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  1. Inaktiver User

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Zitat Zitat von guido39
    Hallo Anna,

    zunächst mal möchte ich gerne sagen, dass du mir hier sehr selbstbewußt erscheinst, indem was ich lese und wie du es schreibst.
    Ja, sicher, teilweise bin ich das ja auch.
    Andrerseits schreibe ich aber auch so etwas:
    " Wie verliere ich diese Angst, dass es doch wieder so wird wie immer, dass ich nicht genüge usw. usw. ?"

    Das finde ich nicht besonders selbstbewußt.
    Aber du hast Recht: die meisten Menschen sehen eher meine selbstbewußte Seite (logisch) und meinen, ich wäre immer so.

    Zitat Zitat von guido39
    Vielleicht liegt das Problem darin begründet, das die hier viel beschriebene Verallgemeinerung im Sinne von "über 40, da geht nichts mehr" sehr schnell zur eigenen Phantasie wird. Möglicherweise kann es dir helfen, diese Phantasien einmal an der Realität zu überprüfen und festzustellen, daß dem möglicherweise gar nicht so ist. Ich meine damit nicht die reine Aktion, eher das Bewußtsein - die Einstellung - hierzu.

    Liebe Grüße Guido
    Ich mach das gar nicht mal so sehr an der 40 fest.
    Das Problem hatte ich schon immer, auch als ich jünger war.
    Ich hatte immer Angst, locker auf Männer zuzugehen, auch wenn ich das sicherlich sehr gut kaschieren kann.
    Ich bin einfach zu verkrampft, lasse es auch nicht entspannt angehen, sondern überlege gleich: wäre das jemand?
    Damit stehe ich mir selbst im Weg.
    Nur, es wird halt nicht einfacher, je länger es dauert.

  2. Inaktiver User

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    >>Mein Problem ist, dass ich auch vor dieser "Beziehung" nicht wirklich glücklich und zufrieden mit meinem Leben war. Ich bin zu viel allein, hab nicht so einen großen Freundeskreis und tu mich auch etwas schwer mit neuen Bekanntschaften. Hab immer das Gefühl, nirgends so richtig dazuzugehören.<<

    Sind deine Erwartungen an eine Beziehung nicht viel zu hoch?

    Wenn's dir geling, dein Leben privat und beruflich ohne Partner glücklich einzurichten, kommt der Partner irgendwann noch dazu.
    Er ist dann ein Multiplikator für dein Glück, das vorher auch schon da war.

    Aber von ihm hängt es nicht ab, ob dir dein Leben gefällt.

  3. Inaktiver User

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Sind deine Erwartungen an eine Beziehung nicht viel zu hoch?
    Woher kommst du auf diese Aussage?
    Ich hab doch gar nicht geschrieben, was ich von einer Beziehung erwarte.
    Ich erwarte nicht den Mach-mich-glücklich-dann-ist-alles-gut-Mann.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn's dir geling, dein Leben privat und beruflich ohne Partner glücklich einzurichten, kommt der Partner irgendwann noch dazu.
    Er ist dann ein Multiplikator für dein Glück, das vorher auch schon da war.
    Sorry, aber auf solche Sprüche reagiere ich immer etwas zickig.
    Ich kenne genug Leute, die genau DAS tun - glücklich mit sich zu sein.
    Das heisst aber noch lange nicht, dass der richtige Man dann von ganz alleine angeflogen kommt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber von ihm hängt es nicht ab, ob dir dein Leben gefällt.
    Wie gesagt, das erwarte ich doch auch gar nicht.
    Hab ich das irgendwo geschrieben??

  4. Inaktiver User

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Ja, hier:

    <<Diese Sehnsucht, endlich "anzukommen", seinen Platz zu finden und nicht mehr suchen zu müssen, sondern sich auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren zu können :-)>>

    "Tu's" , unabhängig davon ob du einen Partner hast.
    Dann strahlst du das aus - wirkt anziehend.

  5. User Info Menu

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Ich glaube es gibt selten einen Single der sein Leben so genießt wie ich. Bin weder einsam, noch mangelt es an Kontakten und aufregenden Reisen und was weiß ich.
    Da gebe ich dir recht liebe Anna, der Mann wird nicht als Sahnestück hinzukommen, nur weil man sein Leben genießt und nicht als Trauerkloß herumdümpelt.

    Deswegen kriege ich nicht solche Sprüche zu hören, die mir raten mein Leben mehr zu genießen, dann klappt es auch mit den Männern, nein mir sagt man dann gerne: "Du genießt dein Leben als Single ja so sehr, dass es scheint du brauchst keinen Mann, kein Wunder dass es nicht klappt."

    Tja , was soll Frau tun? Beide Strategien, wenn man das überhaupt so nennen kann, führen nicht zum erwünschten Erfolg.

    Bin trotzdem froh, so ein gutes Leben zu haben, trotz dieser Traurigkeit, dieses nicht mit einem Mann zu teilen.

