Liebe Winterkind!
Ich weiß nun nicht, ob Dir das hilft, aber spiele diese Variante einmal gedanklich durch, ob Du dann lockerer und ruhiger wirst:
WENN er Dir gegenüber tatsächlich so fühlt, wie Du ihm gegenüber, dann WIRD er irgendwann Schritte setzen, die eindeutig sind.
Leg es in seine Hände, nimm die Sorge um alles von Dir.
Ich bin normalerweise ein Mensch, der Frauen eher dazu rät, bei sich zu bleiben und in erster Linie auf ihre eigenen Wünsche zu achten.
Aber in diesem Fall wäre es für Dich vielleicht entspannender, einfach loszulassen, dem "Schicksal" zu vertrauen und zu denken, alles, was das Leben für mich noch bereithält, wird gut und passend für mich sein.
Lass einfach IHN machen. Lehn Dich zurück, achte nicht mehr auf "mögliche" Signale, sondern vertrau darauf, dass ER schon aktiv werden wird, wenn er es will.
Und dann beobachte Dich, wie Du Dich mit der Einstellung fühlst und ob Dir das guttut. Wenn nein, passt es nicht für Dich - wenn ja, dann probier es einfach in den nächsten Tagen aus.
Was zu Dir gehört, kommt sowieso freiwillig zu Dir. Und was nicht zu Dir gehört, kannst Du nicht halten.
Liebe Grüße
Zio
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25.09.2015, 19:38
AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?
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26.09.2015, 06:23
AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?
Liebe Zio,
danke für Deinen tollen Beitrag, Du hast das sehr schön geschrieben.
Vielleicht hast Du damit Recht, ja. Zumindest ist es so, dass ICH ganz bestimmt keine Schritte unternehmen werde. Normalerweise gehe ich zwar auch mal auf Männer zu - doch nie so ganz offensichtlich
Und in diesem Fall ist es für mich wirklich glasklar, dass ich nichts unternehmen werde.
Den ersten Teil tu ich schon - ich selbst werde nicht handeln. Ich muss nur noch den Schritt gehen, dass ich damit die Sorgen von mir nehme, das hast Du schön geschrieben.
Nicht mehr auf die Signale zu achten, wird schwierig. Aber Du hast ja Recht.
Vielen Dank nochmal.
Im Prinzip vertraue ich auch auf das Schicksal. Wenn es nicht sein soll, soll es nicht sein. Ich hatte aber in der Vergangenheit schon erlebt, dass auch Männer sehr zurückhaltend/schüchtern sind oder Angst haben abgelehnt zu werden und daher nicht den ersten Schritt gehen. In dem Fall war ich es, die die Initiative ergriffen hatte (erfolgreich).
Aber in diesem konkreten Fall wird das eben nicht so sein. Entweder er geht auf mich zu, oder eben nicht.
Die Sache mit dem "Loslassen" werde ich nun üben
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29.09.2015, 19:51
AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?
Guten Abend,
das "Loslassen" klappt auf der einen Seite ganz gut. Ich bin ein wenig entspannter und denke mir, dass sich die Dinge schon weise werden. Es ist alles gut, so wie es ist, ich will mich nicht auf irgendwelche seltsamen Gedanken versteifen.
Dennoch ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich sein Verhalten interpretiere.
Er scheint meine Nähe zu suchen. Ich genieße das sehr.
Letztendlich muss ich die Gedanken aber an diesem Punkt auch wieder stoppen.
Ich denke - selbst wenn er ähnliche Gefühle hätte - er würde sich ähnliche Gedanken um die Situation machen.
Ich weiß auch gar nicht, was ihn dazu "bringen" könnte, einen Schritt auf mich zuzugehen.
_Winterkind
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29.09.2015, 20:10
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29.09.2015, 20:22
AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?
Ich meinte das auch eher "grundsätzlich". Was könnte/sollte für ihn ausschlaggebend sein... ich frage mich das einfach, weil ich versuche, mich in seine Lage hineinzuversetzen.
Ohne, dass ich wirklich eine Initiative seinerseits erwarte. Wir haben es lustig, ja, aber vermutlich auch nicht mehr, und das ist auch okay.
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29.09.2015, 20:30
AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?
Du stellst Dir diese Frage, weil Du damit etwas selbst herbeiführen könntest, stimmts?
Im Sinne von einer wenn auch kleinen Kontrolle über die Situation.
Lehn Dich zurück, überlass alles dem Schicksal. Du kannst es im Prinzip eh nicht beeinflussen, wenn ER Dich will, wird er in die Gänge kommen.
Es könnte sogar sein, dass je lockerer Du selbst wirst und das Ganze entspannt und positiv siehst ("so wie es kommt, so kommt es eben und wird gut und passend für mich sein"), je eher wird er vielleicht aktiver.
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30.09.2015, 10:43
AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?
Den Hauptgewinn hast du doch schon: Du gehst gerne zur Arbeit, und du hast da eine Menge Spaß.

Mehr geht doch nicht. Ehrlich betrachtet: Alles andere verkompliziert die Sache.
Ich war früher mal die linke und die rechte Hand des T... Chefs. Wir waren auch ständig zusammen. Pech und Schwefel und so.
Was haben meine Leute mich darum beneidet, wie gerne ich zur Arbeit ging. Selbstverständlich ging alsbald das Gerücht durch die Firma, Chef und ich wären ein Paar. Blödsinn. Wir waren einfach nur ein gutes Team und mochten uns. Kalkuliere bitte ein, dass das bei euch auch so sein könnte.
The original Karla
est. 2006











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30.09.2015, 12:08
AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?
ich habe jetzt nicht alles gelesen. Aber Finger weg: Never fuck the Company und schon gar nicht den Chef, Du wirst immer den kürzeren ziehen. Sei bitte vorsichtig
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01.10.2015, 00:13
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01.10.2015, 14:22
AW: Wie "verbietet" man sich zu großes Interesse?
Da ist was wahres dran. Man macht sich ja auch oftmals nicht sehr attraktiv für den anderen, wenn man sich in so etwas hinein"verkopft".
Vielen Dank
Nein, vom typischen "Companyfucken" ist hier nicht die Rede.
Ich kann den Kommentar ("Finger weg") einerseits verstehen. Andererseits kenne ich genügend Fälle, bei denen die Beziehung funktioniert hat. Pauschal so etwas ausschließen kann ich nicht, da ich je nach Situation auch einfach auf meine Gefühle hören würde.

Danke für den Hinweis. Aktuell ist das kein Thema. Eher auf lustiger Ebene mal, aber da wird über viele "gewitzelt".
Letztlich ist es vermutlich immer etwas komisch, so eine "enge" Beziehung zwischen Chef und Mitarbeiterin.




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