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  1. Inaktiver User

    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Ich habe alle möglichen Menschen, aber meistens Frauen angesprochen. Es waren somit wirklich reine Ansprech- und Small-Talk-Übungen. Manchmal reizte mich halt auch die Herausforderung, wie z.B. bei einer Rentnerin, die sich offensichtlich darüber ärgerte, dass ich im Zug den Platz neben ihr eingenommen hatte. Menschen, die irgendwie schüchtern, introvertiert oder abweisend wirkten,fielen ebenfalls in diese Gruppe.
    glaubst Du, das kann ich mit Mitte 50 noch lernen??

    Manchmal denke ich, bei mir ist eh alles zu spät...
    Geändert von Inaktiver User (30.05.2015 um 09:24 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oder aber Du gehst so heran, dass es um nichts geht. Ein Flirt ist einfach nur eine Bereicherung, da muss es kein Ergebnis geben.
    Ja, so sollte man es sehen.
    Der Fehler ist, wenn man das meist nur ergebnisorientiert handelt.
    Wenn man also nur dann aktiv wird, wenn man sich etwas erhofft erhöht das den Druck und die notwendige Lockerheit bleibt auf der Strecke.
    Im übrigen ist es auch bei Männern eher die Ausnahme das das ein Ansprechen langfristig zum Erfolg führt. Man sollte selbst einen Korb nicht als Misserfolg sehen, sondern als eine hilfreiche Erfahrung.

    Insofern finde ich Buckeye hat da den richtigen Einstieg gefunden.
    Aber der Anfang ist immer das schwierigste. Das kenne ich auch.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    glaubst Du, das kann ich mit Mitte 50 noch lernen??
    Manchmal denke ich, bei mir ist eh alles zu spät...
    Na ja, was man lernt (als z.B. ein eher defensives Verhaltensmuster) kann man auch wieder verlernen.
    Das Problem ist, dass sich so ein Muster mit der Zeit verfestigt, quasi automatisiert.
    Ich glaube aber wenn man dieses Muster mehrfach durchbricht, löst es sich irgendwann auf.
    Man kann es also lernen. Ich finde es aber auch noch immer schwierig, da gebe ich dir recht.
    Der innere Schweinehund ist ein ziemlich mächtiger Gegner.

    Ich habe mal gelesen das man den Kontakt innerhalb der ersten paar Sekunden suchen sollte, einfach um gar nicht erst nachzudenken. Ich habe das ein paarmal einfach getan. Letztlich wurde nichts daraus (was aber nicht an der Methode lag), aber es hilft tatsächlich weil der Schweinehund keine Zeit zum protestieren hat.

  3. Inaktiver User

    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    danke, na das macht ja noch MUt

  4. Inaktiver User

    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Macht das denn für Dich keinen Unterschied im Ansprechmodus? Alltagsgespräche sind doch etwas anderes als in der Beziehungsanbahnung. Mit der Omi beim Bäcker kann ich doch locker plaudern...
    Eher weniger. Es geht darum, Menschen aus dem Stehgreif ansprechen zu können. Wenn ich gross darüber nachdenke, was denn daraus werden könnte, dann ist es eh zu spät. Die Anfangsphase der Kontaktaufnahme ist doch schlicht Small-Talk.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    glaubst Du, das kann ich mit Mitte 50 noch lernen??

    Manchmal denke ich, bei mir ist eh alles zu spät...
    Nein, das ist mehr oder weniger etwas, zu dem man sich durchringen kann. Geschah bei mir auch ganz bewusst. Ich glaube, der Wille zählt mehr als das Alter.

  5. Inaktiver User

    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    Zitat Zitat von birdy_ Beitrag anzeigen
    Ich muss ja zugeben, dass ich mich lieber erobern lasse. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass die interessanteren, guten Typen, eher die Schüchternen sind. Da muss man gezwungenermaßen ja mehr Initiative ergreifen.

    You are my girl !
    Gibts mehr solche Frauen ?

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    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie verharrte in diesen Momenten, und stand einfach nur neben mir und starrte mich an. Ging ich weiter, stand sie irgendwann wieder neben mir und glotzte. Und damit meine ich direkt neben mir und mir zugewandt.

    Ich habe bis heute noch keine Ahnung, was das genau war.
    Ganz klar: Das war die Kaufhausdetektivin, der Du verdächtig vorkamst...

    Zitat Zitat von birdy_ Beitrag anzeigen
    Das Ding ist, dass ich einfach davon ausgehe, dass er eh nicht auf mich steht. Für mich ist er eben so toll, dass ich mir denke, was will er dann wohl von mir?!
    Warum macht Dich genau dieser Gedanke, er würde nicht an Dir interessiert sein, so unsicher?

