Explizit in meinem Alter deshalb, weil da die Wahrscheinlichkeit am größten ist, daß eine Beziehung langfristig klappt. Also reine Vernunft und Zukunftsorientierung. Quasi Fürsorge von seiner Seite für meine glückliche Zukunft, was auch immer Zukunft in diesem Zusammhang für mich bedeutet.
Er denkt definitiv in größeren Zeiträumen als ich, was für ihn ja auch Sinn macht.
Er sagt ja auch nicht, nun geh mal los und suche Dir einen in Deinem Alter, ich mag nimmer. Nein, er wünscht mir, daß ich irgendwann jemanden finden würde, weil er eben langfristig diesen Kinderwunsch hat. Im Moment wäre er sehr traurig, wenn Schluß wäre, weil es schön ist und wir uns viel geben können. Deshalb beendet er die Affäre/Fern-Beziehung/Was-auch-immer nicht.
Ich glaube, große Hoffnung auf etwas langfristiges mache ich mir nicht. Aber hundertprozent auszuschließen ist es nicht, nur wirklich sehr unwahrscheinlich. Mit ihm könnte ich mir da sogar eine wirklich gute Freundschaft vorstellen, wenn seine Zukünftige nix dagegen hat (was natürlich auch eher unwahrscheinlich ist).
Ich entscheide gerade aktiv, mich im Moment nicht im vorauseilenden Gehorsam aus Vernunftgründen gegen meine Gefühle zu trennen, sondern diese Entscheidung vorläufig (so lange ich mich damit wohlfühle) dem Mann zu überlassen. :)
Ich entscheide mich für die Gegenwart, nicht für die ungewisse Zukunft.
Danke für Eure guten Wünsche :)
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04.12.2015, 09:06
AW: Affäre, oder mehr? Ist das gut für mich??
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04.12.2015, 09:14
AW: Affäre, oder mehr? Ist das gut für mich??
Puh, du wirst viel Kraft brauchen in der Zukunft, ich hoffe, du kriegst das klar!
Ansonsten: Hut ab für deine Entscheidung, alles Gute!
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04.12.2015, 09:26
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04.12.2015, 09:29
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04.12.2015, 10:12
AW: Affäre, oder mehr? Ist das gut für mich??
Ja, ist wohl im Moment so. Ich werde erst mal weiter ganz egoistisch Kraft sammeln, mich weiter stabilisieren und alles Gute aus dieser Zeit für mich mitnehmen.
Den Wunsch, alles kontrollieren und planen zu müssen, der Taktgeber zu sein, habe ich nicht mehr so sehr - manchmal muß man es auch einfach nehmen wie es kommt. :)
Ich bin noch mitten in der nicht einfachen, sehr kräftezehrenden Scheidungsphase. Erst danach kann ich den Kontakt zu meinem Mann, der mir nicht gut tut, komplett abbrechen.
Momentan kann ich eine weitere Baustelle einfach nicht brauchen. Einen Schritt nach dem anderen ...Geändert von _Anna_S (04.12.2015 um 10:17 Uhr)
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04.12.2015, 10:20
AW: Affäre, oder mehr? Ist das gut für mich??
Hauptsache, du bist nicht länger so ein Opfer, das hat mich wirklich erschreckt. Ich las von Selbstmordgedanken usw... du bist so dermaßen unstabil und stützt alles auf deine Affäre. Was ich krass finde. Das ist nicht gut!
Und dir trotzdem herzlichen Glückwunsch, dass dieser Mann so lieb ist. Aber das wird aufhören, wenn er eine Frau findet, in die er sich verliebt.
Sei bitte nicht so blöd naiv!
Wie kann man sich nach der ersten Scheiße (Scheidung) nur sofort in die nächste stürzen??? Hast du echt gedacht, das fordert keinen Tribut??
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04.12.2015, 10:31
AW: Affäre, oder mehr? Ist das gut für mich??
Deswegen hatte ich ja gefragt, wozu der Strang. Dass Du es genauso machen willst, stand ja von Anfang an fest - vielleicht noch verbunden mit der Hoffnung, dass hier mehr Meinungen kommen, er könne es sich noch überlegen. Im übrigen musst Du keinen hier überzeugen.
Ich kann mir gut vorstellen, Du bleibst, stabilisierst Dich, er macht Schluss, und dann bist Du wieder ganz weit unten, weil Du Dich auf ihn stützt und Deine Stabilität ist damit weg.
Auf was fusst Deine Stabilität?
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04.12.2015, 10:34
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04.12.2015, 11:11Inaktiver User
AW: Affäre, oder mehr? Ist das gut für mich??
Ist das in eurer Situation nicht vollkommen unerheblich, genieße es doch einfach solange wie möglich.
Wenn es deinem Freund damit nicht mehr gut gehen sollte, ist es sein Part entsprechend zu reagieren.
Versuche doch einmal (auch wenn es schwer ist) Dir etwas weniger Gedanken zu machen, und dafür dein Leben zu genießen.
lg jaws
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04.12.2015, 11:13
AW: Affäre, oder mehr? Ist das gut für mich??
Das mit den Suizidgedanken ist eine Weile her, ich habe sofort darüber geredet und mir Hilfe gesucht. Wäre es ganz extrem geworden, hätte ich die Reißleine gezogen und mich selbst eingewiesen. So verantwortungsvoll bin ich dann doch und ich habe durch meine Herkunftsfamilie da auch reichlich Erfahrung.
Durch eine Reihe von zusammentreffenden Ereignissen, die traumatische Trennung war nur eines davon, wurde ich im letzten Jahr gefährlich destabilisiert. Das macht mich nicht zum Opfer. Das wäre jedem in meiner Lage so gegangen. Und ich bin stolz auf mich, nicht zusammengebrochen zu sein. Das hätte nämlich nicht jeder geschafft.
Hier ist ein merkwürdiger Eindruck entstanden. Ich bin durchaus in der Lage, konsequent zu handeln. Habe mich z.B sofort von meinem Mann getrennt, nachdem ich hinter seine langjährigen Betrügereien gekommen war. Keine Ehrenrunden und halbgaren Versöhnung.
Blöd naiv war ich vielleicht in meiner Ehe, ein vertrauensseliges Schaf. Aber ich bin lernfähig. Und inzwischen sorge ich gut für mich.
Diese Frage habe ich leider schon ausführlich beantwortet. "Leider" deshalb, weil ich inzwischen bereue, mich hier soweit geöffnet zu haben. Stichwort: Drama.



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Ganz ganz im Gegenteil sogar.
