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Thema: Workaholic?
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08.12.2016, 09:53Inaktiver User
AW: Workaholic?
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08.12.2016, 10:16
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08.12.2016, 10:18
AW: Workaholic?
Wenn Du Dich schon dafür entschuldigst, dann behalte diese Erkenntnis doch einfach für Dich. Das hast Du ja in der Vergangenheit auch immer gerne gemacht, in anderen Strängen die draus gezogenen Erkenntnisse für Dich nicht einfach für Dich gespeichert und verarbeitet, sondern damit ganz flugs den Strang gekapert
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08.12.2016, 10:19
AW: Workaholic?
Ist es seine Firma oder ist er angestellt?
Woher weisst Du, dass er sich "aufopfert"?
Er schenkt seine Aufmerksamkeit, Kraft und Liebe dort, wo sie willkommen sind und erwuenschte Ergebnisse zeitigt (im Job Geld und Anerkennung, im Fansein Gruppenidentitaet, Gemeinschaftserlebnis, Leidenschaft).... Darüber hinaus hört er nur Heavy Metal und schaut Horrorfilme. Und beschäftigt sich sonst in erster Linie mit seinem Lieblingsfussball-Verein. ...
Ist das ein Panzer, den er da um sich gebaut hat? Hat jemand Erfahrung mit so einem Typ Mann?
"Nur Heavy-metal und Horrorfilme" ist doch nicht schlechter als "nur Beethoven und Arte-Reisedokumentationen".
Da kann frau natuerlich sagen:"Wie armselig, dem Mann muss geholfen werden".
Oder von Panzern fabulieren, die mit Liebe zu erweichen waeren.
Wird aber kaum dazu fuehren, dass er auf einmal "anders wird"
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08.12.2016, 10:21
AW: Workaholic?
Er ist selbständig?
D.h. er wäre für Dich nicht so interessant, wenn es eine andere Kombi wäre, also z.B. die von mir erwähnte Oper-Jazz-etc.?Darüber hinaus hört er nur Heavy Metal und schaut Horrorfilme. Und beschäftigt sich sonst in erster Linie mit seinem Lieblingsfussball-Verein. Also alles in allem überhaupt nicht meins. Trotzdem würde ich gerne wissen:
wie schätzt ihr einen solchen Mann ein? Die Kombi finde ich persönlich einfach ein wenig spooky bzw. übertrieben maskulin, ausserdem ist er irgendwie nicht so ganz fassbar....
Da Du übertrieben maskulin schreibst, erinnert mich an so ein Bad Boy-Image, dass Dir gefällt, könnte das sein? So der Outlaw, Marlon Brando-mäßig?
Das schließt Du woraus?letztlich erscheint er jedoch viel weicher als diese ganzen Aktivitäten vorgeben.
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08.12.2016, 10:24
AW: Workaholic?
Dann lass ihn in Ruhe - es ist sehr respektlos Menschen verändern zu wollen.
Du wirst im Falle einer Beziehung eh nur rumnölen, er ist am Wochenende beim Fußball, geht wahrscheinlich auf Konzerte, will sich keine Liebesschnulzen anschauen,....
Bei Verliebtheit und anfänglichem Interesse von total gegensätzlichen Hobbies, gebe ich dem ganzen ja gern noch eine Chance. Aber wenn man die Leidenschaften und Hobbies des anderen schon von Anfang an scheiße findet, wird das nichts.
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08.12.2016, 10:37
AW: Workaholic?
Santacruz, ich würde vermuten, daß in seinem Leben nicht viel Zeit für dich ist.
Wenn du seine Hobbies teilst, könnte das so als "Alltagsbeziehung" noch gehen. Mal was besonderes zusammen machen ist aber eher nicht drin, weil dann wahrscheinlich die Firma dazwischenkommt. Aber das tust du ja nicht.
Du sieht ihn als ein "Projekt" und willst ihn, aber dafür soll er ganz anders sein. Das wird nix.
Einzige Möglichkeit: Er hört auf, so viel zu arbeiten, wenn er etwas anderes zu tun findet. Das kannst du ganz schnell feststellen. Versuch mal, einen Samstag oder Sonntag mit ihm zu verbringen. (Vielleicht stellst du dabei auch fest, daß du an den Sachen, die er gerne macht, viel mehr Spaß hast als erwartet, zumindstet, wenn er dabei ist. Ist genau so wahrscheinlich...)** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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08.12.2016, 10:43Inaktiver User
AW: Workaholic?
Auch wenn ich nicht gefragt war:
So lange Oper, Jazz, Kinofilme und Tierschutzverein mit "rausgehen, Leute treffen und gemeinsam etwas machen" zu tun hätte grundsätzlich erst mal nicht. Wenn das aber "höre ich mir stundenlang an, schraube ich mir im TV rein, pflege deren Homepage" wäre, dann schon. Und wenn diese ganzen Dinge dazu führen, dass er keine Minute mal ausruhen, nix tun oder mal nachdenken kann, dann würde mich das trotzdem zu "Workaholic" führen.
Ein Ex-Freund von mir war selbständig, schulte sich nebenbei noch in einem völlig anderen Metier, gab Unterricht, war Elternbeirat und im Förderverein der Schule seiner Kinder Vorsitzender, spielte Theater und half dort gern mal an der Kasse aus. Hat leider etwas gedauert bis klar war, dass das eigentlich schon 48 Stunden seiner Zeit beanspruchte. Als ich ihm ein paar Sachen abnahm, um mehr Zeit für "uns" zu erwirken, nahm er noch einen weiteren ehrenamtlichen Posten an. Dieser Mann war definitiv lieber mit anderen Dingen als mit sich selbst beschäftigt.
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08.12.2016, 10:49
AW: Workaholic?
Ist ja schön, wenn Leute nicht so mit sich selbst beschäftigt sind, aber wenn man mit ihnen einen Beziehung eingehen möchte, sollten sie bereit und in der Lage sein, sich mit einem zu beschäftigen...
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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08.12.2016, 11:29
AW: Workaholic?
nein, er ist angestellt. Die Aufopferung entsteht also aus Freiwilligkeit.
Ich habe erst mal nichts gegen Heavy Metal oder Horror, mir scheint nur die Kombi aus diesem und dem übermässigen Workload etwas sehr "dröhnig" und spricht nicht für jemanden der entspannen kann oder gut mit sich umgeht. Das hat eben alles eine sehr heftige Vehemenz. Mit Bad Boy hat das nichts zu tun-ich bin auch kein Prinzesschen,das Liebesschnulzen mag und vom bösen Wolf gerettet werden muss. Lieber Bergsteigen oder Dschungel-Expeditionen
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Wenn schon Märchen: dann bin ich wohl der Prinz und er Rapunzel-und Rapunzel lässt das Haar nicht runter und schaut dafür lieber Horror Filme im Turm-wenn ihr wisst was ich meine?
Weich-nun ja-ein harter Macho ist er nicht-mir kommt es eher so vor als versteckt er sich auch ein wenig hinter diesem Jungszeug. Allerdings: wenn es ganz schlimm läuft hat er zuhause die Diddel-Mäuse auf dem Sofa.
Geändert von Santacruz (08.12.2016 um 11:35 Uhr)



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