Keine Bange. Ich bin Einzelkind, kenne (und liebe) es nicht, zu teilen. Und die wichtigste Person in meinem Leben bin ich. Punkt.
Ich muss nicht von Menschen gemocht werden, die ich selbst nicht mag. Nachher rennen die noch hinter mir her weil sie mich so lieb haben und werden lästig. Wie ein Pickel am Arsch (ich meine natürlich: Popo), den man nicht los wird. Ätzend sowas!
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27.12.2015, 17:45
AW: Dates aus dem Netz - der Erfahrungsaustausch geht in die nächste Runde
Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.
Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!
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27.12.2015, 17:46
AW: Dates aus dem Netz - der Erfahrungsaustausch geht in die nächste Runde
Wie so vieles entsteht Schönheit im Kopf des Wahrnehmenden.
Oder eben nicht, was dann auch mit der Fruchtbarkeit des fraglichen Kopfes zu tun haben kann.
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27.12.2015, 17:47
AW: Dates aus dem Netz - der Erfahrungsaustausch geht in die nächste Runde
@Phantomlake
Selbstzweck hat nichts mit Selbstsucht, Egoismus oder Egozentrik.
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27.12.2015, 18:01Inaktiver User
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27.12.2015, 18:01Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz - der Erfahrungsaustausch geht in die nächste Runde
hast du es mal mit einer frau versucht?
ich frage das ganz ernsthaft....
ich kann deinen gedanken insgesamt gut nachvollziehen. ich finde frauen meistens auch schöner....aber ich greife sie nicht so gerne an (auch, wenn ich in jüngeren jahren ein paar keine diesbezügliche erfahrungen gemacht habe)...
"weich" und rund bin ich selbst.
junge männer fand ich aber schon "schön", attraktiv, strahlend, männlich, aktiv, mit ein wenig testosteron, all so was eben.
nur: junge männer interessieren mich als partner nicht die bohne. geht einfach nicht.
da hab ich nicht den platz, den ich in einer beziehung haben möchte, ich hab keine lust auf baucheinziehen beim sex...
als ich mich mit anfang 40 wieder ins suchgetümmel warf, war das aber wirklich schwierig- die männer waren nimmer so attraktiv (und ich auch nicht!).
es hat schon eine ganze zeit lang gedauert, bis ich sie tatsächlich wieder attraktiv fand -die in meinem alter.
ich denke, es war (und ist) so: ich mag keinen jungen mann -aber er muss etwas, ein ganz klein bisschen "junges" an sich haben. ein lächeln, eine bewegung - irgendwas "lebendiges"....
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27.12.2015, 18:17Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz - der Erfahrungsaustausch geht in die nächste Runde
Oh, ich wollte dir gar nicht widersprechen, lediglich ergänzen und manchmal ist es so, dass man mit dem eigenen Erfahrungsschatz, den man bis dato hat/hatte nicht weiterkommt, ein anderer Mensch uns aber durchaus weiter bringen bzw. Horizonte eröffnen kann, die wir bislang noch nicht kannten / nicht für möglich hielten.
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27.12.2015, 18:20Inaktiver User
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27.12.2015, 18:32Inaktiver User
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27.12.2015, 18:37Inaktiver User
AW: Dates aus dem Netz - der Erfahrungsaustausch geht in die nächste Runde
Oh, hier ist ja viel los zur Zeit.

Da kann man sich ja gar nicht guten Gewissens eine Auszeit nehmen.
Wir scheinen vieles sehr ähnlich zu sehen bzw. zu fühlen oder einzuordnen, nach Deinen Kommentaren zu urteilen
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nicht umsonst wäre ich begeistert von Dir, wäre ich ein Mann.
Habe ich wohl zu ungenau ausgedrückt, das merke ich auch an den anderen Kommentaren, die dann später noch kamen.Hm... wenn ich den Eindruck hätte, die Enttäuschung wäre noch nicht überwunden.... das hinge davon ab, wie breit dies thematisiert wird.
Unter "Enttäuschung" verstehe ich auch schon das "gescheiterte" Lebenskonzept, das viele von uns nun mal in unserem Alter erlebt haben,
Ehe(n) oder langjährige Beziehungen, die eben doch nicht "für immer" hielten,
für viele der geplatzte Traum von einer intakten Familie.
Auch wenn man ein positiver Mensch ist, glaube ich, daß man dann einfach nicht mehr mit der vielleicht sogar unbedarften Grundeinstellung unserer Jugend an eine neue Beziehung heranginge- sondern eben mit dem Erfahrungshorizont, der einen geprägt hat.
