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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Erst einmal: Danke, dass Du Dir so viele Gedanken machst und mir in mancher Hinsicht auch etwas die Augen öffnest.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Anders gesagt, Du schlitterst gerade mit Vollkaracho in eine Situation, die Dich verunsichert, die Du nicht unter Kontrolle hast (was Du auch weißt) und Du gibst alle eigenen Optionen, die Situation zu händeln, aus der Hand.
    Richtig.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Du machst Dich abhängig von seinem Verhalten. Das ist nicht das Verhalten einer erwachsenen Frau, die flirtet.
    Mir gefiel der Gedanke, in dieser Sache die Zügel ihm zu überlassen. Eben weil ich selbst nicht klar Stellung beziehen kann, vor allem nicht vor ihm. Es ist auch "noch" okay, so wie es ist.
    Ist das nicht generell auch eine ganz spannende Zeit, diese gewisse Unsicherheit etc.? Wenn wir von der Konstellation absehen...

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Die meisten Menschen sind klar, BEVOR der Zug entgleist.
    Und dennoch entgleisen Züge hin und wieder, oder?

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Erstens: Mit der vollkommen naheliegenden Frage, was Du willst, kannst Du nichts anfangen. Sie wäre aber Deine wichtigste Leitplanke in der Geschichte, um zu kapieren, ob für Dich noch alles im grünen Bereich läuft. Und daran hast Du offensichtlich Zweifel.
    Ich hatte diese Rückfrage gestellt, weil mir nicht klar war, auf was sie sich bezog - was ich von ihm will, was ich von mir will, was ich generell in Beziehungsdingen will etc.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Zweitens: Du schneidest Dich eben von allen Handlungsoptionen ab. Egal, was Du empfindest oder nicht, Du bist passiv und erwartest, dass er aktiv wird. Wer aber sagt Dir, dass er Deine Interessen im Blick hat?
    Ja, das ist richtig. Auch hier steckt mangelndes Selbstbewusstsein dahinter. Denn würde ich aktiv werden, so hätte ich nur Angst vor einem Korb. Oder alternativ - selbst wenn ich ihm sagen würde, dass mir das zu weit geht/es mir nicht mehr gut tut o.ä. - dies würde die Stimmung ja definitiv beeinträchtigen und auch das will ich nicht. Hier müsste ich mir sehr genau überlegen, ob und wie ich ihm so etwas sage bzw ob ich mich alternativ einfach zurückziehe und hoffe, dass er es dann so versteht wie es gemeint ist.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Drittens: Offenbar hat Dir niemand jemals richtig beigebracht, was ein Mann mit Anstand tut - und was nicht. Es wäre überhaupt nicht okay, wenn er mit Dir flirten würde, weil es ihm Spaß macht.
    Ich bin in der Hinsicht vielleicht komisch gestrickt. Ich denke bei sehr vielen Dingen, dass man es selbst in der Hand hat, wie es läuft. Auch hier. Es gehören immer zwei dazu.
    Ich hatte einen ähnlichen Fall vor einer Zeit lang mit einem guten Freund, bei dem ich Gefühle entwickelte. Auch er flirtete mit mir und ihm war nicht bewusst, dass mir das letztlich weh tat. Ich hab ihm das aber nie vorgeworfen. Er hat es ja nicht mit böser Absicht getan.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Der Mann ist Dein Chef, er würde damit Unklarheiten schaffen, die dem Betriebsablauf nicht guttun und überhaupt verstieße er damit gegen seine Fürsorgepflicht Dir gegenüber und auch den Kollegen, die von einer angespannten Situation ebenso betroffen wären. Vollkommen egal, dass er Dich zu nichts zwingt. Im Zweifelsfall bekommt ER sein Gehalt auch dafür, solche Grenzen zu wahren.
    Und ich bin eine erwachsene Frau, die genauso Grenzen ziehen kann, wenn sie das will.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Vielleicht isser ja auch ein Guter - und es spricht an sich auch gar nichts dagegen, am Arbeitsplatz Freundschaften oder Partnerschaften zu schließen. Wir reden hier ja auch nicht über den Vorstandsvorsitzenden.
    Nein ;-)

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Aber "was ihn nährt" bedeutet eher, was sein Antrieb in der Geschichte ist. Vielleicht ist er verliebt. Vielleicht pinselst Du ihm auch den Bauch. Oder er nimmt die Situation ganz anders wahr. Aber wie lauter sind seine Absichten?
    Bestimmt genießt er es, sonst würde er es wohl nicht tun. Man kann ja auch bei der Arbeit in gewissem Maß steuern, wie viel man miteinander Kontakt hat. (Rufe ich an oder schicke ich eine Mail, laufe ich nach Feierabend nochmal am Büro des anderen vorbei oder nicht etc.)

