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  1. User Info Menu

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob zu viel "klares Definieren" nicht schon so sehr einschränkt, dass kein realistisches Äquivalent mehr übrig bleibt.
    .
    Die Gefahr ist da, und in die Falle tappen auch viele.

    Das ist eben wieder die Kunst der Balance: einerseits eine Klarheit für sich haben, um entsprechendes "anzuziehen", andererseits den Blick auf Weit stellen und geschmeidig bleiben.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  2. Inaktiver User

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob zu viel "klares Definieren" nicht schon so sehr einschränkt, dass kein realistisches Äquivalent mehr übrig bleibt.
    Puh bei so einem Satz drehts mir die Zehennägel auf.
    Warum?
    Weil er total intelligent ist aber das ist genau das was Dich nicht spürbar werden lässt für andere. Der Kopf ist Deine Waffe geworden (kein Wunder bei Deinem Hintergrund).
    Kannst Du Dich selbst spüren?

  3. User Info Menu

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Angst (vor Nähe, vor sich einlassen etc.) und Anziehung sind doch zwei gegenläufige emotionale Bewegungen. Und die heben sich dann in der Erstarrung gegenseitig auf. Ich kann mir das schon vorstellen. Wegzaubern kann man das nicht - aber Angst lässt sich überwinden.


    Glaube und hoffe ich auch. Vorausgesetzt man weiß um die Angst.

  4. Inaktiver User

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kannst Du Dich selbst spüren?
    Wenn es dich irgendwie beruhigt: Nicht immer!
    Dieses Neigen zum (Zer)Denken kommt ja nicht von ungefähr. Was denkst du eigentlich, wie schwierig es ist zu unterscheiden zwischen Leben vermeidendem Denken und ganz normalem Überlegen. Meinst du, es ist leichter, wenn man weiß, WIE man ist?

    Mich interessiert nach wie vor eher: WER bin ich? Das ist nicht in jeder Gewissheit klar vor Augen; doch ich behaupte, das ist es bei niemandem. Wer behauptet, sich selbst zu kennen, der illusioniert sich selbst. Genau deshalb finde ich diese Frage, die einerseits Entsetzen ausdrücken soll, aber auch recht provokant daher kommt - Verbindung mit einem Vorwurf der "Intelligenz" - verletzend.

  5. Inaktiver User

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Angst (vor Nähe, vor sich einlassen etc.) und Anziehung sind doch zwei gegenläufige emotionale Bewegungen.
    Das würde ich so grundsätzlich nicht bewerten. Einer Angst kann man sich stellen. Ich dachte, wenn ich immer wieder diese Angst durchlaufe, aber dennoch der Anziehung nachgebe, indem ich neu und wieder annähere, dann ist das ein Fortschritt - und die Starre wird weniger werden.

    Jemand hier schrieb von Lampenfieber; damit habe ich mich in der Tat noch nicht befasst, aber will es tun, weil ich da so aus dem ersten unwissenden Gedanken heraus eine Parallele sehe.

  6. Inaktiver User

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von zaya Beitrag anzeigen


    Glaube und hoffe ich auch. Vorausgesetzt man weiß um die Angst.
    ICH weiß um meine Angst. Mehr, als mir manchmal lieb ist.

  7. User Info Menu

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ICH weiß um meine Angst. Mehr, als mir manchmal lieb ist.
    Ich hab da - vl auf anderer Ebene oder auf andere Art - auch sehr dran zu knabbern. Daher auch das mit der Hoffnung .. Und ich weiß, dass es (auch wenn man darum weiß) alles andere als leicht oder auch klar ist, dass man sie überwindet. Aber was hat man für eine Wahl? Die Angst gewinnen lassen? NEVER!

  8. Inaktiver User

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dieses Neigen zum (Zer)Denken kommt ja nicht von ungefähr. Was denkst du eigentlich, wie schwierig es ist zu unterscheiden zwischen Leben vermeidendem Denken und ganz normalem Überlegen. Meinst du, es ist leichter, wenn man weiß, WIE man ist?
    Tja ich brauch das nicht denken, ich weiß das. Die entscheidende Frage ist nicht Wie oder Wer sondern Was

    Mich interessiert nach wie vor eher: WER bin ich? Das ist nicht in jeder Gewissheit klar vor Augen; doch ich behaupte, das ist es bei niemandem. Wer behauptet, sich selbst zu kennen, der illusioniert sich selbst. Genau deshalb finde ich diese Frage, die einerseits Entsetzen ausdrücken soll, aber auch recht provokant daher kommt - Verbindung mit einem Vorwurf der "Intelligenz" - verletzend.
    Entscheidend ist das Fühlen, das Denken wird Dich in solchen Situationen nur sehr bedingt weiterbringen.

    Du kannst die Überschrift durchdenken wie Du willst, Dein Weltbild wird davon geprägt und es festigt sich die Meinung "Die Guten sind tatsächlich schon weg" und gepaart damit "Für mich bleibt nur der Abfall übrig".

    Oder Du sagst den Satz und spürst in Dich rein ob er sich leicht oder schwer anfühlt.

