Ok - der Titel ist ein Bisschen reißerisch. Rational betrachtet weiß ich, dass noch nichts zu spät ist - eigentlich.
Ich bin 23 und hatte noch nie eine Beziehung, noch keinen Sex, ja noch nicht mal meinen ersten Kuss, null, nada, nix. Ich muss jetzt leider mal ein Bisschen weiter ausholen.
Das war lange Zeit irgendwie in Ordnung für mich. Bis vor 2, 3 Jahren empfand ich sogar noch ziemliches Unverständnis gegenüber Menschen, die auf keinen Fall Single bleiben wollen. Man muss dazu sagen, ich war einfach ein Spätzünder und war lange gar nicht an 'Jungs' interessiert bzw ich habe dann mit ca 12 Jahren gemerkt, dass ich auch Mädchen mag und identifiziere mich seither als bisexuell.
Mit 12 war ich dann auch das erste mal richtig arg verliebt, in ein Mädchen aus meiner Klasse. Naja, sie erwiderte es nicht, das war aber auch besser so. Rückblickend war sie eine ziemlich miese Person und hatte schon vorher Spaß daran, mich schlechtzumachen und zu beleidigen, warum zum Teufel ich mich in sie verknallt habe, weiß ich auch nicht mehr..
das nächste Mal war ich mit 16 verliebt, diesmal in einen Jungen. Nicht ganz so intensiv, aber immerhin beruhte es auf Beidseitigkeit. Leider wurde auch daraus nichts, denn wir waren beide sehr schüchtern und keiner traute sich so richtig, den nächsten Schritt zu machen. Da habe ich aber auch schon gemerkt, dass meine Gefühle extrem zwiespältig waren: ich war verknallt und wollte ja irgendwie schon mit ihm zusammen sein, aber eine andere Seite in mir hat extrem zurückgerudert. Letztendlich hatte ich Angst davor, was passieren würde, wenn wir tatsächlich zusammenkämen, ohje, das wäre ja sozusagen unbekanntes Gebiet und ich weiß doch gar nicht wie das geht. Also habe ich mich manchmal extrem verschlossen gegeben und ihn ignoriert, und eine Woche später siegte wieder die verliebte Seite und ich habe ihn wieder angehimmelt. Das hat ihn auch merkbar verwirrt. Ich habe gemerkt, dass ich mich blöd verhalte, und doch konnte ich es nicht wirklich abstellen.
Egal, wir haben uns dann nach dem Abi nie wieder gesehen. Es folgten Studium und Job. Hin und wieder merkte ich mal, dass jemand mich angeflirtet hat, hatte aber an keinem wirklich Interesse. In meinem ersten Job hatten sage und schreibe 5 verschiedene Personen wohl Interesse an mir - 3 Männer und zwei Frauen - aber für mich hat es mit keinem gepasst. Bin ich zu wählerisch? Ich weiß nicht. Es ist aber auch so - wenn mir jemand nicht gleich richtig gut gefällt, also es nicht sofort 'knistert', habe ich auch keinen Sinn darin gesehen, es erst mal irgendwie zu 'versuchen'. Eine der Frauen gefiel mir schon, jedenfalls fand ich sie ganz süß und wir hatten ähnliche Interessen und Meinungen, aber ich dachte, dass es vermutlich mit unseren Persönlichkeiten nicht hinkommen würde, naja sie hat sich eine Weile bemüht, aber dann irgendwann hatte sie stattdessen einen Freund. Völlig verständlich, ich bin ja auch auf nix wirklich eingegangen, weil ich zu beschäftigt damit war nachzudenken, ob ich sie genug 'mag' oder nicht...
Dann verliebte ich mich wieder, mal wieder ziemlich arg, in einen Kollegen. Das fiese daran war, dass ich das bombensichere Gefühl hatte 'der will mich auch', ja ich habe es sogar so wahrgenommen, dass ER angefangen hätte, zu flirten. Aber als nach mehreren Monaten nichts kam, habe ich nicht weiter gewusst und ihm direkt gesagt dass ich in ihn verliebt bin. Naja, er hat seine Absage sehr nett gehalten, meinte aber auch, er wäre sehr überrascht und hätte mich nie so gesehen.
Das hat mich irgendwie in ein tiefes Loch geworfen. Nicht nur die Ablehnung an sich, sondern dass ich die ganze Zeit etwas wahrgenommen hatte, was wohl nie da war. Ich war ungefähr zwei Wochen lang richtig depressiv und hatte sogar den leichten Drang, mich selbst zu verletzen, was ich seit über zehn Jahren nicht mehr gemacht habe. Es ging dann wieder bergauf und drei Monate später war ich drüber hinweg. Aber dieses plötzliche Loch, in das ich fiel, war heftig. Es war auch begleitet von einem starken Gefühl von Derealisation - das ist im Prinzip eine psychische Krankheit, bei der man die eigentlich ja vertraute Umgebung als fremd und unwirklich wahrnimmt. Generell habe ich eine Vergangenheit mit mehreren depressiven Phasen, aber aus anderen Gründen.
