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09.03.2016, 12:52
AW: Gibt es Mitte 30 wirklich keine guten Männer mehr...?
Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh
)
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09.03.2016, 13:06
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Die Gedanken und Fragen sind nicht neu, und in dieser Form würde G&J sie eh nicht verwerten - viel zu politisch und dann auch noch non-pc (oder nicht kuschelweich, pflegeleicht, natriumreduziert, lactosefrei, vegan...?) genug formuliert.
Insofern war das mein Geschenk zum Weltfrauentag, aber Geschenke-Auspacken ist halt nicht allen gegeben.

Keine Ahnung, wo Du hier oder da eine Protestform siehst.... Ich finde nicht alle diese Modelle klug und zukunftsträchtig für den Einzelnen, empfinde sie aber nichtsdestotrotz als eine Form stillen Protestes, der in seiner Häufung auch ein gesellschaftlicher Protest ist. ...
Oder meinst Du den Protest gegen mangelhaften Männergehorsam bzw. unbefriedigendes Männer-Angebot?

Diese Frage hatte ich nicht gestellt.... Die Frage ist nämlich nicht, wie spielen wir Männer gegen Frauen besser aus, oder wie pressen wir (nun auch noch die) Frauen noch effizienter in eine Arbeitswelt von der wir schon lange erkannt haben, dass sie im Grunde nicht menschlich ist ...:.
Sie stellt sich mir auch nicht.
Ich verstehe die Mitarbeit in Gewerkschaften oder Parteien bzw. die Gründung von Unternehmen durch Frauen oder das Erlernen eines Berufes, mit dessen Entlohnung frau ggf. auch eine Familie ernähren könnte, auch nicht als ein Pressen von Irgendwem in die Mühlen der kapitalistisch-effizienzorientiert krankmachenden Arbeitswelt.
Keine Ahnung, warum Frauen sich dieser gemeinsamen Arbeit im gesamtgesellschaftlichen Kontext entziehen wollen....Also warum wollen wir nicht einfach gemeinsam als Männer und Frauen an einem Strang ziehen und uns Modelle erarbeiten, die die Befindlichkeiten aller besser berücksichtigen, einschließlich ggf. vorhandener Kinder? Dann klappt´s auch besser zwischen den Geschlechtern, weil dann niemand mit der Angst in die Beziehung geht, Erfüllungsgehilfe für etwas zu sein, was er/sie selbst gar nicht will.
Dass sie es wollen, schließe ich daraus, dass sie es faktisch tun.
Denn, und das war meine Frage, wie sonst erklärt sich das unterproprotionale Engagement von Frauen in den Bereichen, wo etwas verändert werden kann?
(Die Demographie der Parteien und Verbände ändert am Grundsätzlichen übrigens ebenso wenig wie "politikverdrossener" Verweigerungsprotest.)
Man kann natürlich versuchen, das Ganze rein vom Privaten ausgehend gesamtgesellschaftlich zu verändern. Geht mir aber zu langsam und wird in der Seligmachung immer wieder an Systemgrenzen scheitern. Von daher zünde ich auch diese Kerze lieber an beiden Enden an.
Zudem:
Frauen verweigern zumindestens hier eine plausible Erklärung.
(Mir können und dürfen sie die auch gern verweigern, ich habe ja (m)eine. Die ist zwar nicht so schön, genügt mir aber als Handlungsorientierung.)
Wichtig finde ich, dass jede Frau für sich selbst eine Erklärung hat.
Idealerweise eine, die ihr nicht Tag für Tag schmerzhaft auf die Füße fällt, auch nicht in Form der unbeantworteten Fragen:
Warum bin ich Single, wo und wie finde ich einen passenden Partner?
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09.03.2016, 13:35
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Und er ist nur deshalb ein Zerrbild der Mitgliederstruktur, weil
Parteien dem Genöle der Frauen nach Quoten nur allzugern Folge leisten. Ist mir auch recht, bei abgedrehtem Ton hat selbst Frau Petry mehr Charme als Markus Söder.
Ansonsten danke für die Mühe, mit den Mitgliederzahlenverhältnissen untermauert zu haben, was ich die ganze Zeit sage:
Frauen engagieren sich politisch weniger als Männer.
Denn
weder 40 noch, 32, 26 oder 20 Prozent sind auch nur annähernd 50.... Wobei bei Gründen und Linken die Mitgliedschaft knapp unter 40% Frauen sind, bei SPD 32%, bei CDU 26% und bei CSU 20%. ...