    Generell könnte er die gleichen Gedanken haben. Wir verhalten uns ja ähnlich. Nettes flirten (in meinen Augen), recht viel Kontakt, aber keiner bezieht klar Stellung.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Warum willst Du das nicht wissen, bevor Du Dich so reinhängst?
    Doch, genau das ist es ja, was ich gerne wüsste ;) Aber ich finde es nicht heraus, ohne mich selbst zu offenbaren.

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Das Gute an derlei entgleisenden Zügen ist ja: Es kann eine Menge Porzellan kaputtgehen, aber in der Regel stirbt niemand. Und wenn's schiefgeht, bist Du hier ganz gut aufgehoben. :-)

    Ich kenne das alles SEHR gut, inklusive des Gefühls der Scham und des Ausgeliefertseins. Aber das ist ein altes Gefühl, das heute nicht mehr angemessen ist. Du stirbst nicht mehr, wenn Du Dich nackig machst.

    Aber so, wie Du natürlich Deinen Teil der Verantwortung trägst, trägt er den seinen auch. PLUS: Er ist der Chef. Und deshalb bin ich skeptisch, wenn er das solange einfach laufen lässt. Das ist nicht angemessen. Es geht da auch nicht um den Vorwurf, er wolle Dir wehtun, oder er sei skrupellos. Aber in einem bestimmten Alter sollte man genau wissen, wie die Mann-Frau-Sache läuft und wie man Missverständnisse ausschließt.

    Aber genauso gut kann man natürlich die Frage stellen, was Du ausstrahlst, wenn Dir das innert kurzer Zeit zweimal passiert. Vielleicht musst Du mit dem sensiblen, verletzbaren Winterkind mal bissl auf Tuchfühlung gehen?

    Du kannst ihm übrigens auch einfach sagen, dass Du Dich im Kontakt mit ihm sehr wohl fühlst, er aber auf eine Ebene geutscht ist, die Dich verunsichert. Damit liegt der Ball in seinem Feld, ohne dass Du Dich zu sehr offenlegst.

    So habe ich das vor einiger Zeit in einer ähnlichen Situation gemacht - und eine sehr respektvolle Reaktion bekommen. War eine sehr gute Erfahrung, das Gefühl, mich überwunden zu haben, macht mir den Umgang mit dem männlichen Geschlecht viel einfacher. Keine Scham. :-)

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Das Gute an derlei entgleisenden Zügen ist ja: Es kann eine Menge Porzellan kaputtgehen, aber in der Regel stirbt niemand. Und wenn's schiefgeht, bist Du hier ganz gut aufgehoben. :-)
    Schön gesagt

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Aber so, wie Du natürlich Deinen Teil der Verantwortung trägst, trägt er den seinen auch. PLUS: Er ist der Chef. Und deshalb bin ich skeptisch, wenn er das solange einfach laufen lässt. Das ist nicht angemessen.
    Es gab ja zwischendurch immer mal wieder Phasen mit weniger Kontakt (Urlaub etc), es kommt nur immer wieder mal zu solchen Tage/Wochen, in denen alles ziemlich "geballt" kommt. Aber Du hast Recht, auf Dauer geht es so nicht.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Es geht da auch nicht um den Vorwurf, er wolle Dir wehtun, oder er sei skrupellos. Aber in einem bestimmten Alter sollte man genau wissen, wie die Mann-Frau-Sache läuft und wie man Missverständnisse ausschließt.
    Ach, ganz im Ernst: Ich denke mir ja öfter: "in einem bestimmten Alter sollte man dies und jenes wissen". Ich glaube mit dieser Argumentation kommt man nicht weit. Da könnte man auch sagen, ich selbst sollte es besser wissen und mich "einfach" klar abgrenzen.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Aber genauso gut kann man natürlich die Frage stellen, was Du ausstrahlst, wenn Dir das innert kurzer Zeit zweimal passiert. Vielleicht musst Du mit dem sensiblen, verletzbaren Winterkind mal bissl auf Tuchfühlung gehen?
    Ich wirke auf Männer wahrscheinlich schon attraktiv, weil ich mich selbstbewusst zeige etc. - und wenn es dann so ist, dass man viel miteinander lacht etc, da entstehen bei mir dann Gefühle. (Und so kurz hintereinander war das nicht)

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Du kannst ihm übrigens auch einfach sagen, dass Du Dich im Kontakt mit ihm sehr wohl fühlst, er aber auf eine Ebene geutscht ist, die Dich verunsichert. Damit liegt der Ball in seinem Feld, ohne dass Du Dich zu sehr offenlegst.
    Puuuuuh, an sich ist das eine Idee, die mir gut gefällt. Da müsste ich nur noch den Mut haben, das auch entsprechend anzubringen. Ich sollte das ja eher "nebenbei" erwähnen, ...
    Aber es ist wirklich ein guter Ansatz - das würde ihm die Optionen offen lassen und auch ein "Nein" wäre damit vermutlich verhältnismäßig "schmerzarm". Ich müsste mich dann nur gut im Griff haben, ...

