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    AW: männerbild in der bri.com

    Zitat Zitat von Svenilein
    Um praktisch alles was man sich denken kann. Ausstrahlung, Persönlichkeit, Aussehen, Emotionalität, Sozialkompetenz...
    Viel zu Larifari. Was fehlt dir an Ausstrahlung, Persönlichkeit, Aussehen, Emotionalität, Sozialkompetenz konkret, so dass du bei den Frauen der anderen Klassen durchfällst?


    In meinem Fall wären Zauberkräfte angesagt um erfolgreich zu sein.
    Die Zauberkräfte können sowas aber nicht. Aber man kann es ohne Zauberkraft tun. Bei dir ist wohl die Schwierigkeit, dass du dir erstmal genau drüber klar werden müsstest, wo es bei dir konkret hapert. Und da verlierst du dich immer in irgendwelchen Allgemeinplätzen.

  2. Inaktiver User

    AW: männerbild in der bri.com

    @vyras,
    das ist der Vyras mit dem ich sehr gut zurechtkomme.
    Vielleicht weil es das Projekt "Sven" ist?

    @Sven,
    jammern hilft nicht, weder bei Männlein oder bei Weiblein.
    aber jammernde Weiblein sind gesellschaftsfähiger, bei Männern ist das uncool.
    Dabei ist Jammern geschlechtsneutral unproduktiv.

  3. Inaktiver User

    AW: männerbild in der bri.com

    *seufz* was habe ich in diesem fred nicht alles schoenes gelernt. also: ich haette, um emanzipiert zu sein oder so, einen anderen beruf lernen muessen, naemlich einen in dem ich sicher immer viel geld verdiene um emanzipiert sein zu koennen.

    vorsichtig werfe ich hier ein, dass das nicht immer unbedingt voraussehbar ist, welcher beruf was einbringen wird. ausserdem (und hier straffe ich jetzt mal entschieden den ruecken), ich weiss nicht wie es anderen leuten geht, aber ich habe mir meinen beruf ausgesucht weil er meinen talenten und meinem koennen entspricht, weil ich ihn liebe und auch tun wuerde, wuerde mich keiner dafuer bezahlen. und das ist, finde ich, eine der wichtigsten voraussetzungen fuer berufswahl.

    zweitens las ich hier weiter vorn, dass die unabhaengigkeit in der partnerschaft ja so wichtig ist und dass ein 50:50 modell angestrebt wird in punkto elternschaft. und ich halte das fuer weltfremd. wo sind denn die maenner, die sich nach der elternzeit reissen? ich kenne keine. und dann sind es eben meist die frauen, die zu hause bleiben, sogar die ingenieurinnen. davon abgesehen: wen ich so unabhaengig sein will, nicht fuer meinen partner einstehen will, wozu um alles in der welt fuehre ich dann bitte eine partnerschaft? ich dachte, das haette exakt was mit verantwortung fuereinander uebernehmen zu tun. aber offenbar endet das beim portemonnaie.

    falls das, was da weiter vorn propagiert wurde, also tatsaechlich das neue maennerbild sein soll - dann verzichte ich drauf.

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    AW: männerbild in der bri.com

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    *seufz* was habe ich in diesem fred nicht alles schoenes gelernt. also: ich haette, um emanzipiert zu sein oder so, einen anderen beruf lernen muessen, naemlich einen in dem ich sicher immer viel geld verdiene um emanzipiert sein zu koennen.
    Ist doch jetzt eigentlich keine besonders innovative Erkenntnis, oder?


    vorsichtig werfe ich hier ein, dass das nicht immer unbedingt voraussehbar ist, welcher beruf was einbringen wird.
    Welcher Beruf hat die besseren Verdienstmöglichkeiten? Ingenieur oder Theaterwissenschaftler? Welcher Studiengang hat die höhere Frauenquote? Maschinenbau oder Theaterwissenschaft?


    ausserdem (und hier straffe ich jetzt mal entschieden den ruecken), ich weiss nicht wie es anderen leuten geht, aber ich habe mir meinen beruf ausgesucht weil er meinen talenten und meinem koennen entspricht, weil ich ihn liebe und auch tun wuerde, wuerde mich keiner dafuer bezahlen. und das ist, finde ich, eine der wichtigsten voraussetzungen fuer berufswahl.
    Sei mir nicht böse, wenn ich jetzt provokativ behaupte, dass das eine eher weibliche Einstellung ist, weil Frauen im Hinterkopf noch die Option Hausmutter rumgeistern haben.


