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    AW: Moment des sich Verliebens

    Das mit dem Buch und den Zusammenhang zu Deinem Glück habe ich nicht verstanden!?
    "Die ist mit mir her gekommen!"
    ...
    "Was rede ich denn da für'n Blödsinn!"

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    AW: Moment des sich Verliebens

    Zitat Zitat von Adonis
    Das mit dem Buch und den Zusammenhang zu Deinem Glück habe ich nicht verstanden!?
    er schrieb, dass er eine slawische schönheit am badesee dabei hatte.
    ich dachte: er hat ne freundin
    er meinte aber anna karenina (der schelm).

    als ich das kapiert hatte (buch, keine frau), war ich glücklich

    (nachfragen hätte sich natürlich und selbstredend verboten - wär ja uncool gewesen )
    gäbe es die letzte minute nicht, würde ich gar nichts auf die reihe bekommen

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    AW: Moment des sich Verliebens

    Nee, jetzt is klar! (Eifersüchtig machen)
    "Die ist mit mir her gekommen!"
    ...
    "Was rede ich denn da für'n Blödsinn!"

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    AW: Moment des sich Verliebens

    Anfang des Jahres:

    Ich, gerade getrennt, treffe immer wieder auf den Bruder meiner Freundin (auch getrennt), da er sich unserem Freundeskreis anschloss. Wir gehen zusammen raus, reden viel über die Renovierung meiner Wohnung und er bietet sich an mir zu helfen.
    Wir fahren zusammen in den Baumarkt Tapeten aussuchen, schließlich muss er sie an meine Wand "pappen".
    Während wir so den Einkaufswagen durch die Gänge schieben, baut sich eine Spannung auf, die sich von Minute zu Minute steigert.
    Da ist es um mich geschehen, obwohl ich ihn schon seit Jahren kenne
    Ein paar Tage später, mir geht es auf Grund der Trennung ziemlich mies, frage ich bei ihm an, ob ich ihn besuchen darf...ok, allesklar.
    Ich fahr also hin und er macht mir im Unterhemd die Tür auf!
    Ich denk, ich fall um...naja, kein besonders schönes Unterhemd, aber gaaaanz viel Haut zu sehen.
    Wir sitzen am Küchentisch und reden...ok, ER redet, ich bin wie gelähmt, bis ich die Spannung irgendwann nicht mehr ertrage und ihn frage: Ähm, könntest du dir bitte was anziehen?!
    Schweigen.....mir bricht der Schweiss aus und ich meine: Hab ich das etwa gerade laut gesagt????
    Noch immer Schweigen. Ich steh auf und muss mir die Hände waschen, weil ich schweissgebadet bin
    Er war sehr gerührt und gestand mir, dass er auch Gefühle für mich hat!
    Tja, es waren wunderschöne 6 Wochen!!!!
    Dann fiel ihm ein, dass er seine Frau wohl doch noch liebt.

    Ziemlich aktuelle Geschichte:

    Ich fahre in Griechenland eine alte Freundin besuchen, die ich 15 Jahre lang nicht gesehen habe.
    Wir gehen täglich an den Strand und schauen uns natürlich auch um. An einem Tag steht da so ein Netter im Wasser, direkt dort wo wir uns niederlassen. Er schaut, kommt aus dem Wasser und setzt sich ans Ufer, lässt seinen Blick immer wieder zu uns schweifen, dann geht er zur rechten Seite des Strandes zurück zu seiner Decke.
    Danach läuft noch ein anderer Netter an uns vorbei, zur linken Seite.
    Nach einiger Zeit will ich mich ein wenig bewegen und sage, ich geh dann mal ein Stück den Strand entlang.
    Meine Freundin sagt: Geh links rum!
    Ich sag: Nee, ich geh rechts rum
    Als ich an IHM vorbeikomme, steht er auf und folgt mir.
    Ich hab dann ein paar Fotos geschossen, er blieb in gebührendem Abstand in meiner Nähe, tat aber weiter nichts.
    Also ging ich zurück, etwas enttäuscht ehrlich gesagt, und er ging zurück zu seiner Decke. Ich hab' ihm einen letzten, eindeutigen Blick zugeworfen....was ihn wohl ermutigte mir dann doch weiter zu folgen
    Als ich bei meiner Freundin ankam, verliess ihn wieder der Mut, er blieb ein Stück weiter entfernt sitzen ohne mich aus den Augen zu lassen. Als mir klar war, dass er noch einen Schubs braucht, bin ich allein ins Wasser und setze mich danach ans Ufer.
    Endlich hatte er den Mut an mir vorbeizuschlendern, sprach mich an und als ich antwortete, dauerte es noch eine Sekunde, dann saß er neben mir
    Wir haben den Rest des Urlaubs miteinander verbracht und es wahr wunderschön

