Angst (vor Nähe, vor sich einlassen etc.) und Anziehung sind doch zwei gegenläufige emotionale Bewegungen.
Und die heben sich dann in der Erstarrung gegenseitig auf.
Ich kann mir das schon vorstellen.
Wegzaubern kann man das nicht - aber Angst lässt sich überwinden.![]()
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Thema: Sind alle Guten schon weg?
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18.10.2015, 13:07Inaktiver User
AW: Sind alle Guten schon weg?
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18.10.2015, 13:09Inaktiver User
AW: Sind alle Guten schon weg?
Ich bin in der DDR sozialisiert worden. Die Frauen dort wären in schallendes Gelächter ausgebrochen, wenn ein Mann da irgendeinen "Führungsanspruch" versucht hätte geltend zu machen. Natürlich ist die so oft propagierte Gleichberechtigung damals ein Ammenmärchen. Aber bei einer Tanzerei still und brav warten, bis sich eine Schnarchnase aufmacht, einen aufzufordern - das gab es in meinem damaligen Umfeld nicht.
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18.10.2015, 13:10
AW: Sind alle Guten schon weg?
gehören die dann zu den Guten?

vll wurde es ja irgendwo im Strang schon mal erklärt, aber ich hab immer noch nicht kapiert, was jetzt diese ominösen Guten eigentlich kennzeichnet
Du meinst wie bei Hund und Herrchen?
Zitat von Inaktiver User

Nee, das ist doch völlig unabhängig von deren Alter und wie lange die zusammen sind. Viele sind frisch verliebt, da denke ich mir oft: gesucht und gefunden (was ja wirklich nett ist).Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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18.10.2015, 13:15Inaktiver User
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18.10.2015, 13:17
AW: Sind alle Guten schon weg?
Ich bin völlig durchschnittlich. Ich sehe es wie Amelie. Optische Attraktivität wird überbewertet und liegt auch immer im Auge des Betrachters. Das Gesamtbild drückt viel mehr aus.
Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, signalisiere ich, in dem ich in eine Bar gehe automatisch, dass ich mit anderen Menschen gerne Kontakt aufnehmen möchte? Wenn du davon ausgehst, wäre dies auch für dich ein guter Ansatzpunkt...
Was bin ich froh, dass du das jetzt sagst
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18.10.2015, 13:23
AW: Sind alle Guten schon weg?
na die gibts doch in jedem Lebensalter. Aber die können ja auch alles mögliche falsch machen, und irgendwann ist man(n) halt auch nicht mehr ohne Vorgeschichte und Altlasten, was aber das verantwortungsvoll und bindungswillig nicht ausschließt. Aber diese Vorgeschichte ist für viele Frauen ja schon ein Ausschlusskriterium.
Also ich denke mal, es kann schon immens helfen, für sich selbst diese Verallgemeinerungen klar zu definieren. Damit mal klar wird, was gar nicht geht und wo Kompromisse gehen. Für mich wäre z.B ein Mann mit minderjährigen Kindern ein no-go, weil ich durch die Phase durch bin. Ein geschiedener Mann ist jedoch grundsätzlich kein Problem, weil das erstmal noch nichts über seine Verantwortung und Bindungswilligkeit aussagt.
Auch bei der sozialen Kompatibilität: wo hört Kauzigkeit auf und wo fängt Egomanie an? Was ist jetzt wirklich wichtig und mit was lässt sich leben. z.B. ordentlichkeit/unordentlichkeit. Wenns in einen Haushalt münden soll, dann kann das ein ziemliches Problem werden. Pünktlichkeit: kann gleich zum Problem werden, wenn da beide unterschiedlich ticken. Kommunikationsfähigkeit: passt die seine zu der meinen, usw. Interessenslage: was teilen wir uns, und bei den anderen: geben wir uns dazu die nötigen Freiräume, usw.
Das sind doch die Sachen, die jeder für sich irgendwo mal klar kriegen muss. Und was die in den (angeblich) glücklichen längeren Beziehungen vermutlich irgendwann mal gelernt haben.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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18.10.2015, 13:24Inaktiver User
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18.10.2015, 13:25
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18.10.2015, 13:31Inaktiver User
AW: Sind alle Guten schon weg?
Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob zu viel "klares Definieren" nicht schon so sehr einschränkt, dass kein realistisches Äquivalent mehr übrig bleibt.
In meinem Alter vorauszusetzen, dass ein Mann keine Altlasten mit sich trägt, wäre zum Beispiel so ein Kriterium. Ich habe selbst Kinder, und eines davon ist noch eine ganze Weile minderjährig. Es dürfte immer schwierig sein, mit fremden Kindern auszukommen, aber das wäre für mich trotzdem niemals ein Ausschlusskriterium. Viel eher würde ich mich fragen: Was stimmt mit einem 50-Jährigen eigentlich nicht, dass er sich nie für Kinder entscheiden konnte.
Aber das sind alles so Überlegungen, die sich doch erst im persönlichen Kontakt stellten. Selbst bei dem Beispiel mit der Pünktlichkeit wäre ich mir gar nicht mal so sicher (ich selbst bin ein sehr organisierter Mensch), ob nicht jemand mit mehr Gelassenheit in dieser Hinsicht sogar eine Bereicherung für mich wäre.
Kommt halt immer auf das Maß an. Und manche tolle Eigenschaft wiegt sicher auch so einige Mankos auf
Deshalb bleibe ich da einfach allgemein. Ich gehe aber auch davon aus, dass es schon anspruchsvoll genug sein dürfte, dass sich jemand durch meine teilweise "Abwesenheit" nicht gleich entmutigen ließe.
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18.10.2015, 13:33Inaktiver User


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