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  1. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    Mir fällt auf, dass du die Männer so sehr behimmelst. Du bewunderst wie ein Teenagermädchen, guckst auf, machst Herzchenaugen ... himmelst halt rum. Und Männer, die sowas wollen/brauchen, mögen halt keine Erwachsenen, die einen eigenen Geschmack oder gar ne Meinung haben.

    Aber anstatt da Kontra zu geben, zu dir zu stehen oder zu gehen, gibst du noch weiter gehend den Teen: Du motzt und weinst - Kleinmädchen. Ich kann da gut verstehen, dass das nervt - oder zu weiteren Handlungen anstachelt. Weiter klein machen.

    Guck doch mal, warum du in Beziehungen zu solch einem Kindchen wirst. Was ist in deiner Entwicklung "liegen geblieben", ist nicht erledigt worden, das immer wieder zu ähnlichem Verhalten (Weinen, Himmeln, Verstecken, Verbiegen, Trotzen) führt.

  2. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    @Ja-aber

    Nur ganz kurz.

    Jetzt abgesehen von dem Wunsch nach einer festen Beziehung, hast Du Lebensinhalte, Aufgaben, neue Herausforderungen, Hobbys? Das soll keine Kritik sein, aber wenn man das eigene Leben anpackt und da wirklich gut zu tun hat, geschieht es eher weniger, dass der neue Partner oder sagen wir die neue Beziehung so krass die Richtung vorgibt und man freudig ins Verderben springt und macht und tut. Vielleicht ist das ja auch ein Aspekt, welchen Du Dir anschauen könntest? Deine eigenen Wünsche und Ziele für das nächste Jahr, die nächsten 2 Jahre, 5 Jahre, 10 Jahre. Nicht immer muss man nur zurückschauen. Es muss auch dazu ein Gegengewicht geben. Genauso wie zu große Fixiertheit auf den Partner und sehr viel Nähe und Zeit zusammen die Partnerschaft nicht immer interessanter macht und auch nicht das eigene Leben.

    Und dann noch etwas, könntest Du Dir vorstellen Dir einen Partner zu suchen rein zur Freude für Dich? Ich meine so richtig egoistisch und einen wo Dir das Herz aufgeht und mit dem Du einfach mal schöne Zeiten hast ohne Dich zu groß um seine Probleme zu kümmern? Wäre das mal eine Übung für Dich? Verantwortungsübernahme kann mit der Zeit kommen, wenn man sich besser kennt und überhaupt erst weiß, wo sie gefragt ist. Vorher kannst Du ja zuhören und gräme Dich jetzt mit der Rückschau nicht zu sehr. Ja, manchmal sind es alter Muster die wirken und wirken. Vielleicht kannst Du an Deinen Erzeuger einen Wutbrief schreiben und an alle Exmänner oder die die Dich am meisten verletzt haben. Ruhig eine Stunde Zeit nehmen, nur nicht abschicken. Das soll für Dich sein, dass mal alles rauskommt und Du überhaupt weißt, was da war und was für eine Art von Beziehung, Mann und was Dich verletzt hat oder wo Du Dich hast verletzen lassen. Das klärt ein wenig. Ob nun mit einem Brief allein kann ich nicht sagen, aber meist hilft das beim Nachdenken und einordnen und zwar in der Vergangenheit.

    Einen Menschen wirklich kennenzulernen kann übrigens dauern. Vielleicht ist es manchmal schon ganz gut, wenn man eine Beziehung nicht gleich am Anfang besiegeln will für lange Zeit? Manches darf auch einfach mal schnell beendet werden. Hast Du denn ein gutes Bauchgefühl?
    Geändert von Inaktiver User (18.11.2015 um 18:18 Uhr)

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    AW: Fassadenmenschen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber anstatt da Kontra zu geben, zu dir zu stehen oder zu gehen, gibst du noch weiter gehend den Teen: Du motzt und weinst - Kleinmädchen. Ich kann da gut verstehen, dass das nervt - oder zu weiteren Handlungen anstachelt. Weiter klein machen.
    ja-aber, wenn Du Dir unter diesem Aspekt mal anguckst, warum Du bei der letzten Beziehung alles ausdiskutieren wolltest, soweit ich mich erinnere, wie Du es beschrieben hattest, passt das vielleicht, erklärt manches?

