Ich glaub nicht, dass die Tradition in Vergessenheit gerät,Zitat von ReginaM
es ging doch hier darum, dass das Mädel einen Diamantring "verlangt" hat, und das an sich ist furchtbar.
Trotzdem gibt es genug Männer, die einen Diamantring kaufen werden, und genug Frauen, die sich darüber freuen, und eben ein paar, darunter ich, die Diamanten (in meinem Fall alle glitzernden Steine in die Richtung, ob Strass, Swarowski oder Diamant, unabhängig von der Preisklasse) nicht wollen, Aber die tradition des Weitergebens find ich schön, das geht doch aber auch unabhängig von Diamanten, ich kann doch auch meinen Stahlring weitergeben.
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17.12.2006, 10:27
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
Ich geh jetzt in mich, und wenn ich wieder rauskomm bin ich außer mir,
und bei dir
noch heute Abend und, dann den Rest unsres Lebens
mediomelo - Dota die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten
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17.12.2006, 11:01Inaktiver User
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
Liebe Blackjack,
ist es nicht ein wenig hart die "Masse" zu beurteilen? Sind wir nicht alle Individuen und als solche Teil einer Masse oder zumindest einer Gruppe oder Teilmasse, überschneidend auch in verschiedenen Teilmassen Mitglied, gewollt oder ungewollt.
Wie Du schon ähnlich sagtest, wenn ich es richtig verstanden habe: Zugehörigkeit zu Traditionen und traditionellen Gruppen schafft Geborgenheit und Identität - Verpflichtungen gehören dazu - der Mann signalisiert mit dem Kauf eines Diamantringes symbolisch und konkret finanziell, dass er bereit ist Aufwendungen für die zukünftige Mutter seiner Kinder zu bringen (so allgemein, es bekommen ja nicht alle Kinder, ist ja auch nicht notwendig).
Deswegen bin ich auch vor einigen Jahren wieder in die ev. Kirche eingetreten, auch um freiwillig finanzielle Verpflichtungen für eine hiesige spirituelle, kulturelle, sozialen Lebensraum quer durch alle "Massen" erbringende traditionelle Institution zu tragen.
Insofern wäre dann vielleicht auch der Kauf von Verlobungsstahlringen innerhalb der Tradition der Diamantringe zu sehen, eben eine individuelle Spielart - hart wie Stahl, hart wie ein Diamant, die Eigenschaften werden ja ähnlich zugeordnet.
Der Diamantring ist wirklich auch eine Art Altersvorsorge der oft vom Kinderaufziehen finanziell gebeutelten und in niedrigeren Gehaltsgruppen angesiedelten Frau. Insofern eine Verbeugung und Vorsorge des Mannes vor und für die Frau, falls sie mal in Not gertä, in Akzeptanz der gesellschaftlichen Umstände sozusagen - mal materialistisch gesehen.
Sind nur so Gedanken ohne Allgemeingültigkeit natürlich.
Liebe Chapeau2,
Glückwunsch zum besten aller Männer, mit und ohne Messing-Ring.
So was Selbstgebasteltes ist schon etwas Schönes. Mir haben mal die Jungs meiner Seminargruppe vor ca. 30 Jahren aus Apfelholzt einen Armring geschnitzt. Ich habe ihn heiß geliebt und er liegt schon seit vielen Jahren irgendwo hinter den gotischen Figuren eines Hochaltars in einer verträumten Kirche in Mecklenburg-Vorpommern oder in der Mark Brandenburg, weil er mich beim Arbeiten am Altar gestört hat. Ich vergaß ihn dann wieder wegzunehmen und später war das Gerüst schon abgebaut ...
Liebe Berschit, ach, ich wäre auch gern mutig und in Afghanistan, bewundere ich Dich mal!
Liebe Grüße und ich gehe schon wieder ins Wasser, ins Mineralbade Leuze mit schön warmen Wasser und Sauna. LGeändert von Inaktiver User (17.12.2006 um 11:14 Uhr)
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17.12.2006, 11:16
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
Frage eins: War er gross genug(der Brilli
Zitat von PolishGirl
) - war sie zufrieden?
Frage zwei: WAS hat SIE ihm geschenkt ?
Schliesslich sind ja BEIDE verlobt !