Also muß man gar nicht von seinem Expartner ansich enttäuscht sein, sondern ent-täuscht vom Scheitern des früheren Glaubens an ein "für immer", des-illusioniert oder einfach nur lebenserfahren.

Nein, sorry, das war wohl übel mißverständlich.
Mach bloss kein Sch***.....
Ich habe kurz vor Weihnachten jemand mir sehr Wichtiges verloren und so war mir eben nicht nach Weihnachten feiern.
Ja, ist das nicht eine schöne Eigenschaft von unserem Herz und Hirn.Irgendwo haben alle guten oder wenigstens intensiven, lehrreichen RL-Kontakte ein Plätzchen in meinem Herzen. Und mit der Zeit bleibt nur das schöne im Bewusstsein und das finde ich echt genial von meinem vergesslichen Gehirn.
Ich freue mich, daß ich zu solchen Gefühlen fähig bin und zu solcher Tiefe, auch wenn ich mir damit manchmal selbst das Leben schwerer mache.
Siehe oben- vielleicht erklärt es das besser?
Oder könnt Du oder Ihr alle ernsthaft die wichtigen gescheiterten Beziehungen Eurer Vergangenheit komplett abschütteln?
Verarbeiten, natürlich,
aber das ist doch so prägend? Gescheiterte Ehe(n), Familien, die zerbrechen-
da dann von "nach einer großen Enttäuschung" zu sprechen, fände ich nur logisch-
und wäre eben für mich kein Ausschlußkriterium, weil auch ich, wenn ich nochmal nach einem Partner suchen müßte, "eine große Enttäuschung" hinter mir hätte, nämlich das Zerbrechen eines Lebensentwurfes.
Mich hat das Ende meiner ersten Beziehung sehr getroffen und auch verändert, damals war ich 23,
würde meine zweite Beziehung enden, die fast mein ganzes Erwachsenenleben dauert, dann wäre auch das ein sehr prägsames und einschneidendes Erlebnis.
Und ja, diese Ent-Täuschung, daß diese Liebe dann nicht wie gehofft "für immer" gehalten hätte, die würde mir sehr zusetzen.
Natürlich kommt es drauf an, wem man das wann auf die Nase bindet, aber lieber weiß ich von vornherein, daß da ein Mann empfindsam und verletzlich ist, als daß er den harten Kerl spielt oder gar hart ist.
Ich möchte auch lieber einen empfindsamen Mann an meiner Seite, als einen, der solche emotionalen Dinge leicht wegsteckt.
Das kann man so interpretieren, muß man aber nicht.
Ich habe in den letzten Jahren erlebt, daß in meiner Umgebung viele Menschen Masken der Stärke und Stabilität trugen bzw. tragen.
Als ich dann empfindsamer wurde und das in meinem näheren Umkreis ausgewählten Menschen auch anvertraute, da staunte ich nicht schlecht, wer auf einmal eben diese Masken fallen ließ.
Männer, die nach außen so taff taten und die ich viele Jahre kannte, gestanden mir auf einmal, daß sie massive Probleme hatten. Ehen brachen auseinander, Burnout, Depressionen, all das war um uns herum- aber keiner zeigte sich.
Nur weil ich sie ins Vertrauen zog, trauten sie sich auf einmal eben auch und empfanden das als riesige Erleichterung und Hilfe.
Einer sagte mir, ich hätte damit sein Leben verändert, weil er endlich den Mut fand, sich wirklich zu zeigen.
Heute haben diese Freundschaften eine ganz andere, tiefere Ebene und wir alle profitieren davon, uns in all unseren Gefühlen zeigen zu können, in der Freude, aber auch dem Schwereren.
Meine Befürchtung ist, daß die allermeisten Menschen in unserer Gesellschaft viel zu oft eine Maske tragen, um weniger verletzlich zu sein. Nur damit nimmt man sich eben auch die Chance auf mehr Offenheit und "Hilfe" und im besten Fall "Heilung".
Ich bin auch schon immer möglichst freundlich und zugewandt mit all meinen Mitmenschen umgegangen,Ich geh mit allen Menschen gleich um, und versuche niemandem wehzutun - aber wenn ich dazu schon genötigt werden soll mit so einem Hinweis, weil es sich doch hier um einen besonders verletzlichen Menschen handelt, dann mag ich das nicht.
aber wenn ich weiß, daß jemand eine besonders verletzliche oder empfindsame Stelle hat, dann ist es doch für beide Seiten hilfreich, diese möglichst zu kennen, das hat für mich nichts mit Manipulation zu tun.
