MissAnn,
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Thema: Angst vorm Kennenlernen
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08.01.2017, 20:03Inaktiver User
AW: Angst vorm Kennenlernen
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08.01.2017, 20:06Inaktiver User
AW: Angst vorm Kennenlernen
Das ist schön zu hören
Ja, ok, kann sein. Warum ich das tue ist wohl, weil ich nach all den Enttäuschungen nach den Gründen gesucht habe, warum die damaligen Männer mich so behandelt haben - und da habe ich angefangen viel über "Selbstbewusstsein" und dem Bild einer "idealen Frau" der Männer zu lesen - und dann habe ich gedacht, ja das ist es, deswegen haben sie damals mich so behandelt. Auch wenn wir das jetzt nicht zugeben wollen würden, dass die Auswahl der Frauen wirklich nach diesen Kriteren erfolgt (ich behaupte vielen Männern ist es einfach unbewusst, trotdem machen sie das ), so wird das nichts an der Tatsache ändern, dass wir wirklich nach diesen Kriterien ausgewählt werden. Warum sonst werden "nette Frauen" ausgenutzt und abgewiesen und "starke selbtbewusste Frauen" angehimmelt? Auch wenn das zu schubladenhaft klingt, so habe ich diese Tendenz im Laufe meines ganzes Lebens beobachtet und kann dem überhaupt nicht wiedersprechen (Ausnahme: selbstunsichere Frau + selbstunsicher Mann - das könnte unter Umständen funktionieren. Aber selbstsicherer Mann + selbstunsichere Frau = Affären, Betrügen, Verletzungen). Das entspricht sehr wohl einem Bild einer emanzipierten Frau. Dass ein Mann als erster den Schritt machen soll - ist ja eher konservativ. Ich würde es auch toll finden, selbst die Initiative zu ergreifen, wenn ich aber nicht die erfahrungen gemacht hätte dass das so gut wie nie funktioniert bzw. nur zu einer Bettgeschichte führt. Wenn das bei dir mal anders war, würde ich mich freuen, an deiner Erfahrungen teilzuhaben. Ja, das stimmt. Das habe ich mir selbst beigebracht, um mir selbst eine Art Schutz aufzubauen - eine art anweiseung, wie ich die Verletzungen vermeiden kann - ich muss einfach diesem selbstsicheren emanzipierten Bild einer Frau entsprechen, dann werde ich anders behandelt - jetzt merke ich aber dass es dies bei mir nicht klappt bzw. das genaus diese Anforderung an mich selbst mir im Wege steht. Danke
Warum ist mir das aber NIE im Leben passiert? Ja, das stimmt. Mehr erwarte ich auch nach dem ersten Gespräch nicht. Ich glaube mir geht es darum, eine Sicherheit zu kriegen, dass auch ein für mich interessanter Mann sich für mich interessieren könnte - weil ich aber in meiner Vergangenheit SO OFT abgewiesen wurde und wirklich keine einzige glückliche Bezihung dabei war - denke ich mir, Nein, das kann enfach nicht sein, dass plötzlich jemand kommt, der anders tickt und mich anders behandelt. Ok, ich versuch's. Danke
Nach einem Nachmittag zwei Dates? Wow, so viel habe ich in einem halben Jahr 
Ja, das mag auch zu konservativ klingen, aber ich bin 28 und möchte eine stabile Partnerschaft haben mit Persepektive auf Familie.
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08.01.2017, 20:14
AW: Angst vorm Kennenlernen
ich versteh dich nicht.
Was für gesellschaftliche Anforderungen? Wieso bist du von denen abhängig und welche sind das?
Was für ein "total emanzipiertes Bild von einer Frau" meinst du? Wieso möchtest du einem Bild entsprechen?
Wieso denkst du, dass Männer toll sind und die Auswahl haben?
