Ich glaube, Menschen, die sich gerne reden hören, gibt's bei Männern und Frauen. Mich erinnert das gerade an einen Lehrgang bei der HWK, den ich neulich besucht habe. Die Theoretiker haben (ohne Übertreibung!) eine halbe Stunde über ein Problem diskutiert. Die Praktiker hatten in 2 Minuten die Lösung parat. (Und bevor jemand auf komische Ideen kommt: Die Theoretiker waren fast alles Männer - in dem Fall Architekten und Ingenieure. Die Praktiker waren auch fast alles Männer - in dem Fall Handwerker.) Es ist einfach 'ne Typfrage.
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09.03.2016, 15:13Inaktiver User
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
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09.03.2016, 15:13
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Nein, aber auf den Websites der Parteien und Gewerkschaften bzw. der Bundeszentrale für Politische Bildung kannst Du sicher welche finden.
Ich halte dieses Zahlenmaterial jedoch für irrelevant und sehe es nicht als meine Aufgabe an, mich Dir zu Gefallen mit m. E. Irrelevantem zu befassen.
Auch sehe ich mich nicht in der Pflicht, aus Deinen Thesen Fragen abzuleiten.
Freiheit ist, nicht tun zu müssen, was man tun könnte und tun zu können, was man nicht tun muss.
Trotzdem, netter Versuch
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09.03.2016, 15:15
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Ja, schon, es gibt ja gottseidank für alles Liebhaber.
Ja wie gesagt, ich selbst und vermutlich auch die meisten hier, bin irgendwo zwischen Deichmann und Manolo Blahnik, um beim Schuhbeispiel zu bleiben um die Kaufkraft darzustellen. Aber lieber Deichmann-Treter vom eigenen Geld, als Manolos für die man sich prositituieren müsste, sag ich jetzt mal.Na ja, die Sorte Frauen, die sich Manolos nicht vom eigenen Geld leisten, die gibt es schon, das wollen wir doch mal nicht ganz unter den Tisch fallen lassen, nur damit "wir Frauen" uns hier ein uns genehmes Bild basteln können. Ich fühle mich aber gar nicht angesprochen von derart Pauschalisierungen, also auch nicht negativ berührt.
Frauen: ehrenamtlich im Tierschutz, Nachbarschaftshilfe, Kirche, ... alles unlukrative Tätigkeiten.
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09.03.2016, 15:18Inaktiver User
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Nein, aber wie KK durchaus richtig zu bedenken gibt ... was wenn der Anteil an Frauen extrem klein wäre oder ihre Qualifikation unpassend ist?
Müssen sie die Posten dann trotzdem bekommen?
Quotenreglung?
Inwiefern würde das zu §2 passen, wenn dadurch de facto Männern aufgrund ihres Geschlechtes ein Mandat verweigert würde?
Diese ganze Quotendiskussion ist doch Quark.
Aus meiner Sicht ist kein Geschlecht pe se besser als das andere.
Mich interessiert vor allem das sie einen guten Job machen und das hängt nicht vom Geschlecht ab.
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09.03.2016, 15:18Inaktiver User
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"Repräsentieren" ist nicht exakt dasselbe wie "vertreten".
Ich für meinen Teil habe überhaupt nicht gefordert, dass im Bundestag ein 1:1 Verhältnis von Männern und Frauen herrschen sollte. Aber es wäre aus meiner Sicht eine arge Schräglage, wenn die Zusammensetzung des Bundestages die Zusammensetzung der Wahlbevölkerung überhaupt nicht abbilden würde.Mal ins Extrem gedacht: Was passiert, wenn eine Partei einfach keine weiblichen Mitglieder gewinnen kann? Darf dann niemand aus dieser Partei ein Bundestagsmandat einnehmen? Oder müssen die dann Frauen auf der Strasse rekrutieren, um welche ins Parlamant setzen zu können?
Was passiert, wenn eine Partei ein ungerade Zahl Mandate gewinnt? Gibt es dann Überhangmandate, damit das Geschlechterverhältnis 50:50 abgebildet wird? Oder bleibt dann ein Sitz leer?
Ich habe doch selber geschrieben, dass ich keine Quotenregelung befürworte. Was liest Du nur aus meinem Beitrag heraus? Ich habe VanDyck lediglich dahingehend Recht gegeben, dass der Bundestag eben ein Spiegel der Wahlbevölkerung und nicht der Parteien sein sollte.Und überhaupt, wer sagt denn, dass es genau gleich viel Frauen und Männer gibt? Das muss dann ja vor jeder Wahl erst mal ausgezählt werden, damit der Bundestag das Volk auch ja richtig abbildet?!
Sorry, Kinners, aber das meint ihr doch nicht ernst?