    Vielleicht war das tatsächlich eine Art Teenager-Verhalten?

    Gerade das zu Dir stehen, wie es cheshirekatz beschreibt, finde ich einen wichtigen Punkt, wenn Dein Ex etwas anders gesehen hat, hättest Du ja auch denken können, so what, anstatt das ausdiskutieren.

  4. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du suchst Dir Männer, die sehr starr in ihren Handlungen sind, was ein anderer nicht genauso gut findet wie sie ist ihr Feind und muss vernichtet werden (überspitzt ausgedrückt).
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und Männer, die sowas wollen/brauchen, mögen halt keine Erwachsenen, die einen eigenen Geschmack oder gar ne Meinung haben.
    Solche hatte ich früher auch. Sie ähnelten sich sonst überhaupt nicht, weder optisch noch inhaltlich, nur in diesem Punkt. Dabei war mein Vater ganz anders, eher antiautoritär.

    Heute denke ich, ich brauchte das, um mich zu reiben, mich zu definieren, meinen eigenen Standpunkt zu schärfen. Bin ihnen sogar in gewisser Hinsicht dankbar für die Lektion. Aber leben ist schöner mit den toleranteren Exemplaren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du bist beliebig, Du passt Dich zu stark an. Ja Aber ist Dein Credo im Leben. Lerne Ja zu sagen ohne Aber dann bist Du auf dem richtigen Weg und die anderen werden nicht mehr in Dein Leben treten.
    Ergänzung: Ja zu sagen oder auch nein.
    Ansonsten volle Zustimmung.

  5. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    Das ist gerade ganz schön hart für mich, aber ich wollte das ja so - ich antworte später noch mal in Ruhe :-)

  6. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ergänzung: Ja zu sagen oder auch nein.
    Ansonsten volle Zustimmung.
    Schnucki, wenn man ein eindeutiges JA zu sich selbst hat dann folgt das eindeutige NEIN auf dem Fuße

  7. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist gerade ganz schön hart für mich, aber ich wollte das ja so - ich antworte später noch mal in Ruhe :-)
    Es hat Dir früher gut geholfen dieses Verhalten um überleben zu können, das gehört erstmal gewürdigt. Respekt für Deinen Mut hinzuschauen bei Dir selbst!