Du bezeichnest dich selber als relativ konservativ, 28-jährig und familiensuchend. Besser geht es ja gar nicht! DAS Traumfrauklischee! Und dann auch noch gebildet!
Warum bin ich alte punkige Schachtel dann so relaxed?
Und du hast 5 schlechte Erfahrungen hinter dir?
Das haben alle.
Findest du dich eigentlich selber so richtig klasse? ich meine: persönlich. Nicht dein Bild.see you on be friends online!
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08.01.2017, 20:52
AW: Angst vorm Kennenlernen
Falsches Ziel.
Es geht doch nicht um viele Männer oder die Männer, sondern tatsächlich "nur" um einen, der dich will und den du willst.
Es gibt anziehende Kriterien:
- Du hast einen Beruf, gehst darin auf und verdienst genug für dich.
- Du hast Freundinnen, mit denen du dich regelmäßig triffst und die du nicht für einen Mann vernachlässigst.
- Du hast Hobbys und pflegst sie - selbst wenn du liiert bist.
- Du pflegst deinen Körper und findest dich toll. (Sex macht dir Spaß).
- Du lachst gerne und verbreitest gern Fröhlichkeit um dich herum.
- Du bist entspannt, wenn du einem Mann begegnest, und siehst in ihm nicht gleich den Vater deiner Kinder und den Ernährer für deine nächsten 55 Jahre.
Das ist dein Kernthema: Du strahlst das nach außen aus, was du fühlst.
Fühlst du dich mies, zeigst du das auch nach außen hin. Bist du dir unsicher, spiegelt sich das in deinem Verhalten. Und ein Mann mag keine unsichere Frau. Denn sie weiß nämlich nicht, dass sie ihn will. Und warum sollte er sich um eine Frau bemühen, die ihn nicht will?
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08.01.2017, 21:07
AW: Angst vorm Kennenlernen
Du denkst prinzipiell schon richtig - in der Liebe geht es um Geben und Nehmen.
Wenn du jemanden mit starkem Selbstbewusstsein willst und selbst keines geben kannst/willst - schwierig!
Die Frage ist natürlich, ob du stattdessen was anderes anbieten kannst, sodass du und dein zukünftiger Mann euch gegenseitig ergänzt. Vielleicht hat er eine andere Charaktereigenschaft nicht, die du im Überfluss hast? Was kannst du bieten?
So oder so muss ich dich aber warnen: wenn du gemäß dem alten Klischee ein Alphamännchen suchst, dem du dich willentlich unterordnen willst, dann wird dein Leben auch genauso sein: fremdbestimmt. Und fremdbestimmt bedeutet, dass die Sachen nicht so laufen wie du es dir wünschst und dass du dir das auch noch selber ausgesucht hast.
Besser ist es allemal, ein gesundes Selbstbewusstsein langsam aufzubauen, und zu versuchen, eine gesunde Beziehung auf Augenhöhe zu versuchen zu fühen - auch wenn das nicht immer einfach ist, ist es doch besser, als hilflos zu sein, oder nicht?
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08.01.2017, 21:42Inaktiver User
AW: Angst vorm Kennenlernen
doppelt
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08.01.2017, 21:42Inaktiver User
AW: Angst vorm Kennenlernen
Ich habe sowas (als unsicherer Mann) gerade mit umgekehrten Rollen erlebt.
Für mich sind solche Machtkämpfe aber grundsätzlich nicht normal, das ist mir jetzt in dieser Form das erste Mal passiert, und ich würde nicht auf die Idee kommen einen "schwächeren" Partner so zu testen und auszunutzen.
Wenn du nicht so oder so bist kriegst du mich nicht, respektiere ich dich nicht, genau und dann noch sowas wie "du begehrst mich nicht genug" - das ist doch krank.
Das soll Liebe sein und kein Kampf.
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08.01.2017, 21:45
AW: Angst vorm Kennenlernen
Knartz,
wie soll Frau einen unsicheren Mann "herumkriegen"?