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09.03.2016, 15:24
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Nö. Würdest Du denn behaupten, dass Frauen benachteiligt sind, wenn im Bundestag weniger als 50% Frauen sitzen?
Wenn es so wäre, warum engagieren sich dann nicht mehr Frauen, um in den Bundestag zu kommen?
Und nebenbei, wenn es so wäre und wenn das GG hier eine solche Auslegung erlauben würde, woher die frauenbevorrechtenden Gesetze, die ganz eindeutig Männer benachteiligen, nur weil sie eben Männer sind?
(Ich persönlich habe mit solchen Regelungen nur deshalb ein Problem, weil sie m.E. nichts Gutes für Frauen bewirken.)
Das ist ja meine Kernfrage:
Warum machen Frauen all das mit bzw. nicht mit?
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09.03.2016, 15:26Inaktiver User
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Süß. Du bist doch derjenige, der nicht einmal, sondern sogar mehrfach die Mitgliederzahlen von Parteien und Vereinen ins Spiel gebracht hat.
Und wenn dann jemand Deine Argumente ernst nimmt und versucht, die Aussagekraft der Zahlen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, stampfst Du wie ein trotziges Kind mit dem Fuß auf und erzählst, dass Zahlen sowieso total irrelevant sind.
Sorry fürs Ernstnehmen. Das passiert mir so schnell nicht wieder.
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09.03.2016, 15:26
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Ja ich glaube auch, dass das nicht wirklich als Erklärung taugt, schrieb ich ja auch im letzten Absatz.
Vor Kurzem war ich bei so einem politischen Verein (mit etwas praktischem Bezug) wo ich mich eigentlich irgendwie verpflichtet fühle einzutreten, aber es widerstrebt mir zutiefst. Nach knapp 3 Stunden kreuz-und-quer-Gerede war gar nichts Greifbares herausgekommen
(das lag natürlich auch an der Leitung der Veranstaltung).
Hätte ich tatsächlich Interesse an der Sache würde ich mich aber wohl einbringen und die Gesprächsführung übernehmen incl. Zuteilung fester Redezeiten. So meckere ich halt nur ein wenig
.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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09.03.2016, 15:29Inaktiver User
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Stimmt, aber auch da wird man nichts dran ändern können, solange man das Wahlrecht nicht ändert.
Und wäre das sinnvoll?
Immerhin sitzen dort Leute, die nach schöner demokratischer Manier frei gewählt wurden.
Offenbar trauen viele Wähler diesen Berufsgruppen mehr zu, als z.B. einem Malermeister.
Das Problem sind doch eher die Wähler als die Kandidaten. Wenn sich der Großteil der Wählerschaft mal die Mühe machen würde sich inhaltlich mit Themen und Kandidaten auseinanderzusetzen, würde das sicher anders aussehen.
Leider schwappt diese oberflächliche, amerikanische Art Wahlentscheidungen zu treffen auch zunehmend zu uns rüber.
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09.03.2016, 15:30
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Ja, mind. tendenziell - umso weniger Frauen, umso mehr tendenziell.
Fakt ist und bleibt jedenfalls: wenn ca. 50% aller Bundestagsabgeordneten Frauen sind, dann werden Männer nicht benachteiligt.
Na, gerade durch die Frauenquoten in den Parteien engagieren sich ja mehr Frauen, um in den Bundestag zu kommen, bzw. es sitzen schon sehr viel mehr dort, als früher.Wenn es so wäre, warum engagieren sich dann nicht mehr Frauen, um in den Bundestag zu kommen?
mit?
Du meinst, in Wirklichkeit bist du doch n ganz Lieber?Ich persönlich habe mit solchen Regelungen nur deshalb ein Problem, weil sie m.E. nichts Gutes für Frauen bewirken.
Da stimme ich dir zu - aber wohl aus einem anderen Grund, als du glaubst, denn:
die sogenannte Quotendiskussion ist schon lange keine Diskussion mehr, sondern Frauenquoten sind schon längst Realität, bzw. sie werden immer mehr und überall angewendet, bzw. der Zug fährt schon längst in diese Richtung - sei es in gesellschaftlicher, politischer oder ökonomischer Hinsicht.
Die Diskussion um Frauenquoten hat bspw. in den Parteien schon vor über 30 Jahren begonnen.
Spätestens seit es auch Frauenquoten in der CDU und CSU gibt, ist das Thema im Prinzip durch; und das gilt eben nicht nur für die Parteien selbst, sondern greift weit über sie hinaus.
Im Grunde überflüssig, sich darüber überhaupt noch zu unterhalten.
VanDyckGeändert von VanDyck (09.03.2016 um 17:06 Uhr)
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
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