Ich glaube, danach ging es im Prinzip los, dass ich merkte: ich will jetzt eigentlich doch mal ne Beziehung. Alleine, um einfach mal auszuprobieren, ob es überhaupt was für mich wäre und funktioniert oder nicht. Ich habe leider Probleme mit Körpernähe und auch mit emotionaler Nähe, unter anderem deshalb habe ich auch vor kurzem eine Therapie begonnen, auf dieses Thema sind wir aber bisher noch nicht gekommen.
Ich habe dann öfter mal jemanden anziehend gefunden, bzw das erste Mal im Leben aktiv 'gesucht', wer mir denn gefallen würde. Nicht verliebt, aber halt interessiert. Aber überall hatte ich nun das Gefühl, es kommt nichts zurück, bzw von den meisten habe ich dann rausgefunden, dass sie schon vergeben sind - z.B. per Ehering am Finger, oder kurzer Blick auf Facebook. Komischerweise ist das nun jedes Mal ein echt mieses Gefühl für mich. Weil ich denke: hmm.. der oder die könnte es vllt werden? Und dann bäm, schon verlobt. Wieder eine Chance weniger. Und so langsam bekomme ich auch das Gefühl: die beste Zeit habe ich verpasst. Hätte ich doch einen genommen von denen, die früher interessiert waren. Alleine schon um einfach mal eine Beziehung gehabt zu haben. Auch wenn es nicht wirklich für mich gepasst hätte. Jetzt sind viele schon vergeben, haben frisch geheiratet etc...
Natürlich sind solche Gedanken irgendwie blöd und man sollte darauf warten dass wirklich der oder die Richtige kommt, jaja, aber ich kann es nicht mehr so recht abstellen. Wirklich alle, die mich in letzter Zeit interessiert hätten, waren vergeben. Eine Frau ist da noch im Moment, die ich sehr faszinierend finde und das schon seit über einem Jahr, leider sehen wir uns sehr selten und ich habe keine Ahnung, ob sie single oder auch nur an Frauen interessiert ist. Deshalb habe ich da auch schon zu 98 Prozent die Annahme, dass das sicher auch nichts werden kann. Dummerweise habe ich da auch schon wieder die Tendenz, mich selbst zu 'sabotieren'. Sie hat mich mal angesprochen, als wir uns das erste Mal begegnet waren im Rahmen einer Veranstaltung. Quasi nur ein Bisschen netter Smalltalk, aber ich hab das nicht so richtig gemerkt in dem Moment und wollte einen Bus erwischen und hab dann halt auch gesagt, dass ich jetzt los muss. Danach fiel mir erst auf, dass ich sie toll finde. Wenn wir allerdings seitdem mal wieder aufeinander trafen, habe ich mich nicht getraut, vllt mal selbst SIE anzusprechen - könnte ja auch irgendein Smalltalk-Krams sein, wir machen z.B. beide Musik, daher kennen wir uns auch - ich denke halt, das klappt eh nicht, und fühle mich dann auch total unterlegen und unbegehrenswert und dann ist die Gelegenheit auch schon wieder vorbei...![]()
Es fühlt sich, als hätte ich schon aufgegeben und das mit 23. Ehrlich, wenn ich das selbst erzähle komm ich mir vor wie ne hysterische Mittvierzigerin mit Torschlusspanik - sorry an alle Mittvierziger
Langsam kommt auch das Gefühl auf, dass ich mir vorkomme wie 'beschädigte Ware'. Da kann ich mir ruhig sagen 'es ist ja nicht so, als wenn dich NIE irgendwer will', erst letztes Jahr z.B. hat ein guter Freund mir seine Liebe gestanden, nur war er für mich halt 'nur' ein Freund. Aber was bringt mir das, wenn es nie übereinstimmt, also immer einseitige Sachen. All meine Cousinen z.B. haben schon langjährige Freunde und eine ist schon verheiratet mit Kind, nur ich komme zu Familientreffen immer noch alleine. Langsam merke ich, dass meine Mutter und andere Verwandte und Bekannte sich wundern, warum ich eigentlich ständig Single bin. Es kommen auch schon Kommentare deswegen und meine Mutter hat mich mal direkt gefragt, ich habe mir dann nur was zurecht genuschelt a la 'war noch keiner dabei'.
Klingt das für euch noch wie der 'ganz normale Wahnsinn' und jeder fühlt sich irgendwie so? Oder sollte ich da doch lieber meine Therapeutin dran lassen? Ich weiß ja dass es nicht gut ist, das eigene Selbstwertgefühl von Beziehungen oder davon wer einen wie toll findet abhängig zu machen, aber es überfällt mich irgendwie so im Moment...