Das geht doch gar nicht. Wenn sie drängt, zieht er sich zurück. Wenn sie sich rar macht, kommt er nicht aus den Puschen. Bei zufälligen Treffen ist eine gewisse Anziehung vorhanden. Aber fest ausgemachte Dates? Fehlanzeige, meine ich.
Das System "unsicher" läuft sich irgendwann tot.
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08.01.2017, 22:01Inaktiver User
AW: Angst vorm Kennenlernen
Wahrscheinlich diese, die chryseis unten aufgelistet hat.
Abhängig bin ich nur soweit, dass dieses Kriterien einfach gelten, ob ich es will oder nicht. Ich würde gerne frei von denen sein.
Vielleicht nicht alle, aber zumindest die, die ich auch attraktiv finde. Früher dachte ich, dass NUR ich diese Männer attraktiv finde und hatte diese Ängste nicht. Und danach habe ich gemerkt, dass die Männer, auf die ich stehe, allgemein gut bei den Frauen ankommen - deswegen denke ich das.
Danke!
Das ist ja ein tolles Kompliment! Vielleicht hast du Recht. Es gibt einfach andere Männer, als die, die ich im Kopf habe, die auch eine konservative und familiensuchende Frau attraktiv finden könnten.
Ich denke, die Männer haben allgemein nicht so eine große Panik, weil ihre Fruchtbarkeit nicht von dem alter abhängt. Während du noch mit 60 problemlos ein Kind zeugen könntest, muss ich gucken dass ich bis 35 meine Familienplanung abgeschlossen habe, damit ich keine schwere Komplikationen erleiden muss.
Hintereinander? Ohne ein "helles Licht" dazwischen? Wie kommen denn "alle anderen" damit um? Sind die nicht verletzt/traumatisiert/verbittert? Wenn nicht- warum bin ich das?
Ich finde ich bin eine tolle Frau. Aber irgendwas muss ich falsch machen, wenn alle meine letzten Beziehungen scheiße gelaufen sind und so viele Männer nach einer kurzen Zeit von mir weggelaufen sind.
Ja, das stimmt. Vielleicht gibt es wirklich irgendwo einen Mann, der anders tickt, als der Rest.
Also die Punkte bis auf den ersten und den letzen erfülle ich. Den ersten deswegen nicht, weil ich noch studiere. Und den letzten - na ja, ich muss zugeben, weil ich grundsätzlich eine stabile Partnerschaft möchte, "durchchecke" ich einen Mann schon nach den Kriterien, ob er für eine Partnerschaft mit mir geeignet wäre. Ja, ich habe das auch oft gehört, man solle es nicht. Aber mal ganz ehrlich - was soll ich tun? Locker sein und mal gucken was sich entwickelt? Ok, ich zwige ihn ja zu nichts, aber wenn ich von vornherein sehe, dass ich mit diesem Mann keine Beziehung möchte oder wenn er noch nicht für das Festes bereit ist (an Affären bin ich mittlerweile nicht interessiert), dann schließe ich ihn nunmal aus und gehe weiter - ich möchte auch keine Zeit mit "igrendjemanden" verlieren, so wie meine letzten Jahre - wo es nichts tatsächlich festes war - ganz ehrlich glücklich hat mich diese "lockere einstellung, mal gucken was es sich ergibt" nicht gemacht, sonder nur enttäuscht und heruntergezogen.
Aber der Grund weswegen ich diese Kriterien hasse - was ist wenn ich die mal nicht erfüllen sollte? ich hatte auch schon Phasen in meinem Leben, wo ich öfters umgezogen bin und keine feste Freundschaften unterwegs aufbauen konnte - bin ich deswegen als Frau weniger wert, wenn ich keinen festen Freundeskreis habe? Bin ich als Frau weniger wert, wenn ich mal mehr auf mein Studium konzentriere und mal meine Hobbies beiseite schiebe? Bin ich als Frau weniger wert, wenn ich mal eine depressive Phase habe und nunmal traurig bin? Bin ich weniger wert, wenn ich mich nicht auf Auffären einlassen sondern eine Familie möchte? Ich finde diese Kriterien, die "man unbedingt erfüllen muss" teilweise richtig menschenverachtend. Ich als Mensch bin mehr Wert, als das Ergebnis, ob ich irgendwelche Checkliste erfülle oder nicht.
