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  1. Inaktiver User

    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von Ella969 Beitrag anzeigen
    Die Sehnsucht nach einer guten Partnerschaft ähnelt manchmal einem Grundbedürfnis. Ist es aber nicht wirklich, zumindest wenn man die Sache differenzierter betrachtet.

    Sehnsucht nach Berührung und Nähe - voll legitim und nicht nur im Baby oder Kindesalter und ja, das wird meistens in einer Partnerschaft ausgelebt. Aber nicht nur, es geht vielleicht darum, alternative Wege zu finden.
    Hallo Ella, klar geht es mir in erster Linie um eine gute Partnerschaft, aber ich hatte in meinem Eingangspost auch geschrieben, dass mir das Gefühl fehlt als Frau begehrt zu werden, meine Sexualität auszuleben. Ich suche ja gar nicht mit dem Fernrohr hinter jedem Hügel die große Liebe. Aber ich wünsche mir als Frau wahrgenommen und gewertschätzt zu werden.

  2. Inaktiver User

    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ganz am Anfang schreibst Du, manche Maenner haetten Dich zu dick gefunden. Spaeter schreibst Du dann, dass Du viel Sport treibst. Na, so schlimm kann es dann wohl nicht sein. Ich kenne es nur von mir, dass wenn ich mich fett fuehle und mich auch so anziehe (weite Kleider etc.) dass mir noch nie jemand hinterher gepfiffen hat.

    Fuer mich war es eine richtig gute Erfahrung eine Weile in einem Suedamerikanischem Land zu wohnen, wo viele junge Frauen eine sehr ueppige Figur haben, sich aber trotzdem in enge Jeans und knappe T-shirt rein-puzzeln. Das sah naemlich meistens richtig gut aus. Und dazu die richtige Maehne und (vor allem) die richtig Einstellung (ich bin huebsch und sexy) und ich staunte nur noch.

    Ich war oft viel schlanker und schaemte mich aber so richtig. Weil in Deutschland im Studium eben die gaaaanz Schlanken angesagt waren. Manchmal, wenn ich mich etwas schutzbeduerftig fuehle ziehe ich immer noch ein paar Kittel an aber an normalen Tagen kann man mich mit meiner klassischen Eieruhr-Figur in engen (aber nicht zu engen) Jeans und Blusen oder T-shirts sehen und je weniger ich mich verstecke desto besser schaut das aus.

    Also, wie fuehlst Du Dich, wenn Du die Strasse runterlaeufst? Sexy und gut drauf oder eher entmutigt und alleine. Vielleicht solltest Du einfach mal in einem koerperfreundlicherem Land Ferien machen. Israel, Mexiko, Holland.

    Dass mich ein Junge (spätere Gymnasialzeit) als zu fett für eine Beziehung titulierte ist Jahre her. Und wenn es schon damals nicht stimmte (ich hatte halt noch Babyspeck), so stimmt es heute noch weniger (schmaler, schlanker Oberkörper, bisschen rundlicher Po und Oberschenkel, aber BMI von 21 - ich würde das nicht fett nennen).
    Vielleicht ist das in meinem Eingangspost nicht richtig herausgekommen, aber ich habe kein Fehlbild was meinen Körper angeht. Ich finde mich schön und attraktiv! Wenn ich mit Freundinnen unterwegs bin, sagen sie mir auch, dass die Männer mir hinterherschauen, aber das bringt mir genau niente. Diese Momentaufnahme an Bestätigung ist ja toll, ersetzt jedoch trotzdem keine leidenschaftlichen Küsse und aufregende Nächte.

  3. Inaktiver User

    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Wenn es "nur" um Sex ginge, täte es der Mann aus der Kneipe wahrscheinlich auch. Aber du möchtest mehr. Was genau möchtest du und was geht auf keinen Fall? Je genauer du deine Wünsche formulieren kannst, desto eher ziehst du diese Männer an.
    Ich weiß was ich will: Ich will - kurzfristig, ohne Hintergedanken - einen attraktiven Mann, der mir den Atem raubt. Und ich will langfristig einen Mann für's Herz, der humorvoll, intelligent, verantwortungsbewusst, etc. ist.

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Ein Lächeln ist ein "Türöffner", keine Anbahnungsgarantie.
    Lächle grundsätzlich und immer, selbst wenn es dir nicht so gut geht. Guck Männer und Frauen freundlich an, habe ein gutes Wort für sie. Das macht dich innerlich locker und aufmerksamer. Übe täglich einen kleinen Flirt.
    Ich gehe immer lächelnd unter die Leute und bemerke, dass sie mir gleich freundlicher gegenüber sind.
    Danke für den Tipp. Du beschreibst mich, ich lächel und grinse ständig.

