Ich kann euch garnicht sagen, wie dankbar ich euch bin!!! Für die vielen guten Tipps, Erfahrungsberichte und liebevollen "Ratschläge"!!!! Ich kann mit sooo vielem etwas anfangen - sei es mit der Befreiung von der "karmischen Verstrickung", den praktischen Tipps für den Kühlschrank und das Selbstwertgefühl, dem Ansatz vom Gewollt-werden-wollen zum eigenen Wollen zu kommen und damit raus aus der potentiellen Opferrolle und, und, und... Bei mir passiert innerlich grade total viel und ich spüre irgendwie, dass und wann es sich "richtig" anfühlt (klingt vielleicht kitschig, ist aber so...).
Ich glaube, dass ich genau an diesem Punkt bin. Es kommt mir vor wie eine Schwelle und ich müsste "springen"... Ganz komisch... Wie auf dem 10-Meter-Brett und ich stehe schon fast vorne...
Dramaqueen, das bin ich auch!Aber es ermutigt mich total, dass ich diesmal so schnell ausgestiegen bin und dem "Weihnachtsmann" nicht hinterhertrauere, mich nicht als Opfer fühle und dem Ganzen sogar etwas abgewinnen kann... Und ja die "Statusoptik"... Seufz...
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Thema: Wie das Herz offen halten?
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05.01.2016, 11:31
AW: Wie das Herz offen halten?
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05.01.2016, 11:37
AW: Wie das Herz offen halten?
Ich weiß, was du meinst... Diese Gefahr sehe ich bei mir... Ich liebe einfach diese poetischen Momente voller Intimität... aber im Alltag eine Beziehung zu leben, das ist auch ganz viel "Normalität" - und die muss ich vielleicht noch mehr lieben lernen... Auch in meinem eigenen Singleleben... Ich suche sehr die "besonderen Momente" und es gelingt mir auch, sie zu spüren. Dazu gehört manchmal garnicht viel für mich... "No Drama", das habe ich mir vor ein paar Tagen über den Schreibtisch gehängt...
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05.01.2016, 13:08Inaktiver User
AW: Wie das Herz offen halten?
super!!
und allein die tatsache, dass du das mit der "statusoptik" verstehst und nicht gleich abstreitest (wie ich es immer getan hätte, einfach, weil meine ureigensten "statusvorstellungen" auch nciht unbedingt dem mainstream, nämlich versorgung u.ä., übereinstimmen) zeigt, dass du schon einiges in gang gesetzt hast...
passt schon.
jetzt fehlt noch das vertrauen, dass es den menschen, der passt, gibt. der läuft dir schon über den weg, wenn du das wirklich willst.
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05.01.2016, 17:29
AW: Wie das Herz offen halten?
Was ist "Statusoptik"?
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05.01.2016, 18:31Inaktiver User
AW: Wie das Herz offen halten?
So etwas gibt es ? Öfters ?
Da wundert es mich gar nicht daß ich mit meiner zurückhaltenden, bescheidenen Art als Mann nicht ankomme, ich bin ja dann sozusagen "gar nichts wert" habe nichts vorzuweisen, und meine positiven Eigenschaften muß man mir auch erst "aus der Nase ziehen".
Mir hat mal eine Freundin gesagt daß Frau mich "für sich entdecken muß".
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05.01.2016, 20:02Inaktiver User
AW: Wie das Herz offen halten?
mhhh..
mhmhmh...
also.
es ist die frage: wie seh ich neben ihm aus?
kann ich mich mit ihm "schmücken"?
es ist weniger "kann er mich versorgen" oder andere klassisch-weibliche fragen, eher in die richtung:was sagen die leut, dass ich schon so bedürftig bin, mich mit einem so "wenig schönen..." so "wenig eloquenten"... so wasweißichwasem typen abzugeben.
ich weiß ja, dass das eigentlich ganz schön gruselig ist. war aber so...
bei mir warens halt künstler oder so...
klar gibts das.
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05.01.2016, 20:44Inaktiver User
AW: Wie das Herz offen halten?
Die Parabel von Dornröschen
Nach vielen Jahren des Schlafes wacht Dornröschen auf, aber es steht niemand da, der sie retten will.
So schläft sie wieder ein.
Jahre vergehen und sie wacht wieder auf.
Sie schaut nach links, nach rechts, nach oben, aber wiederum ist niemand da,
weder ein Prinz noch ein Mann mit einer Heckenschere ausgerüstet.
Und sie schläft weiter.
Schließlich wacht sie zum dritten Mal auf.
Sie öffnet ihre schönen Augen und sieht wiederum niemanden.
Da sagt sie zu sich selbst: „Jetzt reicht’s!“
Sie steht auf und ist erlöst.
unbekannt
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05.01.2016, 21:00Inaktiver User
AW: Wie das Herz offen halten?
Das ist glaube ich das "gruseligste" was ich je gehört habe.
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06.01.2016, 09:04Inaktiver User
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06.01.2016, 09:06
AW: Wie das Herz offen halten?
Was? Die "Statusoptik"? Ich glaube, dass das in unserer narzisstischen Gesellschaft, in der es immer mehr um Schein statt Sein geht, total verbreitet ist. Also, sich zu fragen: "Wie sehe ich neben ihm aus? Wie sehen wir zusammen aus? Wie wirken wir auf andere?" anstatt sich zu fragen: "Wie geht es mir mit ihm? Wie fühlen wir uns, wenn wir zusammen sind?". Ich bin aber für mich froh, dass mir letzteres immer wichtiger wird.
Allerdings möchte ich auch keinen Mann, der von sich sagt, dass er mit seiner "zurückhaltenden, bescheidenen Art" nicht ankommt und man ihm seine "positiven Eigenschaften aus der Nase ziehen" müsse. Solche Männer hatte ich auch. Klingt nach wenig Selbstbewusstsein.


). 

Aber es ermutigt mich total, dass ich diesmal so schnell ausgestiegen bin und dem "Weihnachtsmann" nicht hinterhertrauere, mich nicht als Opfer fühle und dem Ganzen sogar etwas abgewinnen kann... Und ja die "Statusoptik"... Seufz...
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