Wie meinst du das "wenn eine Frau unsicher ist, weiß sie nicht, ob sie dich will"?
Danke.
Ich finde JEDE Frau und jeder Mensch hat außer seinem Selbstbewusstsein, eine Pallete an Eigenschaften dier zu bieten hat. Selbstbewusstsein heißt ja nur, ob ich diese Eigenschaften kenne bzw. wie ich sie bewerte. Besitzen - tue ich sie aber allemal. Und ja, ich denke ich habe genug zu bieten, außer meine Selbstunsicherheit
Also zusammenfassend würde ich sagen, ich bewerte mich schon gut, und kenne meine Fähigket - also selbstBEWUSST bin ich schon. Aber manchmal bin ich selbstUNSICHER, weil z.B. die oben genannten Kriterien mich verunsichern.
Hmm. Ich finde es ist ein schwieriges Thema. Was heißt schon "unterordnen"? Ich will einen Mann haben, der auch eine Verantwortung für unsere Beziehung trägt. Ja, ich will einen Mann, der ab und zu bereit mir finanziell beiseite zu stehen ( was meine Verantwortung nicht ablegt, meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen und finanziell nicht abhängig von ihm zu sein). Ja, ich will einen Mann, der in der Lage ist, mal eine Entscheidung zu treffen, die uns beide beeinflusst wenn er der Meinung ist dass es uns beiden gut tun würde - und ich bin bereit ihm da zu vertrauen. Ja, ich will einen Mann, dem ich einige meine Pflichten und Lasten anvertrauen könnte - und er bereit und gekonnt ist, einige meiner Problemen auf sich zu nehmen. Ja, ich bin bereit, einem Mann ein gemütliches Zuhause anzubieten und ihn freudig und einem warmen Abendesssen von der Arbeit zu erwarten - was nicht heißt, dass ich eine Hausfrau sein möchte, sondern obwohl ich in meiner Tätigkeit aufgehen und mich selbstverwirklichen möchte - möchte ich dass mein Mann ein sicheres und gemütliches Zufluchtort hat, wo er immer heimkommen kann, wertgeschätzt und warm empfangen wird. Ja, ich will nicht immer alle Pflichten 50:50 verteilen. Ich bin bereit ihm einige Sachen abzunehmen, die ich besser kann und möchte dass er mich einige Sachen abnimmt, die er besser kann (z.B. Einkäufe tragen, etwas zu Hause reparieren). Ja, ich könnte das alles auch selbst, aber ich finde es schön, wenn mein Mann das noch besser macht als ich.
Ja, hilflos möchte ich auf keinen Fall sein. Hilflos war ich früher als ich in einer "lockeren, nichts zu erwartenden" Position war, die nichts von einem Mann erwartet oder verlangt - da war ich wirklich seinem Willen (ob er z.B eine feste beziehug mit mir möchte ala "grunsätzlich halte ich es für möglich, aber jetzt bin ich noch nicht bereit") unterordnet. Jetzt bin ich eher in einer "Beziehung oder Trennung" - Position. Er darf sich frei entscheiden - aber dann möchte ich, dass er hinter mir und unserer Beziehung steht und nicht ständig wo anders nach "Was besserem" sucht und sich nie festlegen möchte, was unsere Zukunft angeht.Geändert von Inaktiver User (08.01.2017 um 22:15 Uhr)
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08.01.2017, 22:05Inaktiver User


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