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23.11.2015, 23:32Inaktiver User
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
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24.11.2015, 00:57
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24.11.2015, 05:47Inaktiver User
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
Mich regt das einfach auf, wenn dieses passive Weibchenverhalten auch noch als "unabhängig" verkauft wird.
Das ist doch nur Schönfärberei, um etwas zeitgeistiger zu wirken.
In der Aktion ist es nix anderes, was schon vor hundert Jahren gepredigt wurde und nun als "Oma hatte doch recht" der Frau wieder ihren Platz und ihre Rolle zuweist. Schlimmer noch: das wird weniger aus tradiertem Rollenverständnis geraten sondern aus blankem Kalkül.
Nach dem Motto: so musst du es machen, damit ein Mann dich überhaupt für wertvoll erachtet.
So kann der Mann überhaupt nur beweisen dass er es wert ist, erhört zu werden.
Und das dann auch noch von selbsternannt unabhängigen Frauen....
ES gibt genug Gründe, sich von seinem Mageninhalt zu trennen.
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24.11.2015, 06:21
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
und ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum man hier unsachlich und beleidigend werden muss, nur weil man eine andere Meinung hat. Ich muss ja nicht mit allem was hier steht übereinstimmen und kann meine eigene Meinung dazu haben und trotzdem die Meinung anderer stehen lassen...oder zumindest sachlich argumentieren...wenn ich mich so über einen Kommentar hier aufregen würde, dass ich mich von meinem "Mageninhalt trennen" müsste, müsste ich mir Gedanken machen, warum mich dieses Thema so angreift....
lieben Gruß jocely
"Man ertrinkt nicht, weil man unter Wasser taucht, sondern weil man unter Wasser bleibt"
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24.11.2015, 07:32Inaktiver User
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
Ich nicht.
Meine Erfahrungen gehen eher in die andere Richtung.
Vom Naturell her bin ich eher so der männliche Part.
Ergreife gern die Initiative - mit offenem Visier.
Bei der Partnersuche hat sich solch ein Benehmen aber nie als positiv herausgestellt.
Es kamen Verbindungen zustande, aber nie die wirkliche.
Weil Männer eben doch im Herzen die Jäger und Sammler sind und so ein bisschen kämpfen wollen.
Jedenfalls wenn sie meinen dass es die Richtige ist.
Ein bisschen Geheimnis und Mysterium sollen wohl im Leben bleiben.
Liebesbeziehungen sind nie ein Deal, die Ehe auch nicht.
Obwohl viele Menschen anders darüber schreiben.
Zurück zum Titel:
ich hab jetzt nicht alles gelesen. Ein wenig ausfragen würde ich das Objekt der Begierde schon.....
Und ich gehe davon aus, dass es dem Gegenüber genau so geht.
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24.11.2015, 08:21Inaktiver User
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
Was liest du denn als beleidigend?
Mit anderen Meinungen hab ich kein Problem, aber wenn mir ein X für ein U vorgemacht hat, und dann noch damit geprahlt wird dass die eigene Strategie ja erfolgreich sei während andere ja noch sehen müssten wo sie mit ihrer in 10 jahren stehen... da red ich dann gerne mal Klartext.
Glaub mir - das mache ich sehr wohl und ich wundere mich selbst, warum ich gerade so stark auf diese Beiträge reagiere...wenn ich mich so über einen Kommentar hier aufregen würde, dass ich mich von meinem "Mageninhalt trennen" müsste, müsste ich mir Gedanken machen, warum mich dieses Thema so angreift....
Es trifft mich gerade an einem Punkt von, ja: Unsicherheit.
Und der Sorge, dass frau es tatsächlich so machen müsste - weil Männer eben auch so sind ("Jäger-Thema").
Da kann ich nicht mithalten, das ist nicht mein Naturell.
Bin damit also irgendwie draussen, und das macht mir schon etwas Angst.... die ich übrigens aushalten kann.
Wirklich daneben finde ich lediglich die Darstellung, dieses passive Verhalten und abarbeiten von Regeln wäre eine Form von Unabhängigkeit.
Das finde ich lächerlich, und dazu stehe ich auch.
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24.11.2015, 08:39Inaktiver User
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
Ich glaube das ist einfach die falsche Schlussfolgerung.
Für Männer ist es auch es eher die Regel als die Ausnahme einen Korb zu kriegen.
Sollen sie daraus die gleiche Schlussfolgerung ziehen?
Ich würde sagen die überwiegende Anzahl der Männer sind keine Jäger.
Es ist eher eine Notwendigkeit selbst aktiv zu werden, da Frauen selten die Initiative ergreifen.
Vielleicht hält sich dieses Jägerlatein daher so lange.
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24.11.2015, 08:52Inaktiver User
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
Ich glaube, hinter diesem "Jägerlatein" steckt noch etwas anderes: Ein Machtspiel. Wer sich zuerst bewegt, macht sich angreifbar. Wer passiv bleibt, hat - scheinbar - die Kontrolle über die Situation. Über das Menschen- und Weltbild, das dahintersteckt, mag ich nicht nachdenken.
Für diejenigen, die es teilen, funktioniert es offenbar. Beide haben den Eindruck, "gewonnen" zu haben in diesem Spiel. Der Preis (die Trophäe - Jäger nageln sich ja gern die Gehörne an die Wand) ist der passende Partner, die passende Partnerin für ein Leben, das weiter brav den Regeln folgt. Bis die eines Tages dann als einengend empfunden werden. Vielleicht sind das die Männer und Frauen, die kurz vor der Silberhochzeit aus heiterem Himmel verlassen werden oder aus der Ehe ausbrechen?
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24.11.2015, 09:22Inaktiver User
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
Ich glaube, man kann sich auf Dauer nicht interessant machen, wenn man es für den anderen nicht ist.
Also kann man sich jede Taktiererei gleich schenken.
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24.11.2015, 09:30Inaktiver User
AW: Aushalten der Unsicherheit beim Kennenlernen
Man muss sich ja auch gar nicht interessant machen, wenn man solchen Regeln folgt. Statt sich aufs eigene Urteil zu verlassen - das einen vielleicht in der Vergangenheit in schwierige Situationen gebracht hat -, hakt man die Regeln ab. Wer übrig bleibt, passt - das ist dann quasi "amtlich". Wenn das Gegenüber nach denselben Regeln spielt, mag das sogar funktionieren. Und bestimmt gibt es den passenden Ratgeber für die Zeit nach der "Eroberung", wenn es in der Ehe dann mal nicht so rund läuft. Verkauft sich sicher wie geschnitten Brot.
Ich glaube, diese Regeln sind für Menschen hilfreich, die vor lauter Unsicherheit ihre Angst als Unabhängigkeit verkaufen müssen. Wer's mag. Was ich nicht mag: Sie als allgemeingültig hinstellen und im Gouvernantenton alle anderen als Dummerchen hinstellen, die sich für ein anderes Lebens- und Beziehungsmodell entscheiden.



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