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 13
-
05.10.2016, 23:38
Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
-
05.10.2016, 23:57
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Ich bin Mittvierzigerin! 😆
Machdir keinen Stress und besinn dich auf dich selbst. Stimmungwechsel und depressive Episoden, selbstverletzendes Verhalten.....damit suggeriert du natürlich ein Krankheitsbild wobei hier keiner irgendwas diagnostizieren kann. Hast du therapeutische Hilfe? Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben : Sobald du dir bei Männern in der Kennenlern Phase den Kopf zerbrichst: Die Interessierten kommen zu dir, da musst du nicht grübeln!
-
06.10.2016, 12:05Inaktiver User
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Bin auch Mitte 40 ;-)
Ich habe beim Lesen gemerkt: Du bist total wenig von Dir selbst überzeugt. Du hältst Dich selbst für einen Versager, grob gesagt. Das strahlst Du aus. Möglicherweise ziehst Du deshalb die "falschen" Leute an. Du bist natürlich überhaupt noch nicht zu alt, wer sagt das denn? Du ziehst diese Grenze selbst! Niemand außer Dir weiß doch, dass Du noch nie... wenn er Dich anflirtet oder so.
Was ich tun würde? Denk mal nicht so viel drüber nach, was der andere wohl von Dir hält. Übe lieber, weniger schüchtern zu sein. Frag Leute nach der Uhrzeit und so. Erst wenn Du locker bist, kannst Du Dich auch weiter öffnen. Sonst kommt doch der nächste Gedanke: was ziehe ich an, mag er/sie mich nackt etc.
Ich würde das unbedingt vorziehen in der Therapie, sprich mit dem Therapeuten darüber, da drückt Dein Schuh, also muss das auf den Tisch.
Noch ein Rat: "mögen" kann schon reichen, Du hast doch noch gar kein richtiges Gefühl für die Dosis Liebe, die es für eine Beziehung braucht. Lass Dich ein auf "Angebote" und schau, wo es hinführt, auch das Thema braucht Übung.
-
06.10.2016, 12:24
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Hallo (:
Mach dir keine Sorgen, irgendwann kommt der/die Richtige. - Ich war auch schon 24, als ich meine erste richtige Beziehung hatte. Manche Menschen brauchen einfach länger, um jemanden zu finden. Bei mir selbst hatte ich auch immer das Gefühl, dass ich einfach sehr wählerisch bin und dann eben das Angebot nie gestimmt hat. Letztlich bin ich sogar froh darüber, dass ich die ganzen Erfahrungen jetzt mache, wo meine schwierige pubertäre Lage hinter mir ist.
Meinem Freund habe ich anfangs übrigens erst mal verschwiegen, dass ich einige Erfahrungen erst mit ihm gemacht habe. Aber im Grunde war ihm das eher egal. - Wenn, dann hat er sich sogar gefreut, weil er derjenige war, der wohl endlich meine Anforderungen erfüllen kann.
Ich würde dir aber trotzdem raten, das Thema auch mal mit deiner Therapeutin zu besprechen. Vielleicht bekommst du so wieder völlig andere Denkansätze. Ich persönlich rede auch über solche "belanglose" Themen mit meinem Therapeuten. Belastet ja schon irgendwo. Und was gerade akut ist, gehört auf jeden Fall auch in die Therapie.
-
06.10.2016, 12:43
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Ich kann das ja vielleicht mal von der anderen Perspektive beschreiben: Meine Ex-Freundin war auch 23, als wir zusammengekommen sind, und hatte zu dem Zeitpunkt noch keine Beziehung gehabt und auch keinen Sex. Ich fand das überhaupt nicht komisch, und es war ganz normal, als wir uns kennengelernt haben. Das war mir total egal und ihr dann irgendwann auch. Ich glaube, alles was du im Kopf hast mit "beschädigte Ware" und so, das kommt vielleicht von dem gesellschaftlichen Druck, dass man als Frau auf jeden Fall immer eine Beziehung haben muss oder zumindest ein Sexleben, aber wenn du wirklich jemanden kennenlernst, bei dem es passt, dann spielt das überhaupt keine Rolle mehr.
Und mal so abgesehen von Alter und Erfahrungsstand: Eine Partnerin/einen Partner zu finden ist super schwer, für alle! Da gibt es so viele Faktoren, die stimmen müssen, also mach dir da überhaupt nicht so viele Gedanken, das liegt nicht an dir, dass es bisher nicht geklappt hat.
