Du versuchst es ja gar nicht ernsthaft.Zitat von Inaktiver User
Und mich interessiert eben die andere primär. Soll ich jetzt eine Männerrolle basteln, die in dein Leben am besten reinpasst? Ich habe eben eine Männerrolle beschrieben, die zu mir am besten passt.Mag sein. Aber ich bin in eben der anderen situation und kenne maßgeblich mädels, die in derselben sind. Und das ist die, die mich primär interessiert.
Glauben kannst du, was du willst. Ich weiss es besser und es ist nicht so.Und wie gesagt: Ich glaube immer noch, dass du dir im geheimen dein hausmütterchen-am-herd-idyll zusammenspinnst und das auch unterschwellig befürwortest.
Nicht "per se". Aber es gibt eben noch vielzuviele davon. Ich kenne ja selbst auch viele andere.Du hast ´ne geringschätzende art über frauen und deren haltungen zu sprechen, die sich in vielen deiner zeilen offenbart.
"Selbsterfahrungsstudium", "turboemanze"... und diese per se gegebene unterstellung, dass frauen nach wie einen versorger wollen....
Jetzt unterstellst du mir was.Wenn du von "tradierten rollenbildern" redest, meinst du offensichtlich hauptsächlich deine eigenen letztlich ultra-konservativen partnerschafts-modelle....
Schön, dass du mal wieder besser zu wissen glaubst, was ich will und was nicht.Da gibt´s für mich nunmehr echt nix mehr zu deuten....
Und damit hat sich für mich auch jegliche weitere diskussionsgrundlage erledigt.... denn du willst per se keine auseinandersetzung - du willst bloß provozieren und letztlich nur recht haben.
Ich habe hier jetzt halt mal dargestellt, wie ich mir meine Rolle in meinem Leben und in der Gesellschaft so vorstelle. Und du unterstellst mir einfach, dass das nicht so ist und ich in Wahrheit gerne ein Hausmütterchen am Herd hätte. Damit könnte ich auch sagen "Diskussionsgrundlage erledigt" mache ich aber nicht.
Aber wir brauchen uns hier ja nicht zu zerfleischen.
Mich würde dann auch mal interessieren, wie du dir die Männerrolle vorstellst.
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Thema: männerbild in der bri.com
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20.12.2006, 08:43
AW: männerbild in der bri.com
Geändert von Vyras (20.12.2006 um 09:43 Uhr)
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20.12.2006, 09:46
AW: männerbild in der bri.com
nur dein Motto: "Jeder machd sein Dregg alleene" klingt ziemlich resigniert und einsam. Dieses Motto wäre für mich auch nicht zufriedenstellend.
Zitat von Svenilein
@ Vyras, der Unermüdliche: ich bewundere dich, nicht nur in diesem Strang, für deine Ausdauer mit der du auf Beiträge eingehst! Hat etwas von Don Quijote..., wobei du natürlich wirklich mehr Klarheit besitzt als er... Du liest die Antworten auf deine Beiträge sehr genau und reagierst sofort mit deiner dir eigenen Art. Das finde ich gut und das trägt mit Sicherheit, jedenfalls bei mir, mit dazu bei, hier in diesem Forum Männer eben nicht einseitig, sondern vielfältig und individuell zu sehen. Ich sehe es ähnlich wie du, die Medien kreieren ein Männerbild, das anscheinend nachgefragt wird. Sie reagieren auf den Zeitgeist und der wird gemeinschaftlich von Menschen geprägt. Und es ist nicht unbedingt das Problem von Frauen, für ein positiveres Männerbild in der Gesellschaft zu sorgen. Du und einige andere Clevere hier tragen dazu bei, ob es allerdings ankommt hängt u.a. davon ab, wie ihr es anstellt, eure Sichtweisen rüber zu bringen. Der Ton macht die Musik.
Das von dir angeführte Lied von der besten Band der Welt greift Klischees auf, die tatsächlich noch in einigen Köpfen vorherrschen, auch hier in diesem Forum. Nur ich unterstelle Farin Urlaub, im Gegensatz zu klassischen Schlagersängern und Schlagersängerinnen, dass er mit diesem ironischen Lied, genau wie mit seinem Text "Manchmal haben Frauen..." und noch vielen anderen mehr, diese Klischees auf die Schippe nimmt und mit ihnen nicht beabsichtigt, sie zu verfestigen. Mario Barth konterte ja aktuell erfolgreich mit dem Spruch "Männer sind Schweine, Frauen aber auch". Ich finde seine Witze zwar klasse, nur er nutzt die Gunst der Stunde, um vermeintliche Klüfte zu beschreiben und damit Geld zu verdienen. Warum auch nicht? Es ist zur Zeit eben angesagter und lukrativer vermeintliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu vertiefen anstatt sie zu negieren. Da sitzt dann so mancher nickend und lachend in seiner Show mit einem "Ja so genau so isses" auf den Lippen und dennoch gibt es hoffentlich auch noch Leute, die einfach nur Spaß damit haben wollen und dabei trotzdem wissen, na ja ganz so wie er es darstellt isses ja nun auch nicht. Die Frage ist doch, ob man diese von den Medien kreierte Kluft, das kreierte Männerbild prägend annehmen möchte oder eben nicht. Wir haben alle zwar denselben Himmel über uns, aber eben verschiedene Horizonte. Daran wird sich zukünftig auch nicht viel ändern.