  8. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt abgesehen von dem Wunsch nach einer festen Beziehung, hast Du Lebensinhalte, Aufgaben, neue Herausforderungen, Hobbys? Das soll keine Kritik sein, aber wenn man das eigene Leben anpackt und da wirklich gut zu tun hat, geschieht es eher weniger, dass der neue Partner oder sagen wir die neue Beziehung so krass die Richtung vorgibt und man freudig ins Verderben springt und macht und tut. Vielleicht ist das ja auch ein Aspekt, welchen Du Dir anschauen könntest? Deine eigenen Wünsche und Ziele für das nächste Jahr, die nächsten 2 Jahre, 5 Jahre, 10 Jahre.
    Lebensinhalt ist vor allem der Job plus AE sein mit zwei Kindern, das ergibt sich aus der Sachlage. Ich habe eine gute Freundin vor Ort und weitere weiter weg (ergibt sich durch Umzüge, das geht von 50 bis 1800 km), dazu zwei gute Freunde, mit einem davon unternahm ich regelmäßig was. Das ist über den Sommer eingeschlafen, zuerst hatte er keine Zeit, dann hatte ich den Freund, und er hat sich zurückgezogen. Ich habe ihn das erste Mal seit Wochen kurz vor dem ultimativen Streit erneut getroffen, wir sehen uns allerdings häufig, da wir weitläufiger Kollegen sind (keine gemeinsamen Themen, aber gemeinsamer Großraum). Der andere hat eine furchtbare Ehefrau, das führt hier jetzt zu weit , aber der Kontakt ist deshalb ziemlich eingeschlafen - er hat mich mal abgebaggert, sie ist eskaliert.
    Ich habe ein paar Hobbys, ich stricke viel und gern und gut, ich spiele seit ein paar wenigen Jahren Violine. Ich h ab angefangen zu laufen. Ab und an geh ich ins Kino. Ich hab jahrelang den Fanclub für eine Band gemacht und war auf einer ganzen Reihe Konzerten (im März wieder), und ich hab eine Handvoll Websites, an denen ich herumbastle. Das alles mache ich im wesentlichen allein, es gibt hier und da mal Stricktreffen, zu denen könnte ich auch öfter gehen. Ich hab einen Hund, der ist mittlerweile etwas älter, aber lange Jahre bin ich mit dem viel draußen gewesen. Ich bin hier in der glücklichen Lage, in einem Urlaubsgebiet nahe einer Metropole zu wohnen, ich habe eine Gruppe von Leuten, mit denen ich regelmäßig ins Museum gehe und mir die Stadt anschaue, das mache ich richtig gern. Und ich bin auch gern einfach so draußen, am See oder in den Bergen.
    Mein Tag könnte locker 48 Stunden haben, mir ist selten langweilig. Ich surfe im Internet, bin ja doch auch öfter hier ;-)
    Es kekst mich öfter mal an, dass ich so viel allein mache, da kommt die Sehnsucht nach einem Partner ins Spiel, auch. Ich KANN das alles aber auch allein und ich mache es auch allein.
    Nachdem ich in der Vergangenheit viel geplant habe und es dann doch anders kam, mache ich keine Langfristpläne mehr. Ich hätte gern nach wie vor einen gut bezahlten Job, in dem ich glücklich bin, würde sehr gern mein Haus behalten, hoffe, dass ich die Kinder zu lebenstüchtigen Menschen erziehe, mit denen ich auch in Kontakt bleibe, wenn sie nicht mehr hier wohnen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genauso wie zu große Fixiertheit auf den Partner und sehr viel Nähe und Zeit zusammen die Partnerschaft nicht immer interessanter macht und auch nicht das eigene Leben.
    Ich glaube, das mit der Fixiertheit ist echt mein größter Fehler. Aber viel Zeit hab ich mit keinem der Männer verbracht. Ich hätte gern mehr von dem da oben mit ihnen gemacht, ja. Aber de facto habe ich keinen davon oft gesehen und tja, wenn, dann haben wir halt meist "seins" gemacht. Was ich gar nicht schlimm fand, weil genug Zeit für "meins" übrig blieb, aber das hat er ja nicht gesehen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann noch etwas, könntest Du Dir vorstellen Dir einen Partner zu suchen rein zur Freude für Dich? Ich meine so richtig egoistisch und einen wo Dir das Herz aufgeht und mit dem Du einfach mal schöne Zeiten hast ohne Dich zu groß um seine Probleme zu kümmern? Wäre das mal eine Übung für Dich? Verantwortungsübernahme kann mit der Zeit kommen, wenn man sich besser kennt und überhaupt erst weiß, wo sie gefragt ist. Vorher kannst Du ja zuhören und gräme Dich jetzt mit der Rückschau nicht zu sehr. Ja, manchmal sind es alter Muster die wirken und wirken.
    Ich dachte, ich kann. Aber das mit den alten Mustern ist anscheinend echt eingraviert.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst Du an Deinen Erzeuger einen Wutbrief schreiben und an alle Exmänner oder die die Dich am meisten verletzt haben. Ruhig eine Stunde Zeit nehmen, nur nicht abschicken. Das soll für Dich sein, dass mal alles rauskommt und Du überhaupt weißt, was da war und was für eine Art von Beziehung, Mann und was Dich verletzt hat oder wo Du Dich hast verletzen lassen. Das klärt ein wenig. Ob nun mit einem Brief allein kann ich nicht sagen, aber meist hilft das beim Nachdenken und einordnen und zwar in der Vergangenheit.
    Meinem Papa kann ich sowas nicht schreiben. Das ist denke ich auch ein tief verwurzeltes "inneres Kind". Mein Papa hat mir alle Kastanien aus dem Feuer geholt. Er hat mich noch durch meine echt seelisch hässliche Scheidung geholfen, wenige Monate danach ist er tot umgefallen. Es gab sehr viele Momente, wie sie Stecher beschrieben hat, aber auch sehr viele Momente, wo ich ohne ihn echt "am Arsch" gewesen wäre. Die Balance hat oft nicht gestimmt. Das Problem hab ich eher mit meiner Mutter, die klassischen Double-Binds kann sie sehr gut. Das macht mich leider auch wahnsinnig empfindlich für Kritik. Und ihr SAGE ich das, immer. Seit mein Vater tot ist, wird das besser mit uns.
    Briefe hab ich schon viele geschrieben. Aber ich suche die verdammten Fehler ja immer bei mir.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einen Menschen wirklich kennenzulernen kann übrigens dauern. Vielleicht ist es manchmal schon ganz gut, wenn man eine Beziehung nicht gleich am Anfang besiegeln will für lange Zeit? Manches darf auch einfach mal schnell beendet werden. Hast Du denn ein gutes Bauchgefühl?
    Mein Bauchgefühl funktioniert super, das macht mich manchmal auch so unsicher. Ich hätte vieles "gleich wissen können", aber wenn man mich gleich so "mitreißt" mit Gefühlsäußerungen, dann spring ich da total an. Leider. Ich wollte es schon diesmal total langsam angehen. Bis zu dem Moment in dem wir uns trafen, da war es aus damit. Ich HOFFE, ich schaffe das mal mit der Bremse. Und vor allem hoffe ich auch,d ass ich "bei mir bleib".