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    In Partnerbörsen ist das so eine Sache: viel Getue um Fantasie.
    Je schneller du dich mit Männern triffst, desto realer werden sie. Manchmal halten auch sie nicht, was sie versprechen, manchmal sind aber auch zumindest interessante Begegnungen dabei. Mein Rat: nicht viel schreiben und telefonieren, sondern treffen und etwas unternehmen.
    Jepp, meine Taktik. Ich suche ja keinen Brieffreund.

  4. gesperrt

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    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    "An sich selbst arbeiten" heißt nicht zwangsläufig, dass mit einem was nicht stimmt. Es heißt hier erstmal nur, dass du lernst, deine Situation zu akzeptieren und mit dir selbst glücklich zu sein.
    Denn entgegen all der tollen Sprüche, die da gern mal von Außen kommen, a la: "Der Richtige kommt schon noch" - kann ich dir versichern, dass viele Menschen den oder die Richtige nie finden. Ich kenne genug davon in meinem Umfeld.

    Ich finde es daher auch wichtig, diese rosarote Verklärung von Partnerschaft, so wie ich sie auch bei dir lese, abzulegen. Partnerschaft kann (!) sehr schön sein, sollte aber nicht das Maß aller Dinge im Leben sein. Eben, weil man darauf nur bedingt selber Einfluss hat.

  5. Inaktiver User

    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    Denn entgegen all der tollen Sprüche, die da gern mal von Außen kommen, a la: "Der Richtige kommt schon noch" - kann ich dir versichern, dass viele Menschen den oder die Richtige nie finden. Ich kenne genug davon in meinem Umfeld.
    Ich finde es daher auch wichtig, diese rosarote Verklärung von Partnerschaft, so wie ich sie auch bei dir lese, abzulegen. Partnerschaft kann (!) sehr schön sein, sollte aber nicht das Maß aller Dinge im Leben sein. Eben, weil man darauf nur bedingt selber Einfluss hat.
    Na das motiviert mich ja ungemein! ;)
    Es ist nicht so als hätte ich nie eine Partnerschaft gehabt, ich bin da nicht völlig unbelastet. Natürlich weiß ich, dass nicht alles rosarot ist. Wie oben jedoch schon ausgeführt möchte ich trotzdem einmal wieder als Frau wahrgenommen und behandelt werden. Das Argment man müsse die Situation akzeptieren würde ja auf Freundschaften (gleiche Bedürfnisstufe) übertragen heißen, dass ein Fehlen derselben eben auch akzeptiert werden müsste. Siehst du das so?

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    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na das motiviert mich ja ungemein! ;)
    Es ist nicht so als hätte ich nie eine Partnerschaft gehabt, ich bin da nicht völlig unbelastet. Natürlich weiß ich, dass nicht alles rosarot ist. Wie oben jedoch schon ausgeführt möchte ich trotzdem einmal wieder als Frau wahrgenommen und behandelt werden. Das Argment man müsse die Situation akzeptieren würde ja auf Freundschaften (gleiche Bedürfnisstufe) übertragen heißen, dass ein Fehlen derselben eben auch akzeptiert werden müsste. Siehst du das so?
    Natürlich kannst Du im Rahmen Deiner Möglichkeiten versuchen Freunde zu finden. Wenn das aber nicht gelingt, Du kannst es ja nicht erzwingen.
    Und neben der Akzeptanz kannst Du auch stetig hadern. Oder was meinst Du mit "man muss akzeptieren"?

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    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und jetzt kommen wir an den wichtigsten Punkt: An sich arbeiten "müssen". Warum müssen wir das? Ich arbeite an mir seit ich denken kann. Und irgendwie hat es mich auch nicht weiter gebracht. Außer dass ich immer mehr das Gefühl hatte, immer noch nicht genug zu sein, was mich nur noch mehr runter gezogen hat.
    Wie wäre es ich will an mir arbeiten (wenn ich es denn will) und ich habe den Luxus, dass ich an mir arbeiten kann?

    Ich habe für mich beschlossen, auf den richtigen zu warten, der mich liebt wie ich bin. Ich verdiene das - und umgekehrt werde ich dann auch viel zurück geben. Und Du verdienst das auch!! Leider muss man auf diesen vielleicht etwas länger warten. Doch es lohnt sich evtl. auch, auf diesen Glücksgriff zu warten.
    Ich kann mit diesem Ausdruck "ich/du verdiene/verdienst das" nichts anfangen, weil die Formulierung bei mir einen Anspruch formuliert - ich habe das verdient, also habe ich das Recht das zu erhalten.
    Ich denke bei dieser Formulierung dann immer: und bei wem kann man das jetzt einklagen, einfordern?

