Ich finde auch nicht, dass man Hobbys unbedingt teilen muss (wobei das natürlich Ansichtssache ist), aber ich denke schon, dass ein Hobby viel über den Menschen bzw. seinen Lebensstil aussagt. Und so wäre es mir z. B. wichtig, dass mein potentieller Partner sportlich aktiv ist (und auch die entsprechende Figur dazu hat). Welchen Sport konkret er betreibt, wäre mir relativ egal. Und klar wär's schön, hin und wieder gemeinsam zu sporteln, aber im Alltag mache ich das lieber allein, einfach, weil ich auf diese Weise viel besser abschalten kann.
Düsenberg, hast du dir schon mal überlegt, was so schlimm an einem Kompromiss - z. B. bezüglich der Hobbys - wäre? Jetzt übst du sie ja auch alleine aus. Was wäre so dramatisch, wenn du das auch in einer Beziehung machen würdest? Warum muss es "alles" oder "nichts" sein? Ich meine, wenn du mit deinem Single-Leben glücklich wärst, könntest du dir solche Ansprüche sehr gut leisten, aber dem ist ja ganz offensichtlich nicht so.
Naja, am Ende musst du wohl überlegen, was wichtiger ist. Willst du auf jeden Fall eine Partnerschaft? Dann wirst du um Kompromisse nicht umhin kommen. Oder willst du auf keinen Fall Kompromisse? Dann solltest du dich mit den Gedanken anfreunden, dass das mit der Partnerschaft nichts mehr wird.
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Thema: Gar nicht mehr suchen ?
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28.12.2015, 12:55Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
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28.12.2015, 13:04Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Vielleicht will man aber eben kein "normales Leben" mit gemeinsamem Wohnen und gemeinsamen Kindern? Schon gar nicht mehr Ü40?? Was sollen dann gemeinsame Projekte sein?
Es mag sein dass die Mehrheit so lebt, aber ich persönlich finde es nicht so prickelnd, nur eine Alltagsbewältigung AG zu bilden, wo jeder nur noch seins macht und man sich irgendwann nicht mehr viel zu sagen hat. Ich möchte lieber das Leben zu zweit genießen, und dazu gehören eben auch gemeinsame Interessen, wo man schöne Momente erlebt. Ich finde das sehr verbindend, und das sind dann eben auch gemeinsame Projekte.
Und wer der Partner ist und was ihn ausmacht ist dann zweitrangig? Auch das ist nicht jedermanns Konzept.Der Beruf, die Interessen, das Aussehen eines Menschen sind nur bedingt parterschaftsbestimmend. Wichtig ist die Bereichtschaft, gemeinsam in eine Richtung zu gehen und die Partnerschaft als wichtig anzusehen.
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28.12.2015, 13:08Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Da du dies gerade schreibst, wird mir anhand dieses Stranges bewusst, dass die Annahme - die ich bislang teilte - möglicherweise zu hinterfragen ist.
Mal angenommen, ich lese Anzeigen in SBs, und da beschreibt sich jemand als Tänzer und Musikliebhaber (Gitarre spielen) - mal ehrlich: Da entwickle ich einen komplett anderen Charakter als den, den ich im Laufe des Stranges von Duesenberg interpretiert habe.
Ein Tänzer steht für mich für einen kontaktfreudigen, empathischen, körperbetonten Menschen; denn ein guter Tänzer muss in der Lage sein, seine Dame zu führen, ihre möglicherweise unsicheren Schritte abzufangen und in ein Paargefüge zu bringen, er ist geschmeidig und taktvoll. Und jemand, der Gitarre spielt bzw. diese in einem Alter Ü50 noch besser erlernen will, entwirft in meinem Kopf ein Bild der Sensibilität und Offenheit.
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28.12.2015, 13:11Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Das ist schon eine krasse Sicht der Dinge. Ich zäume das ganz anders auf: Gerade WEIL eine AlltagsbewältigungsAG (irres Wort...) droht, die Individualität zu ersticken, wünschte ich mir jemanden mit zwar ähnlichen Interessen, aber doch auch genug Größe, mir meine eigenen zu lassen. Ab und zu gute Zeit ohne den Partner bringt neuen Austausch über eigene Erlebnisse. Stelle ich mir sehr schön vor.
Mit meinen Kindern sitze ich auch abends am Tisch und wir berichten jeder, was der Tag so gebracht hat, und gerade diese Gespräche liebe ich ganz besonders
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28.12.2015, 13:13Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
lol, das will ich auch nicht. obiges habe ich auch nicht gesagt, gemeinsame projekt koennte ein Leben im wohnwagen mit ziegen sein oder alle Museen der Welt bereisen, ist doch egal. Es geht doch hier darum, was sich Duesenberg wuenscht.
Habe ich auch nicht gesagt,Und wer der Partner ist und was ihn ausmacht ist dann zweitrangig? Auch das ist nicht jedermanns Konzept.
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28.12.2015, 13:22Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Ich finde das nicht krass, ich erleb das als Realität und als häufigen Trennungsgrund - dass man einfach keine Gemeinsamkeiten mehr findet.
Das heißt dann, wir haben uns nichts mehr zu sagen oder wir haben uns auseinandergelebt - eben weil kein innerer Austausch mehr da ist. Das kennst du nicht????
Die Pflichten und der Alltag, das ist für mich nur der äußere Rahmen - wenn ich jetzt eine Beziehung eingehe, dann geht es mir um den Menschen, wer er ist, was ihm wichtig ist, wie er die Welt sieht. Und da ist für mich ganz entscheidend mit was er sich beschäftigt.
Geschenkt. Aber allein verbrachte Zeit hat man normalerweise ja schon genug - wenn man eben keine gemeinsame Wohnung und Kinder hat - und da find ich schon wichtig, auch für beide genußreiche Zeiten zu haben mit Inhalten, die über die Beziehung an sich hinausgehen.Ab und zu gute Zeit ohne den Partner bringt neuen Austausch über eigene Erlebnisse. Stelle ich mir sehr schön vor.
Das ist mir wiederum zu ideal gedacht. Wenn ich einen Mann hätte, der mir von seinen IT Gschichten erzählen wollte, oder davon wie er jetzt wieder sein Rennrad gepimpt hat oder wie er seinen Triathlon Trainingsplan ernährungsmäßig optimieren will oder wie er heute mal wieder die Verkaufszahlen in die Höhe geschraubt hat - das würde mich zu Tode langweilen.Mit meinen Kindern sitze ich auch abends am Tisch und wir berichten jeder, was der Tag so gebracht hat, und gerade diese Gespräche liebe ich ganz besonders
Es kommt schon auch ein bisschen drauf an was jemand erzählt, daher finde ich eben Beruf oder Interessen schon wichtig. Das macht einen doch zum großen Teil aus, das ist ja meist nicht zufällig.
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28.12.2015, 13:27Inaktiver User
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28.12.2015, 13:28
AW: Gar nicht mehr suchen ?
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28.12.2015, 13:33
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28.12.2015, 13:56Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Es ging hier eindeutig darum, dass D. seine Hobbies teilen will: hop tanzen und gitarre spielen, d.h. die Frau muss diese Hobbies schon haben. Also sucht er nach Frau mit diesen Hobbies. D.h. sie werden vorausgesetzt.
Gemeinsame Hobbies und Interessen kann man gemeinsam erkunden und sich erschaffen. Was spricht da dagegen. Wenn deine Hobbies stricken und Yoga sind, erwartest du wirklich von einem Mann, dass er diese Hobbies teilt? Wie eingengend ist das denn?


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