Das meine ich natürlich nicht damit.Für mich heißt das, da soll ich die Verantwortung zugeschoben kriegen, dass der nicht wieder enttäuscht wird, und das will und kann ich auch gar nicht tragen.
Siehe oben, man kann auch enttäuscht oder verletzt sein vom Scheitern einer Beziehung, ohne daß jemand Schuld hat.Und ich mag nicht, wenn man damit hausieren geht, wie bös man jemand mitgespielt hat, ohne dass er natürlich irgendwas dazu beigetragen hätte. Das schon vor dem ersten Kennenlernen aller Welt mitteilen zu wollen - da hat sich jemand in seiner Opferrolle schon ganz bequem eingerichtet.
Weihnachten ist ja nun vorbei
,
aber mich persönlich würde so ein kleiner Gruß mit ähnlichen Worten dann freuen,
solange er nicht mit weiteren Erwartungen verknüpft wäre.
Aber ich verteile nun mal auch gerne solche Komplimente bzw. kann sie auch annehmen ohne weitere Erwartungshaltung.
Das tut nicht jeder.
Finde ich auch interessant, denn ich würde sowas erstmal gar nicht als Respektlosigkeit mir gegenüber empfinden- weil ich dann ja weiß, wo ich meine Grenzen ziehe.
Ich bin z.B. jemand, ich würde auch (natürlich getrennte Zimmer und getrennte Kasse) mit einem recht unbekannten Mann ein paar Tage verreisen, denn ich weiß ja, auf was ich mich da einlasse und auf was nicht.
Ich hätte da gar keine Bedenken, daß ein Mann, dem ich soweit vertrauen würde, mit ihm wegzufahren, dann auch meine Grenzen respektiert. Insofern wäre das für mich sogar eine gute Art des Kennenlernens, wenn ich jemanden näher kennenlernen wollen würde.

Interessant, ich erlebe es anders, daß Menschen nämlich, die Schwieriges erlebt haben, oft viel empathischer sind.
Ganz sicher sogar, es gibt fast immer zwei Seiten einer Geschichte.Wer weiß, wenn man mal genauer hinschaute, vielleicht waren die die die schwere Enttäuschung verursacht haben ja ihrerseits genauso enttäuscht?
Nicht sofort, aber bevor ich mich emotional wirklich einlasse, ganz sicher.Und genau deshalb würdest du nicht schon von vornherein darauf aufmerksam machen, dass du so schrecklich verletzt bist
Vermutlich bleiben deswegen so viele eingefleischte Singles, die sich mit solchen Problemfällen nicht belasten wollen, außen vor. Denn die anderen sind immer wieder schon weg, bevor sie überhaupt für gut genug befunden werden.
Ich liebe Deine oft so realistischen Betrachtungen.
Ich war damals, als meine Beziehung sich anbahnte, auch noch längst nicht soweit,
allerdings brauche ich eben auch lange, ich war damals schon über ein Jahr allein- hatte aber emotional längst noch nicht komplett verarbeitet.
Und ich habe das meinem (späteren) Partner auch so gesagt, er mußte ziemlich viel Überzeugungsarbeit leisten, damit ich mich überhaupt auf einen Versuch einließ.
Das ist auch ein Punkt, zu dem ich mal was anmerken möchte.
Diese SB-"Katalog"-Mentalität widerspricht in wesentlichen Dingen dem Alltagserleben vieler Paare,
daß man sich im Freundeskreis oder Arbeitsalltag oder Hobby-Bereich erstmal kennenlernt und sich nach Sympathie dann erst allmählich eine Beziehung anbahnt.
Die Männer, mit denen ich dann eine längerfristige Beziehung leb(t)e, die kannte ich jedes Mal erst als "Kollegen" und mit dem besseren Kennenlernen wurde dann aus Sympathie Liebe.
Aber bei keinem von ihnen war es Liebe auf den ersten Blick.
Diese habe ich auch erlebt, aber die verursachten nur Leid.
Insofern wäre - nach meiner Erfahrung- das Medium SB wohl nichts für mich-
weil ich mich nicht - erfolgsversprechend - beim ersten Treffen verliebe.
Sympathie erkenne ich sofort,
Antipathie auch-
aber für alles andere brauche ich mehr Zeit.
Genau das meinte ich!
Wenn ich jemanden mag, dann bin ich mit all meiner Kraft für ihn/sie da-
insofern wäre sowas für mich nie "Mißbrauch".Geändert von Inaktiver User (27.12.2015 um 18:43 Uhr)
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27.12.2015, 18:48Inaktiver User



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