiv vorkommt - nur wegen dem Gedanken, "er wäre aber ein guter Vater" - weil genau so was wäre doch ein Spermabank-Gang, oder?
Und genau davor habe ich Angst: dass wenn ich alle für mich attraktiven Männer links liegen bleiben lasse, dass dann "die Lieben" mich nicht genug für eine Beziehung anziehen. Und wenn ich ehrlich bin,das ist mir auch ein Paar mal passiert, dass ein sehr liebevoller Mann mir unattraktiv vorkam, weil er z.B. nicht selbstbewusst genug war. Aber schließt sich denn Attraktivität, Selbstbewusstsein und Beziehungsfähigkeit/Fmailienwunsch aus?
Mann, da gebe ich dir aber sowas von Recht! Ja, das stimmt, ich werde nur so scheu bei eher dominanteren Männern, die gut in meine alte Beuteschema passen könnten. Bei den "Lieben und Netten" Männern habe ich keine Angst. Aber wie gesagt, die ziehen mich dann nicht genug an.... =(
Sicher würden mir deren Selbstsicherheit und den Erfolg beim anderen Geschlecht nicht schaden... Das stimmt, manchmal beneide ich sie darum, dass sie im Nu eine Frau für sich interessieren können. So was würde ich auch gerne können...
Wahrscheinlich das Gleiche wie bei den Männern oben.
ok,das zum Glück stammt wirklich von mir.
Danke! =) Deine Tips haben mir wirklich gehofen =)
Ja, genauso ist es auch bei mir.
Zum Glück!
Dann ist es bei mir noch nicht alles verloren!
Sowas mache ich zum Glück nicht
Aber was wäre sonst noch für dich "zu offensiv"?
Danke!
Ja, stimmt, guter Tipp!
Ja, sowas muss ich erst lernen...
Wir kommen ja der Sache jedes Mal näher =)
Mein Ex-Freund hat damals mit mir Schluss in so einer depressiven Phase gemacht. Der Grund: "weil es ihn zu sehr belastet hat".
Haha, keine Ahnung, die laufen mir einfach irgendwo über den Weg
Jaaaa.......
Ja, die Einstellung muss ich mir merken...
Und wie kann ich dem entgegensteuern? Wie soll ich am Afang rausfinden, ob der Mann für mich "unpassend" ist?
Ok, dass er mit vielen Frauen flirtet, das sehe ich sofort - das wäre noch leicht. Ob er eine Familie/Beziehung möchte- finde ich trotzdem genau deswegen gut, am Anfang direkt zu fragen. Ich glaube mein Problem ist, dass solche Player-Typen in der Werbephasen sich sehr gut zu verstellen wissen- sie spielen den perfekten Ehemann- sie wissen was eine Frau will-sie überschütten eine Frau mit Komplimenten, sie interessieren sich dafür wie es ihr geht, sie führen sie aus, behandeln sie gut, beteuern, dass sie es ernst mit ihr meinen - und verhalten sich sogar so! - betonen die Gemeinsamkeiten, einige spielen sogar vor, die gleichen Werte zu haben (wie Ehrlichkeit, Treue, Gutherzigkeit etc.), sie planen die Zukunft mit der Frau (die natürlich perfekt ausschaut) - und das alles ohne aufdringlich zu sein, mit größter Zuversicht, Charme, Humor und Geduld - aber auch nicht übertrieben, so dass es noch glaubhaft vorkommt. Sie ziehen ihre Show solange durch, bis eine Frau Vertrauen zu ihnen gewinnt und das Ganze abkauft. Und ab da fangen sie an, ihr wahres gesicht schrittweise zu zeigen - da aber zu dem zeitpunkt von der Seite der Frau schon Gefühle vorhanden sind - ist es nur schwer "davonzukommen". Bzw. sie vertuschen auch dann gekonnt ihre Fehler, finden sehr gute Ausreden und passende Argumente und spielen die perfekte Show immer weiter.
Daher meine Frage (als wahrscheinlich da total unerfahrene): wie verhält sich ein Mann der ernsthaft Interesse hat, der aber kein Player ist? Was unterscheidet ihn von dem Letzten? Als Frau muss ich das ja ziemlich früh erkennen können, denn so lange zu warten, wenn es schon "offensichtlich" ist - wäre mir zu spät, weil da schon Gefühle da sein werden => wieder eine enttäschung.
