Hallo,
bestimmt geht es euch manchmal auch so, dass euch in der Stadt alte KlassenkameradInnen, die ihr von Grundschule, Gymi, generell weiterführenden Schulen gekannt habt. Und die ihr dann für einige Jahre aus den Augen verloren habt.
Habt ihr auch schon die Erfahrung gemacht, dass die manchmal 10 cm die Augenbraue hochziehen, weggucken oder bestenfalls schwach lächeln, wenn ihr sie seht und eventuell auch grüßt? Gerade auch bei Leuten, mit denen ihr euch zu Schulzeiten eigentlich immer ganz gut verstanden habt?
Ich finde, das ist immer ein blödes Kapitel... Keiner weiß so recht, wer den ersten Schritt machen soll.![]()
Ich grüße in der Regel jeden den ich kenne, und es tut schon weh, wenn man da einfach "übersehen" wird.
Ob die am Ende vielleicht gar nicht so erfolgreich sind, wie sie zu Schulzeiten teilweise immer getan haben?
Wie geht ihr mit solchen Situationen um?
Liebe Grüße,
Kybele
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Ergebnis 1 bis 7 von 7
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18.01.2007, 22:24
Wenn man alte KlassenkameradInnen trifft...
"Ich komme an, wo keiner wartet.
Kunst ist das und nicht entARTet.
Nirgends mach ich lange Halt -
wer rastet, rostet und wird kalt."
(Richard Pietraß)
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18.01.2007, 23:30
AW: Wenn man alte KlassenkameradInnen trifft...
Hallo Kybele,
im Grunde genommen ist es albern, wenn die anderen so reagieren, aber so sind leider viele Menschen. Das kenne ich gut, allerdings bin ich gerade bei denen, die ich damals gut leiden konnte und sich jetzt so doof genehmen ziemlich direkt. Ich überfalle sie direkt mit Gesten und Worten und genieße dann den Schrecken.
Andere starre ich an und hebe notfalls selbst die Augenbraue.
Also ehrlich: Wer mich nicht kennt, muss von mir keine Freundschaft erwarten, ein bißchen Gemeinheit vielleicht, aber da ich aus der Schulzeit noch als sehr schüchtern bekannt bin, liebe ich diese Blicke und die Überraschung. Echte Freundschaft war das dann nie, es sind schwache Menschen.
Tritt ihnen selbstbewußt entgegen, Du hast doch nichts zu verlieren!?
Gruß Bienie
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18.01.2007, 23:34Inaktiver User
AW: Wenn man alte KlassenkameradInnen trifft...
Nein, meine Erfahrung ist diese:
Man begegnet einander, Blickkontakt entsteht und je nachdem, wie der ausfällt, bleibt's bei einem erkennenden Lächeln mit Gruss, es gibt ein kurzes Gespräch oder es wird im besten Falle eine spontane Verabredung zum Klönen.
Wenn es Leute sind, die ich gemocht habe, wo ich auch heute noch Gemeinsamkeiten vermute, dann mache ich gern den ersten Schritt.
Was Schlimmeres als 5 Minuten "Mein Haus, meine Firma, mein Auto, meine Yacht, mein Aktiendepot ..." ist mir dabei noch nie passiert.
Hoffe, geholfen zu haben!
N_M
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19.01.2007, 00:50
AW: Wenn man alte KlassenkameradInnen trifft...
Dieses Problem kenne ich nicht...meine Schulzeit war in einem anderen Land/ Kontinent... aber voriges Jahr habe ich dorthin eine Reise unternommen und alle wiedergesehen..nach 42 Jahren !!! Und siehe da: es war wie früher, wir haben alte Erinnerungen ausgegraben und uns super verstanden !


Mit 20 wollte ich erfahren sein.
Mit 30 wollte ich schön sein.
Mit 40 wollte ich klug sein.
Mit 50 wollte ich reich sein.
Jetzt bin ich schön klug und reich an Erfahrung.
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19.01.2007, 00:54
AW: Wenn man alte KlassenkameradInnen trifft...
Hm, was verbindet einen denn heute noch mit diesen Menschen? Eigentlich nichts. Bei mir ist die Schule fast 20 Jahre her, die wenigsten hab ich mehr als fünf Jahre gekannt. Viele, die ich damals gut gekannt habe, sehe ich auch heute noch regelmäßig. Der Rest war doch damals nicht mehr als Smalltalk, Hauptthema Schule. Klar kann man sich unterhalten: "Was hast Du nach der Schule gemacht? Verheiratet? Gebaut? Ah, zwei Kinder. Schön..." Die Leben sind doch häufig in vielen Facetten in komplett verschiedene Richtungen gegangen.
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16.02.2007, 17:44
AW: Wenn man alte KlassenkameradInnen trifft...
Ja, und ich hatte gestern wieder so eine Situation, wo ich jemanden getroffen habe!
Es war eine etwas merkwürdige Situation
- ich betrat ein Schuhgeschäft und wollte Schuhe zur Reparatur bringen... und da stand er plötzlich hinter der Verkaufstheke!
Ich hatte ihn auf Anhieb gar nicht erkannt, weil es ja schon ein paar Jährchen her ist, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Er hat mich aber auf Anhieb erkannt und mich namentlich begrüßt; ich bin da erst mal zusammengezuckt.
Obwohl ich mich für das, was ich (beruflich) in den letzten Jahren gemacht habe, überhaupt nicht schämen muss, stelle ich doch immer wieder mal fest, dass mir solche Fragen unangenehm sind.
Und, gerade wenn der andere von sich aus als Erster zu erzählen beginnt, ich solche persönlichen Sachen oft auch gar nicht wissen möchte.
Ich hatte keine besonders schöne Schulzeit, vor allen Dingen die Jahre zwischen der siebten und zehnten Klasse waren für mich der blanke Horror!
In der Oberstufe wechselte ich auf eine andere Schule in einer anderen Stadt, wo ich mit wesentlich freundlicheren und ,wie mir schien, "weltoffeneren" Menschen zusammenkam.
Wenn ich von dort Menschen irgendwo treffe, ist das immer ein freudiges Wiedersehen!
"Ich komme an, wo keiner wartet.
Kunst ist das und nicht entARTet.
Nirgends mach ich lange Halt -
wer rastet, rostet und wird kalt."
(Richard Pietraß)
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16.02.2007, 17:49
AW: Wenn man alte KlassenkameradInnen trifft...
Ich habe vor einer Woche ein alte Schulfreundin im Schwimmbad getroffen. Die Begrüssung war sehr herzlich und nett. Wir haben lange gequasselt und uns echt gefreut. Gestern habe ich jemanden aus einem anderen Jahrgang getroffen und lange gesprochen. Ich hatte bis jetzt überhaupt keien negativen Erfahrungen. Und es ist 20 Jahre her, als ich von der Schule ging.
Ich freu mich immer und hab Spaß.


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