Dito ehrenamtliches Engagement.
Und ab von der frauenfeindlichen Mitgliederpolitik existenter Vereine ist mir nicht bekannt, dass Frauen keine eigenen Vereine gründen dürften, wenn sie es denn wollten.
Denkfehler. Interessant ist hier nicht der Organisationsgrad im Verhältnis zu allen Berufstätigen, sondern eher das Innenverhältnis Männer-Frauen. Aber egal, auch da ist es das Selbe.....Gewerkschaften:
18% Männer, 11% Frauen sind Gewerkschaftsmitglied. Die Lücke könnte man auch bezogen auf die Berufstätigkeit erklären. Im Westen ist der Unterschied größer als im Osten. Logisch.
Und das Frauen nicht gleichermaßen und in gleicher Zahl berufstätig sind, wie Männer, ja, darum geht es mir ja unter anderem.
Ja und? Dann gehen die eben pleite.Unternehmensgründung:
Ja, Frauen gründen seltener Unternehmen. Aber, WENN sie es tun, sind sie damit langfristig erfolgreicher als Männer, deren gegründete Unternehmen häufiger pleite gehen.
Da trägt Mann dann die finale unternehmerische Verantwortung, meist den Verlust des eigenen Vermögens.
Vorher trug Mann "nur" die Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens, für die Arbeitsbedingungen am eigenen Arbeitsplatz und die Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen aller Angestellten.
Aber das zählt ja anscheinend nicht, oder wie verstehe ich das hier:
Siehe oben, und so übel ich solche Männer finde, dagegen ist doch jede Menge Kraut gewachsen.... Verantwortung:
Wie definierst Du das? Chefposten = Verantwortung?
Ich erlebe im familiären Bereich sehr viele Männer, die für ihr Privatleben, ihre Familie überhaupt keine Verantwortung übernehmen, z.B. als getrennte Väter ihr Kind nicht 50/50 betreuen, keinen Unterhalt zahlen oder als Partner im Haushalt bloß "helfen". ...
Fängt mit einer klugen Partnerwahl an und endet bei der
Erwirkung vollstreckbarer Unterhaltstitel.
Gründe ein Unternehmen und mache es besser....Und auch im beruflichen Umfeld erlebe ich Männer, die diskutieren und Frauen, die arbeiten.
Du wirst dabei u.a. feststellen, dass Diskutieren durchaus Arbeit sein kann.
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09.03.2016, 13:38Inaktiver User
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Kistenkumpel, bist du Unternehmer?
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09.03.2016, 13:41
AW: Gender, Frauenrollen, Frauentag - Outtakestrang
Na ja, die meisten Frauen hier haben ja, so wie ich das sehe, einen Beruf von dem sie mehr oder weniger gut leben können. Gerade die Frauen hier im Forum würde ich nicht für repräsentativ halten in dem Sinne wie du argumentierst. Daher können dir die Frauen hier deine Fragen natürlich genauso wenig beantworten wie du selbst.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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09.03.2016, 14:03
AW: Gibt es Mitte 30 wirklich keine guten Männer mehr...?
Falsch gedacht.
Auch wenn in einer Partei bspw. 32% der Mitglieder Frauen sind, so sollten die Bundestagsabgeordneten dieser Partei sehr wohl aus ca. 50% Frauen bestehen, weil nämlich Bundestagsabgeordnete in erster Linie nicht Vertreter der jeweiligen Partei sein sollen, sondern des ganzen Volkes.
Paragraph 38 des Grundgesetzes lautet u.a.:
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.
Oder anders gesagt: die Parteien sind verpflichtet, sich den rechtlichen Vorgaben des Grundgesetzes anzunähern. Nicht das Grundgesetz ist verpflichtet, sich an die Realitäten der Parteien anzupassen.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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09.03.2016, 14:27
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09.03.2016, 14:30
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09.03.2016, 14:33Inaktiver User
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09.03.2016, 14:35



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