  9. Inaktiver User

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich interessiert nach wie vor eher: WER bin ich? Das ist nicht in jeder Gewissheit klar vor Augen; doch ich behaupte, das ist es bei niemandem. Wer behauptet, sich selbst zu kennen, der illusioniert sich selbst.
    Aus meiner Sicht eine richtige Erkenntnis. Aber ich halte die intensive Suche danach für fatal und habe das auch bei einigen aus meinem Umfeld beobachten dürfen. Je tiefer sie der Frage nachgingen, desto verunsicherter wurden sie im eigenen Verhalten...und in der Konsequenz unzufriedener und komplizierter.

    Es ist doch so, dass diese Frage die Suche nach den Kern der eigenen Persönlichkeit impliziert. Was willst du finden? Was tun, wenn man den Kern auch nach x Jahren Suche nicht ausfindig macht, oder der Kern zersplittert und widersprüchlich ist? Was, wenn der Kern auch nur ein dynamisches Konstrukt ist?

    Ich habe oft erlebt, dass diese Frage Personen "klein" hält, da sie so viel Energie und Gedanken absorbiert und ihnen auf Dauer ihre existentielle Nichtigkeit vor Augen führt. Wirklich, da sind mir die ganzen Schaumschläger eindeutig lieber, da sie zumindestens eine Art Lebensfreude versprühen. Schlaflos, ich glaube, du "verkaufst" dich unter Wert, und das ist schade.

  10. Inaktiver User

    AW: Sind alle Guten schon weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn es dich irgendwie beruhigt: Nicht immer!
    Dieses Neigen zum (Zer)Denken kommt ja nicht von ungefähr. Was denkst du eigentlich, wie schwierig es ist zu unterscheiden zwischen Leben vermeidendem Denken und ganz normalem Überlegen. Meinst du, es ist leichter, wenn man weiß, WIE man ist?

    Mich interessiert nach wie vor eher: WER bin ich? Das ist nicht in jeder Gewissheit klar vor Augen; doch ich behaupte, das ist es bei niemandem. Wer behauptet, sich selbst zu kennen, der illusioniert sich selbst. Genau deshalb finde ich diese Frage, die einerseits Entsetzen ausdrücken soll, aber auch recht provokant daher kommt - Verbindung mit einem Vorwurf der "Intelligenz" - verletzend.
    Wie gesagt, nach wie vor bezweifel ich sehr stark, dass Traumbausteine etc. bei Dir in der Therapie gemacht worden, um die alten Emotionen abzuspalten und altes in der Vergangenheit ordentlich abzulegen, aber gut, manch einer will lebenslang so rumlaufen und sich nicht mal informieren. Du weißt um Deine Angst, Du weißt, wo Du stehst und was Dich behindert und verweigerst Dir selbst adäquate Hilfe. Wie soll ein Partner damit umgehen und was meinst Du, ist das bereits beim Kennenlernen spürbar, dass es sehr schwierig wird und wer will so etwas freiwillig?

    Schau mal, ich z.B. würde gut prüfen ob Lebenseinstellungen, Entwicklung, Glaubenssätze etc. gut zusammenpassen oder eben nicht und da würde ich dann auch nur einmal kurz Input geben, vielleicht 2 mal, aber gehen und lösen muss das der andere selbst und ein Pflegefall wäre für mich zum Kennenlernen ausgeschlossen, wenn es sich so direkt zeigt. Und wie ich in Singlebörsen gesehen habe, geht es mir nicht allein so damit. Mein Vorschlag wäre an Dich, informiere Dich tiefgreifend was für Dich mittlerweile getan werden kann und mach Dir das Leben endlich mal leichter und damit ebenso einem möglichen Partner. Der will doch auch Glück und kein Leiden. Das Hauptproblem kann mit ca. 10 Sitzungen so sein, dass die alten Emotionen keinen Druck mehr machen und so unbewusst seltsam nach alten Mustern handeln lassen. Es könnte sehr viel leichter werden das aufzulösen. Ich würde mich nicht freiwillig so weiter quälen.

    Auf der anderen Seite sehe ich bei Dir den Wunsch nichts mehr dahingehend anzupacken und Du bist auch schon 5 Jahre allein. Vielleicht macht es Dir Spaß nur ein wenig sachte Rumzuhirnen und es ist weder Leidensdruck vorhanden noch wirklich der Wunsch nach einem Partner oder eben mehr Befürchtungen was der dann wieder an Unheil in Dein Leben bringt und das Deiner kleinen Familie?

    Und ja, der Mann, den Du bräuchtest, der müsste überirdisch geduldig sein, immer wieder in Serie und da schon sehr entgegenkommen? Siehst Du das als realistisch an? Intelligent sollte er dazu ebenfalls sein und sich gut in Dich hineinversetzen können, wie soll dies real zusammengehen? Gut, vorstellen könnte ich mir das noch mit einem sehr viel älteren Mann.
    Geändert von Inaktiver User (19.10.2015 um 10:00 Uhr)

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