    zweitens las ich hier weiter vorn, dass die unabhaengigkeit in der partnerschaft ja so wichtig ist und dass ein 50:50 modell angestrebt wird in punkto elternschaft. und ich halte das fuer weltfremd. wo sind denn die maenner, die sich nach der elternzeit reissen? ich kenne keine.
    Also sind wiedermal die Männer ganz allein dran Schuld. Aber ich kann dich beruhigen. Ich kenne welche.



    und dann sind es eben meist die frauen, die zu hause bleiben, sogar die ingenieurinnen. davon abgesehen: wen ich so unabhaengig sein will, nicht fuer meinen partner einstehen will, wozu um alles in der welt fuehre ich dann bitte eine partnerschaft?
    Weil der intellektuelle Austausch, gemeinsame Reisen, das gemeinsame Kindergroßziehen, gemeinsam erlebte Sexualität und dergleichen eben was sehr schönes ist.


    ich dachte, das haette exakt was mit verantwortung fuereinander uebernehmen zu tun.
    Für mich nicht. Wenn dir der Aspekt der (finanziellen) Verantwortung in der Partnerschaft wichtig ist, bin ich definitiv der Falsche für dich.


    falls das, was da weiter vorn propagiert wurde, also tatsaechlich das neue maennerbild sein soll - dann verzichte ich drauf.
    Es ist nicht das neue Männerbild, es ist die Rolle, die ich für mich entwickelt habe. Wenn dir das nicht passt, musst du dir eben einen suchen, dessen Rollenbild besser mit deinen Wünschen kompatibel ist.

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    AW: männerbild in der bri.com

    Zitat Zitat von Vyras
    Viel zu Larifari. Was fehlt dir an Ausstrahlung, Persönlichkeit, Aussehen, Emotionalität, Sozialkompetenz konkret, so dass du bei den Frauen der anderen Klassen durchfällst?



    Die Zauberkräfte können sowas aber nicht. Aber man kann es ohne Zauberkraft tun. Bei dir ist wohl die Schwierigkeit, dass du dir erstmal genau drüber klar werden müsstest, wo es bei dir konkret hapert. Und da verlierst du dich immer in irgendwelchen Allgemeinplätzen.
    Zugegeben... aber tiefer lasse ich die Hose nur vor meinem Psychiater runter. Um dir den Hauch einer Vorstellung zu geben konstruiere ich mal einen Fall dem ich nicht im Detail entspreche, der aber ähnlich komplex ist.

    Stell dir jemanden vor der ungefähr wie Danny de Vito aussieht. Klein, pummelig, schütteres Haar... vielleicht noch eine unförmige Brille wegen starker Fehlsichtigkeit und zu empfindlich für Kontaktlinsen.

    Anders als Danny de Vito hat er die neurotische Persönlichkeit eines Woody Allen. Nicht völlig unsympathisch aber doch ziemlich nervig und anstrengend.

    Er ist in vielen Situationen schüchtern und in weiteren nimmt er sich bewußt zurück, weil er weiß daß er schnell aneckt wenn er sich gibt wie er ist.

    Dies und andere Einflüsse haben ihn zu einem Außenseiter gemacht, der nicht viele Freunde besitzt. Er hat nur exzentrische Eigenbrötlerinteressen und in größeren Gruppen fühlt er sich unwohl, je eher desto weniger Leute er dort kennt.

    Gegenüber Frauen die ihm als mögliche Partnerinnen begegnen ist das Verhältnis nochmals angespannter als zu Menschen allgemein. Schon in vorpubertären Zeiten war er eine Lachnummer bei den Mädchen und ausnahmslos jeder von ihm ausgehende Annäherungsversuch wurde bislang zurückgewiesen. Und das obwohl er kein Draufgänger ist sondern sich gut überlegt wo er eine Chance haben könnte. In vielen Fällen wußten die Frauen gar nichts von seinen tiefsitzenden Problemen. Seine Erscheinung als kleiner, pummeliger Mann mit Glatze war oft schon ein hinreichendes No-Go.

    Dazu hat er gesundheitliche Probleme die ihn zwar nicht zum Krüppel machen aber im Hinblick auf Sport/Geselligkeit erheblich einschränken.

    Anders als viele andere die ähnlich "eine Meise haben" ist ihm seine Andersartigkeit bewußt und er leidet darunter, ohne an den Grundproblemen etwas Wesentliches ändern zu können. Sowohl wegen seiner Unzulänglichkeiten als auch wegen seiner Unfähigkeit sich wenigstens teilweise davon zu befreien, leidet er unter massiven Komplexen und zeitweise erheblichen Depressionen.