Wie gesagt, das habe ich erst zum Schluss gesehen. Am Anfang - waren das "die perfekten Ehemänner".
Beim Kennenlernen habe ich das ja nicht gewusst - daher hat es da keine Rolle gespielt. Gesehen habe ich es eher schon in der Beziehung - und evtl. hat es mich dazu gebracht, zu lange an den Beziehung zu halten - weil ich davon ausging, dass er dann sehr schnell einen Ersatz für mich finden würde (was die im Endeffekt auch taten). Um diesen Schmerz zu vermeiden, habe ich ihnen wohl "zu viel durchgehen lassen".
Nein, so etwas kann ich nicht mehr riskieren. Tödlich - nicht körperlich. Aber psychisch stirbt da Einiges an Gefühlsfähigkeit ab...Geändert von Inaktiver User (13.01.2017 um 03:29 Uhr)
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13.01.2017, 07:32Inaktiver User
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13.01.2017, 08:01
AW: Angst vorm Kennenlernen
MissAnn12
Dieses schwarz / weiß engt meist irgendwie ein.Ich denke, ich muss mich genau von dem Gedanken verabschieden, dass die "beliebten, gutaussehenden Männern" zu der "besten Rasse" gehören. Und die Männer für die Familie minderwertiger sind. Mittlerweile glaube ich genau das Gegenteil. Die ersten können eine Frau nicht wirklich lieben, die können keine Verantwortung übernehmen und verhalten sich in vielen Situationen feige und unreif - das ist für mich das Gegenteil von männlich.
Jeder hat das schon mal erlebt, dass man auf einen Menschen trifft und denkt, dass jener optisch nicht ins Beuteschema passt. Jetzt verbringt man mit ihm Zeit. Also irgendein Hobby, Kurs, Reisen, Studium, Forum, Schule, Tanzkurs, usw.. Also irgendein Ort, wo sich beide ungezwungen kennenlernen können. Dann stellt man fest, dass diese Person durch seine Persönlichkeit in Kombination vielleicht mit einem durchschnittlichen Aussehen extrem anziehen wird.
Bloß das muss man auch erstmal begreifen. Die logische Folge daraus ist, dass du erstmal mit allen Männer lockeren Kontakt aufbaust, weil du dir jenen Effektes bewußt bist.
Nein. Bloß nichts im Kopf so fest künstlich konstruieren!Und wenn ich ehrlich bin,das ist mir auch ein Paar mal passiert, dass ein sehr liebevoller Mann mir unattraktiv vorkam, weil er z.B. nicht selbstbewusst genug war. Aber schließt sich denn Attraktivität, Selbstbewusstsein und Beziehungsfähigkeit/Fmailienwunsch aus?
Von den Charaktereigenschaften sollte es jemand sein, der stabil, zuverlässig, treu ist und fest im Berufsleben steht.
Vielleicht eine ruhige Person, die nicht jedes Wochenende Party macht. Vielleicht jemand der sehr Ausdauernd ist im Leben bei seinen Zielen. Kein Chaot.
Wenn ich mir das so vorstelle, dann würde ich versuchen herauszufinden, wie lange seine letzten Beziehungen waren? Woran sie gescheitert sind? Gibt es Tätigkeiten / Hobbies die auf einen behaarlichen Charakter schließen lassen? Vielleicht jemand der nicht bei den ersten Beziehungsproblemen davonläuft oder unfähig ist "Wachstumsschmerzen" in der Beziehung zu ertragen.
Ja richtig. Schwer das alles einzuschätzen. Vielleicht mal die Frage nach der Literatur, die jener ließt?
Vielleicht auch viel Glück bei.
Die beste Beschreibung dafür wäre, wenn du es selbst mal erlebt hast, wenn ein Mann bedürftig ist und dich haben will. Er versucht es zu hart. Nicht spielerisch oder wählerisch genug. Er will deine Telefonnummer schon haben, obwohl ihr nichtmal auf einer "Wellenlänge" schwimmt. Deswegen funktionieren die meisten Kurzkontakte so schlecht.Sowas mache ich zum Glück nicht Aber was wäre sonst noch für dich "zu offensiv"?
