Aber Frauen waren Wählerstimmen und haben Druck gemacht.
Die Errungenschaften für Frauen sind weitgehend von Frauen erkämpft worden.
Was nicht heißt, dass es nicht auch einsichtige Männer gab.
Davon mal abgesehen bin ich durchaus der Meinung, dass es auch der Job von Frauen ist, etwas für ihre Unabhängigkeit zu tun.
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23.03.2016, 09:14Inaktiver User
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
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23.03.2016, 14:20
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Vom geänderten Paragraphen 218 profitieren doch sowieso auch die Männer. Oft sind es doch sie, die eine Abtreibung befürworten. Weil sie keinen Unterhalt bezahlen wollen und mit der Freundin keine Familie gründen.
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23.03.2016, 17:59
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Letztendlich ist es aber die Entscheidung der Frau und auch der Körper der Frau, über den sie entscheiden kann. Ganz egal ob das nun ein Mann befürwortet oder nicht. Unterhalt müssen sie sowieso bezahlen, wenn Frau das Kind bekommen will, ob sie nun wollen oder nicht. Keine Familie gründen wollen mit der Freundin? Ich denke mal, passiert umgekehrt genau so oft.
"Bitte-nicht-immer-alles-den Männern-in-die-Schuhe-schieben"Es ist, was es ist.
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23.03.2016, 23:30
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Let's agree to disagree.
Ach ... wieso denn "auch"? Das letzte Bisschen schaffen Frauen doch dann auch ganz allein, wie früher eben.... Davon mal abgesehen bin ich durchaus der Meinung, dass es auch der Job von Frauen ist, etwas für ihre Unabhängigkeit zu tun.

Aber wie gesagt, ich hab's satt und bin müde.
Echt.Geändert von skirbifax (24.03.2016 um 09:49 Uhr) Grund: Zitat repariert
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28.03.2016, 11:33
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Ja, du da gebe ich dir recht, die Arbeitswelt wie sie jetzt ist kann nicht das sein, was wir wollen und dass Frauen da nicht einfach so mitmachen wollen finde ich nur gut und vernünftig.