    Ende offen...............

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    AW: Moment des sich Verliebens

    Ich hab das auch schon erlebt. An zwei Male kann ich mich erinnern. Wurde leider nicht in dem Maße erwidert, wie ich es mir gewünscht hätte. Daher liegt mir nicht mehr soviel an diesem Moment, ich empfinde das eher als etwas Gefährliches: Scheiße, ich verliebe mich, und der Kerl will wahrscheinlich wieder nichts von mir. Das führt dann zu Leid meinerseits, zu Komplikationen zwischen uns, und im schlimmsten Fall zum Abbruch eines eigentlich schönen Kontakts.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Moment des sich Verliebens

    Zitat Zitat von Latona
    Ich hab das auch schon erlebt. An zwei Male kann ich mich erinnern. Wurde leider nicht in dem Maße erwidert, wie ich es mir gewünscht hätte. Daher liegt mir nicht mehr soviel an diesem Moment, ich empfinde das eher als etwas Gefährliches: Scheiße, ich verliebe mich, und der Kerl will wahrscheinlich wieder nichts von mir. Das führt dann zu Leid meinerseits, zu Komplikationen zwischen uns, und im schlimmsten Fall zum Abbruch eines eigentlich schönen Kontakts.
    Das ist schade und ich kanns verstehen, dass Du so empfindest. Latona und die Alarmglocken im Sinn von "Achtung, jetzt passiert schon wieder so ein Mist" lassen sich auch wohl nicht mehr ausknipsen, wenn man negative Erfahrungen gemacht hat.

    Ich wünsch es Dir sehr, dass Du uns hier mal eines Tages eine richtige schmalzige Lovestory(jaaaa, ausgerechnet Du ) schreiben kannst- natürlich mit Happy End.

    Liebe Grüsse von

    Murkami
    Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
    was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?

    Pascal Mercier

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    AW: Moment des sich Verliebens

    @ Murkami
    Zitat Zitat von Murkami
    Ich wünsch es Dir sehr, dass Du uns hier mal eines Tages eine richtige schmalzige Lovestory(jaaaa, ausgerechnet Du ) schreiben kannst- natürlich mit Happy End.
    Danke für Deinen lieben Wunsch. Ich denke, es liegt daran, dass ich einerseits von Männern nicht leicht zu beeindrucken bin, denn ich verliebe mich nicht leicht, andererseits aber für den gewöhnlichen männlichen Geschmack viel zu eigenwillig bin, d.h. Männer verlieben sich nicht leicht in mich. Diese Kombination läßt ein beiderseitiges Verlieben also eher unwahrscheinlich werden.
    Geändert von Latona (12.10.2007 um 14:17 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Moment des sich Verliebens

    Zitat Zitat von Latona
    @ MuskamiDanke für Deinen lieben Wunsch. Ich denke, es liegt daran, dass ich einerseits von Männern nicht leicht zu beeindrucken bin, denn ich verliebe mich nicht leicht, andererseits aber für den gewöhnlichen männlichen Geschmack viel zu eigenwillig bin, d.h. Männer verlieben sich nicht leicht in mich. Diese Kombination läßt ein beiderseitiges Verlieben also eher unwahrscheinlich werden.
    Ja, so habe ich Dich eingeschätzt.
    Sag niemals nie, Latona. Ich spreche hier nicht vom ultimativen Traumprinzen, den es in meinen Augen auch überhaupt nicht gibt. Aber manchmal passieren einfach doch schöne Sachen, von denen man vorher nicht geglaubt hätte, dass es sie gibt.
    Von diesen Sachen wünsche ich Dir was.

    netten Gruss zurück,

    Murkami
    Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
    was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?