    Zitat Zitat von birdy_ Beitrag anzeigen
    Hab irgendwo mal gelesen, dass man beim Flirten einfach davon ausgehen soll, dass alle auf einen stehen und man so wohl lockerer "rangehen" kann. Da stört es dann auch nicht so sehr, wenn dem doch nicht so ist.
    Ich sehe das nämlich genau umgekehrt. Wenn Du davon ausgehst, dass der Typ eh nix von Dir will, kannst Du doch viel lockerer plaudern?

    Gerade durch die Vorstellung, er könnte total interessant und/oder interessiert sein, hemmst Du Dich vielleicht. Sobald Du ihn nur als ganz normal Sterblichen siehst, der vielleicht einen netten Kumpel abgeben könnte, könnte sich der Knopf lösen.


    Ich muss ja zugeben, dass ich mich lieber erobern lasse. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass die interessanteren, guten Typen, eher die Schüchternen sind. Da muss man gezwungenermaßen ja mehr Initiative ergreifen
    Bist Du Dir da sicher?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe das auch schon mal versucht und es führte leider nicht zum Erfolg. Es war ein schüchterner Mann, der damit nicht umgehen konnte. Er sagte dann irgend etwas Abwimmelndes. Das tat weh, na klar aber es lässt sich verschmerzen.
    Ich bin auch zeitlebens der Typ gewesen, der sich erobern ließ, lag mir einfach mehr. Ein einziges Mal in meinem Leben hatte ich die Initiative ergriffen.

    Hab ihn gesehen, er gefiel mir unheimlich gut, war jedoch offensichtlich eher schüchtern, was ich so im Umgang mit anderen Frauen beobachtet hatte.

    Ich startete eine Flirtoffensive und so schnell konnte er gar nicht schauen, war er gekapert. Ich war dann über mich selbst überrascht, ich wusste bis dahin gar nicht, dass ich sowas konnte.

    Jetzt kommt das große Aber:

    Er war der größte Langeweiler aller Zeiten. Passiv, schwärmte mit damals 30+ noch von seiner Mama und er entpuppte sich, nachdem er quasi warmgeworden war, als anhängliches aber emotionsgeiziges und unsicheres Exemplar.

    Die Beziehung dauerte nur sehr kurz, ich hielt das nicht aus.

    Nie wieder habe ich den 1. Schritt gemacht. Denn ich denke mir, es hat einen Grund, dass ich Menschen "brauche", die aus sich herausgehen können und souverän genug sind, von sich aus Smalltalk mit einer Frau zu beginnen.

  7. Inaktiver User

    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    @ Birdy:
    Kennst du die Situation, dass man angelächelt wird und dann unfreundlich (weg)schaut und sich denkt: -als hätte man keine Kontrolle über sein eigenes Gesicht, über sein Gehirn...jeden anderen Menschen kann man zB nett und freundlich grüßen-ausgerechnet bei DEM schaut man weg? Falls ja: Nein, da bist du leider nicht alleine, mit diesem Phänomen...ehrlich gesagt wollte ich sogar auch schonmal ein Thema dazu erstellen, weil ich wissen wollte, ob ich die Einzige bin, der es so geht.
    Ich kenne nämlich genügend Frauen, die zwar nicht "mädchenhaftes Heranschmeißen" praktizieren, um mal deine eingänglich genannte Flirttaktik zusammenzufassen.
    Aber jeder von denen kann man irgendwie ansehen, dass sie den Typen toll findet: Sie lächeln vor sich hin, wollen in die Nähe gehen, können halt dann doch nicht anders, als noch einmal hinzuschauen-und beim Gespräch fällt es dann halt auch auf.
    Ganz anderes Verhalten halt, als tourette-artig desinteressiert und abweisend zu reagieren...da frage ich mich vor allem auch im Nachhinein, wieviele Menschen mich als verdammt unhöflich und arrogant abstempeln-zurecht, wenn man es von außen betrachtet-aber gleichzeitig nicht, weil ich das ja eigentlich gar nicht bin, was ich da präsentiere...

  8. gesperrt

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    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Ich bin auch zeitlebens der Typ gewesen, der sich erobern ließ, lag mir einfach mehr. Ein einziges Mal in meinem Leben hatte ich die Initiative ergriffen.

    Hab ihn gesehen, er gefiel mir unheimlich gut, war jedoch offensichtlich eher schüchtern, was ich so im Umgang mit anderen Frauen beobachtet hatte.

    Ich startete eine Flirtoffensive und so schnell konnte er gar nicht schauen, war er gekapert. Ich war dann über mich selbst überrascht, ich wusste bis dahin gar nicht, dass ich sowas konnte.

    Jetzt kommt das große Aber:

    Er war der größte Langeweiler aller Zeiten. Passiv, schwärmte mit damals 30+ noch von seiner Mama und er entpuppte sich, nachdem er quasi warmgeworden war, als anhängliches aber emotionsgeiziges und unsicheres Exemplar.