Reales Beispiel:
Ich stehe an der Bar jemand steht neben mir und mustert mich. Ich eröffne den Dialog, weil es eben offensichtlich ist und nach paar mal hin und her ka vielleicht 30min werde ich zum Tischtennisspielen eingeladen für das nächste Wochenende. Die andere Person hat meiner Meinung nach nicht mal großen Wert darauf gelegt, dass es erstmal sone Art "Grundvibration" geben muss, damit die Einladung überhaupt funktioniert.
Ne ne ne hier musst du schon genauer werden, weil vielleicht hier auch der Hase im Pfeffer liegt.Haha, keine Ahnung, die laufen mir einfach irgendwo über den Weg
Da schließt eben meine Frage von oben an. Wo lernst du deine Männer kennen?Daher meine Frage (als wahrscheinlich da total unerfahrene): wie verhält sich ein Mann der ernsthaft Interesse hat, der aber kein Player ist? Was unterscheidet ihn von dem Letzten? Als Frau muss ich das ja ziemlich früh erkennen können, denn so lange zu warten, wenn es schon "offensichtlich" ist - wäre mir zu spät, weil da schon Gefühle da sein werden => wieder eine enttäschung.
Beispiel:
Bar + Date = Bett + Beziehung
oder
Ein Semester im gleichen Kurs + lockerer Kontakt auf Privatparty = Bett + Beziehung
Jetzt vergleich mal beide Gelegenheiten nach ein paar Punkten:
-Dauer des "Backroundchecks"
-Ist er auf der Suche?
-Was kann er sich so vorstellen?
-Wie bewertet er andere Beziehung? Karriere?
-Ziele im Leben
-Welche Werte lassen sich so ableiten aus seinen Geschichten oder Geschichten, die du ihm erzählst oder wenn du ihm nach seiner Meinung fragst?
-Wie löst er seine persönlichen Probleme?
-Wie sieht seine Wohnung aus?
Also um so länger du ihn kennst oder um so offener er dir gegenüber ist, um so besser kannst du ihn einschätzen. Da würden alle Schauspieler umfallen.
Eigentlich ist es ganz einfach. Aber du musst erstmal die Situation schaffen. Das ist ehr das Problem.
Jetzt kannst du z.B. mal mich fragen, wieso ich z.B. in einer Bar den Erstkontakt ebenfalls suche, wenn ich trotzdem was ernsthaftes suche und mir jene Prozesse bewußt sind.
Der Punkt ist eben genau der, dass fast alle Frauen einen Mann sofort aussieben, wenn er beim Erstkontakt ängstlich ist. Obwohl mit ihm alles in Ordnung ist. Wenn ich mit vielen Frauen in allen möglichen Situationen locker Erstkontakt aufbauen kann, dann sind meine Chancen viel höher überhaupt erstmal eine Bereitschaft der Frau zu erhalten sich mit mir entspannt zu unterhalten bzw. zu "flirten".Geändert von Alexsej (13.01.2017 um 08:12 Uhr)
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13.01.2017, 20:59
AW: Angst vorm Kennenlernen
auaa.

Ich finde dich so oberschlau, aber hier komme ich 0 mit.
Hätte ich bei meinen Zweifeln das gelesen, hätte ich geheult.
Was MissAnn beschreibt ist echt und wirklich keine Seltenheit.
Das gibt's. Zu hauf.
Ich wurde auch schon übelst gelinkt. Heute versuchens manche auch noch.
Nur weiss ich gut auszusteigen und harte Absagen zu verteilen.
Trotzdem wird man ordentlich ver***, wenn man offen und zugänglich ist.
(Was übrigens seeehr viel mit dem Blickkontakt zu tun hat.)
Und soweit es mir bis dato bekannt ist: Existieren keine Leute, die NUR toll&nett sind.
Genau so wie auch Leute die depressive Phasen duchleiden, höchst liebenswert sind.
Abgesehen davon, dass ich im hohen Masse beunruhigend fände auf jemand zum treffen, der nie depressiv war. Die Person soll mir schön weit vom Leb bleiben. Das ist höchst gruselig. Da will ich keine Sekunde Kontakt haben. Da ist was extrem faul.
Keine Gefühle? Nie? Nur schön alles? Jaaahh.... klar ...
Ein Psychopath... neee. Den will doch auch keiner im Bett.
Kaori
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13.01.2017, 21:13
AW: Angst vorm Kennenlernen
Nun, keine Gefühle stimmt ja so nicht. Aber - beim ersten Date die ganze Palette - da wäre ich als Frau sofort weg.
