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    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Zitat Zitat von Hoffnung_ Beitrag anzeigen

    Ich bin ja recht „bedürftig“, da ich ohne Liebe und Wärme aufgewachsen bin. Natürlich habe ich gelernt, damit umzugehen, dennoch bin ich nicht so wie andere.
    Wenn Du damit nicht aufgewachen bist, kannst Du Liebe und Wärme geben oder hast Du damit Schwierigkeiten?

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    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Brausepaul ist ein witziger Name.

    Ihr habt alle wichtige Beiträge geschrieben, ich kann nicht auf alles detailliert eingehen, nur so viel: Ich bin nicht völlig alleine, habe gute Freundinnen und nette Arbeitskollegen. Bin allerdings ein recht introvertierter Mensch, der nicht ständig auf die Piste gehen möchte. Obwohl Kontakte bestehen, ist es eben nicht so, dass jemand an meinem Leben wirklich dran teilnimmt. Richtig nahe steht einem nur die Familie und/oder eben ein Partner.

    Auch Freunde und Bekannte haben ihre Partnerschaften oder wohnen nicht direkt um die Ecke. Mit "einsam" meinte ich nicht unbedingt "Alleinsein", sondern einen fehlenden nahe stehenden Kontakt.

    Mit einer Freundin ins Kino oder in ein Cafe gehen, ist sehr schön, aber trotzdem fehlt da noch etwas. Am Ende geht jeder seines Weges nach Hause und man hört in kürzeren oder längeren Abständen wieder etwas voneinander. Mittlerweile sehne ich mich nach mehr.

  3. Inaktiver User

    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Zitat Zitat von Hoffnung_ Beitrag anzeigen
    Richtig nahe steht einem nur die Familie und/oder eben ein Partner.
    Wieso glaubst du das?

    Ich finde das z.B. nicht.

    Mir stehen meine Freunde sehr viel näher als irgendjemand sonst - teilweise kenn ich die nun seit 40 Jahren. Das kann ich mit meinem Partner kaum mehr schaffen, und aufholen auch nicht.

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    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Zitat Zitat von Kirk Beitrag anzeigen
    Wenn Du damit nicht aufgewachen bist, kannst Du Liebe und Wärme geben oder hast Du damit Schwierigkeiten?
    Damit habe ich keine Schwierigkeiten. Das schreibe ich nicht nur einfach so, das ist mir schon sehr oft gesagt worden und darüber bin wirklich froh (dass es mir gesagt wurde und dass ich Liebe geben kann)!

    Aber natürlich sehne ich mich auch danach, was zu bekommen. Man hat ja ein "inneres Kind", das ist sicherlich noch sehr bedürftig. Ich arbeite aber ständig dran.

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    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir stehen meine Freunde sehr viel näher als irgendjemand sonst - teilweise kenn ich die nun seit 40 Jahren. Das kann ich mit meinem Partner kaum mehr schaffen, und aufholen auch nicht.
    Aber sind deine Freunde auch direkt in dein Alltagsleben involviert? Z. B. wohnungsmäßig, finanziell o. ä.? Würde man sich mit Freunden zusammen ein Haus kaufen? Oder kuscheln? Sind nur Beispiele... vielleicht gibt es noch andere? Oder Gegenargumente?

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    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Ich würde auch eher mit jemandem von meinen "richtigen" Freunden ein Haus kaufen als mit einem Partner.
    Vielleicht ist es eine andere Definition von Nähe; Dir geht es vielleicht eher um ein gemeinsames Leben des manchmal mühsamen Alltags?
    Ich möchte jetzt nicht (mal wieder ) zu desillusionierend rüberkommen, aber der Alltag mit einem Partner bringt dann nun wieder andere Probleme mit sich. Wenn man nach etwas große Sehnsucht hat, blendet man das ja manchmal aus.

  7. Inaktiver User

    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Zitat Zitat von Hoffnung_ Beitrag anzeigen
    Aber sind deine Freunde auch direkt in dein Alltagsleben involviert? Z. B. wohnungsmäßig, finanziell o. ä.? Würde man sich mit Freunden zusammen ein Haus kaufen? Oder kuscheln? Sind nur Beispiele... vielleicht gibt es noch andere? Oder Gegenargumente?
    Zu meinem vorletzten runden Geburtstag war (zu meiner Enttäuschung) niemand aus meiner Familie dabei, den Partner von damals gibt es nicht mehr - die Freunde die damals mitgefeiert habe schon.

    Ich kann mir mit meinem aktuellen Partner (mit dem ich noch nicht so lang zusammen bin) durchaus vorstellen, den Rest meines Lebens zusammenzubleiben - aber selbst wenn wir heiraten werden wird es Gütertrennung geben, ich hab Kinder und ein Haus, er ein Kind und eine Wohnung, und beide werden wir das auch so beibehalten.

    Ich war auch immer wieder lang Single, und mein größter Alptraum war, schwer krank zu werden, und dann allein zu sein. Bingo, vorletztes Jahr hat es mich erwischt - und meine Freunde waren alle für mich da, sogar Kollegen und Nachbarn. Partner hatte ich damals keinen, und Familie war auch wenig, meine Eltern sind schon sehr alt und Geschwister hab ich keine, und Kinder will man damit ja nicht so sehr belasten, die haben natürlich den Alltag gewuppt, aber für die war das eher auch bedrohlich.