@ Cora: wie siehst du denn "deine" männerspezifischen Antworten auf Fragen und Probleme hier in diesem Forum? Sind deine Beiträge einseitig oder vielfältig?
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20.12.2006, 10:29Inaktiver User
AW: männerbild in der bri.com
Danke Melony und auch danke Konstantina.
Zitat von Melony
Vyras, ich geh in vielen Teilen deiner Ansichten mit, denn ich habe dieses Modell 50/50 versucht zu leben. Ich habe studiert und meine Berufstätigkeit nur geringfügig für meine Kinder unterbrochen. Ich bin seit 16 Jahren geschieden, immer Vollzeit gearbeitet, bin Verfechter des begrenzten Ehegattenunterhalts, dafür einiges an Dresche bezogen,
den Titel Rabenmutter durfte ich mir auch schon gefallen lassen...
und dann kommst du und haust hier so rein. Es tut mir persönlich weh, weil ich den Eindruck habe, auch du differenzierst nicht.
Mir fehlt ein bißchen das Konstruktive, verstehst du mich?
Ich weiß nicht, ob ich eine Emanze bin,
ich hatte auch schon einen Partner, der wesentlich weniger verdiente als ich, das ist dann doch irgendwann in die Hose gegangen, weil's ihn gekratzt hat. Von ihm kam der Vorwurf, du bist ja mit deiner Firma verheiratet...
Also es gibt auf jeder Seite so'ne und solche, man könnte fast sagen fifty/fifty...
HillyGeändert von Inaktiver User (20.12.2006 um 10:58 Uhr)
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20.12.2006, 10:30Inaktiver User
AW: männerbild in der bri.com
das gibts selten. meistens werden die frauen umgebracht oder fast umgebracht, wie sich das gehoert. damit polizistenheld was zum retten hat, wie sich das gehoert.
Zitat von Vyras
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20.12.2006, 10:41
AW: männerbild in der bri.com
Finde ich gut.
Zitat von Inaktiver User
Und ich bin für die Abschaffung des Ehegattenunterhalts. Finanzielle Verantwortung übernehme ich für meine Kinder. Nicht für meine Frau, die ja selbst erwachsen ist und für sich sorgen kann. Nur muss sie das dann eben auch tun, so wie du zum Beispiel.bin Verfechter des begrenzten Ehegattenunterhalts, dafür einiges an Dresche bezogen,
Ich glaube für dafür muss ich mir mal einen Standardkonter einfallen lassen. "Besser Rabenmutter als Hausmütterchen" oder so. Naja, ist ausbaufähig.den Titel Rabenmutter durfte ich mir auch schon gefallen lassen...
Ich bedaure, dass du das so empfindest. Ich weiss jetzt aber nicht, wo ich was hätte anders machen sollen.und dann kommst du und haust hier so rein. Es tut mir persönlich weh, weil ich den Eindruck habe, auch du differenzierst nicht.
Ehrlich gesagt, nein.Mir fehlt ein bißchen das Konstruktive, verstehst du mich?
Das ist eigentlich ein Vorwurf den ich von der vernachlässigten Ehefrau an ihren Mann erwarten würde. Sprich: Das ist glaube ich kein frauenspeziefisches Problem. Dass der weniger verdienende Ehepartner ein Egoproblem bekommt, ist glaube ich nicht so wirklich männertypisch.ich hatte auch schon einen Partner, der wesentlich weniger verdiente als ich, das ist dann doch irgendwann in die Hose gegangen, weil's ihn gekratzt hat. Von ihm kam der Vorwurf, du bist ja mit deiner Firma verheiratet...
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20.12.2006, 11:00Inaktiver User
AW: männerbild in der bri.com
Hier ist ein Ansatz, der mir gefällt.
Zitat von Vyras
Hilly
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20.12.2006, 11:04Inaktiver User
AW: männerbild in der bri.com
furchtbar. bisher hat sich in allen meinen beziehungen irgendwelche abhaengigkeit ergeben, und das ist auch richtig so. man koennte es auch "gemeinsamkeit" nennen. ohne das brauche ich keine beziehung. ich finde es nur wichtig, dass man sich die faehigkeit bewahrt, alleine handeln zu koennen - so dass aus der abhaengigkeit nicht unversehens eine ausweglosigkeit wird.
