Hallo,
ich habe schonmal einen ähnlichen Strang eröffnet, doch dieses Mal möchte ich ein bisschen "genereller" über das Thema sprechen:
mir ist aufgefallen, dass sich ein bestimmtes Muster bei mir immer wiederholt: ich bin in der Kennenlernphase mit einem neuen Mann, der mir gefällt, immer in der passiven und abwartenden Rolle, und habe das Gefühl ich hänge total in der Schwebe und nur er "entscheidet" ob bzw. wie es jetzt weitergeht...
öfters war es dann auch schon so, dass der Mann den Kontakt nach einigen Monaten (ja wir hatten auch schon Sex) einfach "ausgeschlichen" hat und sich dann schlussendlich gar nicht mehr gemeldet hat... ich hab das immer so hingenommen, war furchtbar enttäuscht, aber hab nie nachgefragt warum er sich zurückzieht...
ich fühle mich irgendwie nicht wohl dabei, und überlege grad, ob ich grundlegend etwas falsch mache. Mir ist irgendwie eingetrichtert worden, also Frau immer schön passiv zu sein und den Mann jagen zu lassen, aber augenscheinlich habe ich mit dieser Strategie keinen Erfolg.
Grad wenn man schon ein paar Monate was am Laufen hatte, und der Mann sich dann auf einmal nicht mehr meldet, finde ich es echt schwer zu ertragen, dann gar nicht zu wissen woran man ist, und warum er sich jetzt nicht mehr meldet...
Ich hab mich schon gefragt, ob ich vielleicht zu passiv und distanziert wirke, und sich deshalb die Männer irgendwann zurückziehen, weil sie denken ich habe kein Interesse :-/
Wie ist das bei euch so?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 97
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10.11.2016, 15:15Inaktiver User
Ich bin immer in der passiven Rolle...
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10.11.2016, 15:17Inaktiver User
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10.11.2016, 15:20Inaktiver User
AW: Ich bin immer in der passiven Rolle...
du hattest mal einen ähnlichen strang.
ich finde auch, dass du ruhig aktiver sein kannst.
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10.11.2016, 15:26Inaktiver User
AW: Ich bin immer in der passiven Rolle...
ja ich weiß, hatte ich auch geschrieben mit dem ähnlichen strang :)
tja, also es ist nicht so, dass ich mich nie von mir aus melde - ich melde mich durchaus auch mal zuerst per sms und schlage vor dass wir uns treffen, aber vom gefühl her bin ich trotzdem in der passiven Rolle :-/ ein Beispiel: ich hatte letztes Frühjahr eine mehrmonatige, nennen wir es mal, Affäre, mit einem Mann -> ich wusste jedoch nicht, ob es jetzt eine Beziehungsanbahnung ist oder eine lockere Sexgeschichte, und hab das auch nicht angesprochen, weil ich mir dann immer denke: ach, der will doch eh nur ne bettgeschichte, du machst dich total lächerlich, wenn du das ansprichst... hab es dann einfach so weiterlaufen lassen, aber irgendwann kam dann von ihm nichts mehr, und dann war sense. Doof, oder? Ich mache irgendwas falsch
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10.11.2016, 15:38Inaktiver User
AW: Ich bin immer in der passiven Rolle...
Ja! Und wenn du dich zum Horst machst. Ist doch egal, daran stirbst du ja nicht.
Frag eben, wenn du nicht sicher bist. Und teile deine Gefühle mit. Also wie du ihn findest und was du dir wünschst. So schwer ist das nicht.
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10.11.2016, 16:04
AW: Ich bin immer in der passiven Rolle...
Kannst du dich mal kurz in die Rolle des Gegenüber versetzen?
Wenn du gar kein Feedback gibst, gar kein wirkliches Interesse, keine Emotionen zeigst, wie soll er dann wissen wo ihr steht?
Aus lauter Angst vor Abweisung und eben wegen mangelndem Selbstvertrauen beziehst du keine Position - und das wirkt äußerst unattraktiv und langweilig auf andere und man fühlt sich mit so einer Person total in der Schwebe, egal in welcher Art von Beziehung. Du brauchst mehr Selbsbewusstsein, steh´zu dir selbst!
Lieber andauernd etwas falsch machen, als gar nichts machen.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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10.11.2016, 16:06
AW: Ich bin immer in der passiven Rolle...
Du sollst dich als Gejagte ja nicht bereits hinlegen, bevor zum Hallali geblasen wurde.
Die Jagd muss ja auch schon Spaß machen (dir auch)und ab und zu gehört auch dazu, dass man die Rollen tauscht.
Der andere muss dich ja auch als Person spüren und muss ja auch merken, dass dir an ihm etwas liegt und dass du lebendig bist.
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10.11.2016, 16:25
AW: Ich bin immer in der passiven Rolle...
Du bist nicht in einer Rolle,
Du hast nicht eine Rolle,
sondern Du suchst sie Dir aus und spielst sie dann.
Zwei Gründe dafür nennst Du ja selbst:
So haben Mami und Papi mir das beigebracht.
Wenn frau sich so verhält, macht sie sich nicht "lächerlich" (eigentlich meinst Du verwundbar), indem sie zu ihren Gefühlen steht und diese ausdrückt.

Der klassische Weg des geringsten sozialen und emotionalen Widerstandes.
Dein "Erfolg" bei Männern sagt mir zweierlei:
1. Als Beute für einen klassischen Jäger bist Du zunächst interessant, dann aber schnell zu langweilig und als Trophäe auch nicht sonderlich beeindruckend.
2. Als Beziehungspartnerin für einen Mann, der sich eine Beziehung zwischen zwei spürbar unterschiedlichen Individuen auf Augenhöhe und Gegenseitigkeit wünscht, erweist Du Dich relativ schnell als ungeeignet.
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10.11.2016, 16:32
AW: Ich bin immer in der passiven Rolle...
Das hört sich nicht nur todlangweilig an (wenn ich mir vorstelle, ich wäre dein Gegenüber) - sondern du scheinst auch eigenartig konturenlos. Du lässt ausschließlich machen, re-agierst nur, machst den Mund nicht auf - das ist hochgradig uninteressant und unsexy. Also für mich wäre es das zumindest.
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10.11.2016, 16:35Inaktiver User
AW: Ich bin immer in der passiven Rolle...
"schnell zu langweilig" - meinst du das jetzt aufgrund meiner Passivität oder losgelöst davon aufgrund meiner Persönlichkeit?
Wenn es Ersteres ist: bringt es in einem solchen Fall eurer Meinung nach was (also wenn sich der Mann plötzlich nicht mehr meldet) - nachzuhaken?


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