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    So habe ich das vor einiger Zeit in einer ähnlichen Situation gemacht - und eine sehr respektvolle Reaktion bekommen. War eine sehr gute Erfahrung, das Gefühl, mich überwunden zu haben, macht mir den Umgang mit dem männlichen Geschlecht viel einfacher. Keine Scham. :-)
    Wie war denn die Reaktion, wenn ich fragen darf?

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Ähhhh jaaa, ich denke, das sollte man auch sagen. Eine Frau Ende Zwanzig sollte in solchen Situationen klarer sein und sich abgrenzen. Und wenn sie es nicht kann, kann sie es lernen. Genau das ist Dein Ding dabei.

    Wir haben zusammengearbeitet, wir haben uns sehr gut verstanden und als ich ihm sagte, dass ich das Projekt verlasse, ist es gekippt. Er ritt immer wieder darauf herum, wie schade das sei, unsere Kommunikation änderte sich. Sie wurde weicher, privater, bekam so komische Pausen und verlängerte sich regelmäßig über den eigentlichen Anlass hinaus. So habe ich das wahrgenommen. Und ich bekam eine Megaangst. Er ist liiert.

    Irgendwann habe ich den Spruch gebracht, auch, weil ich nicht mit einer Was-wäre-wenn-Situation gehen wollte. Er war supernett, hat sich bedankt und mir gesagt, dass er den Kontakt genießt. Und dass er hofft, dass er es nicht aus Versehen in die falsche Richtung gelenkt hat. Ende.

    Heute sehe ich schon, dass er da wohl bissl Probleme mit Die-richtige-Ebene-finden hat. Und ich auch. Aber mir hat es sehr, sehr gut getan, an der Stelle für mich einzustehen.

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Ähhhh jaaa, ich denke, das sollte man auch sagen. Eine Frau Ende Zwanzig sollte in solchen Situationen klarer sein und sich abgrenzen.
    Wenn man das denn will, ja ;)

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Irgendwann habe ich den Spruch gebracht, auch, weil ich nicht mit einer Was-wäre-wenn-Situation gehen wollte. Er war supernett, hat sich bedankt und mir gesagt, dass er den Kontakt genießt. Und dass er hofft, dass er es nicht aus Versehen in die falsche Richtung gelenkt hat. Ende.
    Okay, war ja eine andere Situation bei euch. Aber das find ich gut, dass Du dann so klar sein konntest und damit auch die Situation an sich geklärt werden konnte. Ihr hattet aber danach keinen Kontakt mehr, oder?

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Heute sehe ich schon, dass er da wohl bissl Probleme mit Die-richtige-Ebene-finden hat. Und ich auch. Aber mir hat es sehr, sehr gut getan, an der Stelle für mich einzustehen.
    Ja, die richtige Ebene. Ich muss dazusagen, dass ich viele männliche Kollegen habe und mich auch mit den meisten sehr sehr gut verstehe. Jedoch war dabei (von meiner Seite aus) nie eine komische Stimmung dabei. Es war und ist stets klar, wo die Grenzen sind und die mussten bisher auch nicht "erneut gezogen" werden.
    Das ist jetzt der erste Fall, bei dem es so ist.

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Du trägst halt die volle Verantwortung für Dich - sowohl für das, was Du tust, als auch für das, was Du lässt. Da kommt niemand mehr, der Dich vor Dir selber schützt. Und ich glaube nicht, dass Verwicklungen in dem Ausmaß jedem Menschen passieren können.

    Ich habe gelernt: Das ist eine Aussage über den eigenen Reifestand, der sich auch in einem mehr oder weniger ausdifferenzierten Verhalten zeigt. Es gibt Menschen, die machen einen sehr viel klareren Unterschied zwischen "im Büro", "unter Kumpels" und "Freitagabend in der Bar". Und die steigen aus einem führerlosen Hochgeschwindigkeitszug deutlich früher aus.

    Wir hatten noch eine Weile sporadischen Kontakt, den er sich beim Abschied wünschte - der dann aber stets von mir ausgehen musste. Irgendwann war mir das zu blöd und der Kontakt brach ab. Ich hab's als Lernaufgabe gesehen. Was habe ich da auf ihn projiziert - und was sagt das über mich und meine Bedürfnisse aus? Wo kriege ich diese Bedürfnisse zuverlässiger erfüllt? Und wie funktioniert loslassen, wenn ich merke, das Pferd ist tot?