Zitat von Svenilein
laesst du auch im job alles mit dir machen? duerfen deine eltern, geschwister und freunde dich auch wie einen mehlsack behandeln? die gegenseite macht, was sie will, und svenilein kann nichts dagegen tun...? wie traurig ist DAS denn? es ist doch ganz normal, dass man automatisch versucht, fuer sich aus jeder situation die groessten vorteile rauszuschlagen. und an dieser stelle kommen dann "gegenseitigkeit", "konfliktbereitschaft" und "kompromissfaehigkeit" ins spiel: jeder muss ein stueck weit fuer seine eigenen beduerfnisse verantwortung uebernehmen, er muss es wagen, sie dem anderen mitzuteilen oder sie ihm gegenueber auch durchzusetzen, und gleichzeitig dem anderen dasselbe zugestehen koennen. das hat mit frau und mann wenig zu tun. das ist das ganz normale zusammensein mit anderen menschen.Ich habe es leider zu oft erlebt dass die moderne Frau sich ihre Rolle aussuchen möchte und von mir erwartet in die Rolle dessen zu schlüpfen der macht was übrig bleibt. Dessen unbesehen darf ich als Mann aber trotzdem nicht wie ein angepasstes Weichei wirken sondern soll den Eindruck eines "der weiß was er will und setzt es auch durch" hinterlassen. Ein Credo das ich aber nicht leben darf weil das in der Auswirkung zu Konflikten mit den Errungenschaften der weiblichen Emanzipation führen würde.
sich allem verweigern, weil es nicht perfekt ist, bedeutet: an nichts teilhaben koennen.Ich lege keinen Wert auf althergebrachte, patriarchische Familienmodelle, aber was an deren Stelle getreten ist überzeugt mich nicht, so dass ich mich beiden verweigere.
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20.12.2006, 11:32Inaktiver User
AW: männerbild in der bri.com
Ich glaube das ebenfalls...der Eindruck drängt sich einem geradezu auf.
Zitat von Vyras
Einerseits schimpfst Du auf die "Turboemanzen", die im Grunde gar keinen Bock drauf haben, sich um Haus, Hof und Kinder zu kümmern...und andererseits ist es Dir aber auch wieder in dem Falle recht, dass es Dir nach einer Trennung auch ja nicht an den Geldbeutel geht. Passt m.E. nicht wirklich zusammen...für eins von Beidem solltest Du Dich schon entscheiden.
Und behaupte bitte nicht nochmal, dass Konstantina es nicht versucht hätte...sie hat sich schon mehr mit Dir auseinandergesetzt, als eigentlich gut und nötig wäre.Geändert von Inaktiver User (20.12.2006 um 11:48 Uhr)
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20.12.2006, 11:55
AW: männerbild in der bri.com
Nein. Ich schimpfe auf die, die ihren Mann und die Gesellschaft für ihre Unzufriedenheit verantwortlich machen.
Zitat von Inaktiver User
Ich entscheide mich für die 50/50 Lösung. Habe ich doch schon geschrieben. Was passt da jetzt nicht?und andererseits ist es Dir aber auch wieder in dem Falle recht, dass es Dir nach einer Trennung auch ja nicht an den Geldbeutel geht. Passt m.E. nicht wirklich zusammen...für eins von Beidem solltest Du Dich schon entscheiden.
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20.12.2006, 11:56
AW: männerbild in der bri.com
Das kannst du dir als Frau auch eher leisten. Ich werde nicht (mehr) das Risiko eingehen mich so fest an eine Frau zu binden, dass nicht jeder von uns jeden Tag sein Bündel schnüren und unsere Leben wieder für beide folgenlos auseinanderdividieren kann.
Zitat von Inaktiver User
Im Gegensatz zu meinen Erfahrungen mit Frauen sind meine Rechte und Pflichten im Job ziemlich klar umrissen. Mein Arbeitgeber möchte natürlich auch am liebsten einen 20Jährigen Mitarbeiter mit 25 Jahren Berufserfahrung und Top-Qualifikation der für einen Praktikantenlohn arbeitet. Er weiß aber daß es das nicht gibt und so gibt er sich zufrieden mit dem was er bekommen kann. Diesen Eindruck habe ich bei vielen modernen Frauen nicht. Deren Erwartungen sind oftmals ein bunter Strauß an traditionellen und emanzipierten Versatzstücken welche nicht selten miteinander unvereinbar sind, vom Mann aber dennoch irgendwie geleistet werden sollen - und das am besten noch ohne Anzeichen von Verunsicherung zu zeigen.
Zitat von Inaktiver User
Da ich als Mann aber im Konfliktfall weder die öffentliche Meinung noch das Gesetz auf meiner Seite habe bleibt mir zu meinem Selbstschutz nur übrig mich auf solche Bindungen zu beschränken, in denen im Konfliktfall einfach jeder seiner Wege gehen kann.
Ich verlange keine Perfektion. Aber es gibt Mängel die empfinde ich als unzumutbar.sich allem verweigern, weil es nicht perfekt ist, bedeutet: an nichts teilhaben koennen.


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