Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

So mit Ende zwanzig bis ca Mitte dreissig fand ich eine superschwierige Zeit, weil da ein gesellschaftlicher Druck da war, eine Beziehung zu wollen und zu haben. Ansonsten war irgendwas falsch mit einem. 'Beziehungsunfaehig' ist so ein schoenes Schlagwort. Ich fragte mich in der Zeit was denn bitte falsch mit mir war, dass ich nicht 'konnte', was allen anderen einfach so gelang (Beziehung, Kinder, Rama-Reklame).

Tatsaechlich wollte ich nicht, aber das war nicht gesellschaftskonform. Also versuchte ich, eine 'Beziehung' hinzukriegen und hatte entsprechend einen superhaufen Vollpfosten. Und das deprimierte noch mehr, weil ja alle anderen igendwie tolle, bindungsfaehige Typen, Familienmenschen, fanden. Es dauerte ziemlich lange bis ich mir zugestand so gluecklich sein zu koennen, wie es fuer mich richtig war.

Ich glaube zunaechst waere hier echt die Frage zu stellen: Wie soll 'Leben' aussehen, wie mag man es selbst? Und dabei eben auch die Moeglichkeit zuzulassen, nicht Mainstream leben zu wollen.

Danke herzlich Cheerful für diesen schönen und so wichtigen Beitrag!

CeyCey, zu "sich selbst finden", sich selbst lieben undsoweiter, das geht nicht von einem Tag auf den anderen; also hab da ruhig etwas Geduld mit Dir

Brauchst ja auch keine Panik haben; Du findest anschließend sicher noch genug Gelegenheit zum Jagen