    War nicht immer ganz easy, aber stets interessant. :-)
    Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Es gibt Menschen, die machen einen sehr viel klareren Unterschied zwischen "im Büro", "unter Kumpels" und "Freitagabend in der Bar". Und die steigen aus einem führerlosen Hochgeschwindigkeitszug deutlich früher aus.
    "Eigentlich" mache ich das auch. Und wie gesagt, mit anderen Kollegen gab es auch nie "Unsicherheiten" oder unklare Positionen. Ich bin aber nicht jemand, der sich Gefühle von vornherein verbieten kann oder will.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Ich hab's als Lernaufgabe gesehen. Was habe ich da auf ihn projiziert - und was sagt das über mich und meine Bedürfnisse aus? Wo kriege ich diese Bedürfnisse zuverlässiger erfüllt? Und wie funktioniert loslassen, wenn ich merke, das Pferd ist tot?
    Die eigenen Bedürfnisse, das ist ein guter Punkt.
    Bin mir nicht sicher, ob bei mir noch irgendwelche anderen Gründe mit hinein spielen. Normalerweise verschwindet ein Interesse meinerseits auch schnell wieder, wenn ich merke, dass die Gründe bei mir eher in einer falschen Projektion o.ä. liegen.


    Mir ist jedenfalls klar geworden, dass das auf Dauer nicht so weitergehen kann. Ich habe gefühls-und gedankenmäßig eine Grenze überschritten und beschäftige mich deutlich mehr mit dem Thema, als mittelfristig gut für mich ist.
    Ich werde mir heute nochmal genau überlegen, welche Optionen es gibt und welche Konsequenzen jeweils möglich sind. In den nächsten Wochen werde ich dann mein Verhalten ändern müssen, um aus diesem Wirrwarr heraus zu kommen.

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Es geht auch nicht ums Verbieten - sondern ums Steuern von Gefühlen.

    Könnte doch ein ganz guter Ansatz sein Dich mal eine Weile richtig mit Dir und Deinen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Das zieht den Fokus von ihm, schafft überhaupt erstmal eine Grundlage dafür, ihm zu begegnen - und schärft ungemein den Blick.

    Du machst das schon....

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Könnte doch ein ganz guter Ansatz sein Dich mal eine Weile richtig mit Dir und Deinen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Das zieht den Fokus von ihm, schafft überhaupt erstmal eine Grundlage dafür, ihm zu begegnen - und schärft ungemein den Blick.
    Prinzipiell war mein Ziel, eher etwas weniger nachzudenken/zu analysieren etc., weil ich mir damit bisher vieles verbaut habe.
    Wäre er nicht mein Chef, könnte ich das vermutlich auch alles wirklich genießen und einfach "schauen, was passiert". So fällt mir das allerdings schwer.
    Ich glaube, für mich muss ich da nur ein "ja" oder "nein" entscheiden. Ganz egal, was aus dem "ja" wird - das ist die erste Frage, die ich mir beantworten muss.

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    AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Wir arbeiten schon länger zusammen, allerdings war er lange Zeit in einer Beziehung. Diese ging auseinander und in den letzten Wochen und Monaten hat sich (zumindest auf meiner Seite) etwas verändert.
    Du fragst: Wie verbietet man sich zu großes Interesse? Antwort: Indem du dich von Illusionen befreist.

    Denn ich fürchte, dass ER schlicht und einfach nur ein bischen "flirty" ist, schlicht, weil er seit kurzem getrennt ist. Da braucht ein Mann einfach oft Ablenkung und vieeeeeeeeeeeeel Bestätigung von anderen Frauen. Abgesehen davon scheint dein Interesse ja auch erst seitdem erwachsen zu sein: Du arbeitest ja auch jahrelang mit ihm zusammen und komischerweise kommt da erst jetzt bei dir das zarte Flämmchen.

    Was viel eher spannend wäre - um der Illusion zu entwachsen, dass er der Super-Dreamman des Jahrhunderts ist: Wieso ging denn seine Beziehung auseinander? Klar, er ist dein Chef. Da kriegste das nicht so einfach raus. Trotzdem: Mach dir auch klar, dass es immer sachliche Gründe für eine Trennung gibt.

    Sprich: Versuche deinen Kopf einzuschalten. Bleib bei der Arbeit professionell, sprich: Mal lachen ok, mal zwinkern, ok. Aber du bist hier bei der Arbeit und nicht seine flirty bitch.

    So. Ich hoffe, das reicht erstmal, um dir den Kopf gewaschen zu haben.

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