    Er ist Erfolgserlebnissen gegenüber durchaus empfänglich (also nicht krankhaft negativ eingestellt), erlebt solche aber ungleich seltener als Rückschläge die ihm seine selbstempfundene Minderwertigkeit bestätigen. Früher noch mutig gegen Windmühlen kämpfend ist er mit den Jahren sensibler gegenüber Rückschlägen geworden. Resignation bricht sich immer öfter ihre Bahn. Optimistische Episoden werden seltener und noch seltener werden sie von Erfolgen gekrönt.

    Er hat natürlich auch positive Eigenschaften. Er ist intelligent, gebildet und unterhält trotz seiner teilweise desolaten emotionalen Verfassung eine zufriedene bürgerliche Fassade mit ordentlichem Lebensstandard. Er hält sein kleines Leben in Ordnung und weder in seinen Schränken noch in seinem Lebenslauf findet sich irgendwas dessen er sich schämen müsste. Ungeachtet seiner sozialen Phobien kann er gut erzählen und hört gerne zu. Er belastet die Menschen in seiner Umgebung nicht mit seinen Problemen obgleich er schon immer jemand gewesen ist an den sich Menschen mit ihren Problemen gewendet haben und oft konnte er auch mit Rat und Tat oder seine bloße Anwesenheit helfen.

    Aufgrund der Tatsache dass er ein lieber, zuverlässiger und fürsorglicher Kerl ist hat es immer mal wieder Frauen gegeben, die aktuell in einer Situation waren die ihnen grade DAS attraktiv erscheinen liessen. Dadurch hat er dann etwas "Erfahrung" mit Frauen machen können. Aber dieser Gemütszustand ging vorüber und dann war er wieder der kleine pummelige langweilige Mann mit Glatze der nicht gerne unter Leute geht. Es gab auch ein oder zwei Frauen mit denen er sich gut verstand weil sie auf der Seite der Frauen eine ähnliche Außenseiterposition hatten wie er bei den Männern, aber er musste erkennen dass ein gemeinsames Leiden keine ausreichende Basis für eine Beziehung ist.

    Soweit hierzu. Ich könnte es noch etwas mehr ausschmücken, aber es reicht um das Bild eines Menschen zu erzeugen der zwar immer noch alltagstauglicher als mancher in Dauerbeziehung lebende Psychopath ist, der aber NICHTS hat was im weiteren Sinne einen Pluspunkt darstellt, wenn man sich um eine Frau bemüht.

    Was soll der Mann ändern? In Therapie war er schon.

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    AW: männerbild in der bri.com

    Zitat Zitat von Svenilein
    Er hat natürlich auch positive Eigenschaften. Er ist intelligent, gebildet und unterhält trotz seiner teilweise desolaten emotionalen Verfassung eine zufriedene bürgerliche Fassade mit ordentlichem Lebensstandard. Er hält sein kleines Leben in Ordnung und weder in seinen Schränken noch in seinem Lebenslauf findet sich irgendwas dessen er sich schämen müsste. Ungeachtet seiner sozialen Phobien kann er gut erzählen und hört gerne zu. Er belastet die Menschen in seiner Umgebung nicht mit seinen Problemen obgleich er schon immer jemand gewesen ist an den sich Menschen mit ihren Problemen gewendet haben und oft konnte er auch mit Rat und Tat oder seine bloße Anwesenheit helfen.
    Du hast noch ein paar positive Eigenschaften vergessen, deinen Humor, deine Fähigkeit zur Selbstanalyse, deine Ehrlichkeit und deinen Mut! WOW!

    ich werde dich weiterhin Sven nennen. ist das o.k. für dich?

  7. User Info Menu

    smile AW: männerbild in der bri.com

    Zitat Zitat von Vyras

    Sei mir nicht böse, wenn ich jetzt provokativ behaupte, dass das eine eher weibliche Einstellung ist, weil Frauen im Hinterkopf noch die Option Hausmutter rumgeistern haben.
    Irgendwie kann ich dem nicht so ganz zustimmen. Da lerne ich also einen Job, der mir Spaß macht, und deswegen wird mir von Dir unterstellt, ich könne mir das ja nur erlauben, weil ich ja die Option, ein Mann versorgt mich mal habe? Ich habe nicht vor nicht in meinem Job zu arbeiten, zumal ich mir das Studium zu nicht kleinen Teilen selbst finanziert habe. Soviel zu versorgen lassen. Und dieses ganze Kämpfen mit der Option, wenns nicht klappt bleib ich halt zu Hause? Die armen Kinder.....