Frage drei: Was fordert sie zur Hochzeit ?
(Falls es dazu kommt)
Frage vier: Weiss sie, dass sie den Brilli zurückgeben muss, falls es NICHT zur Eheschliessung kommt ?
Mit 20 wollte ich erfahren sein.
Mit 30 wollte ich schön sein.
Mit 40 wollte ich klug sein.
Mit 50 wollte ich reich sein.
Jetzt bin ich schön klug und reich an Erfahrung.
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17.12.2006, 11:34
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
Mir war gar nicht bekannt, dass dies eine deutsche Tradition ist.
Zitat von ReginaM
Ich kannte diesen Verlobungsring mit Brilliantsolitär bislang nur von meinen amerikanischen Verwandten und Freunden. Dort allerdings ist er Pflicht.
Meine Mutter, Schwiegermutter und Großmütter (und die dazugehörigen Männer) haben während der Verlobungszeit den zukünftigen Trauring getragen, in der Zeit dann eben links.
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17.12.2006, 12:00
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
Na ja, da waren wir ja nicht dabei, wer weiß, WIE sie den verlangt hat bzw. wie es gemeint war.
Zitat von dastin
Natürlich geht das auch, aber hier war von Diamantringen die Rede. Diamanten sind nun mal so ziemlich das härteste, sie überdauern Ewigkeiten und ich sprach ausdrücklich vom materiellen UND ideellen Wert.
Zitat von dastin
So ein Stahlring... hm..... meine Mutter hat einen Ring, angefertigt von einem Zahnarzt aus Zahngld im Jahre 1948 kurz vor der Währungsreform. Es war ein Geschenk meines Vaters zu ihrem 18. Geburtstag. Die Gravur (ein Blumenmuster) ist inzwischen fast unsichtbar, aber ich finde diesen Ring mindestens genauso wertvoll, wie einen Diamantring.Geändert von ReginaM (17.12.2006 um 12:08 Uhr)
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17.12.2006, 12:05Inaktiver User
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
Ach ja, stimmt, so ist es bei uns auch gewesen, in Sachsen ist es Tradition, den Verlobungsring später als Trauring zu tragen und eben auf der anderen Hand.
Parallel dazu wusste ich aber auch, dass es eine Form der Antragstellung gab, mit Ring und Edelstein, ich glaube aber (krame mühsam in meiner Erinnerung) dann als Vorverlobungsantragstellungs...geschenk unabhängig vom Verlobungsring???? Ich weiß es nicht genau, so macht man/frau sich ja wohl selten Gedanken darüber.
In den diversen Beratungsbüchern wird ja Frauen immer wieder empfohlen ihre Bedürfnisse konkret anzusagen, insofern war es ja wohl korrekt von der im Eröffnungbeitrag besprochenen Frau, dies auch zu tun. Sie wollte gern einen Verlobungsring mit Diamant und hat ihn bekommen.
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17.12.2006, 12:28Inaktiver User
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
Zitat von Laufrad
So ist es. In Deutschland gibt es eine Tradition eines Ringes mit Stein hoechstens regional oder in bestimmten Familien.
Ansonsten verbinde ich das mit Frankreich.
Ich kenne auch nur die Tradition, die Eheringe zur Verlobung zu ueberreichen und links zu tragen.
Gruss, Leonie
die ihren Diamantring irgendwann zum Hochzeitstag bekommen hat
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17.12.2006, 13:44Inaktiver User
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
ER weiss ja nun worauf sie wert legt und scheint es in Ordnung zu finden.
Zitat von PolishGirl
Mir wäre ein Urlaub zu zweit lieber gewesen, da haben beide mehr von als von einem Stück Metall mit Stein.
Naja, sie hat dann halt was, das sie ihm hinterher werfen kann wenn es doch nicht klappt
Q.
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17.12.2006, 15:45
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
Du bist ein Mann oder?
Zitat von Inaktiver User
Übrigens, er darf den Ring auch gerne auch im wild-romantischen Schottland überreichen, wahlweise auch auf den Malediven, an der Costa del sol oder wo auch immer!
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17.12.2006, 16:05Inaktiver User
AW: Muss es denn unbedingt ein Diamantring sein?
so kann man sich täuschen, regina: querkopf ist eindeutung doppel-x .
Zitat von ReginaM


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