    Lieben Gruß
    Angie

  6. Inaktiver User

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ja, hier:

    <<Diese Sehnsucht, endlich "anzukommen", seinen Platz zu finden und nicht mehr suchen zu müssen, sondern sich auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren zu können :-)>>

    "Tu's" , unabhängig davon ob du einen Partner hast.
    Dann strahlst du das aus - wirkt anziehend.
    "Ankommen", ja, sicher.
    Das heisst aber nicht, dass ich der Meinung bin, dann rundum glücklich zu sein.

    Ich denke, das Eine hat nicht unbedingt etwas mit dem Anderen zu tun.

  7. Inaktiver User

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Mit einem Partner bist du genauso wenig rundum glücklich, wenn du es für dich nicht bist. Ich glaube du idealisierst das.

  8. Inaktiver User

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    "Ankommen", ja, sicher.
    Das heisst aber nicht, dass ich der Meinung bin, dann rundum glücklich zu sein.

    Ich denke, das Eine hat nicht unbedingt etwas mit dem Anderen zu tun.

    Anna

  9. User Info Menu

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Anna, dieses „Ankommen“ ist genau das, was auch ich mir wünsche.
    Und mit „ankommen wollen“ ist ja nicht gemeint, dass man jetzt hilflos und blind in der Gegend herumirrt und nichts mit sich anzufangen wüsste. Ich empfinde es vielmehr als ein Füllen der Lücken, die sich im täglichen Leben hier und da auftun – Lücken, die sich bei einer Zweisamkeit nicht ergeben. Ankommen bedeutet für mich, die Vorstellung von gemeinsamen Zielen in die Tat umzusetzen und Partnerschaft neu zu probieren, sich gemeinsam entdecken und die Erfahrungen, die man gesammelt hat, einzubringen in eine gemeinsame Perspektive.

    Natürlich weiß ich, dass sich innerhalb einer Partnerschaft neue Lücken ergeben können und der Mensch dazu neigt, niemals mit dem zufrieden zu sein, was er hat. Aber genau das ist der Motor der Menschheit. Könnten wir mit dem zufrieden sein, was wir haben, wären wir heute nicht da, wo wir sind. Das Streben nach anderem, das Experimentieren und das Wünschen und Träumen bringt uns doch weiter …

    Ich wünsche mit eben einen Mann, der mir die andere Seite (die männliche) der Welt nahebringt – zum einen, weil sie mich interessiert und zum anderen, damit ich nicht seltsam werde (was ein permanente einseitige Betrachtung der Dinge mit sich bringt) und schließlich, weil ich liebesbedürftig bin und Zärtlichkeiten mit einem Mann ausleben möchte, der mir auch geistig nahe ist - und weil ich neugierig bin, was zwischen Mann und Frau jenseits der vierzig trotz aller modernen biologischen und soziologischen Erkenntnisse noch möglich ist. Und ich glaube, dass da noch eine Menge wunderbares Potenzial liegt …
    Ach Mann …

  10. Inaktiver User

    AW: Allein sein, aber Angst vor neuer Beziehung

    Zitat Zitat von Schreibfeder
    Anna, dieses „Ankommen“ ist genau das, was auch ich mir wünsche.
    Und mit „ankommen wollen“ ist ja nicht gemeint, dass man jetzt hilflos und blind in der Gegend herumirrt und nichts mit sich anzufangen wüsste. Ich empfinde es vielmehr als ein Füllen der Lücken, die sich im täglichen Leben hier und da auftun – Lücken, die sich bei einer Zweisamkeit nicht ergeben. Ankommen bedeutet für mich, die Vorstellung von gemeinsamen Zielen in die Tat umzusetzen und Partnerschaft neu zu probieren, sich gemeinsam entdecken und die Erfahrungen, die man gesammelt hat, einzubringen in eine gemeinsame Perspektive.

    Natürlich weiß ich, dass sich innerhalb einer Partnerschaft neue Lücken ergeben können und der Mensch dazu neigt, niemals mit dem zufrieden zu sein, was er hat. Aber genau das ist der Motor der Menschheit. Könnten wir mit dem zufrieden sein, was wir haben, wären wir heute nicht da, wo wir sind. Das Streben nach anderem, das Experimentieren und das Wünschen und Träumen bringt uns doch weiter …

    Ich wünsche mit eben einen Mann, der mir die andere Seite (die männliche) der Welt nahebringt – zum einen, weil sie mich interessiert und zum anderen, damit ich nicht seltsam werde (was ein permanente einseitige Betrachtung der Dinge mit sich bringt) und schließlich, weil ich liebesbedürftig bin und Zärtlichkeiten mit einem Mann ausleben möchte, der mir auch geistig nahe ist - und weil ich neugierig bin, was zwischen Mann und Frau jenseits der vierzig trotz aller modernen biologischen und soziologischen Erkenntnisse noch möglich ist. Und ich glaube, dass da noch eine Menge wunderbares Potenzial liegt …
    Ach Mann …

    Du hast das viel besser ausgedrückt als ich das kann :-)

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