    Die Beziehung dauerte nur sehr kurz, ich hielt das nicht aus.

    Nie wieder habe ich den 1. Schritt gemacht. Denn ich denke mir, es hat einen Grund, dass ich Menschen "brauche", die aus sich herausgehen können und souverän genug sind, von sich aus Smalltalk mit einer Frau zu beginnen.

    Mir geht es da genau wie dir, zio.

    Auch ich habe ab und an selbst ganz aktiv den Vorstoß gewagt - was tatsächlich auch zum Erfolg führte. Kurzfristig.
    Beim letzten Mal bin ich zum Mann hin (es war in einem Sportstudio, hatten zuvor Blickkontakt über mehrere Wochen) und habe ihm einen Zettel mit meiner Telefonnummer drauf in die Hand gedrückt, mit den Worten, dass ich mich sehr freuen würde, wenn er sich bei mir meldet. Puh, das war eine mega Überwindung...
    Er meldete sich dann auch. Es hat sich dann aber rausgestellt, dass der Mann auch in der Beziehung recht passiv war. Und mich hat lieber machen lassen. Und sowas ist gar nix für mich. Ich fang dann nämlich schnell an, den Respekt zu verlieren und mich zu langweilen...

    Daher gilt auch für mich weiterhin: den ersten Schritt mache ich nicht mehr. Denn bei all den (wenigen) Beispielen, wo die Initiative von mir aus ging, wurde das auch im Laufe der Beziehung weiter von mir erwartet. Und das bin ich einfach nicht. Solche Männer ziehen mich überhaupt nicht an.

  9. Inaktiver User

    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    [...]
    Ich bin auch zeitlebens der Typ gewesen, der sich erobern ließ, lag mir einfach mehr. Ein einziges Mal in meinem Leben hatte ich die Initiative ergriffen.
    [...]
    Jetzt kommt das große Aber:

    Er war der größte Langeweiler aller Zeiten. Passiv, schwärmte mit damals 30+ noch von seiner Mama und er entpuppte sich, nachdem er quasi warmgeworden war, als anhängliches aber emotionsgeiziges und unsicheres Exemplar.

    Die Beziehung dauerte nur sehr kurz, ich hielt das nicht aus.

    Nie wieder habe ich den 1. Schritt gemacht. Denn ich denke mir, es hat einen Grund, dass ich Menschen "brauche", die aus sich herausgehen können und souverän genug sind, von sich aus Smalltalk mit einer Frau zu beginnen.
    Ja, das war dann wohl ein Griff ins Klo.
    Aber ich wage mal zu bezweifeln das man aus einer oder wenigen Erfahrungen eine Regel ableiten kann.
    Wenn man ehrlich ist kann das aber auch eine prima Rechtfertigung sein, um zukünftig wieder in der Komfortzone zu bleiben.
    Ein zunächst ruhiger Typ (egal ob männlich oder weiblich) kann sich wenn er etwas auftaut als durchaus als Glücksgriff entpuppen und ein offensiver Tap als Schaumschläger.
    Ebenso wie sie sich dieser erste Eindruck dann auch bestätigen kann, beides ist möglich.
    Aber stell dir mal vor Männer würden aus solchen Fehlschlägen ähnliche Schlüsse ziehen.
    Das würde die Singlequote dann vermutlich extrem erhöhen.

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    AW: Interesse am Mann bekunden fällt mir schwer...

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen

    Daher gilt auch für mich weiterhin: den ersten Schritt mache ich nicht mehr. Denn bei all den (wenigen) Beispielen, wo die Initiative von mir aus ging, wurde das auch im Laufe der Beziehung weiter von mir erwartet. Und das bin ich einfach nicht. Solche Männer ziehen mich überhaupt nicht an.
    Genau das denke ich auch. Es hat seinen Grund, warum ein Mann nicht offensiv ist, wenn er Interesse hätte. Es kann gut sein, dass sich das durch sein ganzes Leben zieht. "Tu für mich" ist da die Botschaft.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man ehrlich ist kann das aber auch eine prima Rechtfertigung sein, um zukünftig wieder in der Komfortzone zu bleiben.
    Du kannst davon ausgehen, dass ich ehrlich BIN.
    Und in der Komfortzone lebt es sich ganz gut - geht doch prima. Gab immer genügend Männer, die sich was trauten und deshalb zu mir passten.


    Ein zunächst ruhiger Typ (egal ob männlich oder weiblich) kann sich wenn er etwas auftaut als durchaus als Glücksgriff entpuppen und ein offensiver Tap als Schaumschläger.
    Du verwechselst ruhig mit passiv, das sind 2 Paar Schuhe.

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