@Tahnee
Dann lass es doch einfach, zwingt dich ja keiner - weder zu lesen, noch zu schreiben.
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Thema: Gar nicht mehr suchen ?
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30.08.2015, 21:58Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
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30.08.2015, 22:10
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Weggucken und Mund halten, nur weil man nicht zu den Kopftätschlern gehört, na klar

Im übrigen muss man es erst mal lesen um zu wissen, dass man es eigentlich nicht lesen möchte.
Ich schließe mich Tahnee an, ich habe heute das erste Mal hier quergelesen und bekomme auch die Pimpernellen.
Bleib doch alleine.
Ich bin es auch und fühle mich pudelwohl
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30.08.2015, 22:24
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30.08.2015, 22:45
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31.08.2015, 00:52Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Beides braucht keine "Lebenspartnerin", sondern "nur" eine Affäre, Ons, Sexbeziehung, und beides hat er auch in den letzten vier Jahren gehabt.
Leider verhallt es wieder einmal ungehört. Er hat ein Riesenbedürfnis, allein zu sein, verteufelt aber sein Alleinsein.
Die Lebenspartnerin darf sich nach einem gewissen Maß an Zärtlichkeit dann regelmäßig in Luft auflösen?!
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31.08.2015, 01:21
AW: Gar nicht mehr suchen ?
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31.08.2015, 02:17Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Nu mach ihm nicht noch die Zähne lang.
Aber sowas wäre denkbar.
Vorerst ja.
Zitat von Inaktiver User
Lass uns das Bild noch etwas verfeinern: Auf der anderen Seite des Sees wohnt Deine temporär Liebste (entweder sie weiß das bereits, oder sie soll es nach Deiner Auffassung erst werden - allerdings: viel Auswahl hast Du nicht).
Jackpot, klar, aber nehmen wir mal an, Du würdest in dieser Idealsituation landen. Also nicht Du allein am See, sondern auch noch eine Frau am See. Gegenüber.
Um euch zu sehen, müßt ihr entweder über den See rudern, oder einen Umweg durch den morastigen Uferweg nehmen. Sehr romantisch. Jeder von euch hat sich die eigene Hütte komfortabel eingerichtet, oder ist gerade noch dabei. Es gibt keine Internetverbindung zwischen euch beiden.
Wie kommuniziert ihr, wann, oder ob ihr euch sehen wollt?
Magst Du lieber Lichtzeichen (langsamer Informationsaustausch, zufällige Verfügbarkeit des Gesprächspartners), oder magst Du eher das Funkgerät (Sprache, schneller Informationsaustausch, ständige Informationsbereitschaft des Gesprächspartners) bemühen? Oder gar nix von beidem?
Wird sie rothaarig sein müssen (stellvertretend für andere Kriterien, die Du dir ausbedingst
)? Falls nicht, meidest Du sie ... wie lange?
Soweit das Bild vom einsamen, aber doch nicht ganz einsamen Mann am See, so gut. Denn die tatsächlich Wählbarkeit eines solchen Szenarios ist Hollywood, 60er Jahre. Entweder bist Du durch solche Filme ("Hausboot", oder die später gedrehte Schnulze "Haus am See (?)", wo eine unglaublich mysteriöse Zeitmaschinendingsda irgendeinen Briefkasten bedient, über den die Protagonisten kommunizieren, oder was weiß ich) geprägt, oder Du hast tatsächlich einen konkreten Plan (Regenwald in Peru, da gibt es große Einsamkeit, aber auch lästige Viecher. Ich meine damit natürlich nicht auschließlich Frauen - die gibt es da aber sicher eher selten. Was Vorteile, aber auch Nachteile haben könnte).
Falls Du keinen konkreten Plan haben solltest - willkommen in der Realität, so besch***** sie auch sein mag.
Aber bleiben wir in Hollywood, eine weitere Szene erweitert des Zuschauers Horizont: Ein Eindringling, oder potentieller Konkurrent dröhnt euch vom dritten Viertel des Sees mit seiner solarbetriebenden-5.1-Anlage je nach Stimmung die Ohren mit Oldies voll.
Nein, das tut er natürlich nicht, aber er ist zumindest anwesend. Am gleichen See.
Und auf der vierten Seite des Sees wohnt vielleicht eine Sie, oder ein Er. Bisher steht nur eine Hütte, keiner weiß, wer da einzieht.
Das wäre schon eine ziemlich komplexe Situation für jemanden, der sich (vermutlich !) nicht den ganzen See mitsamt Ufern privat aneignen und so ein Szenario vermeiden kann, nicht?
Es gibt einfach verdammt wenig Frauen, die auf die "einsames Haus am Waldrand und auch noch am See"-Nummer stehen. Wenn Du den See wegläßt, steigt die Wahrscheinlichkeit geringfügig. Und jetzt frag mich mal warum. Vermutlich deshalb, weil die einfach doof sind und es außerdem so wenig einsame Seen gibt, wo man Grundbesitz erwerben kann; da machste nix.
Eine rühmliche Ausnahme, solche Frauen betreffend, ist Kirstie Alley in "Mörderischer Vorsprung". Aber wärst Du in der Lage, sie zu retten? Ach, was redet man, die Probleme hat man ja erstmal noch gar nicht
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31.08.2015, 05:55Inaktiver User
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Das ist u.U. eine Zumutung für die Frau, selbst wenn sie ähnlich tickt.
Am Anfang ist es doch eh meist schwierig, den Gleichklang zu finden. Dann müsste Duesenberg - entgegen seinem Naturell - die Frau eine Weile "aushalten", weil es ihr Bedürfnis sein könnte ihm nahe zu sein - auch wenn er seine Bedürfnisse gerade gestillt hätte. Oder sie wäre im Gegenteil schneller weg, als ihm lieb wäre - dann wäre er wieder unbefriedigt.
Seine Vorstellung - in der Fantasie - ist dann doch sehr unrealistisch. Dazu kommen noch die optischen Features, die sind noch eine zusätzliche Hürde für die Damen, die eventuell in Frage kämen.
Selten eine so gut abgesicherte Komfortzone gesehen....
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31.08.2015, 09:33Inaktiver User
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31.08.2015, 10:18
AW: Gar nicht mehr suchen ?
Definiere "viel".
Möglicherweise ist das Phänomen, das Duesenberg hier in seiner Extremform vorführt, das Problem vieler Mann-Frau-Kisten.
Er will sein Ding machen, was immer das ist.
Sie will Nähe durch Reden, was ja Zeit kostet und ihm evtl. emotional zu heftig werden könnte.
Er will Nähe durch Sex, was sie dann evtl. nicht will, weil die Nähe durch Reden fehlt
.
Oder - auch gern genommen - plötzlich ist der Sex öde, weil zuviel Nähe ...
[Aber ich greife vor, denn zu dem allen braucht es ja erstmal eine Beziehung.
]
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)


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