Um die Diskussion etwas breiter aufzustellen habe ich mal einen neuen Strang aufgemacht.
Hier geht´s lang für Interessierte.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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19.03.2017, 00:21Inaktiver User
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Aus der Mann Versorger/Frau Kümmerer- Rolle kämen viele raus wenn das Ehegattensplitting abgeschafft werden würde.Im Übrigen empfinde ich es auch so, dass nicht die Männer den Frauen im Weg stehen bei ihrer Selbstverwirklichung, sondern wenn schon, dann doch eher die Frauen sich selbst durch Selbstbeschränkung.
Aber mangelndes Selbsbewusstsein, Kleinmachen usw. sind eben auch Komponenten einer Erziehung die speziell Mädchen zuteil wird. Und natürlich können Eltern die das so praktizieren aus dieser Rolle auch nur schwer heraus (weil selbst so erzogen).]
Der Gender Pay Gap würde danach deutlich schrumpfen. Mir scheint nur, das will keiner..
Aber Mann muss aufgebaut werden, nicht das er keinen mehr hoch bekommt, und Frau gefällt sich darin. Obendrein springt noch mehr Kohle dabei raus. Erstmal. Absurd!Geändert von skirbifax (19.03.2017 um 09:54 Uhr) Grund: Zitat repariert
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19.03.2017, 02:42
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Das Gender Pay Gap ist ein Märchen:
Quelle...
Aus 22 Prozent werden zwei Prozent Unterschied
Dieser relativ große Unterschied ist unbereinigt, das heißt, dass Unterschiede bei Qualifikation, Tätigkeit, Branche oder Berufserfahrung nicht berücksichtigt werden. Werden zumindest einige statistisch erfassbaren Unterschiede berücksichtigt, so beträgt der Unterschied laut statistischem Bundesamt nur noch rund sieben Prozent. Berücksichtigt man weiter Unterschiede, wie es etwa das Institut der deutschen Wirtschaft getan hat, so kommt man nur noch auf einen Gehaltsunterschied von zwei Prozent. Die IW-Wissenschaftler berücksichtigten zum Beispiel Faktoren wie Teilzeitbeschäftigung, Bildungsstand und Dauer der Betriebszugehörigkeit. Zweitens bezogen sie den Umfang familienbedingter Auszeiten – etwa zur Kindererziehung – in die Berechnungen ein.
...Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh
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19.03.2017, 08:05
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
dass das Ehegattensplitting überholt ist und die alten Rollen nur zementiert, das wird in diesem Bericht (30 Min) auch ganz gut dargestellt.
Volkswirtschaftlich gesehen wären andere Modelle sogar günstiger, und dazu auch gerechter, da Geringverdiener und Alleinerziehende weniger benachteiligt wären.
Ich versteh aber auch nicht, warum sich da nichts tut. Es scheint gewollt zu sein (diejenigen, die diese Politik mitverantworten gehören halt vermutlich überwiegend zu den Begünstigten) und das Volk scheints einfach zu sehr gewöhnt zu sein und es deshalb kaum in Frage zu stellen.
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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19.03.2017, 08:13Inaktiver User
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Der Gender-Pay-Gap ist kein Märchen, sondern das Thema zeigt, wie unterschiedlich man ein und denselben Datensatz interpretieren kann.
Der Knackpunkt ist natürlich die Frage, welche Faktoren man berechtigterweise "herausrechnen" kann.
Um das an einem hypothetischen Beispiel zu verdeutlichen:
Nehmen wir an, die Entscheidungsträger würden generell dazu neigen, im Zweifelsfall den männlichen Bewerber vorzuziehen. (Aus betriebswirtschaftlicher Sicht hat dieser Zugang etwas für sich. Bei Frauen ist das Risiko, aus familiären Grünen auszufallen, noch immer deutlich höher.)
Das würde dazu führen, dass sich auf den gutbezahlten Arbeitsplätzen in Großunternehmen überproportional viele Männer finden, während Frauen auf die kleinen und mittleren Unternehmen ausweichen, die weniger wählerisch sein können und schlechter bezahlen.
Das ist jetzt eine Glaubensfrage. Liegt hier ein Gender-Pay-Gap vor? Oder "bereinigt" man die Daten und vergleicht nur die Bezahlung innerhalb der kleinen bzw. innerhalb der großen Unternehmen.
Die sieben Prozent, von denen das statistische Bundesamt ausgeht, kann man mit Fug und Recht als Gender-Pay-Gap bezeichnen. Dass Du stattdessen die Lesart des Institutes der deutschen Wirtschaft für die richtige hältst, ist eher eine Glaubensüberzeugung. Vermutlich kann man beide Interpretationen vernünftig begründen. Wenn man sagt: "Die eine Lesart ist richtig und alle anderen ein Märchen", dann ist das eher eine Frage der persönlichen Vorliebe und Ideologie.Geändert von Inaktiver User (19.03.2017 um 08:59 Uhr)
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19.03.2017, 08:50
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
hab gerade im Spiegel einen Bericht zum Thema Equal Pay Day gelesen. Da wird im Prinzip auch das erwähnt, was ich oben schon zum Thema Ehegattensplitting vermutete:
Das heißt also: Auch Frauen haben Frauen weniger Geld zugestanden, nur weil sie Frauen sind. Geschlechterübergreifend wurde es als völlig in Ordnung angesehen, wenn Männer mit den gleichen Fähigkeiten mehr Geld mit nach Hause nehmen.
Woran liegt das? Hinz spricht von der "normativen Kraft der bestehenden Verhältnisse": "Die meisten dürften ihre Bewertung unterbewusst nach den eigenen Erfahrungen vorgenommen haben. Sie reproduzieren, was sie kennen." Vergütungserwartungen werden, das ist lange bekannt, vom sozialen Kontext geprägt. Oder einfacher gesagt: Die Ungerechtigkeit in der Vergütung gibt es schon so lange, dass die meisten Menschen sie als normal empfinden.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.



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