    Also: ich bin bisher mit meinen Freunden sehr gut durchs Leben gekommen, während die Männer gekommen und auch wieder gegangen sind (auch wenn ich das meinem jetzigen Partner weder unterstellen will noch mir das wünsche!!!!!!). Mein Fazit ist daher, ohne Mann kann ich gut leben - ohne meinen Freundeskreis niemals.

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    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Zitat Zitat von JeanneD Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es eine andere Definition von Nähe; Dir geht es vielleicht eher um ein gemeinsames Leben des manchmal mühsamen Alltags?
    Mmmh, ja, vielleicht. Und auch darum, es sich einfach mal schön zu machen. Zusammen im Bett liegen und frühstücken oder einen Film schauen. Das mache ich mit Freunden in der Art nicht. Und ich glaube, das wäre seltsam, wenn ich danach fragen würde. Natürlich habe ich ab und an Übernachtungsgäste, aber diese partnerschaftliche Nähe fehlt mir zurzeit.

    Ich möchte jetzt nicht (mal wieder ) zu desillusionierend rüberkommen, aber der Alltag mit einem Partner bringt dann nun wieder andere Probleme mit sich. Wenn man nach etwas große Sehnsucht hat, blendet man das ja manchmal aus.
    Keine Sorge, das bist du nicht. Ich habe ja auch meine Erfahrungen hinter mir und weiß, dass nicht alles rosarot ist und man bitter enttäuscht werden kann. Ein Partner ist keine Garantie. U. a. hatte ich aus diesen ganzen Gründen seit Jahren keine Beziehung mehr. Aber mittlerweile stört es mich doch immer mehr. Mittlerweile hat sich mein Bedürfnis da sehr verändert.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich war auch immer wieder lang Single, und mein größter Alptraum war, schwer krank zu werden, und dann allein zu sein.
    Das ist wohl der Alptraum eines jeden!

    Bingo, vorletztes Jahr hat es mich erwischt - und meine Freunde waren alle für mich da, sogar Kollegen und Nachbarn.
    Das ist natürlich toll!

    Mein Fazit ist daher, ohne Mann kann ich gut leben - ohne meinen Freundeskreis niemals.
    Ein guter Freundeskreis ist sehr wichtig. Ganz klar. Aber mittlerweile sehne ich mich auch wieder nach einer Partnerschaft. Aber eben weil das alles nicht so einfach ist, überwinde ich mich nicht, auf Suche zu gehen.

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    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Ich glaube, vielen Maennern faenden es sehr sehr angenehm, da nicht gleich von der Familie betrachtet zu werden. Gerade wenn dort so ein Zwang ist mit Weihnachten und Ostern etc.

    Also, da wuerde ich mir nicht so Gedanken machen.

    Mir geht es aehnlich und ich habe bei der Partnerwahl immer jemand gesucht, der aus einer intakten und gluecklichen Familie kommt, dass ich das endlich auch mal haben kann.

    Und, da ist natuerlich nicht alles perfekt aber ich geh' trotzdem gerne mit bis zu 20 Leuten (inklusive Kinder) in die Sommerferien weil ich so etwas so vermisst habe, mein ganzes Leben.

    Also dreh den Spiess um: Du suchst jemand mit einer netten Familie die Dich mit offenen Armen aufnimmt.

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    AW: Partnersuche trotz psychischer Belastung?

    Zitat Zitat von Hoffnung_ Beitrag anzeigen

    Ein guter Freundeskreis ist sehr wichtig. Ganz klar. Aber mittlerweile sehne ich mich auch wieder nach einer Partnerschaft. Aber eben weil das alles nicht so einfach ist, überwinde ich mich nicht, auf Suche zu gehen.
    Hallo Hoffnung,

    ich finde Dich widersprüchlich.
    Du sehnst dich angeblich nach einem Partner. Aber gleichzeitig ist es "schwierig".

    Wenn man wirklich einen Partner in sein Leben lassen will, dann ist man offen dafür. Man tut Dinge, die einem gut tun, wo man neue Leute kennen lernen kann, und ist empfänglich für Signale-und man sendet selbst Signale.

    Das tut man einfach-ohne das unbedingt zu planen.
    Meine Beziehungen sind mir immer einfach "passiert"-ich war offen, und dann kam der Kontakt zustande.

    Wenn du eigentlich gar nicht willst, weil du z.B. Angst hast, dann kannst du noch so sehr suchen. Dann wird sich nichts ergeben.

    Eine Freundin hat mal bei mir Beziehungs- Feng Shui gemacht-man lädt sozusagen einen Partner in seine Wohnung ein.
    Ich habe gestrichen, das Schlafzimmer umgestaltet etc.pp.
    Ich hatte an das Feng Shui gar nicht geglaubt, es hat aber trotzdem funktioniert

    Vielleicht war es auch nur die unbewußte Erwartungshaltung.
    Also diese innere Haltung, die ist ausschlaggebend! Visionieren.
    Stell dir dein Leben in einem Jahr vor. Mit Partner! Mal es dir ganz genau aus, immer wieder!
    Bis es ein inneres Bild geworden ist, welches zu dir gehört.

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