  8. Inaktiver User

    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und jetzt kommen wir an den wichtigsten Punkt: An sich arbeiten "müssen". Warum müssen wir das? Ich arbeite an mir seit ich denken kann. Und irgendwie hat es mich auch nicht weiter gebracht. Außer dass ich immer mehr das Gefühl hatte, immer noch nicht genug zu sein, was mich nur noch mehr runter gezogen hat.
    Das kann ich nur bestätigen. Gerade wenn man noch sehr jung ist, neigt man dazu, sich äußerst kritisch zu sehen, und versucht sich auf Teufel komm raus zu "optimieren". Das kann funktionieren, läuft aber meistens eher darauf hinaus, dass man sich immer heftiger verurteilt und verkrampft - was nicht gerade attraktiv macht.

    Mein Tipp: der Liebe folgen!

    Lass' deine Schwächen links liegen, schenke ihnen keine Beachtung, und folge stattdessen den Dingen, Tätigkeiten und Menschen, die du liebst, die dir Freude machen, deine Leidenschaft erwecken, dich zum Strahlen bringen. Je erfüllender du dein Leben mit Dingen gestaltest, die du liebst, umso nebensächlicher werden deine Schwachpunkte - in deinen Augen und denen der Umwelt.

    Das wussten schon die alten Chinesen:

    Der Kampf darf nicht direkt durch Gewalt geführt werden. Wo das Böse gebrandmarkt ist, da sinnt es auf Waffen, und wenn man ihm den Gefallen tut, es Schlag gegen Schlag zu bekämpfen, so zieht man den kürzeren, weil man dadurch selbst in Haß und Leidenschaft verwickelt wird. Darum gilt es, beim eigenen Haus anzufangen: persönlich auf der Hut zu sein vor den gebrandmarkten Fehlern. Dadurch stumpfen sich die Waffen des Bösen von selbst ab, wenn sie keinen Gegner finden. Ebenso dürfen auch eigene Fehler nicht direkt bekämpft werden. Solange man sich mit ihnen herumschlägt, bleiben sie immer siegreich.

    Die beste Art, das Böse zu bekämpfen, ist energischer Fortschritt im Guten
    .


    (Quelle: I Ging - Das Buch der Wandlungen. Nr. 43: Der Durchbruch / Die Entschlossenheit)

    Menschen, die ihr Leben und das, was sie tun, lieben, sind so gut wie immer unwiderstehlich.

  9. Inaktiver User

    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von Ozean_ Beitrag anzeigen
    Ich kann mit diesem Ausdruck "ich/du verdiene/verdienst das" nichts anfangen, weil die Formulierung bei mir einen Anspruch formuliert - ich habe das verdient, also habe ich das Recht das zu erhalten.
    Ich denke bei dieser Formulierung dann immer: und bei wem kann man das jetzt einklagen, einfordern?
    Das ist dann Deine Interpretation. Für mich bedeutet es lediglich, dass man sich nicht unter Wert verkaufen soll - sprich sich mit jemandem einlassen soll, der einen nicht genügend schätzt.

  10. gesperrt

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    AW: Über das Begehren und die Sehnsucht ohne Partnerschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Argment man müsse die Situation akzeptieren würde ja auf Freundschaften (gleiche Bedürfnisstufe) übertragen heißen, dass ein Fehlen derselben eben auch akzeptiert werden müsste. Siehst du das so?
    Ja, das sehe ich so.
    Nichtsdestotrotz spricht ja nichts dagegen, sich aktiv um Partner oder Freunde zu bemühen.
    (Und ja, es gibt durchaus Menschen ohne richtige Freunde, die aber gern welche hätten - das ist so selten nicht.)

    Zitat Zitat von Ozean_ Beitrag anzeigen
    Ich kann mit diesem Ausdruck "ich/du verdiene/verdienst das" nichts anfangen, weil die Formulierung bei mir einen Anspruch formuliert - ich habe das verdient, also habe ich das Recht das zu erhalten.
    Ich denke bei dieser Formulierung dann immer: und bei wem kann man das jetzt einklagen, einfordern?
    So sehe ich das auch. Und würde daher anders formulieren: "Ich habe für mich den Anspruch, einen Mann zu finden, der mich liebt und achtet - ansonsten bleibe ich alleine."

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