    Pascal Mercier

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    AW: Moment des sich Verliebens

    @ Murkami

    "Nie" sagen würde ich auch nicht. Ich sage nur "unwahrscheinlich". Auf den Traumprinzen zu warten, finde ich dämlich. Es gibt Männer, die gut, und Männer, die weniger gut zu einem passen. Das ist alles. Und ich bin zuversichtlich, dass ich noch einen finde, der gut zu mir paßt - oder auch mehrere.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Moment des sich Verliebens

    Ich glaube, ich muss mal wieder schubsen, wäre zu schade, wenn all die schönen Geschichten verloren gingen.

    Meine Geschichte:

    Februar 2006: Uni, Verabschiedung eines Profs mit geladenen Gästen, ich hab mich als Studentin nur reingesetzt, weil ich scharf war auf einen anderen Studenten und dachte, der könne auch da sein (daneben hatte ich noch mit einem Schattenmann zu kämpfen und eigentlich was mit einem Doktoranden laufen - oh Gott, wenn ich das so lese, klingt das irgendwie ziemlich schrecklich ).

    Verabschiedung ist im Gange, der Prof spielt auch im Uni-Orchester mit, als Überraschung spielen einige davon Streichsextett, ich denke, ach nee, bitte nicht, die Reden waren schon langweilig genug (der Student war nicht da, ich frustriert...).

    Plötzlich werde ich wach, hmm... Der Typ am Cello - ich bin schon stolz, dass ich es als solches erkennen kann - sieht wirklich nett aus. Was passiert da mit mir? Der ist überhaupt nicht mein Beuteschema. Aber ich kann nicht aufhören, ihn anzustarren.
    Nach der Verabschiedung sehe ich mich um, kann ihn in der Menge nirgends entdecken, gehe dann zu meinem Date mit dem Doktoranden.

    Juni 2006: Affäre mit dem Doktoranden ist beendet, Schattenmanngeschichte halbwegs geklärt. Mit dem oben erwähnten Prof geht's auf Exkursion nach Italien, er sagt, es kommt noch ein Freund von ihm mit, der in Italien gelebt hat und übersetzen kann. Wir denken, auch ein älterer Herr, schön, dann können wir es krachen lassen, aber am Treffpunkt erscheint ein übermüdeter Kerl in unserem Alter.

    Wir verstehen uns von Anfang an super, es ist klar, wir sitzen nebeneinander, wenn wir essen gehen, alles passt, die anderen lästern schon, was da abgeht.

    Am zweiten Tag sitzen wir nach einer Nacht mit zu wenig Schlaf, zu viel Wein und zu vielen Zigaretten in unserem Apartment, halten Siesta. Die anderen schlafen, ich sitze am Tisch, schreibe Tagebuch (noch heute amüsiert mich, was für einen Mist ich da zusammen geschrieben habe, nur um etwas zu tun), er sitzt am Tisch, beobachtet mich, wendet den Blick nicht ab, als ich ihn ertappe. Sehr souverän, denke ich mir. Er fragt, ob es mich stört, wenn wir klassische Musik hören, ich sage, nein, bin überrascht, er ist ein Typ, den ich überhaupt nicht mit solcher Musik in Verbindung gebracht hätte.

    Ich werde immer nervöser, meine Haare verfangen sich im Rahmen des Bildes hinter mir, da meint er, ob ich mich nicht lieber zu ihm aufs Sofa setzen will. Mir ist das alles peinlich, da kommt plötzlich die Musik bei mir an, ich sehe ihn an, wie Schuppen fällt es mir von den Augen: scheiße, das ist der Kerl, das ist der mit dem Cello.

    Tja... Vor drei Monaten haben wir geheiratet, der Prof, der inzwischen ein Freund von uns beiden ist, erzählt allen, dass er es war, der uns zusammen gebracht hat, und jedesmal, wenn ich ihn Cello spielen sehe und höre, verliebe ich mich aufs Neue...
    "Was ich erstrebe, ist das pralle Leben, selbst um den Preis heftigen Schmerzes."
    Nagib Machfus - Palast der Sehnsucht

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