    Zitat Zitat von Vyras

    Weil der intellektuelle Austausch, gemeinsame Reisen, das gemeinsame Kindergroßziehen, gemeinsam erlebte Sexualität und dergleichen eben was sehr schönes ist.
    Das wiederum sehe ich genauso.

  8. Inaktiver User

    AW: männerbild in der bri.com

    @Sven,
    in dem du wirklich mal das ...lein hinten wegläßt.
    So wie du dich beschreibst, nur geselliger ist mein Freund Hotte und der ist verheiratet und hat 3 Kinder.
    Komm von der selbstmitleidsmasche runter, sorry, du stellst dich dar wie einen Pflegefall.

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    AW: männerbild in der bri.com

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @Sven,
    in dem du wirklich mal das ...lein hinten wegläßt.
    So wie du dich beschreibst, nur geselliger ist mein Freund Hotte und der ist verheiratet und hat 3 Kinder.
    Komm von der selbstmitleidsmasche runter, sorry, du stellst dich dar wie einen Pflegefall.
    Bin ich auch! *zornig mit Fuß aufstampf*

    Natürlich gibt es keinen Grund der einen mit 100%iger Sicherheit zum Zwangsdauersingle macht. Immerhin ist auch Stephen Hawking verheiratet und der ist WIRKLICH schwer behindert. Trotzdem wirst du unter behinderten Männern mehr ungewollte Singles finden als im Bevölkerungsdurchschnitt. Es spielt immer auch der glückliche Zufall mit, aber auf den hat man weder Anspruch noch Einfluss und der tritt auch nicht zwangsweise irgendwann ein. Ich erlaube mir daher, mein Vertrauen nicht in spontane Wunderheilung zu setzen, auch wenn ich "einige wie mich" kenne, bei denen grade das eingetreten ist.

    Sven...ILEIN!!!

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    AW: männerbild in der bri.com

    Zitat Zitat von Kaninchenfrau
    Da lerne ich also einen Job, der mir Spaß macht, und deswegen wird mir von Dir unterstellt, ich könne mir das ja nur erlauben, weil ich ja die Option, ein Mann versorgt mich mal habe?
    Ich kenne deinen Einzelfall nicht. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sowas ziemlich oft vorkommt. Sowohl die Variante Ausbildung zur "Gebildeten Zahnarztgattin", die sich zur Not allein ernähren könnte, als auch die Variante Spaßberuf, Verdienstmöglichkeiten egal.


    Ich habe nicht vor nicht in meinem Job zu arbeiten, zumal ich mir das Studium zu nicht kleinen Teilen selbst finanziert habe.
    Natürlich haben alle vor in ihrem Beruf zu arbeiten. Nur sie stellen nachher eben fest, dass es nicht klappt, weil es in der Theaterwissenschaft eben nur sehr begrenzte Verdienstmöglichkeiten gibt und es deswegen sinnvoller ist, wenn sie zuhause bleibt. Dann ist sie natürlich gefrustet und ärgert sich ihre Leben lang darüber, dass sie ihren Job aufgegeben hat. Und einzig ihr Mann ist schuld daran, dass sie es nicht zur Intendantin an der Deuschen Oper gebracht hat.

    Ich will ja auch nicht behaupten, dass die sich alle bewusst bei der Studienwahl denken "Zur Not bleibe ich halt zu Hause", aber ich glaube, dass es in unserer Gesellschaft immer noch viel zu oft die Meinung gibt, Frauen bräuchten keinen Beruf, mit dem sie eine Familie ernähren können.

    Es ist doch de facto so, dass es immer noch die Frauen sind, die vorrangig teilzeittaugliche Berufe wählen. Und Männer wählen öfter Berufe, in denen Teilzeit ungünstig wäre. Und dann wundern sich die Frauen später, dass sie in die Teilzeit geschoben werden, während die Männer weiter Vollzeit arbeiten. Und natürlich sind dann die Männer die Alleinschuldigen an der Misere der Frau.

    Ich wiederhole nochmal: Es reicht nicht, wenn die Frauen mit dem Finger auf die Männer zeigen und sagen "Ihr müsst Euch bewegen, wir nicht." Es müssen sich beide Seiten weiterentwickeln.

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