Ich weiß nach der ersten Begegnung nur, ob ich den Mann ein zweites Mal sehen möchte. Grundsätzlich. Und ob ich so attraktiv finde, dass ich mir Sex mit ihm vorstellen kann.
Erst nach weiteren Treffen kann ich sagen, wohin die Reise von meiner Warte aus geht. Vorher ist das alles wunderbar und leicht und locker und offen..... oder von seiner Seite aus beendet.
K.O-Kriterien sorgen dafür, dass er sich selbst disqualifiziert.
Ähnlich ergeht es mir, wenn ich in seine Fettnäpfchen trete. Dann bleibt es eben bei einem Gespräch.
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13.01.2017, 23:13
AW: Angst vorm Kennenlernen
Wie kommst du jetzt aufs erste Date?
Im Zitierten ging es darum, dass sie mit einem netten&tollen Mann schon zusammen ist.
Und ihren schlimmen, nahezu hexenhaften Charakter offenbart.
Wobei ich mich frage wer hier das "Depressive" "Anstregende" und "Überfordernde" bestimmt.
Der nette&tolle Kerl natürlich. Wer sonst.
Ich bin übrigens gerad von lauter Kerlen umgeben, die ihre Freundinnen in der Öffentlichkeit und im Privat als depressiv, anstrenegnd und überfordernd beschreiben.
Was ich höchst WIDERLICH finde.
2 der besagten Frauen kenne ich und ich bin ein wahnsinns grosser Fan und ganz ehrlich werde ich demnächst echt anfangen zu erfragen, ob:
a). das Ganze nicht an ihnen liegt (an den Kerlen nämlich),
b). ob sie es echt nötig haben ihre Partnerinnen so offensichtlich und öffentlich zu denunzieren,
c). ob sie vielleicht nicht einfach nur zu schwach sind und sich von jedem und allem ständig überfordern lassen (ist übrigens leider sehr häufig so in meiner Generation, vielleicht etwas verhätschelt die Jungs...),
d). Warum sie dann um Gottes Willen mit diesen schrecklichen, depressiven Hexen zusammen bleiben,
c). ob ihnen die Opferrolle des überforderten Helden wirklich gefällt.
(Offenbar ja. Mich macht das als Frau nämlich 0 an. Ich finde es armselig.)
Sind übrigens alles nette&tolle Kerle.
Aber ganz sicher nicht - nur.
Wegen dem einen oder anderem könnte ich auch depressiv werden.
Also bitte etwas mehr Vorsicht.
Nichts ist so klar wie es scheint.
Kaori
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13.01.2017, 23:26
AW: Angst vorm Kennenlernen
Die meisten KO-Kritereien werden sehr gekonnt versteckt ud maskiert und in späten Zeiten offenbart.
Da nämlich, wenn die Frau sich emotional gebunden hat - bei aller Vorsicht und genaue Betrachtung.
Je länger die Betrachtung, desto länger die Maskierung.
Nicht alle Männer sind so.
(So hoffe ich zumindest.)
Aber eine Menge.
Die meisten suchen Selbstbestätigung. Und irgendwann will frau diese nicht mehr sein.
Wenn schon ein bestätigender Blickkontakt vom eigenen Ego als Selbstverrat wahrgenommen wird - scheint es soweit zu sein.
Verzweifle nicht daran, Miss.
Werde strenger.
Geniesse erstmal nur dich.
Und lasse es mit dem wollen, von dem was du angeblich wilst.
Es ist ein dummes Programm, mehr nicht.
Bis jetzt hat dich die Hoffnung geleitet. Jetzt leitet dich Mistrauen.
Mach das Beste draus bis es sich wieder ändert. Es kommen wieder bessere Zeiten!
Kaori
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13.01.2017, 23:28
AW: Angst vorm Kennenlernen
Mittlerweile stelle ich mir dieselben Fragen wie du.
Warum bleiben die Männer bei ihren ach so schrecklichen Frauen?
Und - einen Mann, der schlecht über seine Partnerin und seine Ex spricht, möchte ich nicht geschenkt. Der spricht irgendwann auch schlecht über mich.
Aber noch besser kommt die Frage, warum er sie geheiratet hat.
Meistens lautet die Antwort: wegen Kind.
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14.01.2017, 01:07



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