Messenger machen aus niemanden einen "besseren" Menschen im Sinne von gutem Benehmen und Anstand (was immer das heisst).
In den Anfängen meiner EDV-Karriere gab es einen Spruch: "A fool with a tool remains a fool, only his foolness is automated".
Ob ich einen Kontakt pflege, hängt bei mir ausschließlich von Begegnungen und dem Verhalten im RL ab. SMS, Messenger (ich bin WhatsApp-Verweigerer, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen, ich benutze eine Alternative) oder auch Mail sind Hilfsmittel, die -angemessen eingesetzt- die Kommunikation erleichtern können, aber mehr auch nicht.
Gruß Elli
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 43
-
31.07.2015, 10:54Inaktiver User
AW: Generation "off and good bye"?
-
31.07.2015, 10:57
-
31.07.2015, 11:09
AW: Generation "off and good bye"?
Finde ich nicht tragisch wenn die Kommunikation sonst stimmt. Stundenlange "Gespräche" über SMS finde ich sowieso eher anstrengend... da geh' ich manchmal auch nicht darauf ein & bespreche das Thema dann aber beim nächsten Kaffee zu Ende.
An Deiner Stelle würde ich darauf achten, ob er es in euren Gesprächen im 'echten Leben' auch so macht. Also sich einfach ausklinkt oder gar das Thema einfach wechselt. Falls ja wäre das wirklich etwas wo ich genauer hinsehen würde.
-
31.07.2015, 11:51
AW: Generation "off and good bye"?
Ja, genau so. Whatsapp ist nicht für sehr viel mehr gebaut.
Hast du diesen ominösen Mann denn schon mal in echt gesehen?
Was meinst du denn mit "Aufbau via SmS?"?? Beziehungsaufbau? Kennenlernaufbau? Dazu ist Whatsapp & Co einfach nicht geeignet. Ich empfehle: Telefonieren & Sehen & Sprechen!see you on be friends online!
-
31.07.2015, 12:48
AW: Generation "off and good bye"?
Ich schrieb es vor Jahren schon:
SMS (und Messenger wie WhatsApp) sind ungeeignet, um Liebesbeziehungen anzubahnen und zu pflegen.
Ihr Zweck ist die asynchrone Mitteilung von Fakteninformationen:
"Italiener hat heute geschlossen, wir treffen uns beim Griechen, ABC-Strasse 123. Tisch ist reserviert."
"Bitte bring Champagner (brut) und Kondome (Noppen und Erdbeer) mit."
and the likes.
Für alles andere sind Telefon, Brief/Mail oder persönliches Gespräch (Skype) die Mittel der Wahl.
Chatten ist im Privatkontext m.E. total idiotisch, denn es erfodert dieselbe Aufmerksamkeit wie Telefonieren plus im Zweifelsfalle mehr Technik, ist aber umständlicher.
-
31.07.2015, 16:10Inaktiver User
AW: Generation "off and good bye"?
Ich denke, auch im Privatkontext sind SMS Nachrichten sinnvoll, auch jenseits einer rein faktischen Kommunikation. ("Vergiss die Milch nicht!")
Bei mir nehmen sie oftmals die Form von Plaudersträngen an, wie man sie hier im Forum findet. Das ist m.E. völlig okay, jedoch gibt es natürlich Grenzen.
Für dringende, komplexe oder sehr emotionale Themen ist ein Telefonat oder direktes Gespräch besser geeignet.
Das ist aber kein Manko der Textnachricht, denn sie erfüllt schlicht einen anderen Zweck.
-
31.07.2015, 16:44
-
31.07.2015, 16:58Inaktiver User
AW: Generation "off and good bye"?
Nach diesem Modell kommunizieren wir via SMS mit sage und schreibe 7% unserer Ausdrucksmöglichkeiten (zum Telefonieren braucht es immerhin 45%).
Kein Wunder, dass beim Beziehungsaufbau per WhatsApp viel schiefgeht...
-
31.07.2015, 17:01
-
31.07.2015, 17:03Inaktiver User


Zitieren
nein, das ist zu schwierig - Noppen und Erdbeer in einer Sorte?
