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Thema: Die eigenen "Vorstellungen"
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05.03.2016, 00:45
AW: Die eigenen "Vorstellungen"
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05.03.2016, 00:52
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05.03.2016, 00:56
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05.03.2016, 00:57
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05.03.2016, 01:29
AW: Die eigenen "Vorstellungen"
Was soll ich denn mit einem Schwulen? Außer, wenn er mir die Haare macht.
Eine Verschwendung war jetzt vielleicht auch zu pathetisch...aber ist halt schon Mist wenn man seine Liebesbedürfnisse wegen mangelndem Opfer nicht ausleben kann...und Larifari reicht mir aktuell einfach nicht (mehr).
So, jetzt noch nen Espresso und ab ins Bett. Gute Nacht.
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05.03.2016, 07:45
AW: Die eigenen "Vorstellungen"
Das Wunschbild "Liebe" a la Schokoherzchen und Kuschelhäschen - ich gebe dir recht, das existiert so nicht. Das, was wir hier so empfinden, ist der Hormonrausch der max. ersten zwei Verliebtheitsjahre.
Ob Liebe existiert oder nicht, damit befinden wir uns im philosophischen Bereich. Wenn Liebe nicht existiert, existiert auch keine Freiheit, keine Unabhängigkeit, kein Hass. Schwierig und komplex.
Das, was die meisten aber nicht wahrhaben wollen: Liebe, echte Liebe (nenne es so oder nimm einen anderen Begriff), bedeutet eine Schei...Arbeit, täglich, du musst die Augen wachhalten, deine Beziehungslandkarte stets updaten, brauchst einen Krater voller Verständnis und eine halbe Schiessanlage voller Munition, um manchmal eine Grenze zu ziehen. Zur Liebe gehört eben auch dazu, dass du die Baustellen eines Menschen mit-liebst und mitbeackerst. Das ist kotzig und nervig und anstrengend.
An dieser Stelle steigen viele Menschen in Paarbindungen aus.
Frauen sind darauf angewiesen, dem, wie du es bezeichnest, "Phantom Liebe hinterherzujagen". Tun wir das nicht mehr, werden wir zu grummeligen, komischen Warzenhexen, die in hässlich-heruntergekommenen Häusern wohnen weit weg vom Menschentreiben.
Es soll auch so manche Warzenhexe geben, die in Designerwohnungen hausen und sich mit dem Krötenschleim auf Ochsenzunge jung gezaubert haben. Warzenhexe bleiben sie trotzdem.
Ich glaube an die Liebe. Verdammte Schei...
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05.03.2016, 08:25
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05.03.2016, 08:53Inaktiver User
AW: Die eigenen "Vorstellungen"
Wieso? Das ist ja wirklich nichts neues...
Und auch nicht lösbar dadurch, dass Frauen ihre "hohen" Ansprüche aufgeben - weil die wenigsten Männer mit einer ihnen "überlegen" scheinenden Frau klarkommen. Dazu braucht es Selbstvertrauen und Stärke, und wer die hat "krebst eher nicht am Ende der sozialen Skala" rum.
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05.03.2016, 08:58Inaktiver User
AW: Die eigenen "Vorstellungen"
Das find ich sehr gescheit!
Immer wenn ich mich in eine Vernunftbeziehung habe quatschen lassen ist das furchtbar schief gegangen. Eben weil eine innere Verbindung nicht da war, die der Kitt ist wenn es mal anstrengend wird.
In einer Vernunftbeziehung geht es nicht um den Menschen, sondern nur um dessen Funktion - passt die Performance nicht macht die ganze Beziehung ja keinen Sinn mehr, da hat man einen den man nicht wirklich leiden kann und der einem auch noch auf die Nerven geht. Letzteres kann man aber nur aushalten, wenn man an dem Menschen an sich hängt.
Genau. Und das war es mit 20 oder 30 auch, nur dass da noch mehr trial and error dabei war. Dagegen find ich das jetzt einfacher, wo mir klar ist wer ich bin und was mir wichtig ist.Gewisse Dinge kann man einfach nicht erzwingen. Es gehört, auch wenn Viele das nicht gerne hören, auch eine Menge Glück und Zufall dazu, Jemanden kennenzulernen, in den man sich verliebt - und der einen auch noch zurück liebt. Sowas ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
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05.03.2016, 09:01Inaktiver User
AW: Die eigenen "Vorstellungen"
Was für eine traurige Sicht.
Kennst du keine Paare, die sich, auch nach Jahrzehnten, einfach von Herzen zugetan sind?
Mein Partner ist für mich jedenfalls nicht austauschbar, und das was ich mit ihm habe könnte ich so schnell mit keinem anderen leben. Den Vergleich hab ich nun wirklich... und genau dieses Wissen macht auch die Qualität einer Beziehung aus, meiner Meinung nach.



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lol jetzt musste ich wirklich lachen.
Danke dafür.