Kopf hoch :)
-
06.10.2016, 12:56
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Huhu,
ich denke, es stimmt leider, dass das eigentliche Problem beim Selbstwertgefühl liegt. Komisch, bis vor ca. einem Jahr dachte ich immer ich habe ein relativ gutes. Ich kann mich im Beruf z.B. gut durchsetzen und ohne Probleme meine Meinung durchziehen. Aber im Privaten sieht das anders aus. Ich fürchte, es ist doch ziemlich schlecht. Eigentlich fehlt mir gar nicht eine Beziehung sondern das Gefühl, dass da jemand ist der mich toll findet. Ist ja auch irgendwie immer aufregend und eine Abweichung vom Alltag, verknallt zu sein.
Ich begehe leider auch den Fehler, dass ich mir viel zu schnell ein riesen Kopfkino aufbaue und unser halbes Leben zusammen träume, bevor ich überhaupt mal mit der Person ein Gespräch zu zweit hatte oder ähnliches. Mittlerweile versuche ich das bewusst zu stoppen, wenn es wieder losgeht. Ist ja klar, dass so ein 'tiefer Fall' kommt, wenn man sich so ein Traumschloss aufgebaut hat und dann ist es in einem Schlag weg.
Man man, dass ich sowas schreibe, ich war doch sonst immer so total beziehungs-desinteressiert :D
-
07.10.2016, 14:52
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Ein guter Freund von mir ist auch genau wie du 23 und hatte noch nie eine Freundin. Er ist zwar ein sympathischer Typ auch wenn er sehr unkonventionell aussieht, viele Freunde aber es war noch nie die Richtige dabei, auch wenn sich schon 2 oder 3 Gelegenheiten ergaben..mach dir einfach nichts draus!! Wie meine Vorredner schon sagten: Glaub zuerst an dich selbst, dann tun es die anderen auch!! Das ist das Wichtigste!!
Es ist aber auch völlig normal, dass man sich mies fühlt, aber glaub einfach weiter an dich :-)
-
08.10.2016, 02:59
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Ich war auch ein Spaetzuender. Ich hatte immer so halb einen Freund (die andere Haelfte hatte meine Freundin) aber geschlafen hat er nicht mit mir (aber mit ihr). Und irgendwann mal hatte sie einen neuen und so hatte ich ihn fuer mich aber ich denke mal, da war ich schon so um die 21, 22.
Warum nicht? Ich klebte halt sehr an meinen Freunden von der Schule weil ich in meiner Stadt studierte. Und ehrlich gesagt, haette es wohl noch viel laenger in einer anderen Stadt gebraucht. Ich kam wohl immer etwas uninteressiert rueber, habe ich spaeter erfahren, dabei war ich nur schuechtern. Jetzt bin ich nicht mehr schuechtern und jetzt werde ich staendig angebaggert, mit 53!
Eines kann ich Dir sagen, mit 22 sah ich besser aus! Aber, es ist halt viel die Ausstrahlung. Ich habe einen lieben Partner und ich sage immer allen freundlich Hallo und da denkt sich dann immer wieder ein Mann: "Ach, was fuer eine nette, strahlende Frau!"
Und versucht, mich kennenzulernen. Aber, nix da, bin schliesslich gluecklich liiert.
-
08.10.2016, 10:28Inaktiver User
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Ich hab erst mit 25 Jahren meinen ersten Freund, Kuss und Sex gehabt. Nach 1 1/2 Jahren habe ich Schluss gemacht und bin mittlerweile 1 Jahr Single und suche jetzt nach dem richtigen Partner für mich. Ich verstehe dich also, bei mir stand auch meine Schüchternheit im Weg.
Ich denke du bist nicht die einzige, die eine Spätzünderin ist, lass dich nur davon nicht verrückt machen. Und besprich was dich bedrückt mit deiner Therapeutin.
Du bist immer noch früher dran als ich.😉
-
11.10.2016, 23:13
AW: Noch nie eine Beziehung, jetzt schon zu spät?
Mein Therapeut meint eh, dass man einen Mann unter 30 als richtigen Partner vergessen kann. Die waeren so schwanzgesteuert, dass sie staendig fremd gehen wuerden.
Er wuerde seinen Toechtern raten, entweder sich drauf einzustellen, dass man mit gleichaltrigen Jungs immer auf die Nase faellt und sich nichts zu versprechen und wenn sie einen fuersorglichen Freund suchen, dann lieber einen Anfang 30.
Ich glaube, bei mir war das frueher auch so. Wenn ich mit einem gleichaltrigem Mann geredet habe, dann habe ich nie das Weibchen gespielt und ihn bewundert und so wusste er auch, dass aus einer kurzen Bettgeschichte bei mir nichts wird.
Das habe ich nicht bewusst gemacht, ich war halt etwas ernsthaft drauf. Und Maenner, die mich nicht gut kannten, die wussten ja nicht, dass ich auch anders sein kann.
Du schaust vielleicht einfach in der falschen Gruppe.



Zitieren