  9. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich glaube, das mit der Fixiertheit ist echt mein größter Fehler. Aber viel Zeit hab ich mit keinem der Männer verbracht.


    Ich dachte, ich kann. Aber das mit den alten Mustern ist anscheinend echt eingraviert.



    Meinem Papa kann ich sowas nicht schreiben. Das ist denke ich auch ein tief verwurzeltes "inneres Kind". Mein Papa hat mir alle Kastanien aus dem Feuer geholt. Er hat mich noch durch meine echt seelisch hässliche Scheidung geholfen, wenige Monate danach ist er tot umgefallen. Es gab sehr viele Momente, wie sie Stecher beschrieben hat, aber auch sehr viele Momente, wo ich ohne ihn echt "am Arsch" gewesen wäre. Die Balance hat oft nicht gestimmt. Das Problem hab ich eher mit meiner Mutter, die klassischen Double-Binds kann sie sehr gut. Das macht mich leider auch wahnsinnig empfindlich für Kritik. Und ihr SAGE ich das, immer. Seit mein Vater tot ist, wird das besser mit uns.

    Mein Bauchgefühl funktioniert super, das macht mich manchmal auch so unsicher. Ich hätte vieles "gleich wissen können", aber wenn man mich gleich so "mitreißt" mit Gefühlsäußerungen, dann spring ich da total an.

    Hm, das in letzten Absatz mit dem ersten Treffen klingt, wie eine sehr tiefe Sehnsucht in Dir, die dann alles außer Acht lässt und sich auf das ODB stürzt. Da lob ich mir die, die erst mal nur auf Sex aus sind! Und sehen was dann kommt.

    Ein Punkt bei den Wutbriefen kann auch heilsam sein und zwar der, dass man erkennt, wie verstrickt man eigentlich ist, was für Glaubenssätze und Erfahrungen man hat und die anderen letztendlich auch. Die Fragen der Katie Byron können ebenfalls hilfreich sein. Nichts ist eingraviert. Aber es ist eben auch Arbeit dies zu ändern. Da gibt es klar auch mal Rückfälle. Dranbleiben heißt da die Devise.

    Und manchmal auch sich ganz einfach mit mehr Männern treffen und lernen auszuwählen für sich selbst oder mal Schluss zu machen, wenn es sich rausstellt, dass es nicht passt und eben auch nicht zu klären ist, weil zu unterschiedliche Vorstellungen vorhanden sind.

    Ich denke eben nicht unbedingt gut ist, wenn Du allein bleibst und grübelst. Leben und Fehler machen ist ziemlich normal genauso wie daraus lernen können.

  10. Inaktiver User

    AW: Fassadenmenschen?

    Du hast zwei Kinder und 5 Beziehungen. Das ist viel mehr, als manche anderen bisher je hatten!

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